Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen, bei der Hirnzellen aus unbekannten Gründen ihre Funktion verlieren und absterben. Dies führt zu einer fortschreitenden Störung der Motorik, die sich in Verlangsamung, Versteifung, Zittern und einer allgemeinen Beeinträchtigung der Körperbewegungen äußert. Im Verlauf der Erkrankung treten auch nicht-motorische Symptome auf, wie z.B. Beschwerden im Bereich des Herzens oder des Darms.
Ursachen und Symptome der Parkinson-Krankheit
Der Kern der Parkinson-Erkrankung liegt im Gehirn, wo eine krankhafte Eiweißvermehrung und das Absterben von Hirnzellen stattfinden. Dies führt zu den typischen Bewegungsproblemen. Da das Gehirn jedoch auch andere Körperorgane wie Herz und Darm reguliert, können auch dort Symptome auftreten.
An welchen Organen treten die typischen Symptome häufig auf?
Die Symptome der Parkinson-Krankheit treten hauptsächlich im Gehirn auf, da dort die krankhafte Eiweißvermehrung und das Absterben der Hirnzellen stattfinden. Dies führt zu den Kernsymptomen der Krankheit, insbesondere den Bewegungsstörungen. Da das Gehirn jedoch auch Regulator für andere Körperorgane wie Herz und Darm ist, können auch dort Symptome auftreten.
Diagnose und Behandlung der Parkinson-Krankheit
Bei ersten Symptomen sollte ein erfahrener Neurologe aufgesucht werden, der sich mit dieser Erkrankung auskennt. Frühzeichen werden oft nicht eindeutig zugeordnet, daher ist es ratsam, bei Zweifel einen Spezialisten zu konsultieren.
Wie wird eine Parkinson-Erkrankung am besten diagnostiziert?
Die Grundlage der Diagnose ist eine gründliche klinisch-neurologische Untersuchung, um ein Parkinson-Syndrom zu bestätigen. Anschließend muss geklärt werden, ob es sich um die Parkinson-Krankheit oder eine andere Variante handelt. Hierfür sind weitere Untersuchungen wie eine Kernspintomographie des Gehirns notwendig, um andere Ursachen auszuschließen. Auch eine Hirnszintigraphie kann durchgeführt werden, um die Funktionsfähigkeit der Dopaminzellen im Gehirn zu bestimmen.
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Was ist eine Hirnszintigraphie? Wie lange dauert diese Untersuchung?
Die Hirnszintigraphie ermöglicht es, die Funktionsfähigkeit der Dopaminzellen im Gehirn direkt zu bestimmen. Dabei wird ein Radioligand in die Vene injiziert, der sich an die funktionsfähigen Dopaminzellen bindet.
Wie wird eine Parkinson-Erkrankung am besten behandelt?
Die Behandlung der Parkinson-Krankheit basiert hauptsächlich auf Medikamenten, die den Dopaminmangel im Gehirn ausgleichen. Ergänzend dazu gibt es verschiedene Therapiemethoden zur Erhaltung der Beweglichkeit, wie Krankengymnastik, Physiotherapie, Koordinationstraining und Sprachtraining. Bei unzureichender Wirksamkeit der Medikamente können auch invasivere Verfahren wie die Tiefe Hirnstimulation oder Medikamenten-Pumpen eingesetzt werden.
Welche Vorteile bietet die Tiefe Hirnstimulation bei der Behandlung?
Die Tiefe Hirnstimulation (THS) kann bei Patienten eingesetzt werden, die nicht mehr ausreichend von Medikamenten profitieren. Dies ist oft bei langjähriger Erkrankung der Fall, wenn die Medikamente nur noch zeitweise wirken. Die THS ermöglicht es den Patienten, wieder ein aktiveres Leben zu führen.
Wie sieht der Alltag mit THS aus? Kann ich arbeiten und reisen?
Prinzipiell können Patienten mit Tiefer Hirnstimulation alle Aktivitäten ausüben, die sie auch vorher gemacht haben. Es gibt in der Regel keine Einschränkungen der Lebensqualität oder der Bewegungsfreiheit. Moderne Systeme können von außen geladen werden, sodass die Batterie des Impulsgebers regelmäßig aufgeladen werden muss.
Was ist eine Medikamenten-Pumpe? Wann wird sie eingesetzt?
Medikamenten-Pumpen gewährleisten eine gleichmäßige Medikamentenzufuhr unter die Haut oder in den Darm. Dadurch werden Schwankungen in der Medikamentenversorgung des Gehirns vermieden, die durch die Tabletteneinnahme entstehen können.
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Welche Vorteile bietet die video-unterstützte Parkinson-Therapie?
Die video-unterstützte Therapie ermöglicht es Patienten, im häuslichen Umfeld zu bleiben und dennoch mit dem behandelnden Arzt in Kontakt zu treten. Über eine Videoanlage können kurze Sequenzen der Beweglichkeit an den Arzt übermittelt werden, der dann die Medikamente entsprechend anpasst.
Aktivierende Therapie gegen Parkinson - was bedeutet das?
Aktivierende Therapien unterstützen die medikamentöse Behandlung. Dazu gehören Krankengymnastik, Physiotherapie, Ergotherapie und Sprach- und Sprechtherapie. Ziel ist es, Bewegungsumfänge zu trainieren, die Koordination zu verbessern und die Alltagskompetenz zu erhalten.
Kann sich eine Parkinson-Erkrankung auch von selber zurückbilden?
Eine Rückbildung der Krankheitsursache ist bei der klassischen Parkinson-Krankheit leider nicht möglich. Der Prozess der Nervenzellschädigung durch die Eiweißablagerung kann nicht rückgängig gemacht werden.
Welche Frage wird Ihnen sehr häufig von Patienten gestellt?
Eine häufige Frage betrifft die Erblichkeit der Parkinson-Krankheit. Obwohl eine gewisse familiäre Neigung bestehen kann, ist die Parkinson-Krankheit in der Regel keine Erbkrankheit. Auch die Frage nach der Fahrfähigkeit ist wichtig, da viele Patienten unabhängig bleiben möchten. Die Fahrfähigkeit ist prinzipiell nicht eingeschränkt, solange die Krankheit in frühen Stadien gut behandelt ist und die geistige und motorische Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt sind.
Erfahrungen mit der Parkinson-Behandlung in Hattingen
Das Evangelische Krankenhaus Hattingen (EVK Hattingen) hat sich einen Namen in der Behandlung von neurologischen Erkrankungen, insbesondere der Parkinson-Krankheit, gemacht. Patientenberichte loben die umfassende neurologische Untersuchung, die kompetente Aufklärung und die anschließende Therapie. Besonders hervorgehoben werden die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals sowie die Expertise der Ärzte.
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Positive Erfahrungen von Patienten
Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen im EVK Hattingen. Sie loben die gründlichen Untersuchungen, die verständlichen Erklärungen und die individuelle Betreuung. Besonders Prof. Dr. Yoon und sein Team werden für ihre Kompetenz, Empathie und ihr Engagement gelobt. Patienten fühlen sich ernst genommen und gut aufgehoben.
Einige Patienten berichten von einer jahrelangen Odyssee von Arzt zu Arzt, bis sie im EVK Hattingen endlich eine kompetente Behandlung erhalten haben. Sie schätzen die umfassende Diagnostik und die individuellen Therapiepläne. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal wird positiv hervorgehoben.
Kritikpunkte und Verbesserungspotenziale
Trotz der vielen positiven Rückmeldungen gibt es auch einige Kritikpunkte. Einige Patienten bemängeln lange Wartezeiten auf Termine, mangelnde Ursachenforschung und unzureichende Kommunikation. Auch die Ausstattung der Klinik und die Sauberkeit werden gelegentlich kritisiert.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Meinungen der Patienten auseinandergehen können. Während einige Patienten von einer hervorragenden Betreuung berichten, haben andere negative Erfahrungen gemacht. Es ist ratsam, sich vor einer Behandlung umfassend zu informieren und verschiedene Meinungen einzuholen.
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