Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen in Tirol: Förderung der Selbstständigkeit und Lebensqualität

Einführung

Neurologische Erkrankungen können das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen erheblich beeinträchtigen. In Tirol bietet die Ergotherapie vielfältige Möglichkeiten, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität von Menschen mit neurologischen Erkrankungen zu verbessern. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen, von den therapeutischen Ansätzen bis hin zu den ethischen Überlegungen.

Was ist Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen?

Die Neurologie, auch Nervenlehre genannt, ist ein Bereich in der Ergotherapie, der sich mit der therapeutischen Nachbehandlung der Folgen von Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems beschäftigt. Schädigungen des zentralen Nervensystems können im Erwachsenenalter zum Beispiel durch Schlaganfall, Trauma, Tumore oder chronische Krankheiten entstehen. Nach Schädigung des zentralen Nervensystems treten neben physischen Einschränkungen auch kognitive Einschränkungen auf. Am häufigsten wird eine Ergotherapie bei neurologischen Diagnosen verordnet.

Die Ergotherapie ist eine Intervention zur Verbesserung und Stützung von Alltagsfunktionen und Handlungsfähigkeit mit dem Ziel der Verbesserung von Teilhabe und Lebensqualität im individuellen Alltag und Lebenskontext. Die Ergotherapie setzt gezielt individuell sinnvolle Tätigkeiten als Behandlungsmaßnahme ein, um Einschränkungen zu reduzieren und die selbstständige Handlungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Daneben umfasst die Ergotherapie das Training spezifischer Funktionen, kompensatorische Maßnahmen sowie Beratung zur Anpassung der Lebensumgebung.

Viele der ergotherapeutischen Interventionen sind multimodal und beinhalten unterschiedliche Therapien, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Bei Schädigungen des zentralen Nervensystems sind die vorrangig verordneten Heilmittel die sensomotorisch-perzeptive Behandlung, die motorisch-funktionelle Behandlung sowie die neuropsychologisch orientierte Behandlung beziehungsweise das Hirnleistungstraining.

Ziele der Ergotherapie

Die Ziele der Ergotherapie im neurologischen Bereich können sich auf alltägliche Tätigkeiten, berufliche Aufgaben etc. beziehen. Betroffene Personen können Schwierigkeiten beim Schuhe binden, selbstständigen An- und Ausziehen, Öffnen und Schließen von Knöpfen oder Reißverschlüssen etc. haben oder Tätigkeiten nur mehr mit einem Arm/einer Hand ausgeführt werden können. Kognitive Schädigungen können zu einer Verminderung der Konzentration oder Aufmerksamkeit führen und dadurch die Orientierung (zeitlich, örtlich, zur Person, situativ) eingeschränkt sein oder Alltagssituationen (Herd ausgeschaltet?) können zu Verletzungen beim Kochen führen. Auch Angehörige benötigen Unterstützung und Beratung.

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Ergotherapeutische Behandlungen und Therapieansätze

Ergotherapeuten in Tirol setzen verschiedene Behandlungsansätze ein, um die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten zu erfüllen. Dazu gehören:

  • Manuelle Therapie: Diese befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Auffindung (Erkennung) und Behandlung von reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die vom Physiotherapeuten/ Krankengymnasten als Mobilisation durchgeführt werden. Die Handgriffe werden sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden.
  • Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept: Einer der Grundsätze Manueller Therapie nach dem Maitland-Konzept ist, daß sich die Überlegungen des Therapeuten in Bezug auf die Beurteilung des Problems und das Management des Patienten stets auf zwei Ebenen bewegen müssen. Das Denken auf zwei Ebenen (Brickwall-Konzept) beeinflußt die klinische Schlußfolgerung. Auf der einen Ebene werden auf der Basis von theoretischem Wissen und der persönlichen Erfahrung der Therapeutin Hypothesen, z.B. in Bezug auf die Ursache der Störung und die dafür verantwortlichen Strukturen, gebildet. Auf einer zweiten Ebene wird das gesamte klinische Bild erfaßt.
  • Mobilisation neuraler Strukturen: Nerven sind nicht so elastisch und dehnfähig wie Muskeln. Daher müssen sie bei Bewegungen unserer Arme und Beine, aber auch der Wirbelsäule teilweise bis zu 15 cm zwischen anderen Geweben gleiten können. Wenn diese Gleitbewegung durch Einengungen von außen gestört ist oder der Nerv im Inneren geschädigt ist, entstehen starke Schmerzen.
  • Orthopädische Medizin nach Dr. James Cyriax: Diese Therapie stellt eine umfassende Form der Gelenk- und Weichteilbehandlung dar. Es fließen sowohl Gesichtspunkte der Manuellen Therapie an Wirbelsäule und der großen Gelenke ein, als auch eine gezielte Behandlung von Muskeln, Sehnen und lBändern.
  • "Mobilisation with Movement": Manualtherapeutische Mobilisation in Kombination mit aktiver Bewegung nach Brian Mulligan. Das Mulligan Konzept ist ein in Deutschland immer beliebteres Konzept in der Behandlung von neuro-muskulo-skeletalen Problemen. Die Behandlung nach dem Mulligan Konzept ist sehr dynamisch und progressiv, da dieses Konzept die Kreativität des einzelnen Therapeuten herausfordert und somit ständig selbst neue Wege zum Behandlungserfolg auf der Basis des Konzeptes gefunden werden.
  • Behandlung nach McKenzie: Die Therapie ist nach dem neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie benannt.

Ergotherapie bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen

Parkinson

Da Parkinson die zweithäufigste neurologische Erkrankung nach Alzheimer ist und in Österreich rund 20000 Menschen an dieser immer noch unheilbaren Krankheit leiden, ist es wichtig, aufzuzeigen, mit welchen Problemen die Betroffenen und ihre Angehörigen täglich zu kämpfen haben. Die neurologische Therapie der Tirol Kliniken bietet Parkinsonpatienten ein umfangreiches Angebot an Sportaktivitäten wie z.B. Physiotherapie, Ergotherapie sowie Logopädie sind neben der Medikamentenverabreichung wichtige Säulen der Parkinsonbehandlung.

Viele Parkinsonbetroffene stellen sich nach der Diagnose die Frage: „Warum gerade ich?“ Betroffene und deren Angehörige haben für diese neue Situation noch keine angemessene Antwort parat. Wird bei Familienmitgliedern eine unheilbare Erkrankung festgestellt, braucht es anfangs Zeit, sich an die veränderte Situation zu gewöhnen. Der Rückhalt und die Unterstützung der Familie sind für alle Betroffenen besonders wichtig. Wenn ein Familienmitglied erkrankt, sind Angehörige immer mitbetroffen. Das gemeinsame Leben und die Zukunftspläne geraten gleichermaßen aus dem Gleichgewicht. Damit nicht alle in eine Schockstarre verfallen, ist es wichtig, dass man über die neue Situation spricht. Wie jemand mit einer Situation umgeht, ist natürlich abhängig davon, in welchem Abschnitt des Lebens er sich gerade befindet.

Bewegung steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Ein aktiver Lebensstil ist aber auch in der späteren Phase der Erkrankung sehr von Vorteil. Denn Bewegung wirkt einerseits positiv auf Folgeerscheinungen wie Rückenschmerzen oder Muskelsteifheit, und andererseits auf nichtmotorische Symptome wie Müdigkeit und Depression. Deshalb sollte Bewegung ein fixer Bestandteil im Leben eines an Parkinson erkrankten Menschen sein. In einigen Krankenanstalten werden Gruppenkurse für Parkinsonbetroffene angeboten. Dort können neue Bekanntschaften geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden. Und Sport in der Gruppe macht bekanntlich noch mehr Spaß. Bei Menschen, die noch mitten im Berufsleben stehen, kommen sehr viele zusätzliche Belastungen hinzu. Existenzängste sowie verminderter Selbstwert sind nur einige davon.

Im frühen Stadium führen viele Betroffene ein selbstständiges Leben. An der Aufgaben- und Rollenverteilung ändert sich deshalb zunächst nicht viel. In der späteren Phase der Erkrankung bzw. in den Off-Phasen kommt es durch die krankheitsbedingten Beschwerden jedoch oft zu Einschränkungen, und die Erkrankten benötigen oft Hilfe im Alltag. Für die gesunden Partner bzw. Familienmitglieder bedeutet dies, aufmerksam zu bleiben und dem erkrankten Angehörigen trotz aller Schwierigkeiten etwas zuzutrauen und Zeit zu geben. Häufig begehen Angehörige jedoch den Fehler, die erkrankte Person vollständig zu „entlasten“, also von allen Aufgaben des täglichen Lebens zu entbinden. Als Angehöriger möchte man die erkrankte Person bestmöglich unterstützen. In erster Linie ist es wichtig, sich über die Krankheit zu informieren, um Zukunfts-ängsten zu begegnen und eine gute Hilfeleistung zu gewährleisten. Es ist eine Unterstützung für die Betroffenen, wenn die Angehörigen sie bei Arztbesuchen sowie bei Besuchen in Selbsthilfegruppen begleiten. Diese Besuche sind auch für Angehörige von großer Bedeutung. In Gesprächen mit Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten sowie Personen aus Selbsthilfegruppen kann auch die Familie wieder neue Kraft schöpfen. Der Bedarf an Unterstützung verändert sich mit dem Verlauf der Erkrankung. Es kann dann oft auch zu tageszeitlichen Un-terschieden kommen. Deshalb ist eine genaue Medikamenteneinnahme unumgänglich für das Wohlbefinden von Parkinsonbetroffenen. Da muss der Angehörige zu Beginn vielleicht unterstützend zur Seite stehen und die betroffene Person an die Einnahme erinnern. In den meisten Fällen sind Parkinsonbetroffene aber selbst sehr genau mit der Medikamenteneinnahme.

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Auch im 21. Jahrhundert stellt Sexualität nicht nur bei chronisch Erkrankten nach wie vor ein Tabuthema dar. Viele Betroffene scheuen sich immer noch davor, mit ihrem Vertrauensarzt darüber zu sprechen. Dabei haben gerade Parkinsonbetroffene sehr mit den motorischen Einschränkungen zu kämpfen. Denn der oft rasche Wechsel vom On ins Off, der Tremor, die Rigidität sowie die Hypersalivation erschweren die sexuelle Aktivität. Der Partner weiß auch oft nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll. So entsteht rasch ein Teufelskreis aus Versagensängsten mit zusätzlicher Einschränkung der sexuellen Funktion. Oft ist es nicht möglich, dass Paare durch gemeinsame Gespräche die Probleme beseitigen können, und es ist unumgänglich, dass sie mit ihrem Vertrauensarzt darüber sprechen. Abschließend möchte ich anmerken, dass es sehr wichtig wäre, ein flächendeckendes und leicht zugängliches Informationsangebot für Erkrankte sowie deren Angehörige zu schaffen. Da die Parkinsonkrankheit eine vielschichtige Erkrankung ist, muss ein niederschwelliges und multiprofessionelles Versorgungsangebot für Betroffene geschaffen werden, das es den Familien erleichtert, den Betroffenen so lange wie möglich im gewohnten Umfeld zu betreuen.

Schlaganfall

Ergotherapie spielt eine wichtige Rolle in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Durch gezielte Übungen und Aktivitäten können Patienten ihre motorischen Fähigkeiten, ihre sensorische Wahrnehmung und ihre kognitiven Funktionen verbessern.

Schädel-Hirn-Trauma

Auch nach einem Schädel-Hirn-Trauma kann Ergotherapie dazu beitragen, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Die Therapie kann beispielsweise dazu dienen, die Koordination, die Konzentration und das Gedächtnis zu verbessern.

Multiple Sklerose

Bei Multipler Sklerose kann Ergotherapie helfen, die Symptome der Erkrankung zu lindern und dieFunktionsfähigkeit der Betroffenen zu erhalten. Die Therapie kann beispielsweise dazu dienen, dieMuskelkraft, die Ausdauer und die Koordination zu verbessern.

Intensivtherapien für Kinder mit neurologischen Erkrankungen

Intensiv-Wochen bringen viele Vorteile mit sich. Die Kinder erfahren einen effektiven Therapieboost, neue Entwicklungsschritte können eingeleitet werden und bereits Erlerntes gefestigt werden. Die Intensiv-Wochjen erstrecken sich meist auf 2 oder 3 Wochen mit einem täglichen Therapie- und Förderprogramm von ca. Je nach individuellen Förderplan werden Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, unterstützte Kommunikation in Kombination mit einem abwechslungsreichen ganzheitlichen, alltagsorientierten Förderprogramm angeboten. Natürlich wird auch unserer besonderer Standort auf dem Lilienhof, einem komplett sozial gewidmeten Bauernhof, genutzt und wir verlegen Einheiten in die Natur oder in den Stall. Therapeutisches Schwimmen lockert das Programm auf und ist für viele ein besonderes Highlight. Eine Intensivtherapie für Kinder kann gezielt helfen, den nächsten Entwicklungsschritt einzuleiten, Spätfolgen zu verhindern und die Leistungsfähigkeit für die Schule zu verbessern. Eine mindestens zweiwöchige Therapie - losgelöst vom gewohnten Umfeld - wird empfohlen, damit sich ein nachhaltiger Behandlungserfolg einstellen kann. Bei Erstellung des individuellen Therapieplans werden auch gleichzeitig therapeutische und persönliche Ziele der Intensiv-Wochen festgelegt. Die Intensivtherapie bietet eine besonders effektive Art der Behandlung. Durch die hohe Intensität und Frequenz der Therapie, können in kurzer Zeit Erfolge erzielt und stabilisiert werden. Vor allem Patienten mit neurologischen Erkrankungen profitieren von diesen intensiven Therapien.

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Ein interdisziplinäres Team aus Physio- und Ergotherapeuten/innen, Logopäden/innen, Fachkräften für unterstützte Kommunikation, Schwimmtrainer für therapeutisches Schwimmen, Heilerziehungs-pflegerInnen und Sonderpädagogen/innen fördert umfassend die Kinder. Neben Einzel- und Gruppensettings wird die Infrastruktur unseres neuen Standortes auf einem sozial gewidmeten Therapie-Bauernhofes mit tiergestützten therapeutischen und pädagogischen Programmeinheiten, genützt. Auch Mittagessen und Jause wird vom Team begleitet und ggf. An 5 Tagen pro Woche finden täglich mind. 2-3 Einzeltherapien (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie / unterstützte Kommunikation) sowie 5-6 Gruppentherapie-Einheiten statt. Intensivtherapien können auch für auswärtige Kinder genützt werden. Kosten dafür werden individuell kalkuliert. Aufgrund der großen Nachfrage können in den österreichischen Ferienzeiten die Sommer-Intensiv-Wochen nur für die Kinder und Jugendlichen angeboten werden, die das ganze Jahr über bei Schritt für Schritt gefördert werden. Die Ferien-Intensivtherapie ist täglich und ganztags. Dh wir haben 9 Wochen lang geöffnet und in der Regel sind für jedes Kind 2-3 Wochen Therapie eingeplant. Dazu ist es notwendig, dass unser gesamtes Team wieder mit vollem Einsatz, hochmotiviert und mit unzähligen Überstunden (!!!) bereit steht. Zusätzlich zum Team sind auch Kinderkrankenschwester Anni, PraktikantInnen sowie zusätzliche Therapeuten und Pädagogen mit im Team. Neben Einzel- und Gruppensettings wird die Infrastruktur des Bauernhofes genützt.

Evidenzbasierung der Ergotherapie bei kognitiven Einschränkungen

Ein systematisches Overview kann weder sicher belegen noch ausschließen, dass die Ergotherapie bei kognitiven Einschränkungen für erwachsene Patienten mit Verletzungen des zentralen Nervensystems eine wirksame Therapie im Vergleich zu keiner Ergotherapie darstellt.

Dieses Overview fasst die Evidenz zur medizinischen Wirksamkeit der Ergotherapie bei kognitiven Einschränkungen aus publizierten systematischen Übersichtsarbeiten indikationsübergreifend zusammen. Die vorliegende Evidenz beruht auf klinischen Studien mit Personen nach Schlaganfall, mit erworbenen Hirnverletzungen, mit Parkinson-Krankheit und mit Multipler Sklerose. Primär wurde in diesem Overview die medizinische Wirksamkeit der Ergotherapie im Unterschied zu keiner Ergotherapie verglichen.

Ethische Aspekte

Zentrales Thema der Analyse sind die eingeschränkte Autonomie durch die Krankheitsfolgen sowie daraus resultierende Spannungen mit den Behandelnden.

Wie man Ergotherapie in Tirol in Anspruch nehmen kann

Terminvereinbarung

Für die Terminvereinbarung meldet man sich am besten telefonisch. Sollten die Therapeuten gerade nicht erreichbar sein, hinterlässt man seinen Namen und seine Telefonnummer - die Therapeuten melden sich in Kürze zurück.

Was man für den Ersttermin benötigt

Für den ersten Termin bringt man die Verordnung desr behandelten ArztesÄrztin mit. Die Einreichung zur Bewilligung bei der Krankenkasse wird übernommen.

Ablauf der Therapie

An dem ersten Termin findet eine ausführliche Erstuntersuchung statt. Aufbauend auf dieser wird ein Behandlungsplan mit Zielen, Maßnahmen der Behandlung, Dauer und Häufigkeit der Termine erstellt. Alle Informationen und Dokumentationen unterliegen der Schweigepflicht. Für die Einheiten benötigt man oder das Kind lediglich gemütliche Kleidung.

Rückerstattung der Behandlungskosten

Man kann die beglichene Rechnung mit Zahlungsbestätigung, sowie bewilligter Verordnung bei der Krankenkasse (elektronisch/per Brief/persönlich) einreichen.

Kosten

Die Praxen sind Wahlpraxen. Das heißt, die Behandlungskosten werden von einem selbst vorfinanziert. Anschließend kann man den jeweils gültigen Kassentarif bei der zuständigen Krankenkasse geltend machen.

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