Das Evangelische Krankenhaus Unna (EK Unna): Neurologie und Geriatrie im Fokus

Das Evangelische Krankenhaus (EK) Unna stellt mit seiner neurologischen und geriatrischen Abteilung eine wichtige Säule in der Gesundheitsversorgung des Kreises Unna dar. Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche, die eine umfassende und patientenorientierte Behandlung ermöglicht.

Interdisziplinäre Geriatrie im EK Unna

Die Geriatrie im EK Unna zeichnet sich durch einen fachübergreifenden Ansatz aus. Hier arbeiten Neurologen und Geriater Hand in Hand, um ältere Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Konkret bedeutet dies eine enge Kooperation zwischen Chefarzt Prof. Dr. med. Zaza Katsarava, der sowohl Neurologe als auch Geriater ist, und der Allgemeinmedizinerin und Geriaterin Dr. med. Susanne Herppich.

Das Team wird durch weitere Fachkräfte ergänzt, darunter:

  • Psychologen
  • Logopäden
  • Ergotherapeuten
  • Physiotherapeuten
  • Pharmazeuten

Dieser interdisziplinäre Ansatz ermöglicht es, die komplexen Bedürfnisse älterer Menschen ganzheitlich zu erfassen und zu behandeln.

Fachabteilungen des EK Unna

Das EK Unna verfügt über ein breites Spektrum an Fachabteilungen, die eine umfassende medizinische Versorgung gewährleisten. Zu den wichtigsten Abteilungen gehören:

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  • Neurologie
  • Innere Medizin
  • Gefäßchirurgie
  • Unfallchirurgie und Orthopädie

Diese Vielfalt an Fachrichtungen ermöglicht es, Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungen optimal zu behandeln.

Interdisziplinäre Schmerztherapie

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des EK Unna ist die interdisziplinäre Schmerztherapie. Neurologen und Anästhesiologen arbeiten hier eng zusammen, um Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen eine bestmögliche Versorgung zu bieten.

Neurologische Alterserkrankungen im Fokus der Geriatrie

Im Bereich Geriatrie hat sich das EK Unna auf das gesamte Spektrum neurologischer Alterserkrankungen spezialisiert. Zu den häufigsten Erkrankungen, die hier behandelt werden, gehören:

  • Schlaganfall
  • Demenz
  • Stürze und Gangunsicherheiten

Durch die Spezialisierung auf diese Erkrankungen kann das EK Unna eine hochqualifizierte und individuelle Betreuung älterer Patientinnen und Patienten gewährleisten.

Kooperation mit dem LWL

Das EK Unna arbeitet eng mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zusammen. Der LWL betreibt auf dem Campus des EK Unna bereits eine Tagesklinik für psychisch erkrankte Menschen und hat im Juni 2015 weitere 60 stationäre Plätze geschaffen. Diese Kooperation ermöglicht eine umfassende Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

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Demografischer Wandel und die Rolle des EK Unna

Der demografische Wandel spielt im Kreis Unna eine große Rolle. Prognosen sagen einen überproportional hohen Anstieg älterer Menschen im Vergleich zum Landesdurchschnitt voraus. Das EK Unna möchte diese Entwicklung kompetent begleiten und älteren Menschen die Sicherheit geben, im EK stets gut aufgehoben zu sein und behandelt zu werden.

Stiftungsvorstand Dr. med. betont: „In der Geriatrie geht es darum, Fähigkeiten zu erhalten. Dies sehen wir auch als gesellschaftlichen Auftrag an.“

Ausstattung und Services des EK Unna WEST

Das Christliche Klinikum Unna WEST bietet eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen und Services, die den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich gestalten sollen. Dazu gehören:

  • Zimmerausstattung: Einzelzimmer mit eigenem Bad, Unterbringung von Begleitpersonen (bei Bedarf möglich), Zwei-Bett-Zimmer mit Bad (in den Wahlleistungsbereichen Ein- oder Zweibettzimmer, in den Regelleistungsbereichen Zwei- oder Dreibettzimmer)
  • Barrierefreiheit: Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen, rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen, bauliche Maßnahmen für Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung (besonders ausgestatteter Bereich auf der vierten Ebene (Geriatrie))
  • Service für Patienten aus dem Ausland

Medizinische Leistungsangebote und Fachexpertise

Das EK Unna verfügt über eine hohe pflegerische Fachexpertise, die sich in Fachweiterbildungen und akademischen Qualifikationen widerspiegelt. Die medizinischen Leistungsangebote umfassen unter anderem die Behandlung von Krankheiten des N. facialis VII.

Aus- und Weiterbildung am EK Unna

Das EK Unna engagiert sich stark in der Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal.

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Famulanten und Team-Dozenten

Famulanten werden in allen Fachabteilungen des Hauses ausgebildet. Team-Dozenten an der DHGS in Unna sind Dr. Kunterding und Dr.

Vorlesungen, Seminare und klinischer Unterricht

Vorlesungen, Seminare und klinischer Unterricht werden angeboten von:

  • Prof. Dr. Katsarava: Fach Neurologie
  • Dr. Pothmann: Fach Orthopädie
  • Dr.

Forschung und Studien

Das EK Unna beteiligt sich aktiv an Forschungsprojekten und Studien. Prof. Dr. Katsarava ist Leiter einer europäischen Benchmark-Studie zur Qualitätssicherung der Kopfschmerzambulanz und Leiter einer europäischen Studie zum Nichtansprechen auf Migränetherapie (REFINE). Dr. Armbruster führt klinische Studien zum Plexus cervikalis durch (in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen und der Ruhruniversität).

Publikationen und Herausgeberschaften

Prof. Dr. Katsarava ist ehemaliger Editor des Journal of Headache and Pain, ehemaliger Associate Editor der Zeitschrift Headache und ehemaliger Editor der Section Headache des BMC Neurology. Er hat über 200 internationale Publikationen veröffentlicht. Dr. Pothmann ist medizinischer .

Ausbildung in Gesundheitsberufen

Das EK Unna bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten in Gesundheitsberufen an:

  • Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz (Generalistische Ausbildung)
  • Bildungszweig „Physiotherapie“ unter dem Dach der Schule für Gesundheitsberufe
  • Staatliche Anerkennung als „Schule für Ergotherapie“ unter dem Dach der Schule für Gesundheitsberufe (aktuell 50 genehmigte Ausbildungsplätze, die bis 10/2024 jährlich um 25 weitere Ausbildungsplätze erhöht werden sollen)
  • Ausbildung als verantwortliche Praxiseinrichtung im Sinne des ATA-OTA-Gesetzes in Kooperation mit der Ausbildungsstätte des Ev.
  • Bildungszweig Podologie unter dem Dach der Schule für Gesundheitsberufe
  • Pflegefachassistenzausbildung (PFA) (jährlicher Start im Oktober)
  • "Generalistische Pflegeausbildung" an der Schule für Gesundheitsberufe Hellweg (Angebot des Katholischen Hospitalverbunds Hellweg)

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