Forza Motorsport 7 ist ein Rennspiel, das viele Aspekte des Motorsports simuliert. Dabei spielen Überrundung, Boxenstopps, Fahrphysik und die Unterschiede zwischen Controllern und Lenkrädern eine wichtige Rolle. Dieser Artikel beleuchtet diese Aspekte detailliert und gibt Einblicke in die Spielmechaniken.
Boxenstopps: Mehr als nur ein notwendiges Übel
In früheren Forza Motorsport Teilen gab es zwar Boxenstopps, aber diese waren oft nicht strategisch relevant. Es gab Reifenabnutzung und vermutlich auch Benzinverbrauch, aber die Rennen waren oft nicht lang genug, um einen Boxenstopp wirklich notwendig zu machen. Man fuhr stets mit vollem Tank los und tankte auch beim Stopp immer voll, wechselte die Reifen und reparierte das Auto. Auch wird man mit leerem Tank nicht zwingend schneller und die Reifen sind konstant gut, bis sie bei etwa 60% Verschleiß dann gut vorhersehbar einbrechen. So verkommt der Boxenstopp wenn dann zum notwendigen Übel, da man mit diesem keinerlei strategischen Spielereien machen konnte.
Forza Motorsport hat jedoch seit jeher Boxenstopps gehabt, in welchen getankt, die Reifen gewechselt und repariert wurde. Die Karrieren in Teil 1 bis 4 waren auch so aufgebaut, dass es mit dem Spielforfschritt immer längere Rennen wurden; zudem gab es stets extra Langstreckenrennen. In Teil 6 gab es dann die sogenannten Schaurennen, die auch Langstreckenrennen enthielten.
In der Community werden Boxenstopps genutzt, um durch Pflichtstopps eine taktische Komponente ins Rennen zu bringen. Die Karriere-Rennen sollen in der Länge einstellbar sein, was die Bedeutung von Boxenstopps weiter erhöhen könnte.
Fahrphysik: Realismus und Spielgefühl
Die Fahrphysik in Forza Motorsport ist ein oft diskutiertes Thema. Einige Spieler empfinden sie als zu simpel und glattgebügelt, während andere sie für ihre gute Steuerbarkeit mit Gamepad loben. Im Vergleich zu Project Cars, das mit Gamepad als zickig empfunden wird, ist Forza Motorsport eher auf Gamepads geeicht, was generell positiv aufgenommen wird.
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Die Wagen fahren viel zu gediegen, irgendwie schwammig, aber doch auf Scheinen. All das fehlt mir bei Forza Apex. Ich spüre die Autos einfach nicht auf der Strecke.
Frühere Forza-Teile (5, 6, Apex) wurden in Bezug auf die Fahrphysik besser als Project Cars 1 bewertet. Es wird jedoch betont, dass ein direkter Vergleich von Forza Motorsport 7 mit Project Cars 2 notwendig wäre, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Fahrzeug-Tuning und Performance
Das Aufrüsten von Fahrzeugen ist ein zentraler Bestandteil von Forza Motorsport. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ein aufgerüsteter Golf mit einem hohen Leistungsindex (z.B. 850) gegen einen von Anfang an stärkeren Ferrari mit gleichem Index bestehen kann. Die Erfahrung zeigt, dass dies oft nicht der Fall ist, da die Fahrzeuge Grundwerte besitzen, die durch Upgrades nicht vollständig erreicht werden können.
Auch die Balance zwischen Geschwindigkeit und Handling spielt eine wichtige Rolle. Fehlende Geschwindigkeit kann in gewissem Rahmen durch besseres Handling und bessere Bremsen ausgeglichen werden. Dies hängt jedoch stark von der jeweiligen Strecke ab. Auf kurvigen Strecken wie Tsukuba kann ein wendiger Honda mit Frontantrieb Vorteile gegenüber einem leistungsstarken Porsche mit Heckantrieb haben.
Die Grundwerte der Fahrzeuge sind sehr verschieden. Es wird einem nicht gelingen, einem alten Amischlitten die Strassenlage eines neuen Ferraris beizubringen. Stark motorisierte Hecktriebler sind überhaupt sehr schwer zu fahren.
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Tipps und Tricks für Einsteiger
Für Einsteiger gibt es einige Tipps, die den Einstieg in Forza Motorsport erleichtern können:
- Fahrzeugauswahl: Am Anfang nicht zu oft den Wagen wechseln zwischen grundverschiedenen Fahrzeugtypen (Heck vs. Frontantrieb, schneller Renner, vs. wendiger Flitzer. Man gewöhnt sich besser ein paar Runden an das Fahrzeug, damit man das richtige Feeling für die Fahrweise kriegt.
- Schrittweise Verbesserung:
- Zuerst darauf achten, nicht aus der Kurve getragen zu werden. Immer ein bischen nach vorne auf die rote bzw. gelbe Linie schauen. Versuchen dass man direkt vor sich maximal gelb hat und rot in Sichtweite rechtzeitig bemerkt und wegbremsen kann. Versuchen mit Gefühl und bewusst bei Beobachtung der Linienfareben zu bremsen.
- Dann versuchen, sich ohne besonderen Fokus auf die Geschwindigkeit auf der Ideallinie zu bewegen.
- Anschließend mit einer starken Karre kleine Kurse mit vielen Kurven fahren, um ein Gefühl für die Fahrphysik zu entwickeln.
Lenkrad vs. Controller
Die Steuerung mit einem Lenkrad wird von vielen Spielern als überlegen empfunden. Der kleine Pinökel auf dem Controller ist sehr ungeeignet um die richtige Linie zu fahren. Wenn man mal angeditscht wird, ist es damit auch viel einfacher den Wagen unter Kontrolle zu halten. Außerdem macht es wesentlich mehr Spaß - mir zumindest. Um zu sehen, wie Du das beherrscht, kannst Du Zeitrennen machen. Die sind alle zu schaffen, wenn man die drei Grundregeln beherzigt! Die Zeitrennen sind am Anfang schwer, aber zeigen deutlich ob man alles halbwegs richtig macht oder nicht. Um sie zu bestehen, muss man auf dem jeweiligen Kurs ein ganze Runde schnell und fehlerfrei absolvieren.
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