Die Encephalitozoonose, auch bekannt als E. Cuniculi, ist eine parasitäre Erkrankung, die hauptsächlich Kaninchen betrifft, aber auch bei Meerschweinchen und anderen Tieren vorkommen kann. In seltenen Fällen kann sie sogar auf den Menschen übertragen werden, insbesondere bei Personen mit geschwächtem Immunsystem. Die Krankheit wird durch den sporenbildenden Einzeller Encephalitozoon cuniculi verursacht, der sich vorzugsweise in den Zellen von Gehirn, Rückenmark, Nieren und Augen festsetzt. Da die Krankheit manchmal mit einem schiefen Kopf verbunden ist, wird sie auch symptomatisch Schiefkopf-Krankheit, Sternengucker-Krankheit, Mondgucker, „head tilt“ oder Torticollis genannt.
Was ist E. Cuniculi?
Hinter dem komplizierten Namen „E. Cuniculi“ verbirgt sich ein Erreger, der auch beim Meerschweinchen zu Erkrankungen führen kann. Typische Symptome betreffen vor allem gut durchblutete Organe, vorwiegend das zentrale Nervensystem (Kopfschiefhaltung, Lähmungen, Rollen, Kreislaufen, unkontrollierte Augenbewegungen, Inkontinenz), die Augen (Katarakt, Uveitis, Glaukom) und die Nieren. Auch das Herz, die Verdauungsorgane, die Lunge und die Leber können betroffen sein.
Wie viele Meerschweinchen haben den Erreger?
Viele Meerschweinchen sind latent (ohne akute Symptome) mit E. Cuniculi infiziert. Laut einer Studie konnte bei 46,5 % der Meerschweinchen Antikörper nachgewiesen werden (Wan et al. 1996), Pantchev et al. Mittlerweile treten deshalb immer wieder auch akute Symptome beim Meerschweinchen durch diesen Erreger auf. Vielen Tierärztinnen und Tierärzten sowie Halterinnen und Haltern ist dies nicht bewusst, so dass die Dunkelziffer betroffener Tiere sehr hoch ist.
Auslöser
Infizierte Meerschweinchen mit einem normalen Immunsystem halten den Erreger oft so gut unter Kontrolle, dass er keine klinischen Symptome verursacht. Sollte jedoch eine Immunschwäche auftreten, kann sich der Erreger stark vermehren und es kommt zu Krankheitszeichen.
Besonders gefährdet sind Meerschweinchen in Stresssituationen (Vergesellschaftungen, Verlust des Artgenossen, Unwetter, Einzelhaltung oder schlechte Haltungsbedingungen…), wenn sie andere Erkrankungen haben oder bei der Verabreichung von Cortison. Dann kann es passieren, dass kurz danach oder erst Tage später, der Erreger sich vermehrt und durch Schäden im Zentralen Nervensystem oder an den Organen, Symptome verursacht.
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Übertragungswege
Hauptsächlich wird E. Cuniculi über den Urin übertragen. Infizierte Tiere scheiden immer wieder Sporen aus, auch wenn sie klinisch gesund sind. Häufig stecken sich Meerschweinchen bei Kaninchen an.
Durch Fellpflege und verunreinigtes Futter nehmen die Meerschweinchen Sporen auf, die über den Darm das Meerschweinchen infizieren. Ebenso ist eine Ansteckung im Mutterleib über die Plazenta möglich, oder auch durch die Einatmung von infizierten Tröpfchen oder Staubpartikeln. Die Übertragung mittels Kot ist umstritten. Einmal infizierte Meerschweinchen tragen den Erreger lebenslang in sich.
Ist E. Cuniculi ansteckend für die anderen Meerschweinchen?
Der Großteil aller Artgenossen von erkrankten Tieren trägt bereits den Erreger in sich, da er sich irgendwann angesteckt hat, deshalb gelten ungetestete Artgenossen zunächst grundsätzlich als Träger. Die Ansteckungsgefahr ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht größer als die Jahre zuvor. Eine Trennung ist deshalb sinnfrei. Zudem braucht das kranke Meerschweinchen unbedingt seine Sozialpartner um gesund zu werden. Eine Separierung wird deshalb keinesfalls empfohlen. Wichtig! Leider werden immer noch viel zu viele erkrankte Meerschweinchen von ihren Artgenossen getrennt.
Kann sich der Halter bei seinen Meerschweinchen anstecken?
E. Cuniculi ist eine Zoonose, eine Ansteckung ist somit generell denkbar. Bisher sind Erkrankungen beim Menschen äußerst selten (30 Fälle weltweit) und auch nur bei immunschwachen Menschen (HIV, Chemotherapie, Organtransplantation) bekannt. Halter dieser Personengruppe sollten möglichst keinen Kontakt zu Meerschweinchen pflegen, solange eine Infektion mittels Bluttest nicht ausgeschlossen wurde. Auch klinisch gesunde Tiere sind Überträger!
Für gesunde Menschen besteht bei normal Hygiene normalerweise keine Gefahr. Allgemein sind Meerschweinchen mit Symptomen nicht ansteckender als andere Meerschweinchen ohne Symptome.
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Symptome: Wie erkenne ich E. Cuniculi?
E. Cuniculi ist eine komplexe Erkrankung, die sich recht vielseitig auswirken kann. Am verbreitetsten ist eine Symptomatik des Zentralen Nervensystems, der Augen und der Nieren.
Wichtig! Betroffene Meerschweinchen haben fast immer nur eines der möglichen Symptome (z.B. Kopfschiefhaltung.
Kopfschiefhaltung
Dieses Krankheitszeichen wird meistens als erstes mit E. Cuniculi verbunden, betrifft aber nur einen Teil der Meerschweinchen. Die betroffenen Meerschweinchen leiden unter einem zur Seite geneigten oder völlig vertreten Kopf, die Schiefstellung kann in ihrer Stärke von Stunde zu Stunde oder von Tag zu Tag erheblich schwanken. Bei manchen Meerschweinchen fällt auch nur gelegentlich ein schräger Kopf auf, während sie dazwischen eine normale Kopfstellung haben.
Andere Ursachen? Eine Kopfschiefhaltung kann auch durch eine Ohrenentzündung oder allgemein Ohrenerkrankungen (starker Parasitenbefall) ausgelöst werden. Auch eine Hirnhautentzündung, Vergiftungen oder Mängel können zu einer Schrägstellung des Kopfes führen. In seltenen Fällen sind auch Verletzungen (z.B. durch Unfälle) oder Abszesse im Hals- oder Kopfbereich (z.B. Zahnabszesse), ein Schlaganfall, oder auch Gehirntumore die Ursache für einen gekippten Kopf.
Lähmungserscheinungen
Besonders häufig sind gelähmte Hinterbeine, die nachgezogen werden, allerdings sind, anders als bei einer richtigen Lähmung, die Reflexe im Fuß noch vorhanden. Auch andere Lähmungserscheinungen sind möglich, beispielsweise eine Lähmung einer Gesichtshälfte (Mundwinkel und Auge).
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Bei Lähmungserscheinungen kommen neben E. Cuniculi viele weitere Ursachen in Betracht: z.B. Osteodystrophie, Lymphozytäre Choriomeningitis, Vitamin-C-Mangel, Meerschweinchenlähme, Arthrose/Spondylose/HD, Knochenbrüche, Wirbelsäulenschäden, Hirnhautentzündung (Meningitis), Gehirnschäden, Krankheit des Zentralennervensystems, Hypokaliämie oder Hyperkaliämie (Kaliummangel/zu hoher Kaliumwert), Hypermagnesiämie (erhöhter Magnesiumgehalt), Abszesse oder Tumore (die auf die Nerven drücken), Schilddrüsenüberfunktion, Wirbelentzündung, Herzerkrankungen, Kokzidiose, Lungenentzündungen, Erkrankungen die mit Schmerzen an der Wirbelsäule oder an den Beinen einhergehen (z.B. Abszesse) und weitere Krankheiten. Deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik und ein großes Blutbild mit Titer-Nachweis unumgänglich.
Anfälle, Epilepsie
Eher selten sind Anfälle durch E. Cuniculi beim Meerschweinchen zu beobachten.
Für solche Krämpfe und Anfälle kommen auch andere Krankheiten in Betracht, z.B. Browny hatte eine Ohrenentzündung mit leichter Kopfschiefhaltung und Gleichgewichtsstörungen. Die Gleichgewichtsprobleme gingen nicht weg. Im Blutbild wurde dann sichtbar, dass die Ohrenentzündung weg, aber er mit E.
Gleichgewichtsprobleme
Teils sind Gleichgewichtsprobleme, z.B. Augenzittern, verzögerter PupillenreflexAuch die Augen sind durch E. Cuniculi auf vielfältige Weise betroffen.
Inkontinenz
Während der akuten Ausbrüche kommt es bei den betroffenen Meerschweinchen zu Inkontinenz. Oft ist auch die Urinmenge stark erhöht, bzw. es wird deutlich mehr Wasser aufgenommen.
Niereninsuffizienz, Organschäden
E. Cuniculi befällt den gesamten Organismus und verursacht nicht selten Niereninsuffizienz und eine Schädigung des Herzmuskels und der Leber, was zu einem plötzlichen Tod führen kann. Die Belastung der Nieren wird oftmals bei akuten Ausbrüchen durch vermehrte Wasseraufnahme deutlich. Dadurch wird auch mehr Urin ausgeschieden. Bei erfolgreicher Behandlung kann sich die Nierenfunktion wieder normalisieren, je nachdem wie weit die Schädigung bereits fortgeschritten ist.
Diagnose
Für einen Meerschweinchen-erfahrenen Tierarzt sind Blutabnahmen und Röntgen selbstverständlich. E. Cuniculi tritt oft als zusätzliche Erkrankung auf, z.B. Es sollte grundsätzlich ein Blutcheck erstellt werden (EC-Titer, Nierenwerte, CK (Trauma), Pseudolinksverschiebung (Entzündung)) um Differenzialdiagnosen auszuschließen und die Nierenwerte zu prüfen. Ein positiver Titer zeigt, dass das Meerschweinchen den Erreger trägt, trotzdem kann die Erkrankung durch etwas Anderes bedingt sein. Deshalb müssen alle möglichen Diagnosen ausgeschlossen werden!
E. Cuniculi führt zu keinen Veränderungen im Blutbild, auch nicht zu einer Entzündungsreaktion (Pseudolinksverschiebung…)! Erst wenn das Tier länger darunter leidet, kann es zu einer milden Anämie oder auch einem veränderten Harnstoffwert kommen. Der CK-Wert kann bei extremen Fällen durch Gegenlaufen und Umkippen erhöht sein, ansonsten spricht er eher für eine Differenzialdiagnose (Trauma). Alle anderen Blutbildveränderungen treten meist auf, wenn eine andere Erkrankung die Symptome hervorgerufen hat.
Oftmals ist auch ein Röntgenbild nötig, insbesondere bei Lähmungen (Verletzungen der Wirbelsäule?) und Kopfschiefhaltung (Ohrenentzündungen!).
Eine gründliche Allgemeinuntersuchung sollte selbstverständlich sein:
- Kopfschiefhaltung: Ohren, Zähne, Maul, Kopf, Fieber?
- Lähmung: Fußunterseite, Wirbelsäule, Herz, Fieber?
Behandlung
Bei der Behandlung eines akuten Ausbruches von E. Cuniculi zählt jede Minute.
- Panacur (vier Wochen lang täglich und konsequent verabreichen, ggf. länger wenn das Meerschweinchen zu diesem Zeitpunkt noch in der Akutphase ist), der Wirkstoff Fenbendazol ist vermutlich gehirngängig/liquorgängig (= Medikamente, die die Blut-Gehirn-Schranke überwinden) und verhindert eine Neuproduktion von Sporen. Oxfendazol und Albendazol wirken ebenfalls, sind aber schlechter verträglich als Fenbendazol. Gemischt mit Haferschmelzflocken oder Babygläschen der Geschmacksrichtung Banane-Apfel-Hafer oder in geraspelten Apfel wird Panacur oft selbständig gefressen.
- Antibiotikum um Sekundärinfektionen zu bekämpfen (Oxytetrazyklin, Chloramphenicol, Gyrasehemmer). Das Antibiotikum wird gegeben um Sekundärinfektionen vorzubeugen (z.B. Niereninfektionen, die damit häufig einher gehen), also Erkrankungen, die durch E. Cunculi in Folge entstehen. Normalerweise wird es min. 14 Tage lang gegeben, bei guter Verträglichkeit ggf. auch länger, bei schlechter Verträglichkeit evtl. kürzer. Je nach Ausprägungsform der Krankheit kann teilweise auf das Antibiotikum verzichtet werden. Um Stress zu reduzieren und die Verdauung stabil zu halten, kann es sinnvoll sein sich zeigen zu lassen, wie man das Antibiotikum in die Haut spritzen kann.
- Cortison ist nicht nötig und schadet, sofern es sich wirklich um e. Cuniculi handelt, es hat nämlich keinen Effekt bzw. wirkt nicht dagegen. Es kann zudem dazu führen, dass sich der Erreger extrem ausbreitet.
- Hoch dosiertes Vitamin B12 oder Vitamin-B-Komplex (Apotheke, Internet) um die Nerven zu regenerieren (solange geben, bis Anfälle/Kopfschiefhaltung/Lähmungen vollständig weg sind, meist regenerieren sich die Symptome sogar noch nach Wochen Stück für Stück), am Anfang am besten hochdosiert gespritzt, später auch als Tropfen, z.B. mit dem Panacur-Brei verabreichen. Wenn Infusionen verabreicht werden, kann das Vitamin B in die Infusion gespritzt werden, so dass nur ein Einstich nötig ist und die Einstichstelle nicht brennt.
- Infusionen. Fast immer sind bei einem akuten Ausbruch auch die Nieren betroffen, durch Infusionen lässt sich verhindern, dass sie versagen oder Schaden nehmen bzw. dass später als Folge Nierenerkrankungen auftreten. Bei Nahrungsverweigerung sollten unbedingt täglich Infusionen gegeben werden! Allerdings ist immer abzuwägen, ob der tägliche Tierarztstress mehr schadet als die Infusionen bringen. Nach Möglichkeit kann man Infusionen auch selbst zu Hause setzen, wenn es der Tierarzt zuvor zeigt. Die Eingabe oder das Angebot von verdünnten Gemüse- und Obstsaft (reiner Saft aus 100% Obst/Gemüse, kein Nektar) kann die Flüssigkeitszufuhr ebenfalls etwas erhöhen. Zum Beispiel eine Schale mit Karottensaft.
- Homöopathisch Cerebrum comp. Bei epileptischen Anfällen und Krämpfen sollte neben Panacur und Bärenklau auf jeden Fall Vitamin B 12 gespritzt werden, zusätzlich werden oft Benzodiazepine (z.B. Nierenschäden können mit täglichen Infusionen, dem Angebot von Säften und einer frischfutterreichen Ernährung therapiert werden. In den Sommermonaten sollten die betroffenen Meerschweinchen rein mit frischen Wildkräutern, Baumblättern und Gräsern ernährt werden. Besonders wertvoll sind dabei harntreibende Kräuter wie z.B. Löwenzahn, Liebstöckel, Birke, Petersilie, Dill, Ampfer, Brennnessel, Giersch usw.Zudem ist SUC (S = Solidago compositum, U = Ubichinon compositum, C = Coenzym compositum von Heel) als Therapie zu empfehlen. Auch frischer Nieren- und Blasentee kann angeboten werden.
Behandlung von anderen Symptomen
Wie lange soll ich kämpfen und wann soll ich erlösen? Solange das Meerschweinchen selber gegen die Krankheit ankämpft, also Futter aufnimmt, wenn man es vor die Schnauze hält oder in der Spritze an der Schnauze anbietet, kämpft bitte mit eurem Tier zusammen und unterstützt es! E. Cuniculi ist schlimm mit anzusehen und auch schlimm auszuhalten, die Gedanken an eine „Erlösung“ bleiben da nie aus. Doch bei richtiger Medikation, der richtigen Pflege und wenig Stress (sehr wichtig bei e. Cuniculi!) schaffen es die meisten Meerschweinchen. Wichtig: Leider gibt es immer noch Menschen, die Kosten sparen wollen und deshalb auf die Diagnostik verzichten.
Richtige Pflege
Wichtig! Die richtige Pflege ist bei E. Kein Stress, denn dieser kann E. Cuniculi sehr stark beeinflussen und das Krankheitsbild rapide verschlechtern. Medikamente sollten zuhause verabreicht werden, häufige Tierarztbesuche führen oft zu einer Verschlechterung. Nach dem Ausmisten sollte alles wie vorher hingestellt werden, der Untergrund bzw. die Einstreu dürfen nicht stark verändert werden und ausmisten sollte man nur, wenn es nötig ist (täglich Futterreste und grobe Verschmutzungen entfernen, am besten immer nur ein Stück des Bereiches misten und nicht alles auf einmal). Bei der Einstreu-Wahl unbedingt auf die Verletzungsgefahr der Augen beim „purzeln“ achten.
Die Medikamente müssen konsequent verabreicht werden.
Das Meerschweinchen muss gepflegt werden, damit keine anderen Krankheiten entstehen (z.B. ggf. den Popo mit Babytüchern sauber machen, wenn es sich voll macht). Da meist eine Inkontinenz besteht, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es immer einen trockenen Untergrund hat, sonst bekommt es schnell Harnwegsinfekte.
Das Handling von e. Cuniculi Meerschweinchen ist nicht einfach, da sie schnell die Orientierung verlieren, sollten sie nicht hochgehoben, umgesetzt oder getragen werden. Deshalb ist es sinnvoll, eine Transportbox oder Kiste im Gehege anzubieten, muss man es zum Tierarzt transportieren, kann es damit hochgenommen werden. Ein Tuch über der Kiste/Box wirkt beruhigend. Das vermittelt ihm auch die Sicherheit des gewohnten Umfeldes. Medikamente werden verabreicht, ohne das Meerschweinchen hochzunehmen. Sollte das Hochnehmen unumgänglich sein (z.B. um den Popo von Kot und Urin zu reinigen), so nehmen Sie das Meerschweinchen am besten ruhig aber bestimmt hoch und legen Sie vorher unbedingt eine Hand oder ein Tuch über die Augen, um es zu beruhigen.
Vorbeugen?
Regelmäßige Reinigung und Desinfektion: Stallungen und Zubehör sollten regelmäßig gereinigt und mit Mitteln desinfiziert werden, die gegen die Sporen von E. Auch wenn eine Impfung eine wünschenswerte präventive Maßnahme wäre, müssen sich Kaninchenbesitzer und -züchter derzeit auf diese Strategien stützen, um ihre Tiere zu schützen.
Encephalitozoonose beim Menschen
Obwohl selten, kann E. cuniculi auch Menschen infizieren, insbesondere solche mit einem geschwächten Immunsystem. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen.
Symptome beim Menschen
Die Symptome einer Encephalitozoonose beim Menschen können vielfältig sein und ähneln oft anderen Erkrankungen. Dazu gehören:
- Fieber
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Neurologische Symptome (z.B. Verwirrtheit, Krampfanfälle)
- Nierenprobleme
Diagnose beim Menschen
Die Diagnose einer Encephalitozoonose beim Menschen kann schwierig sein, da die Symptome unspezifisch sind. In der Regel werden Bluttests durchgeführt, um Antikörper gegen E. cuniculi nachzuweisen.
Behandlung beim Menschen
Die Behandlung der Encephalitozoonose beim Menschen erfolgt in der Regel mit Antiparasitika.
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