Die Jagd und der Schutz von Wildtieren sind Themen von globaler Bedeutung, die sowohl ökologische als auch kulturelle Aspekte berühren. Von der Faszination der Jagd auf nubische Steinböcke in Ägypten bis hin zum Schutz der letzten Breitmaulnashörner in Afrika, von den Herausforderungen der Schwarzwildjagd in Algerien bis hin zu den Besonderheiten der Säugetierarten in Australien - die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist vielfältig und komplex.
Jagdliche Perspektiven und Herausforderungen
Ägypten: Jagdverbot und nubische Steinböcke
In den vergangenen Jahren galt Ägypten unter internationalen Bergwildjägern sowie Wasser- und Flugwildjägern als Geheimtipp. Insbesondere die nubischen Steinböcke in den Gebirgen am Roten Meer zogen das Interesse auf sich. Obwohl die Ansitzjagd an Wasserstellen bei sportlichen Jägern weniger beliebt war und fast nur junge Böcke erlegt wurden, übte diese Variante der "Ibex"-Steinbockjagd eine gewisse Faszination aus. Nun wurde jedoch per Dekret des Tourismusministeriums die Jagd auf jegliches Wild für Touristen für die nächsten zwei Jahre untersagt.
Schwarzwildjagd: Magische Anziehungskraft und Realität
Die Jagd auf Schwarzwild übt auf deutsche Jäger eine magische Anziehungskraft aus, da das Wildschwein (Sus scrofa Linné) als einziges in Mitteleuropa überlebendes Wild gilt, das dem Jäger gefährlich werden könnte - zumindest wird ihm dies nachgesagt. In der Realität trifft der Ruf der Wehrhaftigkeit jedoch nur in wenigen Einzelfällen und bei unglücklichem Zusammentreffen verschiedener Umstände zu. Der geringere Jagddruck in Ost- und Südeuropa führt dazu, dass deutlich mehr Sauen alt werden und zum Hauptschwein reifen können. Die körperlich stärksten Sauen mit den beeindruckendsten Waffen findet man auf dem Balkan und im Iran am Kaspischen Meer.
Algerien: Ein "Eldorado" für Schwarzwildjäger?
Nordafrika, insbesondere Algerien, könnte Schwarzwildjägern als "Eldorado" erscheinen. Im streng islamischen Land gelten Schweine als unrein, und der Verzehr von Schweinefleisch ist eine Todsünde. Jagdwaffen sind teuer und kaum erhältlich, die administrativen Hürden vor dem Erwerb fast unüberwindlich, Patronen schwer zu finden und als Sauposten sehr teuer. Da die Felder in Algerien fast nur in Staatsbesitz sind, ist der ohnehin geringe Reiz der Saujagd für die Einheimischen selbst zur Schadensabwehr minimal. Im Winter werden mit viel Geschrei durch Treiber und insuffiziente Dorfköter ebenfalls fast nur geringe Sauen vor die Flinten der einheimischen Jäger gebracht. Kurz gesagt, der Anteil starker, alter Bassen ist sehr hoch, die Chance für den erfahrenen Jäger, einen reifen Keiler zu erbeuten, groß.
Kamerun: Auf der Jagd nach dem Riesenwaldschwein
Eine Jagdreise in die Regenwälder Kameruns, im äußersten Südosten des westafrikanischen Landes im Kongobecken, führte den Jäger mit Pygmäen zu abgelegenen Sümpfen. Nach einem rund einhundert Kilometer langen Fußmarsch durch den grünen Dschungel erreichte die Trägerkarawane den Sumpf. Dort konnte der Jäger ein Pinselohrschwein erlegen, das als Festbraten diente.
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Wildtiere im Fokus: Bedrohte Arten und ihre Besonderheiten
Breitmaulnashörner: Ein dramatischer Rückgang
Die größere und überwiegend Gras äsende weiße Rhinozerossart, auch Breitmaulnashorn genannt, ist fast ausgerottet. In Kenia leben von einst 20.000 Tieren noch 350, wovon ein Drittel nur hinter Hochspannungszäunen in Schutzgebieten halbwegs sicher sind. Von den ehemals 4.000 tansanischen Breitmaulnashörnern sind weniger als 50 am Leben, in der Zentralafrikanischen Republik hat keines der 3.000 weißen Nashörner überlebt.
Warzenschweine: Vielfalt südlich der Sahara
Warzenschweine (Phacochoerus aethiopicus) leben nur südlich der Sahara bis zum Kap. Ihre stärksten Vertreter findet man in Kenia, Südafrika, Zimbabwe, Äthiopien. Charakteristisch sind die dicken Hautwarzen und die starken Waffen. Die Waffen sind in den reinen Savannenregionen deutlich stärker als in den bewaldeten Übergangsgebieten zum Galeriewald. Im Regenwald leben keine Warzenschweine. Die tagaktiven Tiere sind standorttreu und bevorzugen baumarme Grasflächen.
Riesenwaldschweine: Seltene Trophäen im Urwald
Riesenwaldschweine (Hylochoerus meinertzhageni) wurden erstmals 1904 beschrieben, sie besiedeln die entlegensten Urwaldgebiete und sind daher eine rare Trophäe. Die Stärke der Riesenwaldschweine und ihrer Waffen ist bei den Vorkommen in Ost- und Westafrika deutlich unterschiedlich.
Säugetiere: Eine vielfältige Tiergruppe
Obwohl nur rund 5000 der derzeit bekannten etwa 1,5 Millionen Tierarten Säugetiere sind, sind sie mit Abstand die für uns Menschen bedeutendste Tiergruppe - nicht zuletzt, weil wir selbst zu ihr gehören. Seit Charles Darwin im 19. Jahrhundert die Theorie von der Entwicklung der Arten vorstellte, hat der Mensch jedoch seinen Platz an der Spitze eingebüßt: Er gilt nicht mehr als »Krone der Schöpfung«, sondern wird an die Stelle im System der Lebewesen eingereiht, die ihm aus wissenschaftlicher Sicht zukommt. Unter den Säugetieren sind außerdem die wichtigsten Haus- und Nutztiere des Menschen zu finden, die ihm nicht nur Nahrung, Kleidung und Rohstoffe liefern, sondern auch als Arbeits- und Versuchstiere unersetzlich sind - von Ziegen und Schafen über Kamele und Pferde bis zu Schweinen und Rindern.
Was unterscheidet die Säugetiere von den übrigen Wirbeltieren?
Das hervorstechendste Merkmal, dem sie auch ihre Bezeichnung verdanken, sind die Milchdrüsen; die in ihnen produzierte Milch versorgt den Nachwuchs mit allen lebenswichtigen Stoffen. Abgesehen von den urtümlichen Kloakentieren, die Eier legen, gebären sie lebende Junge. Nur bei Säugetieren sind Haare und Schweißdrüsen zu finden, so dass sie ihre Körpertemperatur konstant halten können. Ihr größter Vorteil ist jedoch ihr hervorragend entwickeltes Großhirn, das ein komplexes, flexibles Verhalten ermöglicht. Und so konnten Säugetiere außer der Tiefsee alle Lebensräume der Erde erobern.
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Kloakentiere: Urtümliche Säugetiere mit besonderen Merkmalen
Die ersten, noch kleinen Säugetiere entstanden vor 180 bis 200 Millionen Jahren aus den Reptilien. Aber erst nach dem Aussterben der Dinosaurier und dem Aufkommen der Blütenpflanzen und Insekten, also vor etwa 65 Millionen Jahren, entfalteten sie sich stärker. Das Tertiär - vor 65 bis 2,6 Millionen Jahren - wird als das eigentliche Zeitalter der Säugetiere angesehen; seither ist gerade bei den großen Arten die Vielfalt wieder deutlich zurückgegangen. Sie haben Merkmale, die sich bei allen anderen heutigen Säugerarten nicht mehr finden. Auffallend ist beispielsweise, wie ihre Geschlechts- bzw. Ausscheidungsorgane gebaut sind: Harn- und Geschlechtswege teilen sich ihr Endstück mit dem Enddarm; es gibt also keinen Damm, der wie bei den anderen Säugetieren Geschlechts- und Ausscheidungsöffnung voneinander trennen würde. Die Weibchen haben außerdem keine echte Vagina; jeder der beiden Eileiter geht in einen eigenen Uterus über, der wiederum in den sog. Sinus urogenitalis mündet. Dieser vereinigt sich dann mit dem Darm zur Kloake. Nur der linke Eierstock bringt die dotterreichen, weichen Eier hervor. Die Milchdrüsen haben keine Zitzen, sondern geben ihr Sekret in das Milchfeld am Bauch ab, wo es von den Jungen aufgeleckt wird. Erwachsene Kloakentiere haben keine Zähne mehr, sondern zerreiben ihre Nahrung zwischen Hornleisten.
Schnabeltiere: Anpassungskünstler im Wasser
Nein, die Ähnlichkeit mit Ente bzw. Biber ist nur äußerlich: Der Schnabel ist viel weicher als der eines Vogels, während der »Biberschwanz« eine Anpassung an den Lebensraum Wasser ist und das Schnabeltier (Ornithorhynchus anatinus) zu einem hervorragenden Taucher macht. Mit dem Schnabel gründelt es nach Schnecken und anderen Kleintieren. In die feine Schnabelhaut sind neben Tastsinneszellen Elektrorezeptoren eingebettet, mit denen es die elektrischen Felder wahrnimmt, die bei der Muskelaktivität bestimmter Krebse und anderer Beutetiere auftreten.
Ameisenigel: Stachelige Insektenfresser
Stattdessen gehören die Ameisen- oder Schnabeligel zu den Kloakentieren, obwohl sie auf den ersten Blick wenig mit ihnen gemein haben: Ihre Schnauze ist zu einer zahnlosen Horntülle verengt; sie ernähren sich von Würmern, Ameisen und Termiten, die sie mit der langen, wurmartigen, klebrigen Zunge aus ihren Bauten angeln. Die beiden in Australien und Tasmanien beheimateten Arten der Gattung Tachyglossus (Kurzschnabeligel) sind ca. 40 bis 50 Zentimeter lang, haben kurze Beine und auf dem Rücken lange Stacheln, die weit über das kurze Haarkleid hinausragen. Die Langschnabeligel Neuguineas (Gattung Zaglossus) hingegen werden größer und haben längere Beine. Ihre Schnauze ist lang und nach unten gebogen, die Stacheln sitzen weniger dicht und werden zum Teil vom Haarkleid verdeckt. Auf der Suche nach Insekten wälzen sie mühelos Steine fort, die doppelt so groß sind wie sie selbst. Wie die Schnabeltiere setzen sie zur Suche von Beutetieren Elektrorezeptoren sowie ihren feinen Geruchssinn ein; ihr Sehvermögen ist hingegen nur schwach entwickelt. Um sich zu verteidigen, können sie sich mit ihren Krallen selbst in harter Erde rasch eingraben; auf felsigem Untergrund rollen sie sich wie ein europäischer Igel zusammen.
Kängurus: Hüpfende Beuteltiere mit erstaunlichen Fähigkeiten
Das Rote Riesenkänguru (Macropus rufus) kann sogar Geschwindigkeiten von 70 km/h erreichen, wobei der lange Schwanz als Balancierstange eingesetzt wird. Dies gelingt ihm dank seiner enormen Sprungkraft, die es aus dem Stand drei Meter weite und in vollem »Lauf« sogar bis zu neun Meter weite Sätze machen lässt. Derartige Höchstleistungen sind nur mithilfe von besonderen Anpassungen im Bau der Hinterbeine möglich. Die Achillessehnen der roten Riesen wirken beim Springen wie Stahlfedern: Sie speichern beim Auftreffen auf den Boden Bewegungsenergie und geben sie beim Absprung wieder ab.
Koalas: Eukalyptus-Spezialisten mit sozialem Leben
Koalas (Phascolarctos cinereus) leben nämlich ausschließlich von den Blättern bestimmter Eukalyptusbäume. Durch diese einseitige, aber an ätherischen Ölen reiche Kost riechen die Tiere übrigens wie Hustenbonbons. Koalas können nur Eukalyptusblätter eines bestimmten Reifegrads fressen, denn andere enthalten zu viel Blausäure. Übrigens: Koalakinder werden auf höchst befremdliche Art entwöhnt. Etwa einen Monat lang fressen sie täglich vom Blinddarmkot der Mutter, der größtenteils aus vorverdauten Eukalyptusblättern besteht; so nehmen sie die zum Aufschluss dieser Nahrung nötigen Mikroorganismen auf.
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Weitere Beuteltiere: Vielfalt in Australien und Südamerika
Ja, etwa die Raubbeutler, von denen manche klein wie Mäuse, andere groß wie Hunde sind. Ein Vertreter ist wahrscheinlich ausgestorben, denn seit 1933 hat man keinen Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) mehr beobachtet. Auf dem australischen Festland wurde er wohl durch die Dingos ausgerottet; ob sich auf Tasmanien noch eine Restpopulation verbirgt, ist fraglich. Von hundeähnlicher Gestalt, wird er wegen der Querstreifen auf dem Hinterkörper auch Tasmanischer Tiger genannt. Nicht nur die Raubbeutler, die ihr mit vielen spitzen Zähnen bewehrtes Maul bei drohender Gefahr sehr weit aufreißen können, sondern auch die Nasenbeutler fressen Fleisch. Sie sehen aus wie eine Kreuzung aus Spitzmaus, Springmaus und Känguru und haben sehr lange Nasen, die an einen Rüssel erinnern.
Jagdausrüstung und Reisevorbereitung
Die logistische Vorbereitung einer Jagdreise entscheidet mit über den Erfolg einer Reise. Zunächst sollte man seine Checkliste nach der Devise „ So viel wie nötig, so wenig wie möglich „ nach den individuellen Erfordernissen durchforsten. Dann türmt man am besten in einem Raum die für erforderlich erachteten Ausrüstungsgegenstände auf. Während der Reise sollte man sich kritisch mit der mitgenommenen Ausrüstung beschäftigen und im Tagebuch notieren, was wirklich benutzt wurde. Da die Reise meistens genau terminlich abgestimmt ist, hat man keine Zeit, auf verloren gegangenes Gepäck oder fehlgeleitete Koffer zu warten. Ersatz kann oft auch im Lande nicht beschafft werden. Daher empfiehlt sich gezieltes Packen : Ins Handgepäck sollen die wertvollen und notwendigen Gegenstände. Die als Gepäck aufgegebene Ausrüstung bitte innen und außen deutlich mit der Heimatanschrift und eventuell der Empfängeranschrift, einschließlich Telefonnummer kennzeichnen.
Gesundheitliche Aspekte auf Reisen
Die häufigste Erkrankung für Reisende in tropische oder subtropische Gegenden ist ein Durchfall. a) „Travellers disease“ wird eine Erkrankung genannt, die durch eine Gewöhnung des Reisenden an die in der neuen Region üblichen Kolibakterien eintritt. Bakterien, die sich auf infizierter Nahrung vermehren, enthalten Giftstoffe Toxine . Fliegen übertragen Bakterien; besonders Milchprodukte und Hackfleisch sind idealer Nährboden für alle Keime. Schon wenige Stunden nach dem Essen wird heftig erbrochen, und unter Krämpfen tritt wässriger Durchfall auf. Bei diesem, nur durch die Giftstoffe bewirkten Brechdurchfall, braucht man keine Antibiotika einzunehmen, obwohl man sich sterbenskrank fühlt. Hierbei ist der mit Unwohlsein und Leibschmerzen langsam begin-nende und erst nach einem Tag auftretende Durchfall typisch. Die Basisbehandlung aller Durchfälle setzt reichliche Flüssig-keitszufuhr, am besten mit einem Mineralienzusatz ( Medikament : Elotrans ), voraus, dazu die Gabe von drei mal zwei Kohletablet-ten, gerbstoffhaltigen Tabletten und eventuell kurzfristig die Darmbewegungen ruhigstellender Medikamente ( Immodium ).
Trophäenwerte und Waffen
Mich würde interessieren mit welchen Waffen ein 100%er Trophäenwert bei welchen Tieren erreichbar ist.
- 9. 3x62 Anschütz 1780 D FL --- Rothirsch.
- 12 GA Blaser F3 Bockflinte mit 12 GA Rehposten -- Reh, Rotfuchs, Kojote.
- 12 GA Blaser F3 Bockflinte mit 12 GA Rehposten -- Reh, Rotfuchs, Kojote. Anmerkung(sollte eigentlich klar sein): Alle 100% Trophäenwerte setzen eine Verletzungszeit von 0.0s voraus.
- TenPoint auf ca 30m und .223 auf fast beliebige Entfernung (zw.
Jagdethik und Respekt vor dem Tier
Es gibt Länder, die keinen Respekt vor dem Tier haben. Wenn es aber um die USA, oder Kanade und Alaska geht, wird die Meinung wieder zwiespaeltig. Dass dort gelinde gesagt, jeder einheimische Depp, der es will, eine Waffe plus Jagdlerlaubnis bekommt, duerfte schon schlimm genug sein. Da wird bei der Jagd sehr oft auch nach Rekorden gesucht, nicht nur was die Trophaehe angeht, sondern die Schussentfernung (z.B.