Hirntumor-Symptome hinter dem Ohr: Ein umfassender Überblick

Ein Hirntumor ist eine Erkrankung, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen schlagartig verändern kann. Die Diagnose eines Hirntumors wirft viele Fragen auf, darunter die Behandelbarkeit, das Risiko eines Wiederauftretens, die Behandlungsoptionen sowie die Prognose und Lebenserwartung. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Hirntumoren, ihre Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten, wobei der Fokus auf Symptomen liegt, die im Zusammenhang mit dem Ohr auftreten können.

Neuroonkologische Versorgung von Hirntumoren

In spezialisierten Zentren, wie der Beta Klinik Bonn, werden Patienten auf diesem herausfordernden Weg mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und innovativen medizinischen Verfahren begleitet. Dort arbeiten Experten für Hirntumore, die langjährige klinische Erfahrung und fundiertes Wissen aus der universitären Spitzenmedizin mitbringen. Diese Zentren bieten eine individuelle, moderne und zugewandte Behandlung bösartiger Hirntumoren mit dem Ziel, die bestmögliche Therapie zu ermöglichen.

Arten von Hirntumoren

Es gibt viele verschiedene Arten von Tumoren im Gehirn und im Schädel, die grundsätzlich in gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Hirntumoren unterschieden werden.

Gutartige Hirntumoren

Gutartige Hirntumoren wachsen meist langsamer, können aber trotzdem auf umliegende Strukturen drücken und dadurch ernste Symptome verursachen. Sie bilden keine Ableger in anderen Organen (Metastasen) und sind oft operativ heilbar. Häufige gutartige Hirntumoren sind Meningeome (Tumoren der Hirnhäute) oder Akustikusneurinome (Tumoren des Hör- und Gleichgewichtsnervs). Diese können oft durch eine mikrochirurgische Operation vollständig entfernt werden, wodurch der Tumor als geheilt gilt.

Bösartige Hirntumoren

Im Gegensatz zu gutartigen Hirntumoren wachsen bösartige Hirntumoren meist invasiv in das umliegende Gehirngewebe und können sich unbehandelt rasch ausbreiten. Einige bösartige Tumore im Kopf entstehen als Hirnmetastasen, also Tochtergeschwülste von Krebserkrankungen außerhalb des Gehirns (z.B. Lungen-, Brust- oder Hautkrebs), die über die Blutbahn Tumorzellen ins Gehirn streuen. Andere bösartige Hirntumore entstehen primär im Gehirn selbst, wie z.B. Gliome.

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WHO-Klassifikation von Hirntumoren

Mediziner teilen Hirntumore zur besseren Einschätzung ihrer Aggressivität in WHO-Grade (Grad 1-4) ein. Ein WHO-Grad 1 Tumor ist meist gutartig und langsam wachsend, wohingegen WHO-Grad 4 einen hochgradig bösartigen Hirntumor beschreibt. Das Glioblastom entspricht dem WHO-Grad 4 - es ist der häufigste bösartige Hirntumor im Erwachsenenalter und wächst besonders schnell und infiltrativ.

Die WHO-Grade beeinflussen maßgeblich die Behandlungsstrategie und Lebenserwartung. Die neue WHO-Einteilung (2021) kombiniert mikroskopisches Aussehen und Gentests für genauere Diagnosen und Therapien.

Tabelle: WHO-Klassifikation von Gliomen

TypGradMerkmale
Diffuse niedriggradige Gliome2Langsam wachsend, IDH-mutiert.
- Astrozytom, IDH-mutiert2-4Keine 1p/19q-Codeletion.
- Oligodendrogliom, IDH-mutiert & 1p/19q-codeletiert2-3Besser auf Therapie ansprechend.
Diffuse hochgradige Gliome3-4Schneller wachsend.
- Glioblastom, IDH-Wildtyp4Aggressivster Typ.

Häufige Symptome von Hirntumoren

Hirntumor-Symptome können sehr vielfältig sein und hängen stark von der Lokalisation, der Größe und der Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors ab. Ein Hirntumor verursacht Beschwerden, weil er gesundes Gehirngewebe verdrängt oder beeinträchtigt und durch den Platzmangel im Schädel den Druck im Kopf erhöht. Einige Symptome entwickeln sich schleichend über Wochen und Monate, andere treten plötzlich auf. Es ist wichtig zu wissen, dass keines dieser Symptome für sich genommen das Vorliegen eines Hirntumors beweist. Allerdings sollten anhaltende oder ungewöhnliche Beschwerden immer medizinisch abgeklärt werden.

Kopfschmerzen

Das häufigste Symptom bei Hirntumoren sind Kopfschmerzen. Typisch können neu auftretende, ungewohnt starke Kopfschmerzen sein - oft morgens nach dem Aufwachen oder verstärkt bei Husten, Pressen oder Lagewechsel, wenn der Hirndruck ansteigt. Viele Betroffene klagen über ein diffuses Druckgefühl im Kopf.

Übelkeit und Erbrechen

Viele Menschen entwickeln bei einem Hirntumor Symptome wie Übelkeit und Erbrechen. Auch diese Beschwerden sind meist die Folge des erhöhten Hirndrucks. Oft ist den Betroffenen in den Morgenstunden übel, obwohl sie nichts gegessen haben.

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Sehstörungen

Sehstörungen können verschiedene Formen annehmen, wie z.B. Gesichtsfeldausfälle (schwarze Flecken im Sichtfeld) oder Doppeltsehen. Diese Symptome entstehen, wenn der Tumor die Sehbahn oder das Sehzentrum im Gehirn beeinträchtigt. Sehstörungen treten besonders oft bei einem Hypophysenadenom auf, einem gutartigen Hirntumor, der in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) wächst.

Neurologische Ausfälle

Neben Sehstörungen deuten auch andere neurologische Ausfälle auf einen Hirntumor hin. Mögliche Symptome sind Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle (etwa an einzelnen Gliedmaßen) oder Sprachstörungen. Ebenso typisch sind Zuckungen beispielsweise der Augenlider und plötzliches Kribbeln. Weiterhin sind Schluckstörungen oder eine veränderte Geschmackswahrnehmung mögliche tumorbedingte Symptome. Betroffene leiden oft unter Schwindel und Schwerhörigkeit oder Ohrenpfeifen (Tinnitus).

Krampfanfälle

Ein neu auftretender epileptischer Krampfanfall ist vor allem bei Kindern oft eines der allerersten Hirntumor-Symptome, das vorrangig bei primären Hirntumoren auftritt. Die Erkrankten erleiden dabei entweder einen fokalen oder einen generalisierten Krampfanfall.

Hormonelle Störungen

Hirntumor-Symptome treten auch in Form verschiedenster hormoneller Störungen auf. Das ist beispielsweise bei einem Hypophysenadenom der Fall. Mögliche Folgen sind Symptome, die etwa den Schlaf-Wach-Rhythmus, das Körperwachstum oder die Sexualität betreffen.

Beeinträchtigung des Gedächtnisses

Ein bösartiger Prozess im Kopf verursacht teilweise auch kognitive Symptome. Hirntumor-Erkrankte sind beispielsweise in ihrer Aufmerksamkeit beeinträchtigt und schlechter in der Lage, sich bestimmte Dinge zu merken.

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Veränderungen der psychischen Gesundheit

Es ist möglich, dass ein Hirntumor die psychische Gesundheit beeinträchtigt. So sind manchmal Depression, Teilnahmslosigkeit (Apathie) und Angst auf die Erkrankung zurückzuführen.

Persönlichkeitsveränderungen

Persönlichkeitsstörungen zählen ebenfalls zu den Symptomen, die möglicherweise auf einen Hirntumor zurückzuführen sind. Meist fällt das den Betroffenen selbst gar nicht auf, wohl aber ihren Mitmenschen. Erkrankte sind zum Beispiel leichter reizbar oder weniger konzentriert und leichter abgelenkt.

Besonderheit bei Kindern mit Hirntumor

Babys und Kleinkinder, die bereits an einem Hirntumor leiden, haben oft einen vergrößerten Kopf (Hydrozephalus). Kinder mit einem Hydrozephalus sind meist zusätzlich durch Entwicklungsstörungen wie geistige Behinderungen gekennzeichnet.

Akustikusneurinom (Vestibularisschwannom)

Ein Akustikusneurinom, auch Kleinhirnbrückenwinkeltumor genannt, wird häufig spät erkannt. Das liegt zum einen daran, dass es sich bei einem Akustikusneurinom um einen gutartigen Tumor im Hirn handelt, der nur langsam wächst und keine Metastasen bildet. Unspezifische Symptome erschweren nicht selten die Diagnose.

Symptome des Akustikusneurinoms

Ein Akustikusneurinom zeigt sich durch, einzeln betrachtet, unspezifische Symptome: Hörminderung, Hörsturz, Tinnitus und Schwindel können auch auf eine Vielzahl anderer Krankheiten hindeuten. Beim Fortschreiten der Erkrankung kommen als Symptome oft Kopf- und Nackenschmerzen hinzu. Später kann auch eine Gesichtslähmung oder eine schmerzhaften Trigeminusneuralgie die Folge bei einem Akustikusneurinom sein.

Diagnose des Akustikusneurinoms

Die genaue Diagnose auf ein Akustikusneurinom kann erst mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie (MRT) erfolgen. Letzte Sicherheit gibt eine Untersuchung des Gewebematerials unter dem Mikroskop. Das Akustikusneurinom entsteht am Hör- und Gleichgewichtsnerv und liegt damit zwischen dem Innenohr mit seinen Hör- und Gleichgewichtsorganen und dem Hirnstamm.

Behandlung des Akustikusneurinoms

Neurochirurgen und Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde arbeiten bei dieser Erkrankung Hand in Hand. Operation oder Bestrahlung sind mögliche Therapie Methoden bei dieser Art von Tumor. Häufig wartet man, abhängig vom Beschwerdegrad und Alter des Patienten, aber auch zunächst einige Monate ab und beobachtet, ob und wie stark das Akustikusneurinom wächst.

Vestibularisschwannom im Detail

Das Vestibularisschwannom ist ein gutartiger Tumor am Gleichgewichts- und Hörnerv. Die Inzidenz von Vestibularisschwannomen liegt bei 1 Fall pro 100.000 Einwohnern pro Jahr. Damit ist das Vestibularisschwannom (auch als Akustikusneurinom (AKN) bezeichnet) zwar der häufigste Tumor im Kleinhirnhirnbrückenwinkel, im Vergleich zu anderen Erkrankungen handelt es sich aber um eine relativ seltene Tumorart.

Symptome des Vestibularisschwannoms

Das häufigste Erstsymptom ist jedoch eine Hörminderung, Hörsturz oder Tinnitus. Schwindel kann auch schwach bis mittel stark ausgebildet sein. Die meisten Patienten berichten über einen leichten Schwindel, der wenige Tage anhält. Wenn die Tumoren groß sind, können auch Taubheitsgefühle im Gesicht, eine Gesichtsnervenlähmung, Gang- und Koordinationsstörungen und eine Halbseitensymptomatik auftreten. Wird der Tumor sehr groß, kommt es zu einer Behinderung der Nervenwasserzirkulation (Verschlusshydrozephalus).

Diagnose des Vestibularisschwannoms

Vestibularisschwannome werden nach deren Größe in KOOS oder HANNOVER klassifiziert. Die HANNOVER Klassifikation ist etwas detaillierter und unterscheidet auch unterschiedliche Typen an großen Vestibularisschwannomen.

Behandlung des Vestibularisschwannoms

Das Vestibularisschwannom ist eine seltene Erkrankung und daher erfolgen Beratung und Therapie in spezialisierten Zentren, in die Patientinnen und Patienten regional, überregional und international überwiesen werden. Ist nach der Erstdiagnose bei kleinen Tumoren als erste Maßnahme zu empfehlen. Die erste Kontrolle sollte nach 4-6 Monaten erfolgen. Bei unveränderten klinischen und bildgebenden Befunden und kleinem Tumor können dann diese Verlaufskontrollen auch mittel- oder längerfristig durchgeführt werden.

Verschiedene Radiochirurgische Optionen stehen zur Behandlung von Vestibularisschwannomen zu Verfügung (z.B. Gamma-Knife oder Cyber-Knife). Durch die stark fokussierte und dosierte Planung der Strahlendosisverteilung sollen die angrenzenden Nervenstrukturen geschont werden und die Behandlung erfolgt als einmalige Behandlung. Das Verfahren wird üblicherweise für Tumore eingesetzt, welche KOOS II nicht überschreiten. Durch die Behandlung kann oft mittelfristig das weitere Größenwachstum aufgehalten werden.

Die Mikrochirurgische Operation kann über unterschiedliche Zugangswege erfolgen. In spezialisierten Kliniken erfolgt die Operation über eine Eröffnung der Hinterhaupts hinter dem Ohr (ein sogenannter retrosigmoidaler oder lateral suboccipitaler Zugang) durchgeführt.

Tumoren im Ohr

Ein Tumor im Ohr kann gutartig oder bösartig (krebsartig) sein. Es handelt sich um eine sehr seltene Krankheit, die nur bei ein bis zwei Menschen von einer Million auftritt - und das für gewöhnlich erst nach dem 55. Lebensjahr. Die Neubildungen, die durch die Krankheit eher selten entstehen, sind in der Anfangsphase mitunter wenig symptomatisch.

Bösartige Tumoren im Ohr

Innerhalb der bösartigen Tumoren in oder am Ohr treten das Basalzellkarzinom und das Schuppenzellkarzinom am häufigsten auf. Eine weitere Ohr-Tumor-Form stellt das Melanom dar. Eine weitere bösartige Tumorart am Ohr stellt das Ceruminom dar, welches ein Karzinom der Zellen ist, die für die Ohrenschmalzproduktion zuständig sind.

Gutartige Tumoren im Ohr

Im Gehörgang können sich wiederum gutartige Ohr-Tumoren bilden, die zu einem Hörverlust führen können, indem sie den Gehörgang verstopfen und zu einer Ansammlung von Ohrenschmalz führen. Gutartige Tumoren treten des Weiteren auch hinter dem Ohr auf. Glomustumor: Ein Tumor, der in der Nähe von Blutgefäßen und Nervenstrukturen des Ohrs wächst und das Gehör sowie andere Ohrfunktionen beeinträchtigen kann.

Symptome von Tumoren im Ohr

Das Auftreten von Schmerzen am Ohr, über einen längeren Zeitraum hinweg, ist eines der Hauptsymptome eines Karzinoms, sprich eines bösartigen Ohr-Tumors. Weitere Symptome von Ohrenkrebs sind Blutungen am Ohr, die mit einem Gefühl von Juckreiz und Kribbeln am Ohr auftreten können.

Diagnose von Tumoren im Ohr

Einen Tumor am Ohr zu erkennen, stellt eine Herausforderung dar, da die auftretenden Symptome oft mit den Symptomen anderer Erkrankungen (wie zum Beispiel einer Ohrinfektion) verwechselt werden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, diese Symptome durch einen Facharzt untersuchen zu lassen. Die wichtigsten Diagnoseuntersuchungen sind ein CT des Felsenbeins und ein MRT, mit welchem das Ohr eingehender untersucht wird.

Behandlung von Tumoren im Ohr

Zur Behandlung eines Tumors am Ohr können verschiedene Methoden verwendet werden, die abhängig von der Stelle des Auftretens des Tumors gewählt werden.

Ursachen und Risikofaktoren von Hirntumoren

Die Ursachen der meisten Hirntumoren sind unklar. Gehirntumoren können grundsätzlich jede und jeden treffen, unabhängig von Lebenswandel oder Alter. In den allermeisten Fällen entsteht ein Hirntumor zufällig, ohne dass wir einen bestimmten Auslöser erkennen können. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren und seltene bekannte Ursachen:

  • Genetische Veranlagung: Eine erbliche Komponente spielt bei wenigen Menschen eine Rolle. Bestimmte genetische Syndrome (z.B. Neurofibromatose, Li-Fraumeni-Syndrom) können die Neigung zu Hirntumoren erhöhen.
  • Strahlung: Längere oder hochdosierte ionisierende Strahlung am Kopf - etwa als Strahlentherapie in der Kindheit oder durch atomare Unfälle - kann das Risiko für Hirntumoren erhöhen.
  • Umwelt und Chemikalien: Ob bestimmte Chemikalien (z.B. Lösungsmittel, Pestizide) oder andere Umwelteinflüsse die Entstehung von Hirntumoren begünstigen, wird wissenschaftlich untersucht. Bisher gibt es hier keine gesicherten Erkenntnisse.

Es ist wichtig zu betonen, dass niemand "schuld" an einem Hirntumor ist. Statt nach der nicht eindeutig zu beantwortenden Ursache zu suchen, konzentrieren wir uns darauf, die bestmögliche Behandlung zu finden.

Diagnose von Hirntumoren

Wenn bei Ihnen Hirntumor-Symptome vorliegen, ist zunächst eine fachärztliche Untersuchung nötig. Schon Ihre Krankengeschichte kann oft wichtige Informationen geben, die den Neurologen zur Diagnose Gehirntumor führen können. Die körperliche Untersuchung gibt bei mehr als der Hälfte der Betroffenen Hinweise darauf, dass eine Erkrankung des Gehirns vorliegt.

Bildgebende Verfahren

  • Computertomographie (CT): Eine spezielle Röntgenuntersuchung, die den Körper im Querschnitt zeigt und darüber informiert, wo der Tumor sich befindet und wie groß er ist.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Das Untersuchungsverfahren der Wahl zum Nachweis und zur Darstellung eines Hirntumors, da sie Unregelmäßigkeiten im Gehirn noch detaillierter sichtbar macht als die Computertomographie.
  • Positronenemissionstomographie (PET): Ein bildgebendes Verfahren, das die Stoffwechselaktivität der Zellen sichtbar macht.

Liquoruntersuchung

In manchen Fällen ist bei Verdacht auf einen Gehirntumor eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) erforderlich.

Behandlung von Hirntumoren

Jede Hirntumor-Diagnose ist einzigartig - und genauso individuell wird auch die Therapie gestaltet. In spezialisierten Zentren werden hochspezialisierte ärztliche Expertise mit modernster Medizintechnik kombiniert. Das bedeutet für Sie: maßgeschneiderte Behandlungsstrategien, ein interdisziplinäres Team mit langjähriger Erfahrung und ein Umfeld, in dem schnelle Entscheidungen ohne unnötige Wartezeiten möglich sind.

Zugang zu innovativen Therapien und Studien

Durch intensive Forschungstätigkeit und enge Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern erhalten Patienten Zugang zu innovativen Behandlungsmöglichkeiten - darunter zielgerichtete Medikamente, personalisierte Immuntherapien und individuelle Tumorimpfstoffe.

Psychoonkologische Betreuung

Ein Hirntumor betrifft nicht nur den Körper, sondern oft auch die Seele. Veränderungen von Persönlichkeit und Stimmung sind für Betroffene und ihr Umfeld besonders belastend. Psychoonkologische Betreuung und Coaching hilft Ihnen und Ihren Angehörigen, die seelischen Herausforderungen zu bewältigen.

Lebenserwartung bei Hirntumoren

Die Lebenserwartung bei einem Hirntumor hängt stark von der Tumorart, dem WHO-Grad und dem Therapieansprechen ab. Während gutartige Hirntumore häufig vollständig operiert werden können und die Lebenserwartung dann nicht eingeschränkt ist, sind bösartige Tumore wie das Glioblastom (Grad 4) mit einer ernsteren Prognose verbunden. Hier ist oft eine Kombination aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie nötig, um das Wachstum zu bremsen und wertvolle Lebenszeit zu gewinnen.

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