Jährlich erkranken in Deutschland etwa 7.330 Menschen neu an Tumoren des zentralen Nervensystems, also an Gehirn- oder Rückenmarktumoren. Das Gehirn, ein hoch spezialisiertes Organ, steuert komplexe Körperfunktionen und ist durch den knöchernen Schädel gut geschützt. Allerdings kann eine Zunahme der Gehirnmasse den Druck im Schädelinneren lebensbedrohlich erhöhen. Dieser Artikel beleuchtet die Prävention von Hirntumoren, wobei die aktuelle Forschung und bekannte Risikofaktoren berücksichtigt werden.
Das Gehirn und seine Funktionen
Das Gehirn nimmt Sinnesreize wahr und verarbeitet sie, legt Gedächtnisinhalte an und speichert sie, steuert Lernprozesse und Bewegungen, versteht und formuliert Sprache und entwickelt, versteht und drückt Gefühle aus. Es ist außerdem für die Ausprägung der Persönlichkeit verantwortlich.
Das Gehirn liegt im Inneren des knöchernen Schädels und wird dadurch außerordentlich gut vor äußeren Einwirkungen - etwa Stößen, Schlägen, aber auch extremen Temperaturen - geschützt. Diese starre äußere Begrenzung führt allerdings dazu, dass Erkrankungen, bei denen die Gehirnmasse zunimmt, den Druck im Schädelinneren lebensbedrohlich erhöhen können.
Gut zu wissen: Gehirn und Rückenmark bilden gemeinsam das zentrale Nervensystem (ZNS), das aus Milliarden von Nervenzellen (Neuronen) besteht.
Die Nervenzellen wiederum bestehen aus den Zellkernen und den Nervenzellfortsätzen (Axonen). Die Gesamtheit der Zellkerne wird auch graue Substanz genannt. Sie liegt im äußeren Teil des Gehirns und bildet unter anderem die Großhirnrinde.
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Die Gesamtheit der Nervenzellfortsätze wird als weiße Substanz bezeichnet. Hier sind die Nervenzellfortsätze kompliziert verschaltet und vermitteln Informationen in Richtung des Gehirns oder vom Gehirn in den Körper.
Zwischen dem Schädelknochen und der Gehirnoberfläche befinden sich die Hirnhäute sowie das Nervenwasser (Liquor), welches das gesamte Gehirn und das Rückenmark umspült. Nervenwasser befindet sich auch im Inneren des Gehirns, wo es die Gehirnkammern (Ventrikel) ausfüllt.
Gut zu wissen: Die wesentlichen Anteile des menschlichen Gehirns werden als Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm bezeichnet. Das Großhirn (Cerebrum) nimmt etwa 80 Prozent der Gehirnmasse ein. Es besteht aus zwei Hälften (Hemisphären), die durch das Corpus callosum miteinander verbunden sind. Jede Gehirnhälfte wird in vier Gehirnlappen unterteilt, die unterschiedliche Körperfunktionen steuern.
- Frontallappen: Bewegung, Sprache, Geistige Leistungen, Persönlichkeitsmerkmale, Willkürliche Bewegungen der Augen
- Scheitellappen: Erinnerung und Gedächtnis, Gefühlsempfindungen (z. B.
Das Kleinhirn (Cerebellum) liegt im hinteren Bereich des Schädels unter dem Großhirn. Es ist mit dem Hirnstamm verbunden, der seinerseits das Gehirn mit dem Rückenmark verbindet.
Das Kleinhirn koordiniert Bewegungen und sorgt unter anderem dafür, dass wir das Gleichgewicht halten können.
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Der Hirnstamm beherbergt die Nervenbahnverbindungen zwischen Gehirn und Rückenmark. Er ist zuständig für unbewusst ablaufende Funktionen und Reflexe (beispielsweise Schluckreflex, Husten, Speichelproduktion und andere).
Ein Mensch hat zirka 200 Milliarden Nervenzellen. Eine einzelne Nervenzelle kann bis zu zehntausend Fortsätze (Axone) aussenden, um mit anderen Nervenzellen Kontakte (Synapsen) auszubilden und über diese Informationen auszutauschen. Diese Zahlen zeigen, wie vielfältig und komplex das Gehirn aufgebaut ist.
Übrigens: Anders als normale Körperzellen können Nervenzellen sich nach der Geburt nur noch begrenzt teilen. Die zahlreichen feinen Blutgefäße (Kapillaren) des Gehirns bilden die sogenannte Blut-Hirn-Schranke. Diese grenzt das zentrale Nervensystem gegen den Blutkreislauf ab. So können Krankheitserreger und andere schädliche Stoffe nicht ins Gehirn gelangen. Die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) sitzt an der Basis des Gehirns etwa auf Höhe der Augen.
Risikofaktoren und Präventionsansätze
Obwohl die genauen Ursachen für die Entstehung von Hirntumoren oft unbekannt sind, gibt es einige Risikofaktoren, die mit einem erhöhten Risiko in Verbindung gebracht werden:
- Genetische Faktoren: In Familien mit seltenen Erberkrankungen wie Neurofibromatose, von Hippel-Lindau-Syndrom oder Li-Fraumeni-Syndrom werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Genetisches Screening kann bei Familien mit bekannten genetischen Mutationen sinnvoll sein.
- Strahlung: Nach einem CT im Kopf-Halsbereich ist das Tumorrisiko für Kinder erhöht, insbesondere für Schilddrüsenkarzinome und Hirntumoren. Daher sollte die Indikation für CT-Untersuchungen bei Kindern sorgfältig geprüft werden.
- Handy-Gebrauch: Studien deuten auf ein statistisch signifikantes Risiko für Gliome bei einem Handy-Gebrauch von mehr als einem Jahr hin, besonders bei Exposition vor dem 20. Lebensjahr. Ein maßvoller Umgang mit Mobiltelefonen und schnurlosen Festnetzgeräten wird empfohlen.
Was Sie selbst tun können
Obwohl es keine spezifischen Empfehlungen zur Vorbeugung eines Hirntumors gibt, können einige allgemeine Gesundheitsmaßnahmen dazu beitragen, das Risiko zu minimieren:
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- Gesunde Lebensweise: Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend körperliche Aktivität können helfen, chronische Entzündungsvorgänge im Körper zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken.
- Strahlungsexposition minimieren: Vermeiden Sie unnötige CT-Untersuchungen, insbesondere bei Kindern.
- Handy-Gebrauch einschränken: Reduzieren Sie die Nutzungsdauer von Mobiltelefonen und schnurlosen Festnetzgeräten, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Schalten Sie das Smartphone nachts aus oder lassen Sie es außerhalb des Schlafzimmers liegen.
- Sportliche Aktivität: Die positive Wirkung von regelmäßiger Bewegung und aktivem Sport sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation von Tumorpatienten ist in vielen Untersuchungen der letzten Jahre immer deutlicher geworden. Deshalb haben Tumorpatienten mittlerweile einen Anspruch auf besonders geeigneten Reha-Sport, für den die Krankenkassen über 18 Monate hinweg 50 Übungsstunden finanzieren. Besonders geeignet sind hierbei eine Kombination aus Kraft- und Ausdauersport. Auch Joggen, Walken, Radfahren, Tanzen und sogar Ballsport oder auch Schwimmen - mit einer aufmerksamen Begleitperson - bieten sich an. Es müssen jedoch besondere Vorkehrungen getroffen werden: Beim Radfahren sollte unbedingt ein Helm getragen werden und beim Fußballspielen muss es nicht unbedingt ein Kopfball sein. Von Tauchgängen sollten Betroffene wegen des Unterwasserdrucks besser absehen. Nicht geeignet sind außerdem sturz- und erschütterungsträchtige Sportarten wie Bergsteigern und Klettern, Motorsport, Reiten oder Boxen. Patienten sollten eine Überlastung oder eine Überhitzung unbedingt vermeiden. Außerdem müssen sie ausreichend viel trinken und dürfen sich keinem zu großen Licht- bzw. Sonneneinfluss aussetzen. Denn manche Medikamente können phototoxische Reaktionen und Photoallergien auslösen, die dann sehr schnell zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen führen können.
- Erholung im Urlaub: Patienten sollten auf jeden Fall ihren behandelnden Arzt ansprechen, ob eventuell bei der letzten bildgebenden Untersuchung Lufteinschlüsse im Schädel erkennbar waren. Denn diese intrakranielle Luft kann sich unter dem Druck im Flugzeug ausdehnen und dann gefährlich werden.
Symptome und Diagnose
Ein Hirntumor kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen, die von der Größe und Lage des Tumors abhängen. Häufige Symptome sind:
- Kopfschmerzen, die im Verlauf von wenigen Tagen bis Wochen immer heftiger werden und sich mit herkömmlichen Schmerzmitteln nur zeitweise oder gar nicht bekämpfen lassen.
- Epileptische Anfälle
- Neurologische Störungen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen
- Wesens- und Persönlichkeitsveränderungen
- Hirndruckzeichen wie Kopfschmerzen in Verbindung mit Übelkeit
Bei Verdacht auf einen Hirntumor stehen dem behandelnden Arzt verschiedene diagnostische Methoden zur Verfügung, darunter die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT). Die MRT ist in der Regel das Untersuchungsverfahren der Wahl, da sie Unregelmäßigkeiten im Gehirn noch detaillierter sichtbar macht als die CT.
Therapieansätze
Die Therapie von Hirntumoren richtet sich nach der Art, Größe und Lage des Tumors sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Zu den gängigen Therapieansätzen gehören:
- Operation: Ziel der Operation ist es, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen.
- Strahlentherapie: Die Strahlentherapie wird eingesetzt, um verbliebene Tumorzellen nach der Operation zu zerstören oder das Wachstum des Tumors zu verlangsamen.
- Chemotherapie: Die Chemotherapie wird eingesetzt, um Krebszellen im ganzen Körper zu bekämpfen.
- Zielgerichtete Therapien: Zielgerichtete Therapien greifen spezifische Merkmale der Krebszellen an und können so das Wachstum des Tumors hemmen.
- Klinische Studien: Neue Therapien werden im Rahmen von klinischen Studien erprobt.
Hirntumorarten
Mit etwa 50 Prozent aller primären Tumoren des zentralen Nervensystems sind Gliome die häufigsten Hirntumoren. Sie leiten sich von den Gliazellen ab. Da das Gehirn mehrere Arten dieser Stützzellen enthält, lassen sich Gliome wiederum in verschiedene Untergruppen einteilen.
- Astrozytome entstehen aus den sternförmigen Stützzellen des Gehirns (Astrozyten). Sie sind die häufigsten Gliome und können in allen vier WHO-Graden auftreten. Dabei ist das pilozytische Astrozytom (WHO-Grad 1) ein gutartiger Hirntumor, an der überwiegend Kinder und junge Erwachsene erkranken. Diffuse Astrozytome der WHO-Grade 2 und 3 wachsen langsam und haben keine deutliche Grenze zum umliegenden Gewebe. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie zunächst wenig bösartig (maligne) sind, im Laufe der Erkrankung aber bösartiger werden können. Sorgfältige und regelmäßige Nachuntersuchungen sind daher besonders wichtig. Das bösartigste Gliom ist das Glioblastom (Glioblastoma multiforme - WHO-Grad 4).
- Oligodendrogliome entstehen aus den Stützzellen, welche die Markscheiden bilden (Oligodendrozyten).
- Ependymome entwickeln sich aus der Wand der Gehirnkammern.
Gliale Hirntumoren werden nach folgenden Kriterien eingeteilt:
- Histopathologisch: Untersuchung einer Gewebeprobe unter dem Mikroskop
- Molekulare Analyse: Untersuchung von genetischen Merkmalen
Diffuse Astrozytome können anhand einer bestimmten Genmutation unterschieden werden. Das Medulloblastom gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen im Kindesalter. Es handelt sich um eine Geschwulst des Kleinhirns, die aus unreifen Zellen des kindlichen Gehirns entsteht. Meningeome entwickeln sich aus Zellen der Hirnhäute. Sie machen etwa 20 Prozent aller Hirntumoren aus. Betroffen sind überwiegend Menschen im mittleren und höheren Lebensalter, vor allem Frauen.
Meningeome wachsen langsam und bleiben daher oft über längere Zeiträume unentdeckt oder werden nur zufällig entdeckt. Krankheitserscheinungen treten vor allem dadurch auf, dass der wachsende Tumor angrenzende Gehirnstrukturen verdrängt und in ihrer Funktion beeinträchtigt oder epileptische Anfälle auslöst. Welche Hirntumor-Symptome im Einzelnen auftreten, hängt wesentlich von der genauen Lage des Meningeoms ab.
In 85 Prozent der Fälle werden Meningeome als gutartige Hirntumoren in den WHO-Grad 1 eingestuft und können durch operative Entfernung geheilt werden. Etwa zehn Prozent der Meningeome sind jedoch sogenannte atypische Meningeome (WHO-Grad 2). Sie wachsen verstärkt und neigen dazu, nach der Behandlung wiederaufzutreten (Rezidiv). Allerdings haben auch diese Meningeome in der Regel eine günstige Prognose. Bösartige Meningeome (WHO-Grad 3) werden nur bei etwa fünf Prozent der Betroffenen beobachtet. Sie müssen gewöhnlich zusätzlich zur Operation mit einer Strahlentherapie behandelt werden.
Auch gutartige Meningeome können nicht immer vollständig entfernt werden. Sie können dann erneut wachsen. Bei diesen Betroffenen, aber auch bei solchen, bei denen der Tumor komplett entfernt werden konnte, sind regelmäßige Nachuntersuchungen erforderlich. Neurinome bilden sich aus den die markscheidenbildenden Schwann-Zellen der Hirn- und Rückenmarknerven. Sie entstehen meist in der hinteren Schädelgrube, wo sie Strukturen des Hirnstamms und des Kleinhirns in Mitleidenschaft ziehen können. Am häufigsten ist der achte Gehirnnerv betroffen, der für den Gehör- und Gleichgewichtssinn zuständig ist (Akustikus-Neurinom oder Vestibularis-Schwannom). Auch Neurinome sind gutartige Hirntumoren, die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle dem WHO-Grad 1 entsprechen. Obwohl das Gehirn kein lymphatisches Organ ist, können im Gehirngewebe Tumoren aus Lymphzellen entstehen. Das sind Zellen, die an der körpereigenen Abwehr beteiligt sind und zum Beispiel in Lymphknoten, Milz und Blut vorkommen. Warum diese Tumorform im zentralen Nervensystem entsteht, ist noch nicht vollständig geklärt. Diese Tumoren treten bei zuvor vollkommen gesunden Personen auf, aber gehäuft auch bei Betroffenen mit einer Immunschwäche.
Aus unbekannten Gründen kommt diese Tumorart auch bei Menschen ohne Immunschwäche immer häufiger vor. Lymphome des Gehirns werden in der Regel nicht operativ entfernt. Hypophysenadenome zählen im engeren Sinn nicht zu den Hirntumoren. Diese entstehen im Bereich der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und können sich gegen den Sehnerv sowie Anteile der Gehirnbasis ausdehnen.
Manche der Hypophysenadenome zeichnen sich dadurch aus, dass sie Hormone bilden. Die Folge sind Störungen in den Hormonfunktionen, etwa Menstruationsstörungen, Wachstumsstörungen oder andere. Die durch den Tumor gebildeten Hormone lassen sich sowohl im Blut als auch im Tumorgewebe selbst nachweisen.
In den meisten Fällen sind Hypophysenadenome gutartige Tumoren (WHO-Grad 1) mit günstiger Prognose. In der Regel werden Hypophysenadenome operiert. Manchmal ist auch eine alleinige medikamentöse Behandlung möglich und erfolgreich. Krebserkrankungen anderer Organe können auch im Gehirn Tochtergeschwülste bilden (Gehirnmetastasen). Diese Metastasen im Kopf sind im Erwachsenenalter häufiger als primäre Tumoren des Gehirns.
Ein Verdacht auf Gehirnmetastasen entsteht insbesondere dann, wenn
- Mehrere Tumorherde in verschiedenen Gehirnanteilen nachweisbar sind oder
- Wenn bei einem Betroffenen bereits eine Krebserkrankung in einem anderen Organ festgestellt wurde.
Gelegentlich tritt eine Hirnmetastase allerdings auch als erstes Krankheitszeichen eines bisher unbekannten Krebsleidens auf.
Manche Krebsarten neigen besonders dazu, Metastasen im Kopf zu bilden.
Forschung und Innovation
Die neuroonkologische Forschung ist ein Schwerpunkt im CIO, insbesondere die translationale Neuroonkologie. Das Ziel ist es, neue, personalisierte Diagnostik- und Behandlungsansätze zu entwickeln und das Verständnis über das Ansprechen auf bestimmte Behandlungen sowie über die Entwicklung einer möglichen Therapieresistenz zu verbessern.
Leben mit einem Hirntumor
Insbesondere nicht heilbaren Hirntumoren sind eine große Belastung. Für sie stehen viele Hilfsangebote zur Verfügung. Allen schwer erkrankten Patientinnen und ihren Angehörigen ermöglichen wir grundsätzlich die Mitbetreuung durch die Palliativmedizin. Diese kann parallel zur therapeutischen Behandlung stattfinden.
Auch nach Abschluss der Krebstherapie und der medizinischen Rehabilitation stehen weiterhin regelmäßige Untersuchungstermine an. Diese fortlaufende Betreuung wird als Nachsorge oder Verlaufskontrolle bezeichnet. Treten zwischen den Terminen Beschwerden auf, sollte man auf jeden Fall schon früher zum Arzt gehen.
Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen helfen dabei, einen Rückfall der Krebserkrankung (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Untersuchungen dienen auch zur Tumorkontrolle - sowohl bei Betroffenen ohne als auch mit vorhandenem Resttumor: Wächst der Tumor wieder, müssen Betroffene und die behandelnden Ärzte über eine erneute Krebstherapie entscheiden. Das hängt unter anderem davon ab, wie schnell ein Tumor wächst, wie groß er ist und welche Symptome er macht. Beschwerden durch den Hirntumor oder aufgrund der Therapie können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das kann die Lebensqualität einer Patientin oder eines Patienten verbessern und sie bestmöglich erhalten. Betroffene können bei einem Nachsorgetermin auch seelische und soziale Probleme ansprechen. Die behandelnden Ärzte vermitteln bei Bedarf Fachleute für eine psychosoziale und psychoonkologische Unterstützung.
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