Viele in der Kochkunst verwendete Gewürze und auch manche Gemüse haben neben der kulinarischen auch gesundheitliche Bedeutung. Während sie zum Essen meist gekocht oder als Würzpulverzusatz an das fertige Essen gegeben werden, müssen sie für den medizinischen Einsatz unter Umständen ganz anders zubereitet werden. Mögliche Zubereitungen sind z.B.: Bäder, Kompressen, Inhaliermittel, Gurgellösungen, Preßsaft, Lotion, Ölauszug, Sirup, Tinktur, Tee, Kräuteressig, Salbe.
Einleitung
Muskelkrämpfe und Muskelkater sind unangenehme Begleiterscheinungen, die durch intensive körperliche Betätigung, Überanstrengung oder auch Nährstoffmängel entstehen können. Glücklicherweise bietet die Natur eine Vielzahl von Gewürzen und Kräutern, die bei der Linderung und Vorbeugung von Muskelbeschwerden helfen können. Dieser Artikel beleuchtet einige der wirksamsten Gewürze und ihre Anwendungsmöglichkeiten, um Muskelkrämpfen entgegenzuwirken und die Regeneration zu fördern.
Gewürze und ihre Wirkung gegen Muskelkrämpfe
Anis
Als Gewürz besonders in der Weihnachtsbäckerei vertreten, aber auch in Getränken wie Pernot, Anisett und Ouzo. Zum Kochen kann Anis in Füllungen für Gans und Puter verwendet werden, aber auch bei Kochfisch, Gurkensalat, Rotkohl, Möhren, süßen Obst und Reisgerichten. Anis ist eine gute Verdauungshilfe. Anistee, eventuell mit etwas Honig, hilft Kindern gegen Blähungen, bei Durchfall, aber auch bei Asthma oder Keuchhusten. Zusammen mit Fenchel kann Anis bei Bronchitis als Tee oder Inhalation gebraucht werden.
Anislikör: 2 Löffel zerstoßener Anissamen, 5 cm zerstoßene Zimtstange und 2 Teelöffel Honig werden mit 200 ml Alkohol und 300 ml Wasser angesetzt. 6 Wochen unter gelegentlichem Umschütteln stehen lassen, dann abseihen und in eine Flasche füllen. 50 ml davon, nach dem Essen getrunken, helfen der Verdauung.
Erste-Hilfe-Tropfen: 2 Löffel zerstoßener Anis, 1 Löffel Zimtpulver, 1 Löffel Ingwer und 2 Löffel gemahlene Nelken werden mit 300 ml Wodka angesetzt, nach 6 Wochen filtriert. Die Lösung kann zum Einpinseln bei Zahnschmerzen genommen werden, aber auch alleine oder mit Öl gemischt als Auflage bei stumpfen Verletzungen. Ein Teelöffel davon, in etwas Wasser mit Honig gemischt, hilft Erwachsenen z.B. einen sturzbedingten Schock schneller zu verkraften.
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Beifuß
Eine bis 2 Meter hohe Wildpflanze. Aromatisches Gewürz, das zur besseren Verdauung fetter Speisen eingesetzt wird. Es paßt zu Eintöpfen, Suppen und Gemüsen, besonders aber zu Bratkartoffeln.
Cardamom
Die aus Indien stammende Pflanze ist mit dem Ingwer verwandt, aber milder in Geschmack und Wirkung. Cardamom wird in vielen Teilen der Welt zu Kaffee und Tee gegeben, um den überstimmmulierenden Effekt von Koffein auszugleichen. In unserer Küche wird Kardamom stiefmütterlich behandelt. Er paßt mit einer kleinen Prise gut zu Fisch- und Fleischgerichten, Eintöpfen, Frucht- und Reisspeisen, Kompotten, Spargel, Hummer, Krabben und Langusten. Cardamom wirkt mild gegen Depressionen und Antriebsarmut, belebt nach chronischer Erschöpfung und Krankheit, beruhigt Magenkoliken und Brechreiz. Allgemein wirkt Cardamom anregend auf das Gehirn.
Cardamom-Potpourri: 1 Löffel Cardamom, ein Löffel Rosmarin, 2 Löffel Nelken, 15 cm Zimtstange, 1 Zitronenschale und 2 Löffel Seesalz werden zerkleinert und mit etwas Brandy zu einer dicken Paste verarbeitet. In ein gut schließendes Gefäß abfüllen und von Zeit zu Zeit bei anstrengender Arbeit einen tiefen Atemzug davon einatmen, um den Kopf klar zu halten.
Fenchel
Fenchel wird gerne in Soßen zu Fisch und Muscheln gebraucht. Medizinisch beruhigt er den Magen, hilft gegen Blähungen, wirkt mild entwässernd und lindert prämenstruelle Schwellungen der Brust. Gekauter Fenchelsamen hilft beim Fasten, und Inhalieren von Fenchel-Rauch oder eine Massage mit Fenchelöl beruhigt die Nerven und hebt den Geist.
Rauch-Inhalat: 2 Löffel Fenchel und 1 Löffel Anis werden zerstoßen und auf eine heiße Herdplatte oder eine glühende Holzkohle gegeben und der Rauch inhaliert.
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Galgant
Galgant ist ein Ingwergewächs und wird im Fernen Osten als Küchengewürz verwendet. Bei uns kennt man ihn nur als Arzneipflanze in Magen-Darm- wirksamen Tinkturen mit appetitanregender Wirkung. Galgant wurde im Mittelalter von arabischen Ärzten nach Europa eingeführt. Bereits Hildegard von Bingen erwähnte ihn in ihren medizinischen Schriften.
Ingwer
Südasiatische Pflanze mit sehr scharf schmeckenden Wurzeln. Wird zum Essen gegeben oder nach dem Essen z.B. als kandierter Ingwer gekaut, um die Verdauung anzuregen und vor Darminfektionen zu schützen. Neben Ingwer-Plätzchen und Ingwer-Bier ist er besonders in z.B. China-Restaurants verantwortlich für die " Schärfe " des Essens. Ingwer enthält ein eiweißspaltendes Enzym, das Fleisch zart macht. Ingwer gibt verschiedensten Fleisch- und Fischgerichten, Geflügel, Bratensaucen, Marinaden, Obstgerichten und eingelegten Gemüsen sparsam verwendet den letzten Pfiff. Warme Kompressen oder Massagen mit Ingwer-Öl wirken gegen Krämpfe ( auch bei der Periode ) und Muskelkater. Ingwer wirkt auch gegen Übelkeit ( Reisekrankheit ) und wird in der chinesischen Medizin als Potenzmittel betrachtet.
Ingwer-Pfannkuchen: 90 g Mehl, 1 Teelöffel Ingwerpulver, 1 Prise Salz, 250 ml Milch ( oder Wasser ) und 3 Teelöffel Rum oder Brandy mischen, 1 Eigelb zugeben und 1 Stunde stehen lassen. Das Eiweiß schlagen und darunter mischen, dann die Pfannkuchen backen.
Medizin: Frische oder getrocknete Brocken von Ingwer-Wurzel kauen. Hilft schnell z.B. bei Übelkeit ( auch Schwangeren ), Zahnschmerzen, Kater.
Knoblauch
Gewürz besonders für fettes Fleisch und leckere Salatsoßen. Knoblauch wirkt antiseptisch, gegen Pilze, Parasiten, Viren, leicht expectorierend, antiallergisch, cholesterinsenkend, leicht blutdruck- und blutzuckersenkend. Der Geruch tritt weniger stark auf, wenn Knoblauch mit viel Petersilie gegessen wird oder man eine Portion Schokolade hinterher ißt.
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Knoblauchwasser: 1/4 Kohlkopf, zerhackt, und 4 Knoblauchzehen, zerhackt, mit 1,2 Liter Wasser in einen Topf geben, erhitzen, 10 Min. simmern lassen, dann abgießen und die Flüssigkeit mit Honig abschmecken. Für Erwachsene zum freien Gebrauch ( für alle die, die Knoblauch direkt zu "geruchsintensiv" finden.)
Koriander
Bereits in der Bibel erwähnt. Die Pflanze stammt wahrscheinlich aus Syrien. Die Samen schmecken zu süßen Backwaren, besonders in der Weihnachtsbäckerei. Wird gebraucht zu Fischmarinaden, Geflügel, Kohl und Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Gurken. Als Geschmacksbeigabe findet man Koriander in Abführtees.
Kreuzkümmel
Die Körner sind länger als bei normalem Kümmel, auch das Aroma unterscheidet sich deutlich. Wird besonders in der türkischen und nordafrikanischen Küche gebraucht.
Kartoffel-Paprika-Pfanne: 1 Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. 400g frische Kartoffeln waschen und würfeln. 5 Salbeiblätter waschen, trockentupfen und in Streifen schneiden. 3 Eßlöffel Olivenöl in der Pfanne langsam erhitzen, die Zwiebel und die Kartoffeln 3 min unter Wenden braten. 500 g bunte Paprikaschoten teilen, 150 g Austernpilze putzen und teilen, alles zugeben und weitere 5 min rösten, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. 150 g Joghurt, 2 Eßlöffel Creme fraiche mit dem Schneebesen schaumig schlagen, 1 Eßlöffel gehackten Schnittlauch zugeben sowie eine Prise Kreuzkümmel ( Kumin ) , mit Pfeffer abschmecken, zu der Kartoffelpfanne als Sauce servieren.
Kümmel
Durch seine blähungstreibende Eigenschaft idealer Zusatz zu allen Kohlarten. Schmeckt ebenfalls gut zu Käsebroten, Gemüsesuppen, Meeresfrüchten, Kartoffeln oder Pilzgulasch.
Kümmeltee: Kümmel, Fenchel und Anis zu gleichen Teilen mischen oder reinen Kümmelsamen leicht anquetschen und als Tee gegen Verdauungsbeschwerden und Blähungen einnehmen.
Kümmel-Öl: kann bei Kleinkindern zum Einreiben der Bauchdecke bei starken Blähungen benutzt werden.
Kurkuma
Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, stammt auch aus der Familie der Ingwergewächse. Es ist brennendscharf und färbt die Speisen gelb. Kurkuma wurde im Mittelalter bei uns zum Färben benutzt und ist heute noch verantwortlich für die orangeroten Gewänder der Buddhistischen Mönche. Kurkuma ist ein Hauptbe- standteil des Currypulvers. Kurkuma wirkt anregend auf den Gallefluß und die Verdauung. Aktiviert die Leber und erhöht das Vitalniveau. Curry und Kurkuma entfalten ihr Aroma erst richtig, wenn sie mit etwas nicht zu heißem Fett angeschwitzt werden.
Currypulver, mild: Kurkuma 30g, Rosenpaprika 15g, Koriander 10g, schwarzer Senfsamen 10g, Schwarzer Pfeffer 10g, Ingwer 6g, Galgant 5g, Nelken 3g, Zimt 3g, Muskatblüte 3g, Piment 3g, Kardamom 3g, Kümmel 2g.
Currypulver, scharf: der obigen Mischung nach Bedarf und Geschmack Cayennepfeffer zufügen. Die Gewürze zerstoßen, die Pulver mischen und durch ein feines Sieb geben. Die fertige Mischung in einem getönten Glasgefäß aufbewahren. Bis zu 6 Monaten haltbar. Eventuell mit Salz abschmecken.
Lorbeerblätter
Ein bei uns nicht winterhartes Mittelmeergewächs. Besonders zu fettem und schwer verdaulichem Essen wie Braten und Kohlgerichten.
Muskatnuß und Muskatblüte (Macis)
Muskatblüte ist in Wirklichkeit der löcherige Mantel der Muskatnuß. Sie schmeckt angenehm aromatisch und ganz leicht bitter. Muskatblüte verfeinert Bouillons, junge Gemüse, Pastetenfüllungen, süße Obstgerichte, Reisgerichte, Quarkspeisen und Meeresfrüchte-Salate. Muskatnuß sollte stets frisch gerieben werden, damit das Aroma nicht verfliegt. Sie paßt zu Gemüse, Fisch, Kartoffeln, Fleisch, Hack, Saucen, Suppen und Milchgerichten.
Nelken
Eines der ältesten Gewürze aus dem südostasiatischen Raum, im Mittelalter mit Gold aufgewogen. Als Verdauungshilfe besonders in Rotkohl und zu Wildgerichten, aber auch als Plätzchengewürz genutzt. Nelken und Nelkenöl wirken gut gegen starke Zahnschmerzen (Öl auf etwas Watte geben und auf die schmerzende Stelle drücken). Nelken wirken stark desinfizierend, antiseptisch und antiparasitär.
Vier-Diebe-Essig: In Frankreich kursiert eine Erzählung, daß diese Essigmischung während der Pestzeiten von vier Dieben entwickelt wurde, die damit eine Infektion verhindern wollten, während sie die Leichen der Pestopfer ausraubten. Der Essig ist ein gutes Desinfektionsmittel für alle häuslichen Zwecke. 1 Löffel gepulverte Nelke, ein Löffel gepulverter Zimt, je 2 Löffel getrockneter Rosmarin, Pfefferminze und Salbei, 2 Löffel zerstoßener Knoblauch und 1 Liter Essig werden gemischt, in eine Flasche gefüllt und 15 Tage auf der Fensterbank der direkten Sonne ausgesetzt, dann filtriert und verschlossen.
Massage-Öl: 1 Teil Nelken und 3 Teile Lavendel mit etwas Wasser zu einem starken Teeauszug verarbeiten, den Auszug mit etwas Öl als Massage-Flüssigkeit bei Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen und Massagemittel für gebärende Frauen einsetzen.
Paprika
Vom milden Gemüsepaprika bis zum Cayennepfeffer als Geschmacksmittel in der Küche eingesetzt. Als Medizin wird in erster Linie Cayennepfeffer eingesetzt. Cayenne wirkt temperaturausgleichend an Armen und Beinen, wärmt kalte Hände und Füße, stärkt die Durchblutung.
Wärmeöl: 25 g Cayenne-Puder, 2 Löffel Senfpuder, 1 Löffel Ingwerpulver und 2 Löffel gemahlener schwarzer Pfeffer und 300 ml Pflanzenöl werden im Wasserbad erhitzt und 2 Stunden simmern gelassen. Nach dem Abfiltern kann das Öl gegen Muskelkater, Krämpfe und kalte Glieder eingesetzt werden.
Petersilie
Altbewährtes Suppenkraut, lecker zu Kräuterkartoffeln. Petersilie wirkt magenberuhigend, antiseptisch und harntreibend, wird deshalb auch bei Blasen- und Niereninfekten eingesetzt. Petersilie ist ein spezielles "Frauen-Kraut", sie hat östrogenartige Inhaltsstoffe, die den Wasserhaushalt der Frau regeln, den Uterus stimulieren, die Menstruation zügig in Gang bringen und gegen streßbedingte Krämpfe und Kopfschmerzen wirken. Dazu enthält Petersilie u.a. Eisen, Calcium, Vitamin A und C.
Soupe a la bonne femme: 40 g Butter, 40 g Mehl, 1 Teelöffel Salz, eine mittlere Zwiebel (ganz ), 600 ml Milch ( auch Sojamilch geeignet ), 250 ml Wasser, 2 geschlagene Eier, 120 ml Sahne und 100 g frische, gehackte Petersilie. Salz und Mehl werden mit der geschmolzenen Butter verrührt, Milch, Wasser und die ganze Zwiebel zugeben, aufkochen und 1 Stunde simmern lassen, die Zwiebel entfernen, die geschlagenen Eier und die Sahne zugeben. Ohne erneutes Aufkochen warm halten, bis die Suppe etwas andickt. Die Petersilie direkt vor dem Essen zugeben.
Joy`s weise-Frauen-Tonic: 1 saubere Eierschale vom Eihäutchen befreien und zermahlen, dem Saft einer Zitrone zugeben und 2-3 Tage stehen lassen (kühl ).15 g Petersilie, 15 g Salbei und 15 g Fenchelsamen mit 75 g Wasser aufkochen, den fertigen Tee mit der obigen Mischung verrühren und mit 1-2 Löffeln Honig abschmecken. Vor Gebrauch gut schütteln. 2-3 Löffel voll am Tag verhelfen besonders Frauen in den Wechseljahren zu einer besseren Verfassung und stärken die Knochen.
Pfeffer
Alle Farben der Pfefferkörner stammen vom gleichen Strauch. Grüner Pfeffer besteht aus unreif geernteten Beeren, schwarzer Pfeffer aus länger getrocknetem grüner Pfeffer. Weißer Pfeffer ist fast reifer Pfeffer, von der Fruchthülle befreit, und roter Pfeffer besteht aus den voll ausgereiften Beeren. Pfeffer regt die Speichelbildung und damit die Verdauung an. Außerdem wirkt er antibakteriell.
Pfefferminze
Besonders für Fleisch-Dips zu verwenden, aber auch bei verschiedenen Getränken und Desserts. Traditionell bei allen Erkältungskrankheiten und Magenverstimmungen in Gebrauch. Nicht geeignet für Kleinkinder und Säuglinge.
Apfel-Minze-Gelee: 1/2 kg grüne Äpfel und 8 g Minze, mit Stumpf und Kern kleingehackt, in einen Topf füllen, 15 ml Essig oder den Saft einer Zitrone zugeben, gerade mit Wasser bedecken und kochen, bis die Äpfel zu Mus werden. Durch ein Tuch abfiltern, den Saft nach Geschmack mit Salz oder Zucker abschmecken, erneut aufkochen, bis zu einer sirupartigen Konsistenz eindicken, nach erfolgreicher Gelierprobe abfüllen und verschließen.
Erkältungstee: Pfefferminze mit Holunder und Lindenblüten gemischt hilft bei Halsweh, Fieber und allgemeinem " Grippegefühl ", wenn sie zu Beginn der Erkältung eingesetzt wird. Pfefferminze und Kamille helfen bei fortgeschrittener Erkältung und verstopfter Nase, beim Trinken den Dampf inhalieren.
Magentee: Starker Pfefferminztee (auch gesüßt) hilft bei Völlegefühl und Magen-Darm-Krämpfen. Bei chronischen Verdauungsschwierigkeiten kann eine Mischung aus Pfefferminze und Ringelblume versucht werden.
Piment
Piment, auch Nelkenpfeffer genannt, stammt aus Mittelamerika. Die getrockneten Beeren schmecken nach einer Mischung aus Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Damit sind sie in der Küche " Allroundtalente " und passen z.B. zu Fisch, Kohl, Ragout, Sauerbraten, Wild, Marinaden und Weihnachtsbäckereien.
Portulak
Portulak kann im Garten, aber auch im Haus gezogen werden (verschiedene Arten!). Als Gewürz wird er verwendet bei Salaten, Suppen, Gemüsen und Eintöpfen. Portulak ist sehr vitaminreich. Er kann aber nur frisch gebraucht werden.
Potulak-Suppe: je zwei gehäufte Eßlöffel geschnetzelter Portulak, Bohnen und grüne Erbsen, eine fein geschnittene Zwiebel und ein Teelöffel Zucker werden in 3/4 l einer Fleischbrühe 15 min lang gekocht. Diese heiße Suppe wird über in Butter geröstete Brotstücke gegeben und mit frischem Kerbel bestreut.
Rosmarin
Vielseitig zu Fleischgerichten zu gebrauchen, besonders für Grillfleisch, aber auch z.B. zu Pizza. Rosmarin verbessert die Durchblutung. Auch versatile zu Fleischgerichten zu gebrauchen, besonders für Grillfleisch, aber auch z.B. zu Pizza. Rosmarin verbessert die Durchblutung.
Zimt
Das wärmende Wintergewürz ist reich an entzündungshemmenden sekundären Pflanzenstoffen. Es gibt Hinweise darauf, dass Zimt auch positiv auf den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel wirkt.
Weitere natürliche Helfer
Neben den genannten Gewürzen gibt es noch weitere natürliche Mittel, die bei Muskelkrämpfen und Muskelkater helfen können:
- Cayennepfeffer: Wirkt durchblutungsfördernd und kann bei akutem Muskelkater Linderung verschaffen.
- Arnika: Wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd.
- Brennnessel: Kann innerlich bei Entzündungen und Muskelkrämpfen Linderung bringen.
- Gurkenwasser: Kann die Krampfdauer reduzieren und wirkt vermutlich durch neuronale Impulse.
- Kirschen (Sauerkirschen): Enthalten Anthocyane, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken.
- Leinsamen und Leinöl: Wirken entzündungshemmend und können bei Halsentzündungen helfen.
Tipps zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen
- Ausreichend Bewegung: Sanfte und ausreichende Bewegung, wie Pilates, kann Verspannungen vorbeugen.
- Aufwärmen: Vor dem Training die Muskeln mit einem Warm-Up aufwärmen.
- Langsame Steigerung der Belastung: Als Anfänger langsam starten und die Belastung schrittweise steigern.
- Magnesiumzufuhr: Auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium achten, da es eine wichtige Bedeutung für Nerven und Muskeln hat.
- Entspannungsrituale: Entspannungsrituale können helfen, Muskelverspannungen zu lösen.
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