Gleichgewichtsstörung nach Hirnblutung: Ursachen, Therapie und Bewältigungsstrategien

Schlaganfall-Spätfolgen können enorm belasten und die Lebensqualität beeinträchtigen. Neben offensichtlichen körperlichen Beeinträchtigungen wie Lähmungen oder Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion durch Sprachstörungen können auch unsichtbare Symptome wie kognitive Probleme und Schwindel auftreten. Diese Spätfolgen können das gesamte Befinden, alle Lebensbereiche, den Beruf und Beziehungen beeinflussen. Anhaltender und neu aufgetretener Schwindel nach einem Schlaganfall sollte ärztlich abgeklärt werden.

Krankheitsfolgen verstehen: Den Schwindel einordnen

Schwindel ist ein häufig auftretendes Symptom, das sich auch nach einem Schlaganfall entwickeln kann. Dieses subjektiv variierende Gefühl geht beim zentralen und zentral-vestibulären Schwindel oft mit anderen neurologischen Symptomen einher - darunter Sprachstörungen oder Schluckbeschwerden, Koordinationsprobleme, Gleichgewichtsstörungen oder Doppeltsehen (Diplopie). Unsicherheit beim Gehen, Übelkeit, Erbrechen, Nystagmus (unwillkürliche Augenbewegungen), Kopfschmerzen und kognitive Veränderungen können damit verbunden sein und einen "Symptomkomplex" bilden.

Schwindel entsteht, wenn an die Gleichgewichtszentrale im Kleinhirn oder Hirnstamm widersprüchliche Informationen von verschiedenen Sinnesorganen gesendet werden und das Gehirn diese nicht adäquat verarbeiten kann, sodass sie „übereinstimmen“. Die Informationen stammen vom Gleichgewichtsorgan im Innenohr (Vestibularapparat), von den Augen und den Sensoren in Gelenken, Sehnen und Muskeln.

Besonders häufig tritt Schwindel infolge eines Schlaganfalls im Bereich des Kleinhirns und Hirnstamms auf. Zentrale Hirnläsionen führen wegen der Betroffenheit der Gleichgewichtszentrale oft zu Schwindelformen, die mit einer gestörten Okulomotorik, der muskulär gesteuerten Augenbewegungen und Blickkontrolle, und einer gestörten Haltungsregulation einhergehen.

Umbauprozesse im Gehirn: Eine Erklärung für das verzögerte Auftreten von Schwindel

Hinter Schwindel, der erst Monate nach dem Schlaganfall neu auftritt, können vielfältige Ursachen stecken. Die genaue Ursache lässt sich nicht immer eindeutig ausmachen. Es spielen Zusammenhänge von mehreren Faktoren eine Rolle, die sich gegenseitig beeinflussen. Es kann auch sein, dass der Schwindel erst im Verlauf wahrgenommen wird, weil in der postakuten Phase schwerwiegendere Symptome und Funktionsstörungen vordergründig waren und die Aufmerksamkeit beanspruchten.

Lesen Sie auch: Therapieansätze bei Gleichgewichtsstörungen nach Schlaganfall

Eine mögliche Erklärung für das verzögerte Auftreten von Schwindel nach einem Schlaganfall hängt mit den Umbauprozessen im Gehirn zusammen. Nach einem Schlaganfall kommt es zu Veränderungen im betroffenen Gehirngewebe, wie Entzündungen, Schwellungen und Umbauprozesse durch die erlittene Schädigung von Strukturen. Diese Veränderungen können auch Funktionen der Gliazellen um die Nervenzellen beeinflussen, die deren Schutz, Nährstoffversorgung und Reparatur unterstützen. Es ist allerdings auch bekannt, dass die Symptome und Funktionsstörungen aufgrund der Eigenschaften der neuronalen Plastizität des Gehirns oft in gewissem Maße reversibel sind. In den ersten Wochen nach einem Schlaganfall liegt eine Phase erhöhter Neuroplastizität vor, in der die stärksten motorischen Verbesserungen auftreten. Dies kann durch gezielte rehabilitative Behandlungen und sensomotorisches Training in dieser Phase besonders gut gefördert werden.

Dies bedeutet, dass das Gehirn in der Lage ist, sich anzupassen, indem erhaltene Nervenzellen Aufgaben übernehmen und sich neue Verbindungen bilden, um Funktionen zu kompensieren oder wiederherzustellen. Der Schwindel verstärkt sich dann in Situationen mit mehr körperlicher Aktivität und nimmt bei starker Konzentration zu. Zum Beispiel fällt es dadurch vielen schwer, längere Texte am Stück zu lesen. Die Aufmerksamkeitsspanne ist auch vermindert. Das kann sich verbessern, indem Texte in kürzere Leseabschnitte aufgeteilt werden, wenn Ablenkung reduziert und für ein störungsarmes Umfeld gesorgt wird.

Ebenso können psychische und emotionale Belastungen wie Stress, Unsicherheit, Angst oder Depressionen das Auftreten oder die Schwere des Schwindels beeinflussen. Das gilt gleichermaßen für begleitende Symptome wie Kopfschmerzen. Auch hier wirken sich Strukturhilfen und Ruhe oft positiv aus.

Ursachen für Schwindel sind demnach komplex bedingt und können von Fall zu Fall unterschiedlich zusammenwirken. Auch in der qualitativen Ausprägung und Intensität, der Dauer des Schwindels und auslösenden bzw. verstärkenden oder unterhaltenden Faktoren gibt es individuell eine große Varianz.

Andere Ursachen für Schwindel nach Schlaganfall

Schwindel kann durch Funktionsstörungen oder Erkrankungen verschiedener Organsysteme verursacht werden. Beim zentralen Schwindel besteht eine Funktionsstörung der Kerne der Gleichgewichtsnerven im Hirnstamm oder des Kleinhirns. Ursächlich sind zum Beispiel Schlaganfälle oder die Multiple Sklerose. Der peripher-vestibuläre Schwindel entsteht durch eine Läsion oder Funktionsstörungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr (Vestibularorgan) oder des Gleichgewichtsnerven. Bei der Neuropathia vestibularis kommt es zu einem einseitigen Ausfall des Vestibularorganes. Der Morbus Menière wird durch eine Zunahme und Dehnung der mit Endolymphe gefüllten Kammern und Kanäle im Innenohr (sogenannter endolymphatischer Hydrops) verursacht. Ursächlich sind frei flottierende Kristalle, sogenannte Otholithen, in den Bogengängen. Schwindel durch andere Erkrankungen: Durch den Verlust sensorischer Nervenbahnen wie beispielsweise bei der Polyneuropathie besteht ein Verlust der Körpersicherheit im Raum und damit verbundene Gleichgewichtsstörungen.

Lesen Sie auch: Behandlung von Gleichgewichtsstörungen bei Parkinson

Diagnostik und Behandlungsstrategien bei Schwindel

Um Schwindel nach einem Schlaganfall abzuklären, eine mögliche Ursache zu diagnostizieren und zu behandeln, sollte eine fachärztliche neurologische Vorstellung erfolgen. Hier erfolgt eine umfassende Anamnese und klinisch-körperliche Untersuchung. Zur Differenzierung werden spezifische Funktions- und Provokationstests durchgeführt (z. B. Lagerungsmanöver, Nystagmus-Test mit der Frenzel-Brille), um dem Verdacht auf das Vorliegen einer bestimmten Form des Schwindels oder Auslösern nachzugehen.

Laborchemische Blut-Untersuchungen können unter anderem Mangelerscheinungen, Stoffwechsel- und Hormonstörungen wie einen sekundären Diabetes mellitus ausschließen. An Elektrolyt-Verschiebungen ist bei veränderten Essgewohnheiten auch zu denken, z. B. an einen Natriummangel unter kochsalzarmer Diät zur Blutdruckeinstellung.

Anhaltende Blutdruck-Schwankungen und Störungen der hormonellen Regulation müssen mitbedacht werden, insbesondere nach intensivmedizinischer Langzeitbehandlung und Beatmung. Zusätzlich können HNO-ärztliche, Herz- und Gefäßuntersuchungen sowie bildgebende Untersuchungen des Gehirns indiziert sein.

Wachsamkeit und sofortiges Handeln ist erforderlich, wenn Beschwerden akut und schlagartig auftreten: Plötzlicher Schwindel kann auch auf einen Schlaganfall oder Vorboten, eine TIA (transitorisch ischämische Attacke), hinweisen. Dreh- bzw. Schwankschwindel und Gleichgewichtsstörungen treten besonders häufig bei einer Unterversorgung im hinteren Stromgebiet auf, was verbunden sein kann mit Sehstörungen, Doppelbildern, Sprech- und Schluckstörungen, Kopfschmerzen oder anderen unspezifischen Symptomen.

Die Behandlungsoptionen bei Schwindel nach einem Schlaganfall sind je nach individueller Situation unterschiedlich. Sie sind zum einen darauf ausgerichtet, Regenerationsprozesse zu unterstützen sowie die Symptome und die damit verbundene Unsicherheit und Belastung durch Beeinträchtigungen im Alltag zu lindern. Dazu können auch Medikamente mit neuroprotektiver Wirkung und zur Kontrolle des Schwindels zum Einsatz kommen.

Lesen Sie auch: Hüft-TEP und Nervenschmerzen

Wichtig zur Wiedererlangung der Selbstkontrolle, Sicherheit bei den alltäglichen Aktivitäten und Sturzprophylaxe ist das vestibuläre Training. Spezielle physiotherapeutische und ergotherapeutische Übungen, Aufklärung und Anleitung für zuhause haben eine hohe Priorität in der Schwindelrehabilitation. Die Seite Therapie-Schwindel.de stellt hierzu ausgewählte Übungen und Informationsmaterialien zu diversen Schwindelarten sowie ein Therapeuten-Verzeichnis zur regionalen Suche bereit.

Vestibuläres Training und Selbstmanagement

Ein gezieltes Schwindel-Training integriert eine spezielle Gang- und Standschulung, um die Funktionen und Reflexe im Gleichgewichtssystem zu verbessern, welche die Haltung und Koordination regulieren. Dadurch wird die abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Gleichgewichtsorganen, der visuellen Kontrolle durch die Augen und der zu aktivierenden Muskeln zum Halten des Gleichgewichts unterstützt.

Das Schwindel-Training erfolgt idealerweise unter alltagsbezogenen Bedingungen und nach und nach erhöhtem Schwierigkeitsgrad im Verlauf. Das heißt, zunächst finden Übungen auf ebenem Boden und unter gewohnten, ruhigen Umgebungsbedingungen statt. Später ist eine Steigerung außerhalb der geschützten Therapieräume, auf unebenen Untergründen, im Freien und mit Ablenkung möglich.

Durch kontinuierliches Üben, Trainieren und Feedback unter therapeutischer Begleitung verbessern die Betroffenen ihre Gleichgewichts- und Koordinationsfähigkeiten. Das Erlernen von Bewältigungsstrategien im Umgang mit dem Schwindel ist ebenso wichtig, um Unsicherheiten, Ängste, Stress und Belastungen zu regulieren. Dadurch sind auch erwartete und tatsächliche Risiken von Schwindelzuständen zu verringern.

Aufklärung über Notfall-Maßnahmen, das Sprechen über subjektive Auswirkungen des Schwindels und situative Handlungsoptionen tragen dazu bei, Wissen und Sicherheit zu vermitteln. Das Anwenden kann praxisnah simuliert und kontextbezogen in verschiedenen Situationen trainiert werden. Somit werden neben spezifischen Problemlösungs- und Kompensationsstrategien auch allgemeine Selbststeuerungs-fähigkeiten und Gesundheitskompetenzen im präventiven Management der Krankheitsfolgen gefördert.

Gute, strukturierte Therapiekonzepte und Rehabilitationsprogramme setzen sich dabei aus körperlich aktiven Anteilen und psychoedukativen Elementen zusammen. Entscheidend ist regelmäßiges Training und ein in Eigenregie fortgeführtes Hausübungsprogramm. Wirksamkeit kommt mit dem Alltagstransfer.

Medikamentöse Behandlung

In manchen Fällen, vor allem in der Akutphase, ist eine medikamentöse Behandlung sinnvoll. Bei anhaltendem Drehschwindel können auch Durchblutungsstörungen oder eine virale Entzündung des Gleichgewichtsnerven vorliegen (akute unilaterale Vestibulopathie - AUVP). Für diese Fälle gibt es in der Akutphase wirksame Medikamente. Bei der AUVP kommt es innerhalb von ein bis zwei Wochen zum Stillstand der Beschwerden. Schwere Schwindelattacken können auch auf einen Schlaganfall im Hirnstamm oder Kleinhirn hinweisen. Daher sollte man sich bei akut auftretendem Dreh- oder Schwankschwindel unmittelbar ärztlich untersuchen lassen. Schlaganfälle hinterlassen oft Restfolgen für den Gleichgewichtssinn, die sich aber durch konsequentes Training minimieren lassen.

Sogenannte Schwindel-Medikamente können diesem Prozess und somit der Symptomlinderung sogar im Wege stehen.

Lebensstil-Veränderungen und soziale Unterstützung

Ein nachhaltiger, gesundheitsbewusster Lebensstil ist allgemein förderlich für das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden. Eine ausgewogene Ernährungsweise, Bewegung, ausreichend und erholsamer Schlaf, kontaktvolle Beziehungen und die individuelle Selbst- und Stressregulation machen viel aus. Diese Aspekte bilden wie die persönliche Sinnbedeutung eine wichtige Basis der subjektiven Lebensqualität.

Für die eigene Überzeugung, wie gut jemand mit schwierigen Alltagssituationen umgehen kann, spielen auch Rückmeldungen von außen eine Rolle. Ein Mensch, der in für ihn als belastend erlebten Situationen Resonanz beim Gegenüber erfährt, wird in Widerstandsfähigkeiten (Resilienz) eher bestärkt. Resilienz ist ein gesundheitsbezogener psychosozialer Schutzfaktor und auch im Umgang mit Schwindel hilfreich.

Über Resilienz verfügt jeder Mensch, diese Fähigkeiten sind angelegt, nur mehr oder weniger ausgeprägt. Sie können zeitlebens ausgebaut, (wieder) erlernt und trainiert werden. Dadurch können wir das eigene Repertoire in der Bewältigung von Herausforderungen und Krisen erweitern. Achtsamkeit, Akzeptanz, Mitgefühl und soziale Beziehungen sind positive Verstärker, die bei Beeinträchtigungen unterstützen.

Wenn ein gutes Verständnis für die Schwindel-Attacken im privaten und beruflichen Umfeld vorhanden ist, können die unvorhergesehenen Situationen weniger beängstigend sein. In solchen Momenten fühlen sich viele Betroffene unsicher, hilflos und verletzlich. Für sie ist es oft schwer, ihre Not auszudrücken und sich mit den passenden Worten mitzuteilen. Dies kann wiederum durch den Austausch von Wissen und Erfahrungswerten mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren erleichtert werden.

Mit dem, was man versteht und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten kontrollieren kann, lässt es sich leichter umgehen.

Die Rolle der Vorbeugung und Früherkennung

Die Vorbeugung (Prävention) eines Schlaganfalles ist eine wichtige Aufgabe des Neurologen. Hierzu beurteilen wir die Gefäßrisikofaktoren und klären über die bestmögliche Behandlung auf. Mit Ultraschall untersuchen wir die hirnzuführenden Arterien am Hals und können durch den Schädelknochen hindurch die Hirnbasisarterien schallen. zusätzlich das Bild der Arterien und mit einer Farbkodierung der Blutfluss dargestellt. Dissektionen, bei denen sich die arteriellen Gefäßwandschichten durch einen Einriss der inneren Gefäßwand und nachfolgender Einblutung zwischen den Schichten der Gefäßwand aufspalten, können gut dargestellt und diagnostiziert werden.

Risikofaktoren für Hirnblutungen

Die häufigste Ursache für eine Hirnblutung ist ein zu hoher Blutdruck, der die Hirngefäße schädigt. Auch können Hirngefäß-Fehlbildungen eine Hirnblutung verursachen. Dazu zählen Fehlbildungen, bei denen viele Gefäße in einem Knäuel (Blutschwamm oder Angiom), Kurzschlüsse zwischen Gefäßen (sog. Fistel) oder eine Aussackung der Gefäßwand (sog. Aneurysma) vorliegen. Indirekt gelten alle eine Arteriosklerose begünstigenden Umstände als Risikofaktoren für eine Hirnblutung. Hierzu zählen neben einem Bluthochdruck der Konsum von Nikotin und Alkohol, ein erhöhter Blutfettspiegel, eine Blutzuckerkrankheit, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Was tun bei Verdacht auf Hirnblutung?

Bei Verdacht auf eine Hirnblutung werden Betroffene vom Rettungsdienst unverzüglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Akutbehandlung hängt unter anderem vom Ort und der Menge des ausgetretenen Blutes sowie der Ursache der Hirnblutung ab. Bei einer Blutgerinnungsstörung, z. B. Bei großen Hirnblutungen kann es durch die Volumenzunahme im durch den Knochen begrenzten Schädel zu einer lebensbedrohlichen, druckbedingten Verdrängung und Funktionsstörung des umliegenden Gehirngewebes kommen (sog. In diesem Fall können eine operative Eröffnung des Schädelknochens (sog. Trepanation) und ggf. eine Entfernung des Blutes zur Entlastung des Gehirns führen. Auch das Einbringen einer Sonde zur Druckmessung oder eines Schlauchs zur Ableitung von Flüssigkeit aus dem Gehirn (sog. Im Krankenhaus wird zunächst eine Computertomographie (CT) durchgeführt. Nach der Akutbehandlung in der Klinik kommt der Abklärung der Blutungsursache eine große Bedeutung zu. Liegen Blutgerinnungsstörungen vor, müssen diese ebenfalls soweit möglich behandelt werden.

Rehabilitation und psychosoziale Betreuung

Die Rehabilitation dient der Wiederherstellung der durch die Schädigung des Gehirngewebes beeinträchtigten Funktionen. Darüber hinaus sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine psychosoziale Betreuung und Beratung entscheidend. Neben einer medikamentösen Behandlung und der regelmäßigen Selbstmessung des Blutdrucks können Betroffene selbst durch einen Wandel des Lebensstils dazu beitragen, zukünftig Hirnblutungen zu verhindern.

tags: #gleichgewichtsstorung #nach #hirnblutung