Finden Sie den richtigen Neurologen in Konstanz: Ein umfassender Leitfaden

Für Menschen mit neurologischen Erkrankungen, insbesondere solchen, die neu in einer Stadt sind, ist die Suche nach einem kompetenten und einfühlsamen Neurologen von entscheidender Bedeutung. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, einen geeigneten Neurologen in Konstanz zu finden, indem er verschiedene Aspekte und Anlaufstellen beleuchtet.

Erstdiagnose Multiple Sklerose und Umzug nach Konstanz

Die Diagnose einer chronischen Erkrankung wie Multipler Sklerose (MS) stellt Betroffene vor besondere Herausforderungen. Wenn man dann auch noch in eine neue Stadt wie Konstanz zieht, ist es wichtig, einen Neurologen zu finden, der nicht nur fachlich kompetent ist, sondern auch die individuellen Bedürfnisse des Patienten versteht. Die Suche im Internet kann frustrierend sein, daher soll dieser Artikel als Wegweiser dienen.

Empfehlungen und Anlaufstellen

Schmieder Kliniken Konstanz und Allensbach

Eine erste Anlaufstelle könnten die Schmieder Kliniken in Konstanz und Allensbach sein. Diese Kliniken genießen einen ausgezeichneten Ruf und sind auf neurologische Rehabilitation spezialisiert. Ein Anruf dort könnte Ihnen helfen, einen geeigneten Neurologen in der Umgebung zu finden.

Neurochirurgie Konstanz - Dr. Robert Feld

Im Facharztzentrum Konstanz praktiziert Dr. Robert Feld, ein Spezialist für Wirbelsäulenerkrankungen. Obwohl er primär Neurochirurg ist, arbeitet er eng mit Neurologen zusammen und kann möglicherweise Empfehlungen aussprechen. Die Neurochirurgie Konstanz konzentriert sich auf die konservative und operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Sie legen Wert darauf, Patienten mit chronischen Rückenschmerzen durch individuelle Behandlungsansätze und ein hoch spezialisiertes Leistungsspektrum zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Dr. Feld bietet Diagnostik, Beratung und Therapie aus einer Hand an und kooperiert eng mit den Kliniken in Konstanz und Stockach.

Leistungsangebot neurologischer Praxen

Neurologische Praxen bieten ein breites Spektrum an diagnostischen Verfahren an, um neurologische Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Zu den gängigsten Untersuchungsmethoden gehören:

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  • Doppler-/Duplexsonographie: Mittels Ultraschall wird die Blutströmung in den zum Gehirn führenden Blutgefäßen untersucht, um Engstellen oder Verschlüsse festzustellen.
  • Elektroenzephalographie (EEG): Die Ableitung der Hirnströme durch Elektroden auf der Kopfhaut ermöglicht die Erkennung von Auffälligkeiten, die beispielsweise auf Epilepsie hinweisen können.
  • Neurographie: Mit Stromimpulsen werden periphere Nerven stimuliert, um die Nervenleitgeschwindigkeit zu messen und Nervenläsionen zu lokalisieren.
  • Elektromyographie (EMG): Die Ableitung der Muskelaktivität mittels einer feinen Nadel im Muskel gibt Aufschluss über Muskelerkrankungen oder Nervenschädigungen.
  • Evozierte Potentiale (SSEP/VEP): Durch die Ableitung von evozierten Potenzialen können Schädigungen der Nervenbahnen vom peripheren ins zentrale Nervensystem (SSEP) oder des Sehnerven (VEP) detektiert werden.
  • Lumbalpunktion: Die Gewinnung von Nervenwasser (Liquor) dient der Diagnosestellung von Entzündungen des Nervensystems.
  • Geriatrisches Assessment: Eine umfassende Untersuchung älterer Patienten zur Abschätzung von Ressourcen und Einschränkungen, die die eigenständige Lebensführung beeinträchtigen können.
  • Demenzdiagnostik: Umfassende neurologische und psychiatrische Untersuchung, Schnittbildgebung des Gehirns, EEG-Ableitung und Nervenwasseruntersuchung zur Feststellung und Einordnung von Demenzerkrankungen.

Häufige neurologische Krankheitsbilder

Neurologen behandeln ein breites Spektrum an Erkrankungen des Nervensystems. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören:

  • Schlaganfall: Plötzlich einsetzende Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen.
  • Kopfschmerzen: Vielfältige Ursachen, häufig Migräne oder Spannungskopfschmerz.
  • Schwindel: Dreh- oder Schwankschwindel, oft durch Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr bedingt.
  • Parkinson-Erkrankung: Verlangsamung der Bewegungsabläufe, Steifigkeit, Zittern und mangelnde Stabilität der Körperhaltung.
  • Infektionen des Nervensystems: Befall des zentralen oder peripheren Nervensystems durch Viren oder Bakterien.
  • Rückenschmerzen: Lokale oder ausstrahlende Schmerzen durch neuroorthopädische Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle.
  • Karpaltunnelsyndrom: Kompression des Mittelarmnerven am Handgelenk mit Schmerzen, Kribbelmissempfindungen und Taubheit der Finger.
  • Polyneuropathien: Socken- oder strumpfförmige Taubheit der Beine mit zunehmender Gangunsicherheit.
  • Multiple Sklerose (MS): Chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit schubförmigen oder chronischen Verläufen.
  • Epilepsie: Krankhaft erhöhte Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn mit epileptischen Anfällen.
  • Demenz: Zunehmender Verlust von erworbenen emotionalen und kognitiven Fähigkeiten.
  • Hirntumore: Tumore, die von den Hirnhäuten oder vom Hirngewebe selbst ausgehen.

MS-Zentrum Konstanz

Das Facharztzentrum Konstanz wurde im Oktober 2017 von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) als MS-Zentrum zertifiziert. Dies bedeutet, dass dort alle erforderlichen apparativen und laborchemischen Voraussetzungen für die Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Multiplen Sklerose vorhanden sind. Die Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung in der symptomatischen und immunmodulatorischen Behandlung von MS-Patienten und werden durch zertifizierte MS-Nurses unterstützt. Im MVZ werden alle derzeit zugelassenen Therapiemaßnahmen gemäß der aktuellen Leitlinien angeboten.

Neurologische Versorgung im Klinikum Konstanz

Die Fachärzte des Facharztzentrums Konstanz übernehmen auch die neurologische und psychiatrische Mitbetreuung im neurologischen Konsildienst des Klinikum Konstanz. Von besonderer Bedeutung ist die interdisziplinär betriebene Stroke Unit zur Behandlung von Schlaganfällen. Dank der Funktion als Portaleinrichtung der Klinik für Neurologie und Neurologie Freiburg ist bei komplexen Fällen auch eine unkomplizierte Weiterversorgung im Neurozentrum der Uniklinik Freiburg gewährleistet.

Weitere Anlaufstellen

  • Praxis Dr. med. U: Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Geriatrie (Altersmedizin) und Suchtmedizin. Diese Praxis bietet auch neurologische Phasen C und D/E an.
  • Klinik in der Konstanzer Bucht: Behandelt neurologische Patient:innen vor allem in den Phasen C und D/E. In der Phase C steht die Förderung der Alltagskompetenzen im Mittelpunkt, während in der Phase D/E die berufliche Wiedereingliederung vorbereitet wird.

Besonderheiten bei der Behandlung von MS-Patienten

Für MS-Patienten ist es wichtig, einen Neurologen zu finden, der Erfahrung in der Behandlung dieser Erkrankung hat. Da Sie keine Medikamente einnehmen, ist es wichtig, einen Arzt zu finden, der dieser Situation gegenüber aufgeschlossen ist und alternative Behandlungsmethoden in Betracht zieht.

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