Hericium und Reishi: Studien zu Nervenschmerzen und mehr

Heilpilze wie Hericium erinaceus (Igel-Stachelbart, Löwenmähne) und Ganoderma lucidum (Reishi, Glänzender Lackporling) erfreuen sich aufgrund ihrer vielfältigen positiven Wirkungen auf Körper und Psyche zunehmender Beliebtheit. Wissenschaftliche Studien der letzten Jahrzehnte bestätigen das Potential dieser Pilze, insbesondere im Hinblick auf Nervenerkrankungen, kognitive Funktionen, das Immunsystem und weitere gesundheitliche Aspekte. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Forschungslage zu Hericium und Reishi, ihre Anwendungsmöglichkeiten und ihre Bedeutung für die Gesundheit.

Hericium erinaceus (Löwenmähne): Ein Überblick

Der Hericium erinaceus, auch bekannt als Löwenmähne, Igel-Stachelbart oder Affenkopfpilz, zeichnet sich durch sein ungewöhnliches Aussehen aus: ein weißer Hut, der in zahlreiche weißliche Fasern aufgeteilt ist. Dieser Speisepilz findet in China seit jeher Anwendung und galt lange Zeit als Luxusgut. Heutzutage wird er aufgrund seines hummerähnlichen Geschmacks als Fleischersatz in der chinesischen vegetarischen Küche verwendet. Die Löwenmähne wächst an absterbenden oder toten Laubbäumen und ist in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Mittlerweile wird der Pilz vor allem in Japan und China vermehrt kultiviert.

Der Fruchtkörper der Löwenmähne und das Myzel sind reich an Proteinen, Aminosäuren, Mineralien, Vitaminen und bioaktiven Stoffen. Besonders hervorzuheben sind die Aminosäuren L-Alanin und L-Leucin sowie die Mineralstoffe Kalium und Phosphor. Die spezifischen Polysaccharide des Pilzes sind für die meisten positiven Wirkungen der Löwenmähne verantwortlich.

Positive Wirkungen auf Nervensystem und Kognition

Vor allem die in der Löwenmähne enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe Hericenon und Erinacin scheinen für die positive Wirkung auf das Nervensystem sowie auf die kognitive Leistungsfähigkeit verantwortlich zu sein. Dabei spielt der Nervenwachstumsfaktor (NGF) eine bedeutende Rolle. Der positive Effekt der Löwenmähne auf Nervensystem und kognitive Funktionen konnte bereits in einigen Studien an Menschen nachgewiesen werden. Man konnte erkennen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit mit der Dauer der Einnahme anstieg, nach Beendigung der Einnahme jedoch wieder absank. Für eine dauerhaft bessere Gehirnleistung scheint daher eine regelmäßige Einnahme des Pilzes notwendig zu sein. Tierstudien zeigen, dass die Löwenmähne und darin enthaltene Extrakte die Symptome des Gedächtnisverlusts bei Mäusen reduzieren und neuronale Schäden verhindern kann, die durch Alzheimer-Plaques verursacht werden.

Stimmungsaufhellende und angstlösende Effekte

Die Entstehung von Depressionen und Ängsten kann durch viele Faktoren begünstigt werden - chronische Entzündungen, eine eingeschränkte Neuroplastizität sowie ein Mangel an Neurotransmittern sind ein paar davon. So zeigte eine Studie an 30 Frauen in den Wechseljahren, dass der tägliche Verzehr von Keksen, die den Pilz enthielten, zu weniger depressiven Symptomen und Angstgefühlen führte als Placebo-Kekse. Auch eine italienische Studie aus dem Jahr 2019 mit übergewichtigen und fettleibigen Menschen zeigte, dass die Löwenmähne Angstzustände, Depressionen und Schlafstörungen verbesserte.

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Verbesserung bei Hörschädigung

Eine Hörschädigung kann viele Ursachen haben. So können etwa Lärm, eine ototoxische bzw. Bei altersbedingter Hörschädigung, die etwa ab 50 Jahren einsetzt, spielen übermäßige Schäden durch reaktive Sauerstoffspezies eine wichtige Rolle. Taiwanesische Forscher veröffentlichten im Jahr 2022 eine randomisierte, kontrollierte Studie, in der sie herausfanden, dass die Löwenmähne vor allem durch seine antioxidative Wirkung in der Lage ist, den Hörverlust bei Menschen zwischen 50 und 79 Jahre zu verbessern. Auch die Serumkonzentration des neurotrophen Faktors NGF erhöhte sich bei Menschen über 65 Jahren signifikant im Vergleich zur Kontrollgruppe, während der neurotrophe Faktor BDNF tendenziell anstieg.

Unterstützung des Verdauungssystems

Mehrere Studien belegen, dass sich die Löwenmähne positiv auf das Verdauungssystem auswirken kann. So kann der Pilz etwa dabei helfen, Magengeschwüre zu verhindern. So zeigte etwa eine 2016 veröffentlichte norwegische Studie an Patienten mit Colitis ulcerosa, dass das Arzneimittel AndoSan, das zu 15 % aus Löwenmähnen-Extrakt besteht, nach drei Wochen zu einer Verbesserung der Symptome und der Lebensqualität führte. Die positive Wirkung von AndoSan auf entzündliche Darmerkrankungen scheint auf das Zusammenspiel der drei darin enthaltenen Pilze zurückzuführen zu sein.

Für die körperliche und psychische Gesundheit unerlässlich ist eine gesunde Darmflora. Diese kann etwa durch eine nährstoffreiche Ernährung mit vielen Ballaststoffen, durch präbiotische Lebensmittel oder Omega-3-Fettsäuren gefördert werden. Bei den 13 Teilnehmern handelte es sich um gesunde Erwachsene, die sieben Tage lang dreimal täglich 1 g Löwenmähnen-Pulver einnehmen sollten. Es stellte sich heraus, dass der Pilz die Alpha-Diversität, also die Artenvielfalt der Bakterien in der Darmflora, als auch die Häufigkeit einiger Bakterien, die kurzkettige Fettsäuren produzieren, erhöhte. Gleichzeitig führte die Einnahme des Pilzes in der Studie zu einer Reduktion von Darmbakterien, die mit der Entstehung von Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Für ein starkes Immunsystem ist ein gesunder Darm essentiell - denn 80 % der Immunzellen befinden sich in der Darmschleimhaut.

Weitere positive Effekte

Auch die Gesundheitsrisiken, die mit Fettleibigkeit einhergehen, konnten durch den Pilz reduziert werden. Der Extrakt der Löwenmähne kann sich überdies positiv auf einige der wichtigsten Risikofaktoren für Herzerkrankungen auswirken. Zellstudien ergaben außerdem, dass Löwenmähnen-Extrakt dazu beitragen kann, die Oxidation des LDL-Cholesterins im Blutkreislauf zu verhindern. Die Ergebnisse aus Zell- und Tierstudien zur Wirksamkeit der Löwenmähne bei Herzerkrankungen sind vielversprechend, Studien am Menschen sind jedoch noch ausstehend. Ein Erklärungsansatz für die blutzuckersenkende Wirkung besteht darin, dass die Löwenmähne die Aktivität des Enzyms Alpha-Glucosidase blockiert. Das Enzym baut Kohlenhydrate im Dünndarm ab, ähnlich wie das bei Alpha-Glucosidase-Hemmern der Fall ist, die als Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt werden. Achten Sie jedoch bei der Einnahme der Löwenmähne darauf, dass diese mit anderen Mitteln, die zur Behandlung von Diabetes eingenommen werden, interagieren können und unter Umständen zu einem zu niedrigen Blutzucker führen kann.

Nebenwirkungen und Dosierung

Die Löwenmähne scheint Studien zufolge nur selten und wenige Nebenwirkungen zu haben. In einer weiteren bereits erwähnten Studie über die Wirkung der Löwenmähne bei Alzheimer berichteten lediglich vier von 68 Teilnehmern von Bauchbeschwerden, Übelkeit und Hautausschlag. In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass unerwünschte Wirkungen selbst bei hohen Dosen von bis zu 5 g pro kg Körpergewicht und Tag über einen Monat ausblieben. Wer jedoch allergisch auf Pilze reagiert, sollte die Löwenmähne meiden.

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Für die Löwenmähne gibt es keine Standarddosierung, die für alle Menschen gilt. Die Dosierung ist abhängig von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand oder anderen Medikamenten, die eingenommen werden. Um die kognitive Funktion zu verbessern, empfehlen Forscher 3-5 g des getrockneten Fruchtkörpers pro Tag einzunehmen. In der oben beschriebenen Studie verbesserten sich die kognitiven Funktionen etwa bei der Einnahme von dreimal täglich vier 250 mg-Tabletten, also insgesamt 3 g pro Tag. Drei 400-mg-Kapseln des Nahrungsergänzungsmittels Micotherapy Hericium täglich, das über acht Wochen eingenommen wurde, konnte Angstzustände, Depressionen und Schlafstörungen signifikant verbessern. Sie können Micotherapy Hericium online kaufen.

Anwendung und Zubereitung

Der Geschmack des Pilzes wird als hummerähnlich beschrieben, weshalb er als Fleischersatz verwendet werden kann sowie als leckere Zutat für Risotto, Pasta oder Suppe dienen kann. In Form von Pulver kann die Löwenmähne auch in heißes Wasser, Tee, Kaffee, Eistee, Smoothies oder auch in eine Goldene Milch gemischt sowie den verschiedensten Speisen untergerührt werden.

Bei Löwenmähnen-Kapseln gibt es Unterschiede: Es gibt Kapseln, die entweder Pulver aus dem Fruchtkörper, Pulver aus dem Myzel oder eine Mischung aus beiden Pulverarten enthalten und es gibt Kapseln, die einen Pilzextrakt enthalten. Die meisten Kapseln, die es zu kaufen gibt, enthalten jedoch das Fruchtkörperpulver oder beide Teile des Pilzes. Forscher sind der Meinung, dass die Löwenmähne am besten frisch verzehrt werden sollte, da durch die Verarbeitung und die Erhitzung des Pilzes, die die Haltbarkeit verlängern soll, die positive Wirkung auf das Nervensystem beeinträchtigt wird. Frische Löwenmähne ist etwa in Deutschland nicht im Supermarkt um die Ecke zu finden, sondern wird lediglich in Spezialitätengeschäften oder online angeboten. Da der Pilz im Vergleich zu anderen Pilzarten sehr langsam wächst, ist er jedoch nicht gerade günstig. Mit ein bisschen Geduld können Sie den Pilz aber auch selbst züchten.

Ganoderma lucidum (Reishi): Ein Überblick

Der Reishi (dt. Glänzender Lackporling) zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Vitalpilzen überhaupt. Sein chinesischer Name Ling Zhi bedeutet übersetzt so viel wie "Pilz des ewigen Lebens". Der Reishi ist ein sogenannter Schwächeparasit und wächst vorzugsweise an Laubbäumen. Wie der deutsche Name bereits vermuten lässt, wirkt es, als habe man den Hut mit einem glänzenden Lack überzogen. Ähnlich wie der Vitalpilz Coriolus versicolor gilt der frische Reishi-Pilz als ungenießbar.

Wie bereits weiter oben angedeutet, wird der Reishi in Asien schon seit vielen tausend Jahren erfolgreich als Naturheilmittel angewendet. Viele der überlieferten Eigenschaften wurden bereits in modernen wissenschaftlichen Studien überprüft - einige davon konnten sogar belegt werden.

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Unterstützung der Entgiftung

Der menschliche Körper verfügt grundsätzlich über ein sehr effektives System, das uns vor Schadstoffen schützt. In den letzten Jahren ist die Zahl der Umweltbelastungen und Verunreinigungen jedoch immer weiter gestiegen (u.a. Rauschmittel, belastete Lebensmittel und Kosmetika). Aus diesem Grund setzen immer mehr Menschen auf eine manuelle Entgiftung des Körpers ("Detox"). Auch der Vitalpilz Reishi kann zur Entgiftung eingesetzt werden. Während der Entgiftungphase kann es zu sogenannten Entgiftungssymptomen kommen. Dabei handelt es sich um Erscheinungen, die durch veränderte Stoffwechselvorgänge ausgelöst werden (z.B. Wie stark diese Entgiftungssymptome ausfallen, hängt sowohl von der Art der Entgiftung als auch von der Stärke und der Dauer des Detox ab. Um unangenehme Beschwerden zu vermeiden, solltest Du die Entgiftungskur ggf.

Gewichtsreduktion

Eine Studie aus dem Jahr 2015 legt nahe, dass der Reishi-Pilz beim Abnehmen helfen könnte. Im Rahmen der Studie wurden Mäuse einer fettreichen Diät unterzogen. Der Reishi-Extrakt sorgte dafür, dass die Gewichtszunahme sowie die Fettansammlung signifikant niedriger ausfiel als bei der Gruppe, die keinen Pilzextrakt erhalten hatte. Diese Ergebnisse klingen sehr vielversprechend. Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin hängen psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen sehr eng mit der körperlichen Gesundheit zusammen. Besonders Reishi gilt dabei als treibende Kraft, Emotionen ins Fließen zu bringen. Diese, so heißt es, sind bei Depressionen unterdrückt. Besonders Wut und Aggressionen seien am häufigsten davon betroffen. Auch die Leber spielt wohl eine große Rolle bei der Depression. Darüber hinaus soll Reishi das Stressempfinden regulieren und sich ausgleichend auf das Nervensystem auswirken.

Stärkung des Immunsystems

Die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe, allen voran die Polysaccharide, sollen antivirale Eigenschaften haben. Dazu kommen die Triterpene, die antibakterielle und entzündungshemmende Effekte haben sollen. Doch zu einem gesunden Immunsystem gehört noch mehr. Es sind vor allem die Zellen des Immunsystems, die Krankheiten bekämpfen, beziehungsweise die Genesung fördern. In einer klein angelegten Untersuchung fand man heraus, dass die im Reishi enthaltenen Beta-Glucane für einen Anstieg dieser Immunzellen verantwortlich sein könnten. Die Studienautoren weisen jedoch darauf hin, dass diese Ergebnisse in Zukunft noch durch größer angelegte Studien bestätigt werden müssen. Sind die Immunzellen in höherer Konzentration im Blut vorhanden, kann dies die Abwehr von Krankheiten positiv beeinflussen. Das ist auch dann der Fall, wenn das Immunsystem bereits geschwächt ist (z.B.

Unterstützung bei Brustkrebs

Mehrere Studien haben sich mit der Frage beschäftigt, ob sich der Reishi-Pilz auf die endokrine Behandlung auswirkt, die bei Frauen mit Brustkrebs zum Einsatz kommt. Mit der ergänzenden Einnahme von Reishi-Sporenpulver bemerkte ein Teil der untersuchten Frauen ein verbessertes körperliches Wohlbefinden sowie weniger Müdigkeit. Gleichzeitig gaben sie an, weniger Angstzustände und Depressionen zu haben. Allgemeine Untersuchungen berichten von einer geringfügigen bis leichten Erhöhung der Immunzellen wie CD4-, CD8- sowie CD3-Zellen sowie der Leukozyten. Hinweis: Trotz der genannten Studienergebnisse kann der Reishi Krebs nicht ohne Weiteres heilen.

Senkung des Blutdrucks und Cholesterinspiegels

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen in Deutschland mit weitem Abstand die häufigste Todesursache dar (36,3%). Zu den Risikofaktoren zählen u.a. In asiatischen Naturheilkunden wird der Reishi schon sehr lange dafür verwendet, den Blutdruck sanft zu senken und zudem die Cholesterin- und Triglyceridwerte im Blut zu normalisieren. Eine Untersuchung, die von russischen Wissenschaftlern im Jahr 2018 durchgeführt wurde, konnte die blutdrucksenkenden Effekte von Reishi im Tierversuch bestätigen. Nach sieben Wochen reduzierte die Reishi-Therapie den Blutdruck bei Versuchstieren auf ein Niveau, das mit dem von Losartan (ein Wirkstoff zur Senkung des Blutdrucks, Anm. d. Red.) vergleichbar war. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 legt nahe, dass die Gabe von Reishi den Plasmaspiegel des Gesamtcholesterins und Triacylglycerins senken könnte.

Linderung von Symptomen der Höhenkrankheit

Wer sich zu schnell in große Höhen wagt, kann Probleme bekommen. Denn mit zunehmender Höhe sinkt sowohl der Luftdruck als auch der Sauerstoffgehalt - die Luft wird "dünn". Die Folgen sind u.a. Übelkeit, Schwindel und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Eine indische Studie aus dem Jahr 2019 konnte zeigen, dass die Gabe eines Reishi-Extrakts im Tierversuch gegen die Symptome der Höhenkrankheit helfen könnte - u.a. konnten die Blutwerte verbessert werden (Cholesterin, Harnstoff, Blutzucker).

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit bei Fibromyalgie

In einer Studie konnte nun festgestellt werden, dass die Einnahme von Reishi die körperliche Leistungsfähigkeit von Frauen steigern kann, die an Fibromyalgie leiden (u.a. höhere Flexibilität und aerobe Ausdauer). An der Untersuchung nahmen insgesamt 64 Frauen teil, die über einen Zeitraum von 6 Wochen pro Tag 6 Gramm Reishi erhielten.

Anwendung in der Dermatologie

Unter Naturheilkundlern ist der Reishi-Heilpilz für seine entzündungshemmenden und die Wundheilung fördernden Eigenschaften bekannt. In der Dermatologie (Heilkunde der Haut) kann der Vitalpilz deshalb bei atopischer Dermatitis (Ekzeme) oder kutaner Sarkoidose (Bildung von Bindegewebsknötchen) begleitend zu üblichen Therapien eingesetzt werden. Auch die Kosmetikindustrie macht sich die Effekte auf die Haut zunutze. Insbesondere in Hautpflege-Produkte werden Pilz-Extrakte verarbeitet. Die antioxidativen Eigenschaften können zusammen mit anderen Inhaltsstoffen der Creme zu einer Aufhellung der Haut sowie als Vorbeugung der vorzeitigen Hautalterung durch UV-Strahlung eingesetzt werden.

Erfahrungsberichte

Im Rahmen unserer Recherche haben wir uns auch nach authentischen Erfahrungsberichten mit dem Reishi umgeschaut. Wir sind u.a. In einem Forum berichtet eine Anwenderin mit dem Fantasienamen "AngelAlive" von ihren Erfahrungen, die sie mit der Einnahme von Reishi gemacht hat. Keinerlei Müdigkeit und Schwächegefühl mehr trotz Vollzeitbeschäftigung und 3 Kindern die mich am Abend auch fordern. […] Guter und tiefer Schlaf, morgens wache ich ausgeruht und fit auf. […] die Akne ist vollkommen abgeheilt […] Regelblutung verläuft sehr angenehm […] ohne jegliche Schmerzen. Das Einpendeln der Regelblutung, die minimierten Regelschmerzen […] und die vermehrte Energie kann ich ebenso bestätigen. Auf vielen anderen Webseiten finden sich weitere Erfahrungsberichte zum Reishi-Pilz.

Kauf und Anwendung

Beim Kauf eines Reishi-Pulvers solltest Du Dich für ein Produkt in Bio-Qualität entscheiden. Das Pulver sollte außerdem auch ohne Zusatzstoffe und/oder Geschmacksverstärker auskommen. In diesem Punkt ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig. Frisch gesammelte Reishi-Pilze gelten als ungenießbar. Dennoch wird der verarbeitete Vitalpilz von vielen Menschen gerne eingenommen (z.B. in Form von Pulver). Das liegt daran, dass dem Pilz vielfältige positive Effekte auf den Körper nachgesagt werden. Einige dieser Eigenschaften konnten mittlerweile auch in wissenschaftlichen Studien beobachtet werden.

Heilpilze als Unterstützung bei Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, bei der mehrere Nerven gleichzeitig betroffen sind. Drei Vitalpilze haben sich in der Unterstützung der Nervengesundheit als besonders wirksam erwiesen:

  1. Hericium (Igelstachelbart): Fördert das Nervenwachstum und die Regeneration von Nervenzellen. Als hochkonzentriertes Flüssigextrakt (z. B. Anwendung über mind.
  2. Reishi (Glänzender Lackporling): Wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem. Als hochkonzentriertes Flüssigextrakt (z. B. Anwendung über mind.
  3. Cordyceps: Verbessert die Energieversorgung der Nervenzellen und wirkt Müdigkeit entgegen. Als hochkonzentriertes Flüssigextrakt (z. B. Anwendung über mind.

Nicht alle Pilzprodukte sind gleich. Für eine spürbare Wirkung kommt es auf Qualität, Extraktionsverfahren und Herkunft an. Vitalpilze wirken am besten in Kombination mit weiteren gezielten Maßnahmen:

  1. Vitamin B-Komplex: Besonders B1, B6, B12 (z. B.
  2. Regelmäßige Bewegung: Fördert die Durchblutung der Nerven.
  3. Ausgewogene Ernährung: Reich an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren.
  4. Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation.

Weitere Vitalpilze und ihre Anwendungsgebiete

Neben Hericium und Reishi gibt es eine Vielzahl weiterer Vitalpilze mit spezifischen Anwendungsgebieten:

  • Agaricus blazei murrill (ABM): Immunregulans, unterstützend bei Krebserkrankungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen.
  • Auricularia auricula-judae (Judasohr): "Blutverdünner", unterstützend bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Durchblutungsstörungen.
  • Coprinus comatus (Schopftintling): Antidiabetikum, unterstützend bei Typ-2-Diabetes und Übergewicht.
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramete): Antitumorwirkung, unterstützend bei Krebstherapie.
  • Maitake (Fasanenhenne): Unterstützend bei Übergewicht, Diabetes Typ II, Lebererkrankungen und zur Senkung des Cholesterinspiegels.
  • Pleurotus ostreatus (Austernseitling): Cholesterinsenkend, immunmodulierend, unterstützend bei Muskelverspannungen.
  • Shiitake: Immunmodulierend, antiviral, unterstützend bei Gelenkbeschwerden.

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