Die Herzchakra-Dopamin-Verbindung: Kakaozeremonien, Chakrenharmonisierung und Wege zur inneren Balance

Einführung

Das Herzchakra, auch bekannt als Anahata Chakra, ist das vierte der sieben Hauptchakren und steht in Verbindung mit Liebe, Mitgefühl, Akzeptanz und Beziehungen. Es befindet sich in der Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens. Ein harmonisches Herzchakra ermöglicht es, sich selbst und andere anzunehmen, ohne Urteile zu fällen. Es fördert Mitgefühl, Vergebung, Dankbarkeit und eine tiefe innere Zufriedenheit. In diesem Artikel werden wir die Verbindung zwischen dem Herzchakra, Dopamin, Kakaozeremonien und verschiedenen Methoden zur Harmonisierung dieses Energiezentrums untersuchen.

Kakaozeremonien: Herzöffnende Rituale

Kakaozeremonien sind spirituelle Rituale, die ihren Ursprung in den Traditionen der Inka und Maya haben. Sie sind herzöffnende Praktiken, die eine tiefe Verbindung mit sich selbst und anderen ermöglichen. Diese Zeremonien können in einer Gruppe oder alleine durchgeführt werden und werden oft mit Elementen wie Mantra Chanting, Klang, Meditation, Journaling oder Yoga kombiniert.

Ursprung und Bedeutung

Die Kakaozeremonie hat ihren Ursprung in den alten Kulturen Südamerikas, insbesondere bei den Mayas, Inkas und der Olmec Kultur. Die Mayas verehrten Kakao als heilige Pflanze und nutzten die Kakaozeremonie, um ihren Respekt und ihre Dankbarkeit für diese wertvolle Pflanze auszudrücken. Die Olmec Kultur spielte ebenfalls eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Kakaozeremonie. Es wird vermutet, dass die Olmec die Kakaozeremonie ins Leben riefen, um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur auszugleichen und eine harmonische Verbindung zur Schöpfung zu pflegen.

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Kakaozeremonien in unterschiedlichen Kulturen verändert und angepasst, doch die Grundprinzipien sind erhalten geblieben. Die Absicht hinter dieser Zeremonie ist es, die Verbindung zu sich selbst und zu anderen zu stärken, das Bewusstsein zu erweitern und vor allem Liebe und Verbundenheit zu fördern. Einer der Hauptzwecke der Kakaozeremonie ist es, die Intuition und Kreativität zu stärken, indem sie dem Teilnehmer hilft, tiefer in sich selbst zu blicken und verborgene Emotionen und Blockaden zu lösen. Durch die Kakaozeremonie sollen nicht nur persönliche, sondern auch soziale Verbindungen geknüpft und gestärkt werden.

Ablauf einer Kakaozeremonie

Wenn Sie eine Kakaozeremonie erleben möchten, beginnen Sie mit der Vorbereitung Ihres Raums. Schaffen Sie eine angenehme, ruhige Atmosphäre und stellen Sie sicher, dass Sie sich während der Zeremonie wohl und geborgen fühlen. Sie können Kerzen oder Räucherstäbchen anzünden und vielleicht auch beruhigende Musik abspielen.

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Während der Zeremonie trinken Sie bewusst einen heißen Kakao, der aus rohem, unbehandeltem Rohkakao hergestellt wird. Um die Wirkung des Kakaos zu intensivieren, kann es hilfreich sein, sich auf Ihre Atmung zu konzentrieren und in einen meditativen Zustand zu versetzen. Die Erfahrung der Kakaozeremonie ist für jeden Teilnehmer einzigartig und individuell. Manche Menschen berichten von erhöhter Klarheit, tiefer Entspannung oder sogar von spirituellen Erkenntnissen. Bedenken Sie, dass es bei solchen Ritualen und Zeremonien immer auch um persönliche Erfahrungen und Überzeugungen geht.

Zubereitung des Zeremonie-Kakaos

Bei der Zubereitung einer Kakaozeremonie benötigen Sie einige wichtige Zutaten. Zu diesen gehören Rohkakao, Wasser, Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch), Zucker oder Kokosblütenzucker und Schokolade oder Kakaopulver. Gewürze wie Chili, Zimt und eine Prise Salz können ebenfalls hinzugefügt werden, um den Geschmack zu verbessern.

Beginnen Sie, indem Sie das Kakaopulver oder die zerkleinerte Kakaomasse in einen Topf geben. Die Menge hängt von der Anzahl der Personen ab, die an der Zeremonie teilnehmen. Fügen Sie zunächst etwas Wasser hinzu und lassen Sie den Kakao schmelzen. In der Zwischenzeit können Sie die Pflanzenmilch (wie Hafermilch) erwärmen, ohne sie zum Kochen zu bringen. Nun können Sie Ihren Kakao mit Zucker oder Kokosblütenzucker und den Gewürzen Ihrer Wahl süßen und abschmecken. Chili und Zimt verleihen Ihrem Kakao eine besondere Note, die Ihnen ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet. Für einen klumpenfreien und köstlichen Kakao können Sie einen Chocolate Shaker verwenden, um die Mischung gründlich zu vermischen. Dadurch wird die Textur des Getränks noch cremiger und schaumiger.

Denken Sie daran, dass es kein festes Rezept für die Zubereitung des Kakaos in einer Kakaozeremonie gibt. Sie können Ihre Zeremonie individuell gestalten und Zutaten oder Zubereitungsmethoden an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen.

Gesundheitliche Vorteile und Dopamin

Kakao-Zeremonien haben eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen, die mit dem Verzehr von purem Kakao in Verbindung gebracht werden. Kakao in Reinform enthält viele wichtige Nährstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink. Zudem enthält Kakao Theobromin, das für die Erweiterung von Blutgefäßen verantwortlich ist und somit eine erhöhte Sauerstoffaufnahme im Körper bewirkt. Diese verbesserte Durchblutung kann helfen, Herzprobleme und Kopfschmerzen zu lindern.

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Eine weitere wichtige Komponente von purem Kakao ist das Vorhandensein von Tryptophan und anderen Aminosäuren, die als Vorstufen für Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin dienen. Diese Neurotransmitter wirken sich positiv auf unsere Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden aus. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der eine wichtige Rolle bei der Motivation, Freude und Belohnung spielt. Kakao kann die Dopaminproduktion im Gehirn anregen, was zu einem Gefühl von Glück und Wohlbefinden führen kann.

Insgesamt bieten Kakao-Zeremonien eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen und können bei regelmäßiger Teilnahme das allgemeine Wohlbefinden fördern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass von Roh-Kakao in der Regel abgeraten wird, da sich gegebenenfalls schädliche Bakterien durch das Aussetzen sowohl der Fermentation als auch der Röstung, die diese im Prozess abtöten, noch immer im Produkt befinden können.

Die Rolle von Meditation und Natur

Die Kakao-Zeremonie stellt eine tiefgreifende spirituelle Praxis dar, bei der die Teilnehmer in besonderer Weise mit sich selbst und der Natur in Verbindung treten. Meditation spielt eine zentrale Rolle in der Kakao-Zeremonie. Sie hilft Ihnen, den Geist zu beruhigen und sich auf Ihre innere Welt zu konzentrieren. Die angewendeten Meditationstechniken können variieren. Häufig wird die Zeremonie mit einer geführten Meditation oder Atemübungen begonnen. Während der Kakao-Zeremonie kann auch eine stille Meditation oder eine geführte Reise stattfinden, um den Teilnehmern zu helfen, tiefer in ihre Emotionen einzutauchen und die Verbindung zur Natur und ihrem inneren Selbst zu stärken.

Die Natur ist ein bedeutendes Element der Kakao-Zeremonie. Die Teilnehmer erleben eine tiefe Verbundenheit mit der Erde und ihren Ressourcen, indem sie sich die heilenden Kräfte dieser uralten Pflanze zunutze machen. In der Gruppe nehmen Sie an einer gemeinsamen Erfahrung teil, die von gegenseitigem Verständnis, Respekt und Vertrauen geprägt ist. Die Kakao-Zeremonie bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihr Bewusstsein für Ihre Spiritualität zu erweitern und einen intensiven Kontakt zur Natur und Ihren Mitmenschen herzustellen.

Lehrer und Gemeinschaft

In einer Kakao-Zeremonie spielen die Lehrer eine entscheidende Rolle, indem sie den Teilnehmern helfen, ihre Herzen zu öffnen und ihre innere Ruhe zu finden. Sie leiten die Gruppe durch den Prozess der Meditation und unterstützen sie, indem sie eine sichere, einladende Umgebung schaffen. Die Gruppe, die sich zur Teilnahme an einer Kakao-Zeremonie versammelt, ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Energie und Erfahrung in die Gemeinschaft ein. Die Gruppe unterstützt einander dabei, den Prozess des Öffnens und Loslassens zu durchlaufen, um wieder mit ihrer inneren Seele in Einklang zu kommen.

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Die Zeremonie selbst wirkt herzöffnend und anregend, indem sie eine besondere Energie freisetzt, die die Teilnehmer auf tiefer Ebene berührt. Es ist wichtig, den Respekt und die Dankbarkeit gegenüber den Lehrern und der Gemeinschaft in der Kakaozeremonie zu würdigen. Ihre Führung und ihr Beistand ermöglichen den Teilnehmern, ihre Herzen zu öffnen und einen Raum der Heilung und Transformation zu betreten.

Chakren und ihre Bedeutung

Die Chakren sind Energiezentren in unserem Körper, die in der hinduistischen und buddhistischen Tradition bekannt sind. Es gibt sieben Hauptchakren entlang der Wirbelsäule, von der Basis des Beckens bis zum Scheitel des Kopfes. Jedes Chakra steht für verschiedene Aspekte unseres physischen, emotionalen und spirituellen Wohlbefindens und ist mit verschiedenen Körperregionen und Organsystemen verbunden.

Die sieben Hauptchakren

  1. Wurzelchakra (Muladhara): Verbunden mit Sicherheit, Überleben, Stabilität und körperlichen Bedürfnissen.
  2. Sakralchakra (Svadhisthana): Verbunden mit Sexualität, Kreativität und emotionaler Intelligenz.
  3. Solarplexuschakra (Manipura): Verbunden mit Macht, Kontrolle, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.
  4. Herzchakra (Anahata): Verbunden mit Liebe, Mitgefühl, Akzeptanz und Beziehungen.
  5. Halschakra (Vishuddha): Verbunden mit Kommunikation, Selbstausdruck und Selbstverwirklichung.
  6. Stirnchakra (Ajna): Verbunden mit Intuition, Vorstellungskraft und Klarheit.
  7. Kronenchakra (Sahasrara): Verbunden mit Spiritualität, höherem Bewusstsein und Verbindung mit dem Universum.

Chakren und körperliche Gesundheit

Die Chakren sind Energiezentren im Körper, die unser körperliches, emotionales, mentales und spirituelles Wohlbefinden beeinflussen können. Wenn unsere Chakren blockiert oder aus dem Gleichgewicht geraten sind, kann dies Auswirkungen auf unsere körperliche Gesundheit haben. Jedes Chakra ist mit bestimmten Organen und Körperteilen verbunden und kann, wenn es nicht richtig funktioniert, zu körperlichen Beschwerden führen.

  • Wurzelchakra: Wird oft mit der Nebenniere und dem Hormon Adrenalin in Verbindung gebracht, das eine wichtige Rolle im Kampf- oder Fluchtmodus spielt. Es wird auch mit dem Dickdarm, dem Rektum und den Beinen assoziiert.
  • Sakralchakra: Wird oft mit den Geschlechtsdrüsen und den Hormonen Östrogen und Testosteron in Verbindung gebracht, die eine wichtige Rolle bei der Fortpflanzung und Sexualität spielen. Es wird auch mit den Fortpflanzungsorganen, der Blase und dem unteren Rücken assoziiert.
  • Solarplexuschakra: Wird oft mit der Bauchspeicheldrüse und dem Hormon Insulin in Verbindung gebracht, das den Blutzuckerspiegel reguliert. Es wird auch mit dem Magen, der Leber, der Gallenblase und dem oberen Rücken assoziiert.
  • Herzchakra: Wird oft mit dem Herzen und dem Hormon Oxytocin in Verbindung gebracht, das eine wichtige Rolle bei der Bindung und dem zwischenmenschlichen Vertrauen spielt. Es wird auch mit der Lunge und dem Brustkorb assoziiert.
  • Halschakra: Wird oft mit der Schilddrüse und den Hormonen Thyroxin und Trijodthyronin in Verbindung gebracht, die den Stoffwechsel und den Energieverbrauch regulieren. Es wird auch mit dem Hals, der Luftröhre, dem Kehlkopf und den Ohren assoziiert.
  • Stirnchakra: Wird oft mit der Zirbeldrüse und dem Hormon Melatonin in Verbindung gebracht, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert und eine wichtige Rolle bei der Regeneration und Entgiftung spielt. Es wird auch mit den Augen, dem Gehirn und dem Nervensystem assoziiert.
  • Kronenchakra: Wird oft mit der Hypophyse und den Hormonen Endorphin, Serotonin und Dopamin in Verbindung gebracht, die eine wichtige Rolle bei der Stimmung, dem Wohlbefinden und der spirituellen Erfahrung spielen. Es wird auch mit dem Gehirn, der Zirbeldrüse und dem Nervensystem assoziiert.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein blockiertes Chakra nicht unbedingt die alleinige Ursache einer körperlichen Beschwerde ist, sondern eher ein Indikator für eine energetische Disharmonie im Körper. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die Chakren zu harmonisieren und Blockaden zu lösen, um das körperliche Wohlbefinden zu verbessern.

Ernährung und Chakren

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung und Harmonisierung der Chakren. Unsere Nahrung enthält nicht nur Nährstoffe, sondern auch Energie, die direkt mit unseren Chakren in Verbindung steht. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln ist, kann dazu beitragen, dass unsere Chakren in Balance bleiben. Es ist wichtig, dass wir uns nicht einseitig ernähren, auch wenn wir ein Chakra besonders stärken wollen. Stattdessen sollten wir eine abwechslungsreiche Ernährung wählen, die alle notwendigen Nährstoffe und Energiequellen enthält, um unser Wohlbefinden auf allen Ebenen zu fördern.

Die Art, wie wir essen, hat ebenfalls eine wichtige Rolle für unsere Chakren, da sie unsere Energie und unser Wohlbefinden beeinflusst. Wenn wir zum Beispiel gestresst oder in Eile sind, essen wir oft schnell und unachtsam, was zu Verdauungsproblemen führen kann und die Energie in unserem Solarplexuschakra blockiert. Wenn wir hingegen bewusst und langsam essen und uns auf das Essen konzentrieren, können wir unser Verdauungssystem unterstützen und unsere Energiezentren stärken. Ein Überessen und Völlegefühl kann sich auch auf unser Herzchakra auswirken. Bleiben Verdauungsprobleme und negatives Essverhalten bestehen, so kann es auch die Verdauungssysteme im Sakral- und Wurzelchakra beeinflussen. Darüber hinaus ist es wichtig, unsere Mahlzeiten in einem entspannten Umfeld zu genießen und uns Zeit für das Essen zu nehmen. Eine positive Einstellung zum Essen und eine bewusste Auswahl von Lebensmitteln können ebenfalls dazu beitragen, dass unsere Chakren in Balance bleiben.

Das Herzchakra: Anahata

Das Herzchakra ist das Zentrum der Liebe, des Mitgefühls und der inneren Harmonie. Es sitzt in der Mitte der Brust, auf Höhe des Herzens. Ein harmonisches Herzchakra ermöglicht es, sich selbst und andere anzunehmen, ohne Urteile zu fällen. Sie entwickeln Mitgefühl, Vergebung, Dankbarkeit und eine tiefe innere Zufriedenheit.

Farbe und Heilsteine

Jedes Chakra hat eine spezifische Farbe, und das Herzchakra erstrahlt in Grün, der Farbe der Harmonie, Heilung und Natur. Grün symbolisiert Wachstum, Balance und Erneuerung - genau das, was das Herzchakra fördert. Bestimmte Heilsteine können das Herzchakra unterstützen und energetisch ausgleichen. Tragen Sie diese Steine als Schmuck oder legen Sie sie auf Ihre Brust, um das Anahata Chakra zu aktivieren. Diese Steine haben auch Wirkungen auf andere Chakren.

Blockaden und ihre Ursachen

Ein blockiertes Anahata kann durch Verlust, Zurückweisung, Verrat und Trauer entstehen und sich sowohl körperlich als auch emotional bemerkbar machen. Hinter diesen Zuständen steckt oft eine Angst vor echter Verbundenheit und emotionaler Intimität oder Anhängigkeit.

Methoden zur Lösung von Blockaden

Ein blockiertes Herzchakra kann durch verschiedene Methoden gelöst werden, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen:

  • Herzöffnende Yoga-Posen: Kobra, Kamel oder Brücke dehnen den Brustraum und aktivieren das Chakra.
  • Vergebung praktizieren: Lassen Sie alte Verletzungen los und öffnen Sie Ihr Herz für Heilung. Setzen Sie sich mit Ihrer Vergangenheit auseinander.
  • Die eigene Verletzlichkeit annehmen: Akzeptieren Sie Ihre Verletzlichkeit und den Schmerz, den Sie erfahren haben. Nehmen Sie Ihre Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe an. Es ist nichts, vor dem sich irgendjemand schämen oder fürchten muss.
  • Selbstliebe kultivieren: Behandeln Sie sich selbst mit Mitgefühl und Anerkennung. Kultivieren Sie erst die Liebe zu sich selbst, bevor Sie sie in anderen suchen.
  • Negative Glaubenssätze lösen: Hinterfragen Sie alles Negative, was Sie über sich glauben.
  • Authentisch Leben: Finden Sie heraus, was sich in Ihrem Leben nicht authentisch nach Ihnen anfühlt.
  • Toxische Menschen loslassen: Auch toxische Menschen können die Energie unseres Herzchakras regelrecht aussaugen.
  • Üben Sie sich darin, Liebe zu empfangen: Wenn es Ihnen schwerfällt, sich Menschen zu öffnen, dann versuchen Sie, mit Tieren im Tierheim oder auf Bauernhöfen zu arbeiten.

Es ist wichtig zu wissen, dass auch die unteren Chakren mit dem Herzchakra verbunden sind. Das heißt, wenn Sie in irgendeinem anderen der sieben Chakren Energieblockaden haben, kann sich das auch auf den Sitz der reinen Liebe auswirken.

Meditationen zur Stärkung des Herzchakras

  1. Meditation: Setzen Sie sich entspannt hin, schließen Sie die Augen und legen Sie eine Hand auf Ihre Brust. Atmen Sie tief ein und stellen Sie sich vor, wie ein grünes Licht Ihr Herz umhüllt. Mit jedem Atemzug wird dieses Licht intensiver und wärmt Ihr Inneres. Sagen Sie sich innerlich: „Ich bin Liebe.“ Bleiben Sie eine Weile hier und spüren Sie einfach, wie sich dieser Bereich anfühlt. Gehen Sie in das Gefühl tiefer hinein und versuchen Sie, es anzunehmen, statt sich zu entspannen. Folgen Sie den Impulsen Ihres Körpers. Wenn dabei Emotionen hochkommen, lassen Sie sie zu.
  2. Meditation zur Bewusstwerdung: Diese zweite Meditation hilft Ihnen besonders, Ihren Brustkorb zu entspannen und das Herz zu öffnen, in dem Sie sich mit Einfühlungsvermögen sich selbst und Ihres Körpers bewusst werden. In der Hektik des Lebens und des Alltags fokussieren wir uns meist zu sehr auf das Außen und andere Menschen, statt auf uns selbst und die Gefühle in unserem Körper.

Positive Affirmationen

Positive Affirmationen stärken Ihr Herzchakra und helfen Ihnen, alte Muster zu durchbrechen. Wenn es Ihnen schwerfällt, diese Sätze zu sagen, ist das ein Anzeichen für ein blockiertes Chakra. Versuchen Sie, die Sprüche nicht nur zu sagen, sondern sie auch zu fühlen. Es reicht nicht, sie jeden Tag vor sich hin zu reden. Ohne ein Gefühl dazu sind es nur Worte. Falls Sie etwas Schlimmes getan, jemand anderen verletzt haben und sich dadurch vielleicht der Liebe nicht würdig fühlen, dann arbeiten Sie daran, es wieder gut zu machen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann entschuldigen Sie sich ehrlich bei dem Lebewesen.

Weitere Methoden zur Harmonisierung

  • Tibetan Pulsing: Eine energetische Heilmethode, die durch sanften Druck auf bestimmte Punkte und Energiebahnen des Körpers Blockaden löst.
  • Mudras: Hand-Positionen, welche die Energie im Körper besser steuern sollen. Das Mudra für das Herz ist sehr simpel. Halten Sie Ihre Handflächen einfach wie bei einem Gebet vor Ihrem Herzen zusammen. Dann schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, dass mit jedem Atemzug pure Liebe in Form von roter Energie in Ihr Herzzentrum fließt. Sprechen Sie dann den Buchstaben >>B<< aus (/bi:/). Lassen Sie den Ton aus Ihrem Herzen kommen und tönen Sie ihn für ca. 5 Minuten.

Das Anahata ist der Schlüssel zu purer Liebe, innerem Frieden und gesunden Beziehungen. Wenn Sie sich emotional ausgeglichen und mit anderen verbunden fühlen möchten, sollten Sie die Energiearbeit wagen. Tragen Sie grüne Kleidung, praktizieren Sie Dankbarkeit, verbringen Sie Zeit in der Natur und umgeben Sie sich mit liebevollen Menschen.

Die fünfte Herzkammer

Die fünfte Herzkammer ist ein Konzept, das von Dr. Otoman Zar Adusht Hanish entdeckt wurde. Er beschrieb sie als einen winzigen Raum an der Hinterwand des Herzens, der eine geometrische Form eines Dodekaeders aufweist. In dieser Form zeigte sich eine menschliche, androgyne Gestalt, die er als das „göttliche Atom“ bezeichnete. Wissenschaftler gaben diesem Raum die Bezeichnung „Hot Spot“, da darin eine Temperatur von 100° gemessen wurde.

Die fünfte Herzkammer wird als Schnittstelle und Öffnung in eine neue Dimension betrachtet. Sie ist ein Ort, an dem sich die vier Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft) mit dem fünften kosmischen Element Äther vereinigen. Sie liegt in der Mitte der sieben Chakren und durch sie fließen die Energien der anderen Chakren und damit gleichzeitig auch all deren Bewusstseinsinformationen.

Einstimmung auf die fünfte Herzkammer

Wie können Sie sich auf Ihr eigenes Herz und die heilige Geometrie der fünften Herzkammer einstimmen und in die fühlende, sich ein-spürende Verbindung gelangen? Wie finden Sie im Alltag die Balance und Verbundenheit? Wir haben alles in uns, alle Kraft kommt von innen. Wir können ein Stück zurücktreten, die Hände auf unser Herz legen und innehalten. Sie können durch Ihr Herz hindurch ein- und ausatmen. Es ist wichtig, aus dem denkenden Verstand heraus, in unser Herz hinunter zu sinken.

  1. Schritt: Atmen Sie 2x langsam tief ein und aus. Nach dem langsamen Ausatmen pausieren Sie kurz, bis der Körper von sich aus nach dem nächsten Atemzug verlangt.
  2. Schritt: Atmen Sie weiter langsam und tief ein, ohne die Atmung weiter willentlich zu beeinflussen. Stellen Sie sich bildlich und sinnlich vor, dass Sie durch Ihr Herz hindurch atmen (wenn Sie Ihr Herz noch nicht spüren, können Sie sich vorstellen, wie Sie durch die Mitte Ihrer Brust atmen). Wir atmen nicht nur Luft, sondern auch göttliche Quellenergie ein. Mit dem Einatmen bekommt Ihr Herz all die frische, beruhigende, reinigende Energie, die es braucht. Beim Ausatmen wird alle Last und Mühsal weggeblasen.
  3. Schritt: Lassen Sie Ihren Atem weiter durch Ihr Herz strömen. Achten Sie auf ein Gefühl von Wärme und Ausdehnung in Ihrer Brust und auf Gefühle von Dankbarkeit und Liebe.

Das innerste Wesen in uns ist unantastbar, ewig und rein. Wir haben schöpferische Kräfte. Jedes Wort hat Schöpferkraft. Jeder Gedanke ist ein Impuls der Schöpferkraft. Voraussetzung ist, dass wir unser inneres Leuchten akzeptieren und in die Selbstliebe kommen. Damit ist nicht die Ego-Liebe gemeint, sondern die Ich-Bin-Kraft, was auch mit Demut zu tun hat. Wir können uns über diese inneren Ebenen an eine unbegrenzte Kraftquelle, an ein unbeschreiblich intelligentes Feld anschließen, was uns führt und uns die nächsten Schritte weist und was uns hilft, in die unendliche Liebe einzutauchen. Die Liebe, die alles, was uns bisher blockiert und blind sein lassen konnte, einreißt und die Illusionen, Vorstellungen und Bilder des trennenden menschlichen Verstandes zerstört.

Weitere Wege zur Harmonisierung

Es gibt viele weitere Wege, um das Herzchakra zu harmonisieren und die Verbindung zu sich selbst und anderen zu stärken. Einige davon sind:

  • Energiearbeit: Durch intuitive Energiearbeit, Heilsteine, Aromaöle, Essenzen und Magneten können Blockaden gelöst und die Energie wieder ins Fließen gebracht werden.
  • Biomagnetismus: Eine alternative Heilmethode, die auf der Tatsache beruht, dass die Magnetfelder Ihres Körpers und die elektromagnetische Energie, die er erzeugt, einen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben.
  • Räuchern: Das Räuchern von Räumen kann helfen, stagnierende oder belastende Energie zu befreien und eine positive Schwingung zu erzeugen.
  • Ecstatic Dance: Tanzen ohne Ablenkung kann helfen, Emotionen zu verarbeiten, Stress loszulassen und innere Freiheit zu erleben.
  • Atemübungen (Pranayama): Atemübungen können helfen, den Körper und den Geist zu erfrischen und zu beruhigen.
  • Lichtatmung: Eine Form der Hyperventilation, die während der Meditation eingesetzt wird, um einen veränderten Geisteszustand zu erzeugen.
  • Rotlichttherapie: Die positive Wirkung von roten Wellenlängen auf unseren Körper ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Rotes Licht kann unter anderem auch bei einer Darmtherapie helfen, indem Sie die rote Lampe auf Ihre Magengegend richten.
  • Dankbarkeit praktizieren: Dankbarkeit ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich nach einem Rückschlag positiv und glücklich zu stimmen.
  • Kälteanwendungen: Kaltes Wasser ist ein hervorragendes Medium, um Spannungen abzugeben, sich zu entladen, die Fettverbrennung anzukurbeln und Ihre Abwehrkräfte zu stärken.
  • Schlaf: Schlaf ist absolut notwendig, um Ihren Körper und Geist zu regenerieren.
  • Sonnenlicht: Sonnenlicht stimuliert die Produktion von Vitamin D und Testosteron, fördert den Blutfluss und regt die Ausschüttung des Wohlfühl-Neurotransmitters Dopamin an.
  • Flow-Zustand: Konzentrieren Sie sich auf Aktivitäten und nicht auf Substanzen, um sich in einen Flow-ähnlichen Zustand zu versetzen.

Umgang mit Rückschlägen und Trennungen

Eine Beziehung zu beenden ist hart. Von außen betrachtet oder dann im Nachhinein macht es dann doch immer irgendwie Sinn aber bis das Hirn soweit ist, kann schon einiges an Lebens- und Leidenszeit vergehen. Dabei bieten diese Erfahrungen auch riesige Chancen, sich persönlich weiterzuentwickeln und sich selbst besser kennenzulernen. In den meisten Fällen kann sich ein Verlust schnell in eine riesige Chance verwandeln.

Wenn wir uns verlieben sind wir also wirklich wie auf Drogen und wir entwickeln eine Art Sucht für den anderen Menschen. Wir sollten uns deshalb auch wie einen Drogenabhängigen auf Entzug verhalten. Genau deshalb ist es nach dem Schlussmachen wichtig, diese Neurochemikalien durch andere Aktivitäten und sichere Substanzen auszuschütten.

Im Grunde sollten alle aufgeführten Methoden dazu führen, Sie gut zu behandeln. Diese Methoden sind allerdings nicht als “Shortcuts” gedacht. Der Heilungs- und Wachstumsprozess sollte meiner Ansicht nach auch nicht beschleunigt werden. Eine Pflanze blüht auch nicht am ersten Tag.

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