Das 21. Jahrhundert könnte als Zeitalter der diffusen Beschwerden bezeichnet werden. Viele Menschen leiden unter unerklärlichen Verdauungsproblemen, Hautausschlägen, Migräne oder plötzlichen Lebensmittelunverträglichkeiten. Oft dauert es lange, bis Betroffene die Ursache erkennen; dabei kann eine sogenannte Histaminintoleranz oder eine Mastzellaktivierung hinter den Beschwerden stecken. In diesem Artikel werden die Zusammenhänge zwischen Histamin und Migräne beleuchtet und Strategien zur Senkung des Histaminspiegels aufgezeigt.
Was ist Histamin?
Histamine sind biogene Amine, die natürlicherweise im Körper vorkommen und beim Stoffwechsel entstehen. Histamin ist ein Gewebshormon, das verschiedene Aufgaben erfüllt. Es ist am Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt, kann die Darmbewegung fördern und spielt eine wichtige Rolle im Zusammenspiel von Immunsystem und Zellen sowie bei allergischen Reaktionen. Histamin befindet sich auf natürliche Art und Weise in unserem Körper. Es entsteht durch enzymatische Reaktionen aus einer bestimmten Aminosäure (Histidin) und ist vor allem in den Lungen, der Haut und im Magen-Darm-Trakt zu finden. Dort wird Histamin vorwiegend in Immunzellen, den sogenannten Mastzellen und Basophilen, gespeichert. Histamin übernimmt somit einige immunologische und physiologische Aufgaben im Körper: so hilft es z.B. bei der Verdauung, lässt Muskeln kontrahieren, erweitert Blutgefäße und erhöht die Durchlässigkeit der Gefäßwände, was wiederum zu Entzündungsreaktionen führen kann. Außerdem wirkt es als Neurotransmitter, also als Signalstoff im Gehirn, der Informationen zwischen Nervenzellen weiterleitet. Im Gehirn wird Histamin von speziellen Nervenzellen, den sogenannten histaminergen Neuronen, produziert. Diese Nervenzellen haben Verbindungen zu vielen weiteren Teilen des Gehirns.
Histamin in Lebensmitteln
Fast alle Nahrungsmittel enthalten Histamin - manche mehr, manche weniger. Histamin ist als Abbauprodukt der Aminosäure Histidin vermehrt in Nahrungsmitteln zu finden, die einen Reifungs- oder Fermentationsprozess durchgemacht haben. Zudem schwankt der Histamingehalt in den einzelnen Nahrungsmitteln deutlich, je nach Lagerungsbedingungen. Histaminreiche Lebensmittel sind zum Beispiel Hartkäse, viele Wurstsorten, Alkohol (vor allem Rotwein) und fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut. Es gibt auch DAO-hemmende Lebensmittel, die das Enzym Diaminoxidase (DAO) bremsen. DAO ist für den Abbau von Histamin verantwortlich. Zu den DAO-hemmenden Lebensmitteln zählen neben Alkohol auch Hefe, Kakao und Energydrinks. Histaminfreisetzende Lebensmittel („Liberatoren“) wie Tomaten, Zitrusfrüchte, Ananas, Erdnüsse, Eiklar oder Schokolade können ebenfalls eine Rolle spielen.
Symptome eines erhöhten Histaminspiegels
Ein zu hoher Histaminspiegel oder Probleme mit den Mastzellen können sich vielfältig äußern. Folgende Beschwerden können beispielsweise auf einen zu hohen Histaminspiegel oder ein Problem mit den Mastzellen hindeuten:
- Häufige, einseitige Kopfschmerzen oder Migräne
- Blähbauch, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung
- Hautausschläge, Rötungen, Juckreiz, Nesselsucht
- Hitzewallungen, Herzrasen, Schwindel
- Schlafstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit
- Zyklusunregelmäßigkeiten, PMS
- Unverträglichkeiten gegenüber Wein, Käse oder Tomaten
Da die Rezeptoren fast im gesamten Organismus zu finden sind, zeigen sich Symptome an unterschiedlichen Organsystemen. Ob auch durch die Nahrung aufgenommenes Histamin zu Unverträglichkeitsreaktionen führen kann, ist bisher nicht sicher wissenschaftlich belegt.
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Migräne, Hormone und Histamin
Migräne ist mehr als Kopfschmerz. Sie ist eine neurologische Reizverarbeitungsstörung, bei der Schmerznetzwerke im Kopf und Gesicht überaktiv werden. Bei Migräne spielen sowohl die Hormone als auch das Histamin eine Rolle. Ausgangspunkt vieler Attacken ist das Stammhirn, genauer gesagt der sogenannte Trigeminuskernkomplex. Von hier aus werden Signale über den Trigeminusnerv an die Gefäße der Hirnhäute weitergeleitet, wo es zu einer Überaktivierung und Entzündungsreaktion kommen kann. Das Gehirn von Migränepatienten reagiert grundsätzlich empfindlicher auf Reize und wechselt schneller zwischen Erregung und Erschöpfung. Bei manchen Betroffenen kündigt sich eine Attacke durch eine Aura an. Dabei breitet sich im Gehirn eine langsam wandernde Welle aus, in der Nervenzellen kurzzeitig übererregt und danach erschöpft sind, ein Vorgang, den man kortikale Spreading Depression nennt. Diese Welle verändert die Durchblutung und macht das Gehirn vorübergehend besonders reizempfindlich.
Viele Frauen berichten über Migräneattacken rund um die Menstruation. Der Rückgang des Östrogenspiegels kurz vor der Blutung scheint die Schmerzverarbeitung empfindlicher zu machen. Wer mit einem Zyklus- oder Kopfschmerztagebuch arbeitet, findet hier immer wieder klare Muster. Phasen mit stabilerem Hormonverlauf, etwa während einer Schwangerschaft oder nach Eintritt der Wechseljahre, gehen häufig mit weniger Attacken einher, was den Einfluss der Hormone unterstreicht. Migräne, Hormone und Histamin sind bei der Entstehung der Migräne gleichwertige Player. Histamin wirkt im Nervensystem und an Gefäßen. Gereifter Käse, Rotwein, fermentierte Speisen oder stark gereifte Wurstwaren können Migräne fördern. Bei manchen Menschen spielt eine verringerte Aktivität des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) eine Rolle. Aber oft ist der Zusammenhang auch komplexer. Niedrige DAO-Spiegel stehen jedoch häufig in Zusammenhang mit histaminvermittelten Beschwerden einschließlich Kopfschmerzen.
Der Darm spielt dabei eine Schlüsselrolle. In seiner Schleimhaut sitzen zahlreiche Mastzellen, und genau dort wird auch ein Großteil der Diaminoxidase gebildet. Bestimmte Frauen erleben Zyklusphasen, in denen Histaminintoleranz und Migräneneigung gemeinsam zunehmen. In der zweiten Zyklushälfte und besonders während der Menstruation werden Mastzellen, die Histamin speichern und freisetzen, unter dem Einfluss hormoneller Veränderungen vermehrt aktiviert. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, entfällt sein dämpfender Einfluss auf die Mastzellen und sie setzen leichter Histamin frei. Gleichzeitig regt Histamin seinerseits die Bildung von Östrogen an. Normalerweise hält sich dieses Zusammenspiel gegenseitig in Balance. Kommt es jedoch zu einem raschen Östrogenabfall wie vor der Menstruation, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Die Hemmung fällt weg, Histamin wird vermehrt ausgeschüttet und die Gefäße reagieren empfindlicher. Progesteron, das in der zweiten Zyklushälfte stabilisierend auf die Mastzellen wirken kann, fällt gegen Ende des Zyklus ebenfalls ab. Die gleichzeitige Abnahme beider Hormone kann Mastzellen empfindlicher und leichter aktivierbar machen und die Histaminfreisetzung erleichtern. Hinzu kommt, dass die Aktivität von Diaminoxidase selbst hormonabhängig zu sein scheint. Während der Menstruation sinkt ihre Wirksamkeit, insbesondere im Darm und in der Gebärmutterschleimhaut, sodass weniger Histamin abgebaut wird. Dieses Zusammenspiel erklärt, warum Migräne, Menstruation und Histaminproblematik so eng verknüpft sind. Histamin ist nicht die alleinige Ursache, aber in einer ohnehin labilen hormonellen Phase kann es als Verstärker wirken.
Maßnahmen bei hormonell bedingter Migräne
Als gezielte Maßnahmen bieten sich an:
- Regelmäßige Mahlzeiten
- Reduktion stark histaminreicher Lebensmittel in den Tagen vor und während der Blutung
- Ausreichend Schlaf
- Moderate Bewegung
- Entlastung im Stresssystem
Histamin und Migräne: Was sagt die Wissenschaft?
Schon 1926 beschäftigten sich Forschende mit dem Thema, ob Histamin Kopfschmerzen auslösen könnte. Dabei beobachteten sie, dass das Auftreten der Kopfschmerzen von der Dosis des Histamins abhängig war und dass sich die Reaktionen stark zwischen den Versuchspersonen unterschieden. Auffällig war, dass Personen mit Migräne anfälliger für diesen sogenannten Histamin-induzierten Kopfschmerz waren. Bis heute sind die genauen Zusammenhänge von Histamin und Migräne nicht abschließend geklärt. Als möglicher Mechanismus wird unter anderem diskutiert, dass Histamin die Blutgefäße im Gehirn weitet, was Entzündungsprozesse fördert und wiederum Migräneattacken auslösen kann. Es gibt auch neuste Studienergebnisse, die einen ähnlichen Zusammenhang zwischen Histamin und dem Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP) zeigen, dass ebenfalls an der Entstehung von Migräne beteiligt ist. Des Weiteren wurde beobachtet, dass die Histamin-Konzentration im Blut während Migräneattacken erhöht ist und dass sich die Migräne Symptome bei Personen mit Histamin-Intoleranz verschlimmern können. Andere Studien zeigen aber auch, dass eine Einnahme von Antihistaminika keine Verbesserung der Migräne herbeiführt. Was genau das über den Zusammenhang von Migräne und Histamin aussagt, ist unklar. Insgesamt ist die Studienlage eher widersprüchlich bzw. die Zusammenhänge als uneindeutig zu bewerten, was auch an den komplexen Mechanismen von Migräne liegt. Festhalten kann man aber, dass Histamin an der Entstehung von Migräneattacken beteiligt sein könnte, aber eher als Mediator und nicht unbedingt als Auslöser, gerade wenn es um das Nahrungsmittel-Histamin geht.
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Diagnose einer Histaminunverträglichkeit
Eine sichere Diagnostik, um eine Histaminintoleranz festzustellen, gibt es nicht. Die unterschiedlichen Symptome können auch von anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts kommen. Es handelt sich daher lediglich um eine Verdachtsdiagnose, bei der andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden müssen. Um herauszufinden, ob tatsächlich eine Allergie beziehungsweise Unverträglichkeit auf histaminhaltige Lebensmittel vorliegt, können Sie folgendes versuchen:
- Verzichtsphase: Meiden Sie für zehn bis 14 Tage histaminhaltiges Essen. Empfohlen ist eine gemüsebetonte Mischkost.
- Testphase: Fügen Sie nun für eine Zeit von bis zu sechs Wochen Lebensmittel wieder hinzu, in denen viel Histamin steckt und überprüfen Sie, ob Sie diese gut vertragen. Führen Sie während dieser Phase ein Ernährungs- und Symptomprotokoll.
Diagnoseverfahren wie der Histamin-50-Pricktest, die Messung der DAO-Enzymaktivität im Blut oder eine Untersuchung auf Histamin im Stuhl sind bislang nicht aussagekräftig und werden deshalb nicht empfohlen. Wichtig: Wenn eine Allergie auf bestimmte Lebensmittel vorliegt, kann es sein, dass der Körper vermehrt Histamin ausschüttet.
Strategien zur Senkung des Histaminspiegels
Mit etwas Wissen und der richtigen Unterstützung lässt sich der Histaminspiegel oft auch wieder auf natürliche Weise ins Gleichgewicht bringen. Im Folgenden werden die besten Tipps zur Senkung des Histaminspiegels im Körper erläutert:
- DAO-Supplementierung: DAO (Diaminoxidase) ist ein körpereigenes Enzym, das Histamin im Darm abbaut. Bei vielen Menschen mit Histaminintoleranz arbeitet es jedoch nur eingeschränkt. Nahrungsergänzungsmittel mit DAO können helfen, besonders vor histaminreichen Mahlzeiten. Wichtig: Immer mit einerm Ärztin abklären und auf hochwertige Präparate achten. Auch ein gesunder Darm ist entscheidend für eine gute DAO-Produktion. Hier können probiotische Lebensmittel oder ein gezielter Darmaufbau langfristig helfen.
- Die richtigen Probiotika verwenden: Der Darm ist das Zentrum der Gesundheit und sollte auch bei einem Histaminproblem im Fokus stehen. Doch nicht jedes Probiotikum ist automatisch hilfreich; manche Bakterienstämme produzieren sogar selbst Histamin. Achten Sie deshalb gezielt auf histaminarme Probiotika, etwa mit den Stämmen Bifidobacterium infantis oder Lactobacillus plantarum. Sie stärken die Darmbarriere, wirken entzündungshemmend und können die Mastzellen beruhigen. Idealerweise wenden Sie diese als Kur über mehrere Wochen an.
- Hilfstoffe aus der Natur: Auch in der normalen Ernährung lassen sich jede Menge Histaminsenker finden. Vitamin C beispielsweise ist ein natürlicher Histaminabbauer, Quercetin wirkt zusätzlich als Mastzell-Stabilisator. Gemeinsam bilden sie ein starkes Team gegen entzündliche Prozesse im Körper. Achten Sie auf eine regelmäßige Einnahme, z. B. morgens und abends. Wer es natürlich mag, kann auf Lebensmittel wie Brokkoli, Äpfel oder Zwiebeln setzen. OPC (Oligomere Proanthocyanidine) aus Traubenkernen sind hingegen starke Antioxidantien. Sie wirken zellschützend, entzündungshemmend und helfen, Histaminreaktionen zu dämpfen. Besonders gut wieder in Kombination mit Vitamin C. Nicht zuletzt sind auch Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend. Sie unterstützen auch die Stabilität der Mastzellmembranen. Je stabiler diese sind, desto weniger Histamin wird ausgeschüttet. Ideal sind pflanzliche Quellen wie Leinsamen oder Algenöl oder zwei Portionen fetter Fisch pro Woche. Wer mag, kann zusätzlich mit Omega-3-Kapseln aus einer Omega-Safe-patentierten Quelle arbeiten.
- Histaminreiche Lebensmittel meiden: Verzichten Sie testweise für ein bis zwei Wochen auf klassische Histaminbomben wie gereiften Käse, Rotwein, Sauerkraut, Tomaten, Auberginen oder Schokolade. Statt sich einzuschränken, sollten Sie jedoch lieber neue Alternativen entdecken, etwa Zucchini statt Tomate oder helle Reissorten statt Roggenbrot. Wichtig: Der Verzicht sollte nicht dauerhaft und im Alleingang vonstattengehen. Ziel ist es, den Körper wieder zurück in die Balance zu bringen, um im Anschluss auch histaminreiche Speisen wieder in normalen Mengen konsumieren zu können.
- Stressreduktion: Chronischer Stress sorgt dafür, dass Mastzellen dauerhaft aktiv sind. Kein Wunder also, dass viele Beschwerden in stressigen Phasen aufflammen. Kleine Achtsamkeitsrituale, tägliche Spaziergänge, bewusste Atempausen oder Yoga können helfen, das Nervensystem zu regulieren - und so auch das Histaminsystem zu entlasten.
- Trigger erkennen und meiden: Auch andere Unverträglichkeiten (z. B. Gluten, Laktose oder auch Duftstoffe wie im neuen Waschmittel) können die Mastzellen triggern.
Weitere Ernährungsansätze bei Migräne
Es gibt bestimmte Ernährungsansätze, die sich als nicht-medikamentöse Migräneprophylaxe bewiesen haben. Einer davon ist die niedrig-glykämische Ernährung, da sie starke Blutzuckerschwankungen vorbeugt, die wiederum Migräne auslösen können. Feste Essenszeiten und eine regelmäßige Nahrungsaufnahme sind daher ratsam.
Weitere wichtige Mikronährstoffe
In Studien wurde gezeigt, dass Migränepatienten verminderte Konzentrationen der Mikronährstoffe Riboflavin (Vitamin B2), Magnesium und Coenzym Q10 aufweisen. Die Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Energieerzeugung in den Mitochondrien und sind an zahlreichen physiologischen Prozessen beteiligt, die das Krankheitsgeschehen der Migräne beeinflussen. Eine Magnesiumzufuhr von 500-600 mg pro Tag kann eine präventive Wirkung haben. Die Migräne trat weniger auf und auch die Schmerzempfindlichkeit ging zurück. Q10 scheint auch eine tragende Rolle für die Gefäßaktivität und die Energiebereitstellung der Zellen in Zusammenhang mit einer Migräne zu spielen. Betroffene leiden häufiger an einem Q10 Mangel. Eine Gabe von 200 mg Q10 täglich, hat sich in der Praxis als positiv bewährt.
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Lebensmittel, die Migräne auslösen können
Etwa 12-60 % der Migränepatienten berichten, dass bestimmte Nahrungsmittel, Inhaltsstoffe und Getränke einen Migräneanfall auslösen können. Die spezifischen Mechanismen, mit denen diese Lebensmittel einen Angriff hervorrufen können, sind bisher jedoch unzureichend verstanden. Es ist zudem bekannt, dass durch den Konsum oder den plötzlichen Entzug bestimmter Substanzen wie beispielsweise Koffein oder Alkohol ebenfalls Kopfschmerzen ausgelöst werden können.
Die Rolle von Histamin bei Migräne: Ein Fazit
Obwohl der Zusammenhang von Histamin und Migräne schon seit fast 100 Jahren diskutiert wird, ist die Studienlage noch recht uneindeutig. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass Migräne selbst eine sehr komplexe Erkrankung ist, deren unterschiedlichen Mechanismen ebenfalls noch nicht vollständig verstanden sind. Was wir aber festhalten können ist, dass vieles darauf hindeutet, dass Histamin bei Migräneattacken eine Rolle spielen kann - nur welche genau das ist, ist noch nicht geklärt.
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