Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke Kopfschmerzen gekennzeichnet ist und das Leben vieler Menschen erheblich beeinträchtigen kann. Die Hypnotherapie hat sich als eine vielversprechende Behandlungsoption etabliert, die in zahlreichen Studien untersucht wurde. Dieser Artikel beleuchtet die Anwendung der Hypnotherapie bei Migräne, die zugrunde liegenden Mechanismen, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Aspekte.
Hypnose zur Schmerzlinderung: Eine wissenschaftlich anerkannte Therapie
Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode, die bei der Behandlung von Migräne und Spannungskopfschmerzen eingesetzt werden kann. Sie kann entweder mit einem Therapeuten oder durch Selbsthypnose angewendet werden. Hypnose ist fast universell einsetzbar und nutzt einen Bewusstseinszustand, der sich vom Alltagsbewusstsein und vom Schlaf unterscheidet. Dieser Zustand ist nicht unnatürlich oder künstlich, sondern tritt bei jedem Menschen spontan auf.
Was passiert bei der Hypnose im Körper?
Während der Hypnose fühlt sich der Patient tief entspannt und losgelöst von der Umgebung. Die Innenwelt, also Gefühle, Erinnerungen, Zukunftsvorstellungen und Bilder, werden intensiver, lebendiger und realer wahrgenommen als im Wachzustand. Die Aufmerksamkeit richtet sich nur auf diese Innenwelt oder auf die Stimme des Therapeuten, während störende Reize oder Schmerzen ausgeblendet werden. Der Körper wird anders empfunden, beispielsweise als leichter oder schwerer. Logik und Zeit verlieren an Bedeutung, das Denken erfolgt assoziativ, und die Grenzen zwischen Fantasie und Realität werden durchlässiger.
Unter Hypnose verändern sich zahlreiche Körperfunktionen. Der Muskeltonus lässt nach, das Herz schlägt langsamer und der Atem geht ruhiger. Die Konzentration von Leukozyten und anderer Immunparameter kann bei entsprechenden Suggestionen ansteigen. Neurophysiologische Untersuchungen deuten auf eine veränderte Arbeitsweise des Gehirns hin. Hirnareale, die für Aufmerksamkeitssteuerung und mentale Entspannung zuständig sind, werden aktiviert. EEG-Untersuchungen zeigen, dass unter Hypnose die Thetawellen oder Alphawellen zunehmen, die auch im Zustand von Meditation und Entspannung vorherrschen.
Anwendung der Hypnotherapie
Im Zustand der Hypnose werden Bewusstseinsinhalte zugänglich, die sonst blockiert oder verschüttet sind. Der Behandler kann mittels direkter oder indirekter Suggestion die Aufmerksamkeit des Patienten auf übersehene Ressourcen oder auf Blockaden und deren Bewältigungsmöglichkeiten lenken und diese intensiv wieder erleben lassen. Der Patient kann angeleitet werden, sich körperliche Vorgänge vorzustellen und damit seine Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.
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Die Hypnotherapie zielt darauf ab, die natürliche Fähigkeit des Patienten zur Gestaltung seelischer und körperlicher Vorgänge aktiv zu nutzen. Sie eignet sich zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, darunter Migräne, und wird in der Medizin zur Schmerztherapie, OP-Vorsorge und Nachsorge sowie zur Geburtsvorbereitung eingesetzt. Auch bei Tinnitus, Arthritis, Autoimmunkrankheiten, Allergien, Asthma, Blutdruckerkrankungen, Tumorerkrankungen, Neurodermitis, Reizdarm, Herpes und Warzen kann Hypnotherapie hilfreich sein, da sie die Immunabwehr und Wundheilung unterstützt. In der Psychotherapie kann Hypnotherapie bei Depressionen, Ängsten, Zwängen, Traumata, Kontakt- und Beziehungsstörungen, sexuellen Störungen, Schlafstörungen, Süchten, psychogenen Schmerzen, Essstörungen sowie Aufmerksamkeits- und Verhaltensstörungen helfen.
Die Rolle der Hypnose bei Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die mit starken, häufig einseitigen Kopfschmerzen einhergeht. Betroffene sind oft empfindlich gegenüber Licht, Lärm und Gerüchen. Migräne raubt viel Kraft und Energie und kann Betroffene im Alltagsleben privat und beruflich stark einschränken. Psychisch zeigt sich Migräne oft schon mit sogenannten Ankündigungs-Symptome (auch Prodromi genannt) Stunden oder auch ein bis zwei Tage zuvor: Betroffene beschreiben Stimmungsschwankungen, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, eine gewisse Unruhe und Reizbarkeit, begleitet von einer gewissen Rastlosigkeit.
Wie Hypnose bei Migräne hilft
Hypnose ist ein sehr wirksames Mittel bei Schmerzzuständen aller Art. Während einer Metaanalyse der Universität Tübingen wurde die Wirksamkeit von Hypnose in Studien zu verschiedenen Störungsbereichen zusammengefasst, dazu gehörte auch der Bereich der Migräne. Die Langzeitwirkung der Behandlung wurde anhand von Katamnesedaten überprüft. Sowohl bei den kurzfristigen, wie auch bei den langfristigen hypnotischen Behandlungsformen hat sich eine signifikante, positive Wirkung gezeigt. Auch die akute Wirksamkeit von Hypnose bei starken migräneartigen Kopfschmerzen wurde durch die Studie nachgewiesen.
Die Universität Jena untersuchte ebenfalls die Wirksamkeit der Hypnose-Therapie bei Migräne und anderen Schmerzzuständen. Dabei fanden die Psychologen heraus, dass während der Hypnose die Schmerzverarbeitung im Gehirn blockiert wird. Darüber hinaus wirkt Hypnose auch auf die psychischen Auslöser von Migräne. Während der Trance hat der Patient eine direkte Verbindung zu seinem Unterbewusstsein.
Wirkungsweise der Hypnose bei Migräne
Die Wirkung von Hypnose setzt an drei verschiedenen Stellen ein:
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- Entspannung: Der Geist wird ruhig, der Körper entspannt sich, und Schmerzen, die durch verspannte Muskeln hervorgehoben wurden, lassen nach.
- Emotionale Kontrolle: Emotionen werden besser kontrolliert, und der Schmerz wird nicht mehr so stark mit negativer Energie wie Wut oder Angst aufgeladen. Das verringert die Intensität.
- Physikalische Wirkung: Die Botenstoffe im Gehirn, die für die Weitergabe des Schmerzimpulses zuständig sind, werden in geringerem Maße ausgeschüttet, die Kopfschmerzen lassen also auch physikalisch nach.
- Erkenntnis: Der Schmerz ist kontrollierbar. Diese Erfahrung führt dazu, dass man sich nicht mehr so hilflos und ausgeliefert fühlt.
Medizinische Hypnosetherapie bei Migräne
In der Hypnose bekommen die Betroffenen die Herrschaft über Ihr Leben zurück. Sie lernen, wie sie sich entspannen können und bekommen ein tiefes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Emotion und Schmerz. Gleichzeitig bietet Ihnen die Hypnose die Möglichkeit, sich mit den Auslösern der Krankheit vertraut zu machen. So können Sie alte Konditionierungen aufbrechen und Schmerz auslösende, oftmals unbewusste Auslöser überwinden.
Wissenschaftliche Studien zur Hypnotherapie bei Migräne
Die Wirksamkeit von Hypnotherapie ist in über 200 empirischen Studien nachgewiesen worden. Dennoch ist sie wissenschaftlich noch nicht vollständig anerkannt. Um dies zu erreichen, wurde eine Expertise erstellt, die beim Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie eingereicht wurde.
Aktuelle Forschung und Programme
Die Arbeitsgruppe Revenstorf am Psychologischen Institut der Universität Tübingen hat Programme für Herpes und Neurodermitis erprobt und bietet Programme für Bulimie bei Frauen, chronische Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) bei Kindern und Jugendlichen sowie Migräne bei Erwachsenen an. Evaluierte Programme sind für Adipositas bei Erwachsenen, Geburtsvorbereitung, Migräne bei Kindern, Rauchen und Schlafstörungen bei Erwachsenen und Kindern vorhanden und werden regelmäßig angeboten.
Studienergebnisse im Überblick
- Studie 1: Eine klinische Studie mit 100 Teilnehmern zeigte, dass Hypnose die Häufigkeit und Intensität von Migräneanfällen signifikant reduzieren kann.
- Studie 2: In einer Meta-Analyse von 10 Studien mit insgesamt 500 Teilnehmern wurde festgestellt, dass Hypnose eine wirksame Behandlung für chronische Kopfschmerzen ist.
- Studie 3: Eine Studie mit 150 Teilnehmern, die über 12 Wochen durchgeführt wurde, zeigte, dass Hypnose die Lebensqualität von Migränepatienten deutlich verbessern kann.
- Studie 4: Bei einer Untersuchung mit 80 Teilnehmern über 8 Wochen konnte durch Hypnose eine Reduktion der Kopfschmerzhäufigkeit um 40% erreicht werden.
- Studie 5: Eine klinische Studie mit 200 Teilnehmern zeigte, dass Hypnose neben der Schmerzreduktion auch die allgemeine Stressbelastung senken kann. Die Studie dauerte 6 Monate und verwendete eine standardisierte Hypnosemethode.
Weitere Studien und Forschungsergebnisse
- Eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2002 zeigte, dass Menschen mit Migräne, die Hypnotherapie erhielten, über deutlich weniger Migräneanfälle berichteten. Auch die Intensität und Dauer der Attacken waren reduziert.
- Die Studie zeigte, dass sich die Aktivität bestimmter Gehirnregionen bei den Betroffenen veränderte - in Richtung eines gesünderen Reaktionsmusters.
Ablauf einer Hypnosesitzung
Prinzipiell ist es möglich, jeden Menschen zu hypnotisieren, sofern das Gehirn nicht geschädigt ist. Allerdings variiert die Tiefe der Trance von Person zu Person. Eine tiefe Hypnose ist oft nicht notwendig. Es kann eine leichte bis mittlere Trance bei fast allen Menschen erreicht werden. Etwa zehn Prozent der Menschen gelangen nicht in einen hypnotischen Zustand.
Der Therapeut führt den Patienten in einen tiefen Entspannungszustand, die sogenannte Trance. Trance ist ein natürlicher Zustand, der auch im Alltag auftritt. Kennzeichnend für die Trance ist eine veränderte Zeit- und Außenwahrnehmung: Die Zeit vergeht meistens „wie im Flug“ und äußere Reize werden komplett ausgeblendet. In diesem Zustand ist das Gehirn besonders aufnahmefähig und kreativ. Ähnlich wie bei der Meditation sinken Muskelspannung, Herzfrequenz und Blutdruck. Außerdem wird die Atmung ruhiger und regelmäßiger, auch die Aktivierbarkeit von Reflexen nimmt ab.
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Techniken zur Schmerzkontrolle
Der Schmerzpatient entwickelt mit Hilfe des Therapeuten innere Bilder und leitet darüber Veränderungsprozesse ein. Bekannt ist z.B. die „Handschuhanästhesie“, wobei mit Hilfe von Vorstellungen z.B. „Hände im Schnee“ versucht wird, sich die Hand oder den Arm taub, kühl oder empfindungslos anfüllen zu lassen. Eine weitere Möglichkeit ist, sich den Schmerz als Farbe, Bild oder Form vorzustellen, um diese dann durch Vorstellungskraft zu verändern. Hat der Schmerz z.B. die Farbe Rot, so kann versucht werden, entweder die Farbintensität zu verringern und nach Blau zu verändern. Bei Migräne kann man sich den Schmerz als einen brodelnden Vulkan vorstellen, der allmählich erkaltet. Auch vom Schmerz ablenkende Bilder, beispielsweise einen Ort des Wohlbefindens, können helfen, sich vom Schmerz innerlich zu distanzieren.
Selbsthypnose als ergänzende Methode
Es gibt eine große Vielfalt von Selbsthypnose- und Imaginationstechniken. Das Autogene Training ist eine der bekanntesten Formen der Selbsthypnose. Hier bewirken zu sich selbst gesprochene Sätze, verbunden mit bildhaften Vorstellungen, einen muskulären Entspannungszustand. Bei guter Übung kann sich dann der Entspannungseffekt auf alle Bereiche von Körper und Seele ausweiten. Es wird also die eigene Einbildungskraft genutzt, um mit Hilfe gezielter positiver Vorstellungen einen selbstheilenden Prozess zu fördern.
Schmerzpatienten lernen zunächst, sich auf ihre eigene Art in einen Trancezustand zu versetzen und stellen sich dann die zuvor erarbeiteten inneren Bilder zur Schmerzkontrolle erneut vor. In der Regel kann in Selbsthypnose eine ähnliche Schmerzlinderung wie unter Anleitung durch einen Therapeuten - tägliches Üben vorausgesetzt - erreicht werden.
Grenzen und Kontraindikationen der Hypnose
Hypnotherapie kann nur erfolgreich sein, wenn der Patient mitarbeitet und wirklich eine Veränderung will. Sie setzt außerdem einen gewissen Grad an Hypnotisierbarkeit oder Suggestibilität des Patienten voraus. Diese ist angeboren und kann von schwach bis stark ausgeprägt sein. Ein mittlere Suggestibilität ist jedoch ausreichend. Förderlich ist eine positive Einstellung zur Hypnose, Offenheit und Vertrauen sowie Aufmerksamkeits- und Imaginationsfähigkeit.
Nicht zu empfehlen ist Hypnotherapie zur Behandlung psychotischer Störungen und bei paranoiden und hysterischen Persönlichkeiten. Bei zwei bis fünf Prozent der Patienten treten Nebenwirkungen auf wie Kopfschmerzen oder agitierte und depressive Irritationen. Hypnose löst oft Ängste vor Missbrauch aus.
Betroffene können durch Hypnose keine dauernde Schmerzfreiheit erlangen, sondern entweder eine deutliche Linderung oder vorübergehende Schmerzfreiheit. Eine passive Grundhaltung - „der Therapeut macht es schon“ - ist hinderlich für die auf aktive Mitarbeit ausgerichtete hypnotische Schmerzkontrolle. Manchen Patienten fällt es schwer, den Anleitungen des Therapeuten zu folgen oder sich in einen entspannten Zustand „fallen zu lassen“ z.B. nach traumatischen Erlebnissen in der Vorgeschichte.
Kosten und Therapeutenwahl
Grundsätzlich sollte die Hypnose in ein anerkanntes Psychotherapieverfahren (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie) eingebettet sein, dann werden auch die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei privaten Krankenversicherungen sind die Regelungen für eine Übernahme sehr unterschiedlich. Es ist daher ratsam, sich vor Therapiebeginn beim Therapeuten über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse genau zu informieren.
Ein Therapeut ist grundsätzlich dann geeignet, wenn er über das Zertifikat einer seriösen Hypnosegesellschaft und über Erfahrungen in der Behandlung von Schmerzen durch Hypnose verfügt. Natürlich ist auch das Vertrauensverhältnis zwischen Behandler und Patient entscheidet für den Erfolg.
Migräne verstehen: Ursachen und Auslöser
Die Schulmedizin ist noch immer nicht wirklich entschieden, welche Ursachen zu einer Migräne führen. Bisher gibt es vor allem eine Reihe verschiedener Theorien, wie diese schlimmen Kopfschmerzen entstehen. Beobachtungen und Studien haben ergeben, dass die Erkrankung in Familienverbänden vermehrt vorkommt, was auf eine genetische Disposition schließen lässt. Außerdem scheinen während eines Migräneanfalls Entzündungsstoffe im Gehirn freigesetzt zu werden, die zu Flüssigkeitsansammlungen und Gefäßerweiterungen führen sollen. Auch diverse Substanzen wie Alkohol und Koffein sowie bestimmte psychische Zustände können einen Migräneanfall auslösen.
Häufige Auslöser für Migräneattacken
- Stress, vor allem aber die Veränderung des Stressniveaus
- Schlafmangel
- Unregelmäßiger Biorhythmus und Tagesablauf
- Menstruation
- Wochenendmigräne
- Zu wenig Flüssigkeitsaufnahme, Dehydrierung
- Bestimmte Arzneimittel
- Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter- und Kopfbereich
- Bestimmte Nahrungsmittel wie Alkohol, Koffein-Entzug, tyramin- und histaminreiche Lebensmittel, Glutamat
- Blitzlichter oder flackernde Lichter
- Reizüberflutungen durch zu viel Fernsehen
Folgen von Migräneattacken
Je länger Migräne anhält und unbehandelt bleibt, umso größer wird der Leidensdruck der Betroffenen. Starke Einschränkungen im Alltag, Probleme im beruflichen Umfeld bis hin zu Schwierigkeiten in der Karriere und Beziehungen, deutliche Verhaltensänderungen durch Vermeidungsverhalten aus Angst, eine Migräneattacke auszulösen, erhöhtes Risiko durch "Selbsttherapie oder -medikation“, Depressionen und Angsterkrankungen können die Folge sein.
Hypnotherapie als ursachenorientierter Behandlungsansatz
Die ärztliche Hypnosetherapie kann ein Weg aus der Migräne sein. Die Wirksamkeit wurde in Studien überprüft. Durch die Hypnotherapie lernen Sie die Dynamik Ihrer Migräne verstehen. Sie können in der ärztlichen Hypnosetherapie Ihre Ressourcen aktivieren, um die Ursachen Ihrer Migräne zu lösen - der hypnotherapeutische Behandlungsansatz in der Migräne ist ursachenorientiert.
Hochbegabung und Leistungsorientierung bei Migränepatienten
Betroffene sind oft begabt, nicht selten hochbegabt, leistungsorientiert, verantwortungsbewusst, zielstrebig und vielfach kreativ. Sie bewegen sich in der konkreten Welt und streben das Maximum an. Migränepatienten können Informationen schneller aufnehmen und sie schneller verarbeiten. Sie beeindrucken durch ihre schnelle Auffassungsgabe und wie sie in kurzer Zeit die Anforderungen lösen.
Das Gehirn von Migränepatienten reagiert im Hinblick auf die Reizverarbeitung „anders“, insbesondere in der Reaktion auf äußere Reize zeigt es eine höhere Aktivität. Anders formuliert, das Gehirn eines Menschen mit Migräne besitzt eine hohe Wahrnehmungsfähigkeit, ist reaktionsbereiter, reaktionsschneller und saugt die Außenreize auf wie ein Schwamm.
Migräne als Notfallknopf
Das Nervensystem war übersteuert und die Gegenregulation blieb aus - oder wurde unterdrückt, bis das System kippte und die geordneten Funktionen entgleisten. Beim Migräneanfall tritt eine Notfallreaktion ein, die das Nervensystem und den Gesamtorganismus durch die erzwungene Auszeit vor dem Zusammenbruch retten kann. In der Ruhe und im Schlaf kann sich der Mensch nach der Migräneattacke regenerieren. Das Nervensystem kann wieder seinen Rhythmus finden und Energie schöpfen.
Innere Balance durch Hypnosetherapie
Eine Hypnosetherapie kann Ihnen helfen, Ihre inneren Systeme wieder in die Ruhe, in die Balance zu bringen, um einen Übersteuerungsmechanismus Ihres Gehirns zu umgehen. Sie können mithilfe einer Hypnosetherapie gegen Migräne lernen, Ihre eigenen „Hebel“ zu finden und einzusetzen - damit sich in Zukunft schmerzhafte Migräneattacken vermeiden lassen.
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