Immer wieder beobachtest Du, wie sich Dein vierbeiniger Mitbewohner schleckt, kratzt und sogar beißt. Hast Du dabei den Eindruck, dass es häufiger als normalerweise der Fall ist? Dann ist es sehr gut möglich, dass Deine Katze unter Juckreiz leidet. Juckreiz und Hautprobleme gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Katzen und sind für Tier und Halter oft belastend. Juckreiz bei Katzen ist eine unangenehme Hauterscheinung, die Symptome wie Kratzen, Scheuern, Lecken oder Beißen provozieren kann.
Ursachen für Juckreiz bei Katzen
Die Liste der Ursachen für Juckreiz ist lang und vielfältig: Parasiten, Hautpilze und Allergien sind nur drei Beispiele. Es ist nicht immer einfach, die Ursache für den Juckreiz bei der Katze zu finden.
Parasiten als Auslöser
Naheliegend sind Parasiten wie beispielsweise Flöhe oder Zecken, was Du leicht durch Absuchen herausfinden kannst. Vor allem Freigänger haben ein erhöhtes Risiko, weil sie sich leicht auf ihren Streifzügen Parasiten wie Milben und Flöhe einfangen können. Ein wichtiger Hinweis darauf kann die Jahreszeit sein. Denn Juckreiz durch Parasiten ist meist saisonal bedingt. Herbstgrasmilben zum Beispiel sind vor allem zwischen Juli und Oktober ein Problem, Zecken haben zwischen Februar und November Saison. Doch auch unabhängig von der Jahreszeit können Parasiten Beschwerden bei den Vierbeinern verursachen. Kommt es zu einem Befall mit der Räudemilbe, hat das meist einen plötzlichen Juckreiz bei der Katze zur Folge. Diese Parasitenart gräbt sich in die Haut und sorgt dabei für die extremen Beschwerden. Ein Juckreiz bei Katzen, vor allem an den Ohren, kann auf Ohrmilben hindeuten. Meistens schütteln betroffene Tiere häufig den Kopf und weisen dunkle Beläge in den Ohren auf. Diese erinnern an Kaffeesatz und riechen unangenehm. Unter den Parasiten finden sich Flöhe, aber auch verschiedene Milben. Parasitäre Erkrankungen sind oft leicht von Tier zu Tier zu übertragen und stark juckend. Räudemilben beispielsweise werden durch Wildtiere verbreitet. Vielfach ist es schwierig deren Präsenz zu belegen, in diesen Fällen müssen die Milben durch adäquate Therapie ausgeschlossen werden. Das gleiche kann für Flöhe gelten, welche nicht wirtsspezifisch leben, jedoch der Umgebung des Wirtes treu sind. Überreaktionen gegen Flöhe verursachen Juckreiz vor allem in der hinteren Körperhälfte bei Hunden, Katzen zeigen Veränderungen eher im Kopf-Halsbereich.
Allergien als Juckreizursache
Studien zeigen, dass eine allergische Dermatitis häufig die Ursache dafür ist, dass Katzen Juckreiz sowie kahle Stellen haben. Es handelt sich dabei um eine Hauterkrankung, die Tierärzte als atopische Dermatitis bezeichnen. Sie wird durch eine allergische Reaktion des Körpers auf Stoffe aus der Umwelt verursacht, die eigentlich harmlos sind. Das können beispielsweise Hausstaubmilben oder Pollen sein. Allergien bei und Hund und Katze sind sehr häufige Ursachen für chronischen und chronisch-wiederkehrenden Juckreiz. Wegen ihres chronischen Charakters sind es gleichzeitig die Ursachen die vom Tierbesitzer einen langen Atem erfordern. Prinzipiell können Allergien bei Tieren jeglichen Alters auftreten. Häufig aber sind gerade junge Tiere betroffen. Juckreiz und Hautrötung sind die ersten Symptome. Verschiedenste Körperstellen können betroffen sein. Hunde und Katzen können auf mannigfache Dinge allergisch reagieren. Prinzipiell gibt es Allergien gegen Parasiten, Futter und Allergene aus der Umwelt. Die Eingrenzung und Gewichtung der Allergene erfordert Erfahrung.
Futtermittelallergie
Futtermittelallergien - die Katze reagiert allergisch auf einen Inhaltsstoff in ihrem Futter, z.B. Futtermittelallergien bei Katzen werden häufig durch tierische Eiweiße (z. B. Huhn, Rind) oder Getreide ausgelöst. Ein Futterwechsel auf hypoallergenes oder getreidefreies Futter kann helfen, die Symptome zu lindern. Hypoallergenes Futter für Katzen enthält gut verträgliche Eiweiße. Ein geeignetes Futter für Katzen mit Futtermittelallergien ist z. B. Josera Help Hypoallergenic Katze zum Beispiel unterstützt bei Futtermittelunverträglichkeit und -allergie, indem seine getreidefreie Rezeptur auf Lachs als Monoprotein und insgesamt eine geringe Anzahl an Zutaten in hoher Qualität setzt.
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Umweltallergie (Atopische Dermatitis)
Umweltallergie (Atopische Dermatitis) - die Katze reagiert auf ein Allergen in ihrer Umgebung, z.B. Bei einer Atopie tritt eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegenüber an sich harmlosen Substanzen aus der Umwelt auf. Oft ist diese Neigung auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. Atopie ist eine der häufigsten Ursachen von chronischem Juckreiz bei Katzen und einer der häufigsten Vorstellungsgründe in der dermatologischen Praxis. Je nach der Ursache der Allergie sind die Symptome anfänglich nur im Frühjahr (Bäume), Sommer (Gräser) oder ganzjährig ein Problem (Staubmilben). Oft wird die Erkrankung jedes Jahr schlimmer und die Problemdauer länger. Die meisten Katzen sind nach einigen Jahren ganzjährig betroffen. Allergien können durch gleichzeitigen Floh- oder Insektenbefall noch erheblich verschlimmert werden. Kommt ein Hund mit Atopie in Kontakt mit einem Allergen, antwortet das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion darauf. Bei dieser Reaktion werden Entzündungsmediatoren wie Histamin in der Haut freigesetzt. Innerhalb von kürzester Zeit kommt es zur Bildung von Ödemen und Quaddeln - genau die Symptome, die bei einer klassischen Allergie auftreten.
Flohbissallergie
Bei einer Flohbissallergie sollten die Flöhe behandelt werden und die Katze regelmäßig und gründlich auf einen Befall mit Flöhen überprüft werden. Zusätzlich können Medikamente verabreicht werden.
Weitere Ursachen
Nach Krankheiten oder Verletzungen besteht zudem die Gefahr, dass sich Deine Samtpfote mit Bakterien und Pilzen infiziert. Viele Bakterien und Hefen sind natürliche Hautbewohner von Hund und Katze. Gibt es Veränderungen im Hautmilieu, kann es zu einer Überwucherung und schließlich zu einer Infektion mit diesen, ansonsten natürlich auf der Haut vorkommenden Keimen kommen. kann zu Juckreiz bei Hund und Katze, aber auch bei Menschen, die mit betroffenen Tieren in Kontakt stehen, führen. Hautpilze verursachen in der Regel regional begrenzten Haarverlust. Wenn sich deine Katze plötzlich unaufhörlich kratzt, solltest du prüfen, ob sie mit einem hautreizenden Stoff in Berührung gekommen sein könnte, etwa einem Haushaltsreiniger oder ähnlichen Produkten. Bei dieser Erkrankung, welche auch als Leckalopezie bezeichnet wird, handelt es sich um eine Verhaltensstörung bei Katzen. Diese äußert sich in einem krankhaft gesteigerten Putzverhalten, welches schlussendlich zu Hautentzündungen und Haarausfall führt. Auch lokale Schmerzen - zum Beispiel durch Gelenkprobleme oder Verletzungen - können dazu führen, dass Katzen eine bestimmte Stelle ständig ablecken oder beißen.
Symptome von Juckreiz bei Katzen
Fällt Dir auf, dass sich Deine Samtpfote immer wieder verstärkt kratzt? Außerdem schleckt sie sich vermehrt und beißt sich dabei. Auch reibt sie ihren Kopf oder Körper an Dir, an Schränken und festen Gegenständen. Das häufige Kratzen, übermäßige Putzen und Beißen führt des Weiteren dazu, dass Deine Katze starken Haarverlust hat - vor allem an den Stellen, an denen es juckt. So kann es passieren, dass sie am Bauch, an den Beinen oder am Kopf stellenweise kahl ist. Juckreiz bei der Katze zeigt sich daran, dass sich eine Katze ständig kratzt - das würden viele Katzenhalter vermuten. Neben dem Kratzen können aber auch andere Anzeichen darauf hinweisen, dass die Katze unter Juckreiz leidet. Bei manchen Katzen kommt es zusätzlich zu Haarverlust. Der Juckreiz kann mit oder ohne Läsionen (Gewebeschädigung) auftreten. Ein weiteres Anzeichen von Juckreiz bei der Katze ist das Auftreten eines eosinophilen Granuloms. Dazu kommt es, wenn bei der Katze eine Allergie vorliegt. Durch den Juckreiz kratzt und scheuert sich die Katze vermehrt, was besonders an den Ohren und den Pfoten zu kahlen Stellen führen kann. Rötungen, Krustenbildung und Hautausschläge können auf eine allergische Reaktion der Haut hindeuten. Auch Verdauungsprobleme wie Erbrechen oder Durchfall sowie Atemprobleme, z. B. Niesen oder Husten können bei Allergien auftreten.
Diagnose von Juckreiz bei Katzen
Solltest Du feststellen, dass es Deine Katze offensichtlich stark juckt, lasse die Ursache von einem Tierarzt abklären. Der erste Schritt ist, die Ursache dafür herauszufinden. Dabei können Dir Tierärzte weiterhelfen. Mithilfe tiermedizinischer Untersuchungen findest Du heraus, ob eine Hauterkrankung, Parasiten oder eine Futtermittelallergie bei Deiner Katze für Juckreiz sorgt. Für den Tierarzt ist es hilfreich, die genaue Vorgeschichte zu kennen. Auch das Alter der Katze kann erste Hinweise geben. Ein plötzlich auftretender starker Juckreiz ist typisch für Räudemilben. Räude und eine Pilzinfektion sind ansteckend. Der Tierarzt untersucht die ganze Katze gründlich. Um Hautläsionen besser beurteilen zu können, nimmt der Tierarzt Proben von veränderten Hautstellen und schaut sie unter dem Mikroskop an. Manchmal muss er hierfür oberflächlich etwas Haut abschaben. Danach werden die Präparate meist gefärbt. Um einer Futtermittelallergie auf den Grund zu gehen, kann der Tierarzt Ihrem Hund oder Ihrer Katze über einen Zeitraum von minimal sechs Wochen eine sogenannte Eliminationsdiät verordnen. Hierbei wird der Katze ausschließlich eine Proteinquelle gefüttert, mit der sie vorher noch keinen Kontakt hatte, zum Beispiel Kaninchen oder Pferd. Es ist wichtig, dass in dieser Zeit nichts anderes gefüttert wird. Nach sechs bis acht Wochen werden die Symptome meist besser. Danach kann eine Provokation versucht werden. Hierbei wird das vorherige Futter wieder gefüttert. Auch eine Räudebehandlung kann bei Verdacht durchgeführt werden. Flöhe kann man meistens mit Hilfe eines Flohkammes entdecken. Oft sieht man auch den Flohkot als schwarze Pünktchen Im Fell. Wenn keine Flöhe entdeckt werden, ist auch hier eine Verdachtsbehandlung möglich, denn bei Katzen mit einer Flohspeichelallergie lösen auch sehr wenige Flohbisse eine Allergie aus. Um eine Atopie festzustellen, kann ein Bluttest Aufschluss geben. Im Blut wird nach Antikörpern gegen Pollen und Milben Ausschau gehalten.
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Behandlung von Juckreiz bei Katzen
Um den Juckreiz einer Katze zu behandeln, muss etwas gegen die Ursache unternommen werden. Behandelst Du die Ursache für den Juckreiz bei Deiner Katze, verschwindet dieser normalerweise von alleine. Es kann allerdings ein wenig dauern, bis der Auslöser und die damit verbundenen Symptome abklingen und das Tier nicht mehr leidet. Neben der nicht immer möglichen Vermeidung der Allergene kann unterstützend eine medikamentöse Therapie zur Linderung der Symptome oder eine Immuntherapie zur Desensibilisierung durchgeführt werden. Die gängigen Allergiemittel für Katzen sind Medikamente mit Kortison. Dadurch kann die unerwünschte Abwehrreaktion des Katzenkörpers unterbunden werden. Durch die vielfältigen Ursachen von Allergien bedarf es für die Behandlung eines individuellen Behandlungskonzepts. Schwierigkeiten in der Anwendung von Antihistaminika können dabei bezüglich der Tablettenverabreichung bei Katzen bestehen. Außerdem gibt es noch einen weiteren Therapieansatz bei bestehender Allergie: die sogenannte Desensibilisierungstherapie. Dabei handelt es sich um Injektionen spezifischer Allergenkonzentrate, die alle drei bis vier Wochen verabreicht werden. Hier musst du dich in einem langwierigerer Prozess auf eine Ausschlussmethode verlassen, bei der bestimmte Bestandteile aus dem Speiseplan der Katze temporär entfernt und später wieder zugeführt werden. Dabei werden die Reaktionen des Organismus beobachtet.
Behandlung von Parasitenbefall
Handelt es sich um Parasiten, bekommst Du vom Tierarzt passende Präparate. Vielfach ist es schwierig deren Präsenz zu belegen, in diesen Fällen müssen die Milben durch adäquate Therapie ausgeschlossen werden. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie der Katze kann eine Eliminationsdiät versucht werden. Auch eine Räudebehandlung kann bei Verdacht durchgeführt werden. Wenn keine Flöhe entdeckt werden, ist auch hier eine Verdachtsbehandlung möglich, denn bei Katzen mit einer Flohspeichelallergie lösen auch sehr wenige Flohbisse eine Allergie aus. Freiheitsliebende Katzen sind besonders für einen Befall mit Rund- und Bandwürmern gefährdet. Daher sind für Freigängerkatzen solche Präparate besonders sinnvoll, die vor den wichtigsten Parasiten gleichzeitig schützen oder diese effektiv behandeln: Flöhe, Zecken, Milben sowie Rund- und Bandwürmer. Ein weiterer Vorteil solcher Kombinationspräparte: Die Behandlung erfolgt einfach und schnell in nur einer Anwendung.
Behandlung von Allergien
Bei einer Umweltallergie müsste die Samtpfote die entsprechenden Allergene meiden. Das ist aber nicht immer einfach möglich, zum Beispiel, wenn es sich um Pollen handelt. Wird der Juckreiz durch eine Allergie bei der Katze ausgelöst, können Antihistaminika und ähnliche Medikamente helfen. Liegt eine Futtermittelallergie bei Deiner Katze vor, ist sie mit speziellem Futter zu behandeln. Dieses sollte keine Bestandteile enthalten, auf welche sie allergisch reagiert. Zusätzliche können Medikamente verabreicht werden. Hautentzündungen durch eine Allergie gegen Pollen werden ebenfalls mit Kortison therapiert. Ein Therapieansatz zur Behandlung der Dermatitis sind neben Cortison auch Antihistaminika und das Abstellen der allergieauslösenden Reize. Bei einer Umweltallergie es oft nicht möglich das Allergen zu vermeiden. Oft müssen aber auch Medikamente eingesetzt werden. Auch Glukokortikoide sind wirksam und in vielen Fällen nötig, da sie einen stark entzündungshemmenden Effekt haben.
Zusätzliche Maßnahmen zur Linderung von Juckreiz
Du kannst dann einen Tierarzt fragen, ob es Salben oder andere Medikamente gibt, welche den Juckreiz Deiner Katze lindern können. Je nach Ursache kann zusätzlich die Einnahme von weiteren Medikamenten erforderlich sein. Die beschädigte Haut kann nicht heilen, wenn sich deine Katze ständig kratzt oder weiterhin beknabbert. Daher solltest du unbedingt Maßnahmen ergreifen, damit deine Katze die betroffenen Hautstellen nicht erreichen kann. Tierärzte empfehlen in diesem Fall die Anwendung unserer DOUXO® S3 CALM-Produkte, welche speziell für Katzen mit juckender Haut entwickelt wurden.
Hausmittel gegen Juckreiz bei Katzen
Diese Hausmittel können helfen, müssen es aber nicht. Eine Garantie gibt es dafür nicht. Zudem ist es immer besser, zuerst einen Tiermediziner zu fragen. Um Juckreiz und Hautreizungen bei Ihrer Katze rasch zu lindern, sind einige Hausmittel hilfreich. Hausmittel können erste Hilfe leisten, ersetzen jedoch keine Diagnose beim Tierarzt. Bei Juckreiz können Sie die Haut Ihrer Katze mit Ballistol animal Öl vet. oder PerNaturam Pfötchen Creme pflegen. Bei leichten Verschmutzungen können Sie Ihre Katze mit milden Pflegeshampoos waschen. Milde Shampoos und Salben können dazu beitragen, die Haut zu beruhigen und die Hautbarriere Ihrer Katze zu stärken. Natürliche Shampoos für Katzen sind PerNaturam Fell-Shampoo oder PerNaturam Shampoo-Spray. Mit der REAVET Badebürste Care Me können Sie das Shampoo einmassieren und loses Fell und Schmutz entfernen. So gut Ihre Absichten auch sein mögen: Es ist dringend davon abzuraten, Hausmittel zu verwenden, ohne Ihren Tierarzt zu Rate zu ziehen. Hausmittel können Juckreiz verschlimmern: Hausmittel können zu einer Verschlechterung, statt zu einer Verbesserung führen. Hausmittel behandeln nicht die Grundursache: Bedenken Sie außerdem, dass Juckreiz immer einen Auslöser hat. Je nach Situation und betroffener Stelle können Verbände oder ein Schutzkragen Ihre Katze davon abhalten, an bereits wunden Stellen zu kratzen.
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Vorbeugung von Juckreiz bei Katzen
Wie bei uns Menschen ist es normal, dass es Samtpfoten hin und wieder juckt. Achte daher genau auf das Verhalten Deines vierbeinigen Mitbewohners sein. Die Auslöser können nicht nur vielfältig sein, sondern auch ernstzunehmend und sollten behandelt werden. Mit einer guten Haut- und Fellpflege können Sie Hautproblemen bei Ihrer Katze vorbeugen. Den größten Teil der Fellpflege übernehmen Katzen selbst. Mit regelmäßigem Bürsten können Sie die Fellpflege Ihrer Katze unterstützen. Bürsten beschleunigt den Fellwechsel, entfernt lose Haare und Hautschuppen und fördert die Hautdurchblutung. Die Haut- und Fellpflege Ihrer Katze bietet zudem die Möglichkeit, Hautirritationen, Parasiten oder Verletzungen frühzeitig zu erkennen. Die Wohnung sollte für Ihre Katze ein echter Wohlfühlort sein. Dafür ist es sinnvoll, die Umgebung der Katze gut zu pflegen. Reinigen Sie regelmäßig die Ruhe- und Futterplätze Ihrer Katze, um Parasiten und Allergene zu reduzieren. Eine schlechte Hygiene kann das Auftreten von Parasiten wie z. B. Flöhen begünstigen, die wiederum Hautprobleme bei Katzen verursachen können. Eine angemessene Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung kann dazu beitragen, trockene Haut zu vermeiden. Mit einer guten Parasitenprophylaxe können Sie Ihre Katze vor Milben und Flöhen schützen und so Hautproblemen vorbeugen. Kontrollieren Sie das Fell Ihrer Katze regelmäßig auf Parasiten. Ein Flohkamm hilft, Flöhe im Fell Ihrer Katze zu erkennen und zu entfernen.
Ernährung und Hautgesundheit
Eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell unerlässlich. Zeigen sich bei Ihrer Katze Haut- oder Fellveränderungen, sollten Sie daher zunächst die Ernährung Ihrer Katze prüfen. Zunächst sollten Sie das Futter Ihrer Katze überprüfen: Ist die Ernährung einseitig, da Ihre Katze nur eine bestimmte Sorte frisst? Enthalten die Leckerlis Zucker oder Getreide? Trinkt Ihre Katze ausreichend? Hier können Sie ansetzen und zunächst die Ernährung Ihrer Katze optimieren. Omega-3-Fettsäuren können trockener Haut bei Katzen entgegenwirken. Daher sollte häufiger fetter Fisch, wie z. B. Lachs auf dem Speiseplan Ihrer Katze stehen. Alternativ können Sie dem Futter Ihrer Katze Lachsöl beimischen, z. B. REAVET Omega-3 Lachsöl oder PerNaturam Lachs-Öl. Eine pflanzliche Omega-3-Quelle ist Algenöl, das z. B. in REAVET Algenöl oder Planimol Ocean enthalten ist. B-Vitamine sind wichtig für den Erhalt normaler Haut. Bierhefe für Katzen, wie z. B. Zusätzlich können Sie Ihrer Katze Futterergänzungsmittel verabreichen, welche gezielt die Haut und das Fell Ihrer Katze unterstützen, wie z. B.