Viele kennen das Gefühl: Am Vorabend nimmt man sich fest vor, am nächsten Tag endlich wieder mit dem Training zu beginnen. Doch dann kommt der Alltag dazwischen, die Arbeit ist stressig, andere Verpflichtungen warten, und die Motivation schwindet. Der innere Schweinehund gewinnt immer wieder. Aber was kann man dagegen tun? Dieser Artikel gibt dir Tipps und Strategien, um deine Motivation zurückzugewinnen und langfristig am Ball zu bleiben.
Der Kampf mit dem inneren Schweinehund
Hin und wieder muss man sich dem Kampf mit dem inneren Schweinehund stellen. Es geht um eine Wette: Wer wird die Oberhand gewinnen? Eine Methode ist, sich ein Mini-Ziel zu setzen: "Ich trainiere jetzt 5 Minuten. Wenn ich danach immer noch keine Lust habe, höre ich auf." Oft reicht es schon, diese kurze Zeit durchzuhalten, um die Motivation wiederzufinden.
Die 5-Minuten-Regel
Stelle dir vor, du wettest mit deinem inneren Schweinehund. Du sagst: "Ich gebe dem Training 5 Minuten. Wenn ich dann immer noch keine Lust habe, darf ich aufhören." Oft ist das der Trick, um überhaupt anzufangen. Nach 5 Minuten Bewegung ist der innere Widerstand meist gebrochen, und du hast die Wette gewonnen!
Kleine Ziele, große Wirkung
Große Ziele sind zwar toll und motivierend, aber manchmal überwältigend. Was wirklich hilft, sind kleine, tägliche Ziele. Das können zum Beispiel 5 Liegestütze, 10 Situps, 10 Kniebeugen und 30 Sekunden Unterarmstütz sein. Diese Methode geht auf den amerikanischen Komiker Jerry Seinfeld zurück, der jeden Tag an seinem Ziel arbeitete und sich jeden Tag im Kalender markierte.
Die Seinfeld-Methode
Jerry Seinfeld wurde erfolgreich, weil er jeden Tag an seinem Ziel arbeitete. Nimm einen Wandkalender, hänge ihn sichtbar auf und mache für jeden Tag, an dem du deine tägliche Sport-Dosis erledigt hast, ein dickes fettes X. Die Regel ist einfach - alle Tage im Monat sollen am Monatsende angekreuzt sein. Es gibt auch gute Apps, die dich dabei unterstützen.
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Spaß am Sport
Sport darf und soll Spaß machen. Verbissenheit führt früher oder später zu Unlust. Erinnerst du dich, als du als kleines Kind freudig von Pfütze zu Pfütze gesprungen bist? Warum nicht mal wieder ausprobieren, wenn es schon regnet? Oder warum nicht mal ausprobieren, wie schnell du zur nächsten Baumgruppe dort drüben laufen kannst. Und überhaupt, warum muss Lauftraining eigentlich immer nur stur einen Schritt vor den anderen setzen sein? Wie wäre es mit Trailrunning, einem Hindernislauf oder einem Trimm-dich-Pfad?
Spielerisch zur Motivation
Lass mal deine Kopfhörer zu Hause und höre auf die Geräusche der Umgebung. Was erkennst du? Und was gibt es sonst noch alles Spannendes auf deiner Strecke zu entdecken? Übrigens gibt es Apps, die das spielerische noch unterstreichen. Strava ist so etwas, was dein Rad- und dein Lauftraining zu einem permanenten spielerischen Wettbewerb macht. Doch aufgepasst - nicht übertreiben.
Musik, Podcasts und Hörbücher
Musik ist für viele ein echter Motivations-Booster. Hast du dir eine Playlist deiner motivierendsten Songs zusammengestellt? Je nach Art des Trainings und nach deiner Laune kannst du dich mit anderen Songs berieseln lassen. Alternativ können Podcasts oder ein gutes Hörbuch mehr antreiben.
Der richtige Sound für dein Training
Musik kann ein echter Motivations-Booster sein. Stelle dir eine Playlist deiner Lieblingssongs zusammen und lass dich von ihnen antreiben. Wenn du keine Lust auf Musik hast, versuche es mit einem spannenden Podcast oder einem Hörbuch.
Gemeinsam statt einsam
Wenn du alleine oft nicht die richtige Lust zum Sport hast, hilft dir eine Gruppe. Verabrede dich mit Freunden oder schließe dich einem Team an. Die regelmäßigen Zeiten werden dich garantiert von der Couch aufstehen lassen. Es gibt übrigens auch eine Luxus-Variante, die immer mehr im Kommen ist. Viele Sportstudios bieten Personal Training an. Dort kümmert sich ein Trainer nur um dich und geht auch mit dir Laufen, wenn du das wünschst. Oder du machst es wie die Mitglieder von unserem ausdauerclub und verabredest dich virtuell.
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Die Kraft der Gruppe
Gemeinsam trainiert es sich leichter. Verabrede dich mit Freunden, schließe dich einem Team an oder engagiere einen Personal Trainer. Die soziale Unterstützung kann dir helfen, deine Motivation aufrechtzuerhalten.
Auch mal Pause machen
Sollte man auch mal ein Training auslassen? Ja, tue es - lasse einfach ab und zu die Unlust zu. Eine Einheit wegzulassen, gefährdet keinesfalls dein Ziel. Mehrere hintereinander allerdings schon. Ist dein Ziel nicht groß genug? Oder hast du gar kein Ziel? Machst du eigentlich die Sportart, die dir Spaß macht? Und bist du körperlich fit? Es gibt dutzende Gründe, warum die Null-Bock-Stimmung um sich greift.
Die Bedeutung von Ruhe
Es ist wichtig, auf deinen Körper zu hören und ihm die nötige Ruhe zu gönnen. Eine Trainingseinheit auszulassen, ist kein Problem, solange es nicht zur Gewohnheit wird. Achte darauf, dass du die Sportart ausübst, die dir Spaß macht, und dass du körperlich fit bist.
Sport soll Freude machen
Sport soll Freude machen und nicht zusätzliche Verpflichtung sein - so bleibst du auch dauerhaft dran und verlierst nicht die Lust. Auf geht’s - werde dauerhaft zur Läuferin bzw.
Die Freude am Sport
Das wichtigste ist, dass Sport Freude macht. Wenn du dich zwingst, etwas zu tun, das dir keinen Spaß macht, wirst du auf Dauer die Motivation verlieren. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht, und integriere sie in deinen Alltag.
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Motivation und Training: Ein tieferer Einblick
Zu Anfang ist es für die meisten überhaupt kein Problem motiviert zu bleiben und regelmäßig zum Training zu gehen. Die Motivation umfasst aber noch viel mehr Bereiche, z.B. auch, wie sehr Sie bereit sind an Ihre Grenzen zu gehen, die Ernährung richtig zu gestalten und evtl. auch auf Genussmittel zu verzichten.
Die Vielschichtigkeit der Motivation
Motivation ist mehr als nur die Lust, zum Training zu gehen. Sie umfasst auch die Bereitschaft, an deine Grenzen zu gehen, dich gesund zu ernähren und auf Genussmittel zu verzichten.
Gefahren für die Trainingsmotivation
Häufig kommt es auch zu Motivationslöchern, die dann mit einer entsprechenden Disziplin durchgestanden werden müssen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die gängigsten „Gefahren“ vorstellen, die zu einem Einbruch der Trainingsmotivation führen können.
Die häufigsten Motivationskiller
Es gibt viele Faktoren, die deine Motivation beeinträchtigen können. Dazu gehören unrealistische Ziele, Stress, Langeweile, fehlendes Wissen und mangelnder Spaß.
Gefahr Nr. 1 - Motivation vs. Zielsetzung
Im Grunde ist sich jeder klar, dass ein Ziel gesetzt werden muss. Ohne Ziel gibt es keine Handlungen und schon gar keine Ideen in die richtige Richtung. Trotzdem gibt es gerade bei der Zielsetzung einiges zu beachten. Vor allen Dingen ist es häufig so, dass vielen Ihre „wahre Motivation“ überhaupt nicht bewusst ist. Ein Herausarbeiten des eigentlichen Antriebs hat aber den Vorteil, dass dieser überprüft und angepasst werden kann.
Die Bedeutung der Zielsetzung
Ein klares Ziel ist entscheidend für die Motivation. Es ist wichtig, sich seiner wahren Motivation bewusst zu sein und das Ziel entsprechend anzupassen.
Gefahr Nr. 2 - Stress
Im heutigen Alltag, der meist durch Arbeit und Privatleben extrem überladen ist, kommt es sehr schnell und häufig zu chronischem Stress. Wenn der Stresspegel erst einmal stark erhöht ist, dann wirkt dieser wie ein selbsterfüllender Teufelskreis. Durch den hohen Stresspegel sind Sie weniger leistungsfähig, Sie sind leichter gereizt und die Immunabwehr funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß. Nicht unerwähnt sollte natürlich auch der Schaden für den Muskelaufbau bleiben, denn ein stark erhöhter Cortisolspiegel ist dauerhaft ein wahrer Muskelkiller. Zusätzlich dazu können weitere private Probleme, wie z.B.
Stress als Motivationskiller
Chronischer Stress kann deine Motivation stark beeinträchtigen. Er führt zu verminderter Leistungsfähigkeit, Reizbarkeit und einem erhöhten Cortisolspiegel, der den Muskelaufbau behindert.
Gefahr Nr. 3 - Langeweile
Wenn Ihnen das Training zu langweilig geworden ist, dann gibt es natürlich einiges, was Sie tun können, um die Motivation wieder zu steigern. Sie sollten z.B. in Betracht ziehen, mit einem Trainingspartner zu trainieren, denn die gemeinsamen Ziele vervielfachen meist die Motivation. Weiterhin sollten Sie Ihr Training regelmäßig variieren. Sehr wichtig ist für uns auch, dass Sie mit vollem Fokus beim Training sind. Wenn Sie jede Wiederholung so ausführen, dass diese richtig gespürt wird und nicht einfach „maschinell“ durchgeführt wird, dann macht das Training wesentlich mehr Spaß. Zudem sollten Sie natürlich im Training alles geben und Ihre Fortschritte in einem Trainingsprotokoll notieren.
Langeweile vermeiden
Um Langeweile zu vermeiden, solltest du mit einem Trainingspartner trainieren, dein Training regelmäßig variieren und mit vollem Fokus dabei sein. Ein Trainingsprotokoll kann dir helfen, deine Fortschritte zu verfolgen und Fehler zu erkennen.
Gefahr Nr. 4 - Falsches Wissen
An dieser Stelle sind wir an einem sehr interessanten Thema angelangt. Wenn Sie sich viel mit Bodybuilding beschäftigen, dann wissen Sie, dass es naturgemäß Schwankungen gibt und der Aufbau nicht konstant abläuft. Ein Anfänger hingegen könnte nach dem abgelaufenen „Anfängerbonus“ recht schnell enttäuscht sein, dass der Muskelaufbau nun langsamer voranschreitet. Eine weitere große Gefahr in diesem Bereich ist es, Wissen einfach blind zu glauben.
Wissen ist Macht
Informiere dich umfassend über Bodybuilding und deinen Körper. Vergleiche dich nicht mit anderen und glaube nicht blindlings jedem System.
Gefahr Nr. 5 - Kein Spaß
Wenn Ihnen das Training auf einmal überhaupt keinen Spaß mehr macht, dann liegt definitiv etwas schief. Hier gilt es in erster Linie die Gefahr Nr. Ganz wichtig ist, dass Sie das Training nicht sofort hinschmeißen. Sie sollten in solch einem Fall auf jeden Fall herausfinden, was genau dafür verantwortlich ist, dass Sie keinen Spaß mehr am Training haben. Im Grunde lässt sich fast alles regulieren, insbesondere mit unseren Tipps aus diesem Artikel. Einzig, wenn Sie feststellen würden, dass Ihnen das Bodybuilding an sich keinen Spaß mehr bereitet, dann sollten Sie in Erwägung ziehen damit aufzuhören.
Spaß am Training
Wenn dir das Training keinen Spaß mehr macht, solltest du herausfinden, warum das so ist und eine passende Gegenstrategie entwickeln.
Intrinsische vs. Extrinsische Motivation
A. Intrinsische Motivation entsteht aus dir selbst heraus. Du möchtest dich besser fühlen, du möchtest etwas Neues ausprobieren. B. Extrinsische Motivation ist das Gegenteil zur intrinsischen Motivation. Du möchtest eine spezielle Körperform erreichen, die du gesehen hast. Du möchtest einen Rekord zu brechen, den ein anderer aufgestellt hat. C. Natürlich gibt es auch die Mischung aus der intrinsischen und extrinsischen Motivation.
Die Unterschiede
Intrinsische Motivation kommt von innen, extrinsische Motivation von außen. Oft ist es eine Mischung aus beidem.
Tipps für mehr Motivation
- Komm! Es gibt Tage, an denen es keine Zeit für gar nichts gibt. Auf der Arbeit ist viel los, Zuhause muss noch einiges erledigt werden und und und. Da noch Zeit für Sport zu finden? Gerade an solchen Tagen sollte für dich Sport auf dem Plan stehen. Die Lust, hinzugehen und sich auszupowern, fehlt dir vielleicht. Aber genau da liegt das Schwein versteckt. An solchen Tagen hilft es, nur ein wenig Sport zu machen und trotzdem ins Fitness-Studio zu gehen. Suche dir deine Lieblingsübungen, starte deine Workouts Playlist und mache 3 bis 4 Übungen. Du merkst, wie es dir damit gut geht und wirst garantiert den restlichen Trainingsplan durchziehen. Am nächsten Tag wirst du feststellen, wie gut es war Sport zu treiben. 2. Es kommt nicht immer auf den großen Erfolg an. Große Schritte beim Sport werden nicht immer klappen. Daher ist es wichtig, die kleinen Erfolge hervorzuheben und so die Motivation aufrechtzuerhalten. Der kleine Fortschritt führt zum großen Ergebnis. 3. Packe deine Sporttasche, Sportsachen, Sportklamotten und Sportschuhe am Tag bevor du zum Sport gehen möchtest. Nehme die Tasche morgens mit zur Arbeit. Du hast dir extra die Mühe gemacht, die Tasche zu packen. Und jetzt willst du das nicht nutzen? Keine Chance! Mit der Entscheidung, deine Sporttasche dabei zu haben, wird es dir gut gehen. Du wirst zum Sport gehen. Dein schlechtes Gewissen wird dich nicht plagen. 4. Unterstützend zu Sport und Fitness hilft es zudem seine Ernährung anzupassen. Es geht viel mehr darum, dein Training zu unterstützen. Achte auf eine gesunde Ernährung. 5. Vieles ist einfacher, wenn man es nicht allein macht. So auch beim Sport! Seinen Trainingspartner möchte man nicht enttäuschen mit einer kurzfristigen Absage, weil man keine Lust hat. Termine sind festgesetzt und werden wahrgenommen. Ihr fordert euch gegenseitig auf, Sport zu machen und euch zu unterstützen: Die letzte Wiederholung, das Erhöhen des Gewichtes. Nimm die Verantwortung nicht auf dich allein. 6. Mit regelmäßigem Training bekommst du Routine. Diese Routine bringt die Leichtigkeit in dein Fitnesstraining. Setze dir feste Tage und Uhrzeiten, an denen du Sport machen möchtest. Etwas zu verschieben, was man nicht geplant hat, ist einfach. Setz für dich deine Rahmenbedingungen fest: „Ich möchte am Montag, Mittwoch und Freitag um 18:00 Uhr Sport machen“. 7. Gerade zu Beginn ergibt es Sinn, sich an das Trainingspersonal zu wenden. Lass dir bei der Erstellung deiner Trainingspläne helfen. Viele hören mit Training auf, da die Sicherheit fehlt. Wie führe ich eine Übung aus? Wofür ist dieses Gerät? Was soll ich jetzt trainieren? Rücken, Beine, Schultern? Spreche deinen Trainer an! 8. Wähle Trainingseinheiten, die dir Spaß machen. Dein Erfolg sollte im Vordergrund stehen. Willst du dich nicht langweilen? Dann wähle eine Trainingseinheit, an der du Spaß findest. Keine Lust auf Liegestütze? Es bringt dir sehr wenig, eine Übung zu machen, die absolut nichts für dich ist. Es ist wichtig, deine Ziele zu verfolgen. Du weißt am besten, was du willst. Verliere nicht den Fokus. Was ist dir wichtig? Deine Ziele geben dir Inspiration. Überprüfe daher regelmäßig, ob du noch auf dem richtigen Weg bist. Stimmt der Trainingsplan noch mit dem überein, was ich erreichen möchte? Solltest du Liegestütz und noch mehr Bodyweight Übungen machen? Profi-Sportler machen es vor: Mit ihrer unermüdlich erscheinenden Motivation ihre Ziele zu erreichen, bieten sie dir eine gute Vorbildfunktion. Such dir einen Sportler, mit dem du dich identifizieren kannst. Hol dir Einblicke in den Alltag. Schau, was Sie leisten und lass dich mitreißen. Bau dir ein „Warum?“ auf. Zu wissen, wofür und wieso du Fitness machen möchtest, erleichtert den Weg zum Fitnessstudio. Für manche ist es die Herausforderung, für andere der Ausgleich zum Alltag. Wird es das Sixpack, oder der erste Klimmzug? Die Gesundheit oder das Aussehen? Finde etwas, mit dem du zufrieden bist. Was du dir vorstellen kannst, regelmäßig zu machen. Taste dich langsam an die Herausforderung ran. Es bringt nichts, sofort Vollgas zu geben, nur um dann schnell wieder die Lust zu verlieren. Es hilft dir auch, sich von einem Personal Trainer an die Sache heranführen zu lassen.
Die besten Tipps
- Auch an stressigen Tagen Sport machen
- Kleine Erfolge hervorheben
- Sporttasche am Vorabend packen
- Ernährung anpassen
- Mit einem Trainingspartner trainieren
- Regelmäßiges Training für Routine
- Trainingspersonal um Hilfe bitten
- Trainingseinheiten wählen, die Spaß machen
- Ziele verfolgen
- Sich Vorbilder suchen
- Ein "Warum?" aufbauen
Motivationstypen
Wenn auch Sie zu den Menschen gehören, die mit viel Elan in ein neues Fitnessprogramm starten, um nach einiger Zeit doch wieder aufzuhören, dann kann das an Ihrem Motivationstyp liegen. Genauer gesagt: Daran, dass Sie gegen Ihren Motivationstyp antrainieren, statt ihn richtig einzusetzen.
Finde deinen Typ
Es gibt unterschiedliche Motivationstypen. Finde heraus, welcher Typ du bist, und passe dein Training entsprechend an.
Was motiviert uns zum Sport?
Freunde, Gesundheit, Aussehen - was motiviert uns eigentlich zum Sport? Bei Kindern und Jugendlichen ist vor allem das Umfeld ein entscheidender Faktor. Eine Studie der Universität Erlangen kam zu dem Ergebnis, dass beim Sport im Verein besonders die Eltern motivierend wirken. Und wie sieht es bei den Erwachsenen aus? Auch hier spielen Freunde und das Umfeld eine bedeutende Rolle.
Die Motivatoren
Freunde, Familie, Gesundheit und Aussehen sind wichtige Motivatoren für Sport.
Was steht der Sport-Motivation im Weg?
Doch was steht der Sport-Motivation im Weg und freut den inneren Schweinhund? Fehlende Zielsetzung: Was möchten Sie mit dem Sport erreichen? Alltagsstress: Zwischen Arbeit, Kinderbetreuung und anderen alltäglichen Aufgaben lässt sich Sport nicht immer leicht einschieben. Fehlende Routine: Das Zähneputzen ausfallen lassen? Undenkbar. Gleiches kann auch für den Sport gelten.
Die Hindernisse
Fehlende Zielsetzung, Alltagsstress und fehlende Routine sind häufige Hindernisse für die Sport-Motivation.
Tipps für mehr Sport-Motivation
- Yoga statt Joggen oder Basketball statt HIIT-Workout - für jeden gibt es den passenden Sport oder das passende Fitness-Programm. Besonders wichtig: Es muss Spaß machen. Probieren Sie aus diesem Grund verschiedene Sportarten oder Fitness-Kurse aus und finden Sie heraus, was Ihnen Freude bereitet. 2. Warum wollen Sie Sport betreiben? Klingt nach einer harmlosen Frage. Dennoch lohnt es sich, das Warum zu definieren, um es immer wieder abrufen zu können. Das hilft besonders dann, wenn mal ein Motivationstief droht. Mit dem Warum können Sie sich so die Vorteile Ihres aktuellen Sportprogramms vor Augen führen. 3. Es müssen nicht immer gleich der Leistungssport und große Wettkämpfe sein. Dennoch lohnt es sich, wenn Sie sportliche Ziele definieren. Ebenfalls hilfreich: Belohnen Sie sich nach Erreichen eines Ziels. 4. Montags Schwimmen, mittwochs HIIT-Workout und freitags Handball-Training. Machen Sie sich einen Sport-Plan und bringen Sie Abwechslung in Ihr Sportprogramm. Das können verschiedene Sportarten sein oder unterschiedliche Workouts. 5. Mithilfe Ihres Plans und fester Trainingszeiten können Sie Gewohnheiten etablieren. Eine Sport-Routine kann dafür sorgen, dass Sie weniger Disziplin benötigen und trotz Motivationstief weiterhin trainieren, da ein fester Termin im Kalender eingeplant ist. 6. Es muss nicht immer die mehrstündige Trainingseinheit sein. Besonders dann, wenn Sie mit einem neuen Sport-Programm anfangen, lohnen sich auch fünf bis zehn Minuten pro Tag. 7. Besonders, wenn der Sport noch nicht zur Routine geworden ist, kann es hilfreich sein, wenn Sie sich Unterstützung durch einen Trainingspartner oder einer Trainingspartnerin holen. Das kann neben einem Freund oder einer Freundin auch ein Personal Trainer oder ein Online-Coach sein. Sport in der Gruppe kann ebenfalls motivierend wirken. 8. Heute noch über die verbesserte Leistung gefreut und morgen ist sie schon wieder vergessen. Leider merken wir uns eher Rückschläge als Fortschritte, was sich wiederum negativ auf unsere Motivation auswirken kann. Umso hilfreicher ist es, wenn Sie Ihre sportlichen Erfolge würdigen und auch notieren. 9. Es gibt viele kleine Stolpersteine, die Ihrer Sport-Motivation im Weg stehen. Aber zum Glück lassen sie sich mit der richtigen Planung auch ganz einfach umgehen. Keine Zeit: Nutzen Sie auch kleine Zeitfenster und unterteilen Sie Ihr Training in kurze Einheiten. Keine Sport-Kleidung und -Equipment: Gefüllte Wasserflaschen als Hanteln und die alte Jogginghose mit Löchern als Sport-Outfit - das kann für den Anfang okay sein, dämpft aber auf Dauer die Sport-Motivation. Investieren Sie aus diesem Grund in passendes Sport-Equipment und -Kleidung. Noch auf der Suche nach dem passenden Sport-Trikot? Dann werfen Sie einen Blick in den owayo-Shop und designen Sie Ihr individuelles Trikot. 10. Stellen Sie sich Sport-Playlisten zusammen mit Ihren Lieblingssongs. Bei Spotify finden Sie zum Beispiel in der Kategorie Fitness verschiedene Workout-Playlists. Tipp: Es muss nicht immer Musik sein - auch Sport-Podcasts können motivierend wirken. Suchen Sie sich ein paar motivierende Sprüche aus und speichern Sie diese zum Beispiel auf Ihrem Laptop ab oder richten Sie ein Hintergrundbild für Ihr Smartphone ein. Besonders der extrinsische Motivationstyp lässt sich durch Apps mit Schrittzählern und Challenges motivieren. Dass das funktioniert, belegt auch eine australische Studie, die den Einsatz von Aktivitäts-Trackern untersucht hat. Auch Wettbewerbe sind eine hilfreiche extrinsische Motivation. Last but not least - das Essen spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für Ihre Sport-Motivation. Idealerweise ist es nahrhaft und schmeckt auch noch lecker. Lesen Sie auch unsere Tipps für die passende Sporternährung. Während des Sports ausreichend zu trinken, ist ebenfalls wichtig - doch übertreiben sollte man es nicht.
Die besten Tipps
- Die passende Sportart finden
- Das "Warum" definieren
- Sportliche Ziele definieren
- Einen Sport-Plan erstellen
- Gewohnheiten etablieren
- Unterstützung suchen
- Erfolge würdigen und notieren
- Stolpersteine umgehen
- Sport-Playlisten erstellen
- Gesunde Ernährung
Was tun, wenn die Motivation nachlässt?
Du hattest eigentlich eine gute Trainingsroutine? Aber irgendwann hat die Motivation nachgelassen und du bist nicht mehr ins Gym? Diese Tipps helfen dir, wieder Lust am Sport zu bekommen! 1. Erinnere dich an deine Ziele! Es hatte mal einen Grund, warum du mit dem Training angefangen hast. Was ist daraus geworden? Bist du frustriert, weil du deine Ziele nicht erreicht hast? Dann war der Weg vielleicht nicht (mehr) der richtige. Verändere etwas! 2. Neue Reize! Du hast richtig viel Zeit investiert, aber der Bauch will nicht schrumpfen oder der Bizeps wächst nicht mehr? Ohne neue Fortschritte hast du auch keine Motivation für Sport mehr? Dann ändere die Belastung, um weiter voranzukommen. Heißt im Klartext: Du trainierst Ausdauer zum Abnehmen? Dann switche mal auf Intervall-Workouts! Das steigert den Nachbrenneffekt. Du machst Krafttraining um Muskeln aufzubauen? 3. Eine neue Sportart! Wenn nur dein Ziel die Motivation zum Sport war, ist vielleicht der Spaß auf der Strecke geblieben. Such dir eine Sportart, bei der du einfach Spaß hast! Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Keine Motivation zu joggen? Dann mach' doch ein Dance-Workout! Keine Lust mehr auf Hantelbank? Dann ab zum Freestyle-Workout. Quiz: Welche Sportart passt zu dir? 4. Belohne dich selbst! Hast du dich aufgerafft und dein Wochen-Workout durchgezogen? Dann gönn‘ dir! Neue Klamotten, ein gutes (gesundes) Essen oder was dir sonst Freude macht. So wird das Belohnungszentrum in deinem Gehirn durch Sport aktiviert. Die Aussicht auf etwas Schönes steigert die Motivation, Sport zu machen. 5. Kombiniere Sport & Entertainment! Kennst du das? Eine packende Serie hat dich Abend für Abend auf der Couch gefesselt, das Training musste mal wieder ausfallen? Genau diesen Binge-Watch-Effekt nutzt du jetzt als Gym Motivation! Mach' es zu deiner Regel, deine Serie nur beim Workout zu sehen. Spannende Podcasts oder Hörbücher gehen natürlich auch. 6. Andere Studio-Angebote nutzen! Am ärgerlichsten ist die fehlende Motivation zum Sport, wenn du einen Mitgliedsbeitrag zahlst und ihn nicht nutzt. Aber in vielen Clubs hast du neben dem Training auch andere mega Angebote. Geh' zum Beispiel in die Sauna oder mach einen Body-&-Mind-Kurs, wenn dir mal nicht nach hartem Workout ist.
Tipps für den Neustart
- Erinnere dich an deine Ziele
- Setze neue Reize
- Probiere eine neue Sportart aus
- Belohne dich selbst
- Kombiniere Sport & Entertainment
- Nutze andere Studio-Angebote
Die Bedeutung von Sport für Körper und Geist
Sport ist aus vielen Gründen gesund. Er verhindert Übergewicht, stärkt das Immunsystem und verringert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem wirkt er sich positiv auf dein Gehirn aus. Der Körper ist auf Aktivität ausgelegt. In der modernen Welt fällt das aber oft weg. Ohne regelmäßiges Bewegen arbeiten Organe, Kreislauf und Muskeln nicht mehr optimal. Darum ist Trainieren wichtig: Es verschafft deinem Körper die nötigen Reize, damit er alle Funktionen perfekt aufrechterhält. Dass die meisten sich nach dem Trainieren besser fühlen, haben schon viele Studien gezeigt. Wahrscheinlich hat es mit den Glückshormonen Serotonin und Dopamin zu tun, die beim Sport ausgeschüttet werden. Langfristig bist du außerdem glücklicher, wenn du leistungsfähiger und fitter bist.
Die Vorteile von Sport
Sport ist gut für Körper und Geist. Er beugt Krankheiten vor, stärkt das Immunsystem und macht glücklich.
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