Kliniken für Astrozytom Behandlung in Deutschland: Ein umfassender Überblick

Ein Hirntumor kann im Bereich des Gehirns oder der Hirnhäute entstehen und in verschiedenen Formen und Ausprägungen auftreten. Bei Verdacht kann eine Computertomographie (CT) oder eine Kernspintomographie (MRT) in Verbindung mit einer Gewebeentnahme und -untersuchung zur Klassifizierung des Tumors und zur Einleitung der entsprechenden Behandlung durchgeführt werden. Eine der häufigsten Behandlungsmethoden ist die operative Entfernung des Tumors, meist gefolgt von Strahlen- und/oder Chemotherapie. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Astrozytome, ihre Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und die Rolle spezialisierter Kliniken.

Was ist ein Astrozytom?

Astrozytome sind Hirntumore, die von den Astrozyten ausgehen, den Stützzellen des Gehirns. Sie gehören zu den häufigsten hirneigenen Tumoren und werden nach dem WHO-Schema in verschiedene Grade der Malignität eingeteilt:

  • Grad I - Pilozytisches Astrozytom: Gutartiger, langsam wachsender Tumor, der häufig bei Kindern und Jugendlichen auftritt.
  • Grad II - Diffuses Astrozytom: Langsam wachsender, gering bösartiger Tumor mit unscharfen Zellgrenzen zum gesunden Gewebe. Betrifft häufig Menschen zwischen 30 und 40 Jahren.
  • Grad III - Anaplastisches Astrozytom: Deutlich schnelleres Zellwachstum.
  • Grad IV - Glioblastom: Bösartigste Form der Astrozytome, gekennzeichnet durch schnelles Wachstum. Tritt häufig bei Menschen zwischen 45 und 70 Jahren auf. Das Glioblastom (= Astrozytom WHO-Grad-IV) ist der häufigste hirneigene Tumor des erwachsenen Menschen. Es entsteht meist innerhalb weniger Monate aus den Stützzellen des Nervensystems, den Gliazellen. Aufgrund der bunten Schnittfläche mit Einblutungen und Nekrosen (Gewebsuntergang) wird es auch als Glioblastoma multiforme bezeichnet. Am häufigsten betroffen sind Patientinnen und Patienten zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr. Nach der WHO-Klassifikation der Tumoren des Nervensystems entspricht das Glioblastom dem WHO-Grad-IV. Das bedeutet Folgendes: Der Tumor verhält sich biologisch sehr bösartig und wächst schnell. Zu seiner Behandlung bedarf es einer operativen Entfernung der sichtbaren Tumoranteile (einer makroskopischen Resektion) sowie einer anschließenden Strahlen- und Chemotherapie.

Die Namensgebung des Glioblastoms ergibt sich aus der Bezeichnung der Zellart. Da Blasten unreifere Zellen als Zyten sind und sich nicht an Zellgrenzen halten, wachsen sie aggressiver und schneller. Aus diesem Grund ist das Gliablastom der bösartigste Tumor innerhalb dieser Klassifikation. Es stellt zudem die am häufigsten vorkommende Tumorform unter den Astrozytomen dar.

Ursachen und Risikofaktoren

Alle Astrozytome können neu entstehen und sich im Verlauf von gutartigen zu bösartigen Tumoren entwickeln. Zu den Ursachen zählen bestimmte vererbbare Erkrankungen wie Neurofibromatose Typ 1 und das Li-Fraumeni-Syndrom. Auch vermehrte Strahlenbelastung kann eine Rolle spielen. Die genauen Ursachen sind jedoch oft unklar.

Symptome

Die Symptome variieren je nach Malignität des Tumors. Langsam wachsende, gutartige Tumore werden oft erst spät symptomatisch, während schnell wachsende, bösartige Tumore schneller Beschwerden verursachen. Häufige Symptome sind:

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  • Anhaltende Kopfschmerzen, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen
  • Hirndruckzeichen wie Übelkeit und Erbrechen
  • Epileptische Anfälle
  • Seh- und Gleichgewichtsstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Lähmungen
  • Hormonelle Störungen
  • Funktionsausfälle in Sprache und Motorik
  • Müdigkeit oder Krampfanfälle

Um eine weit verbreitete Vorstellung direkt zu entkräften: Gehirntumore machen zu Beginn nur selten Kopfschmerzen. Kopfschmerzen entstehen sehr viel häufiger durch primäre Kopfschmerzerkrankungen. Wesentlich häufiger hingegen sind epileptische Anfälle oder der selektive Ausfall spezifischer Gehirnfunktionen mit Taubheitsgefühlen, motorischen Ausfällen, Sehstörungen etc.

Diagnoseverfahren

Die Diagnosesicherung erfolgt durch bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT), oft mit Kontrastmittel. Eine Hirnbiopsie dient zur endgültigen Diagnosesicherung und zur Unterscheidung von anderen Hirnläsionen.

Die Diagnose wird heute überwiegend durch bildgebende Techniken gestellt, also durch Computertomographien, Kernspintomographie, die Kombination aus beiden, seltener auch durch nuklearmedizinische Verfahren wie die Positronenemmissionstomographie. Teilweise reichen aber auch alle bildgebende Techniken nicht aus um eine sichere Diagnose zu stellen, die eine rationelle Therapieempfehlung erlaubt. In diesen Fällen muss u. U. eine Probebiopsie entnommen werden, die dann neuropathologisch bzw. histologisch untersucht wird.

Behandlung und Operation

Die Behandlung hängt vom Patientenalter und der Bösartigkeit des Tumors ab. Ziel ist die vollständige operative Entfernung des Tumors, wenn möglich. Die Operation erfolgt minimal-invasiv, um Hirnfunktionen zu schonen. Das Ziel einer vollständigen Tumorentfernung unter Schonung wichtiger Hirnfunktionen gestaltet sich mitunter sehr schwierig. Die Operierenden müssen einen Mittelweg finden, um möglichst viel Gewebe des Tumors entnehmen zu können und gleichzeitig ein gutes neurologisches Outcome zu gewährleisten.

Das anschließende Vorgehen gestaltet sich je nach Grad des Tumors unterschiedlich. Grad I Tumore werden in der Regel nur operativ reseziert, eine Nachbestrahlung kann hier bei inoperablen Rezidiven in Frage kommen. Grad II Tumore werden so weit wie möglich entfernt, eine gänzliche Resektion des Astrozytoms ist jedoch aufgrund des diffusen Wachstums häufig schwierig. Eine Nachbestrahlung kann in Betracht gezogen werden. Grad III und IV Tumore werden nach der Operation mit einer kombinierten Radiochemotherapie behandelt. In der Regel ist es von Vorteil den Tumor möglichst zeitnah zu entfernen. Dies resultiert zumeist in einer verbesserten Prognose.

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Die Wahl des Therapieverfahrens und die Entscheidung zur Operation hängen immer individuell vom Zustand des Patienten ab.

Für das Glioblastoma multiforme (WHO Grad IV), das am häufigsten vorkommende und auch bösartigste Gliom, liegen umfangreiche Daten aus klinischen Studien vor, welche die Wertigkeit bestimmter Therapieoptionen klar definiert haben. Als Standardtherapie aufgrund dieser Daten werden angesehen:

  • Operation: Hier sollte das Ziel der OP sein, den soliden Tumoranteil (kontrastmittel-aufnehmender Tumoranteil im MRT) vollständig zu entfernen. Falls der Tumor aufgrund seiner Lokalisation nicht operabel ist, erfolgt eine stereotaktische Biopsie. Siehe hierzu auch Fluoreszenzgestützte OP
  • Radiochemotherapie mit Temozolomid (Temodal®)
  • Zyklische Chemotherapie mit Temozolomid (Temodal®)

Für die Rezidivsituation beim Glioblastom liegen jedoch keine definierten Standards mehr vor, hier müssen individuelle Therapieentscheidungen getroffen werden. Aktuell werden neben dem erneuten Einsatz operativer Verfahren intensivierte Temodalschemata, die Gabe von Bevacizumab (Avastin®) oder eine erneute Bestrahlung angeboten. Wenn diese Möglichkeiten ausgereizt sind und der Patient weiter therapiert werden kann/möchte, ist der Einsatz experimenteller Therapien - möglichst im Rahmen klinischer Studien - indiziert. Eine wichtige Entscheidungshilfe für den Einsatz belastender Therapien ist ein aus dem Tumorgewebe zu bestimmender molekulargenetischer Marker: Der Methylierungsstatus des MGMT-Promotors. Im Falle einer positiven Methylierung ist von einer besseren Prognose und gegebenenfalls auch von einem besseren Ansprechen auf eine Chemotherapie auszugehen.

Bei allen anderen Gliomen vom WHO Grad I bis III wird in jedem Fall zunächst die OP-Indikation geprüft. Wenn Größe, Lokalisation und der klinische Zustand des Patienten es zulassen, wird der Tumor soweit wie möglich reseziert, um die bestmöglichen Voraussetzungen für weitere Maßnahmen zu schaffen. Wenn die offene Operation nicht indiziert werden kann, erfolgt eine stereotaktische Biopsie.

Anaplastische Astrozytome und Oligodendrogliome (WHO Grad III) werden postoperativ in der Regel bestrahlt. Bei Oligodendrogliomen hat sich jedoch die Chemotherapie der Bestrahlung als ebenbürtig erwiesen und wird aktuell als primäre postoperative Therapie der Bestrahlung vorangestellt. Im Rezidivfall wird dann die jeweils andere adjuvante Therapie eingesetzt.

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Astrozytome und Oligodendrogliome vom WHO Grad II (sogenannte niedergradige Gliome) werden aufgrund ihrer niedrigeren Wachstumsgeschwindigkeit zurückhaltender therapiert. Auch hier gilt das Prinzip: Wenn die soliden Tumoranteile in ihrer Gesamtheit entfernt werden können, ist die Operation die Therapie der ersten Wahl. Wenn dies nicht so ist, werden über eine stereotaktisch geführte Biopsie folgende Parameter durch die Neuropathologie bestimmt:

  • Histologische Diagnose
  • WHO Grad
  • Proliferationsindex
  • Methylierungsstatus des MGMT-Promotors (siehe oben)
  • Allelverlust der Chromosomenabschnitte 1p und 19q (LOH 1p/19q)

Mit diesen Informationen, insbesondere den beiden letztgenannten molekulargenetischen Parametern, können ein individuelles Risikoprofil für den Patienten erstellt und zugleich Aussagen über das Ansprechen von Chemotherapien getroffen werden. Je nach den Ergebnissen dieser Untersuchungen erstellen wir dann ein individuelles Therapieregime aus Beobachtung oder den oben genannten therapeutischen Maßnahmen.

Innovative OP-Techniken

Für ein bestmögliches Operationsergebnis setzen wir neben unserer operativen Erfahrung ein umfangreiches Spektrum modernster OP-Techniken ein. Dabei ist die mikrochirurgische Operation unter Zuhilfenahme moderner OP-Mikroskope eine Selbstverständlichkeit. Eine besondere operative Herausforderung stellen Gliome dar, die als hirneigene Tumore ohne erkennbare Grenze zum gesunden Hirngewebe wachsen. Bei Kontrastmittel-aufnehmenden Gliomen kann das Tumorgewebe selektiv mit der fluoreszierenden Substanz 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) angefärbt und mit Hilfe spezieller Filter unter dem OP-Mikroskop sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus verfügt die Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg über einen intraoperativen Hochfeld-Kernspintomographen (1.5 Tesla Feldstärke), mit dessen Hilfe ein Resttumor intraoperativ sichtbar gemacht und in der gleichen Operation entfernt werden kann. Im Vergleich zu konventionellen OP-Methoden kann das Ausmaß der Tumorentfernung dadurch deutlich erhöht werden. Zusätzlich nutzen wir intraoperativ modernste Technologien wie die Raman-Spektroskopie, die konfokale Lasermikroskopie oder auch die Nanopore-Technolgie. So können wir einerseits das Resektionsausmaß weiter optimieren sowie andererseits bereits intraoperativ eine Diagnose zu erhalten. Bereits präoperativ können bei unseren Patienten funktionstragende Areale an der Hirnoberfläche (funktionelles MRT) sowie Faserbahnen in der Tiefe des Gehirns (Traktographie) dargestellt und für die OP-Planung berücksichtigt werden. Dies geschieht in wissenschaftlichen Forschungsprojekten unserer Klinik sowie in Kooperation mit den Kollegen der Abteilung für Neuroradiologie.

Intraoperatives Neuromonitoring und Wachkraniotomie

Da die präoperative funktionelle Bildgebung zwar eine gute Näherung, aber keine millimetergenaue Identifikation funktionstragender Areale erlaubt, wird intraoperativ in solchen Fällen stets das elektrophysiologische Neuromonitoring zur Lokalisation und Überwachung der motorischen, sensiblen und Sprachfunktionen eingesetzt (direkte kortikale und subkortikale Stimulation, motorisch/ somatosensorisch evozierte Potentiale, Stimulationssauger). So können neben Gliomen auch Tumore, die in engem Kontakt zu Hirnnerven (z.B. Bei hirneigenen Tumoren v.a. im Bereich der Motorischen-Zentren und der Sprach-Zentren, kann die Operation auch beim wachen, schmerzfreien Patienten erfolgen, um die entsprechenden Funktionen während der Tumorentfernung zu überwachen und zu erhalten (Wachkraniotomie). Bei diesen Eingriffen steht ein hochspezialisiertes und eingespieltes Team aus erfahrenen Operateuren, Anästhesisten und Pflegekräften zur Verfügung. Außerdem ist die kontinuierliche, d.h.

Prognose und Lebenserwartung

Die Prognose hängt von der Art des Astrozytoms, Tumormarkern, Patientenalter, Gesundheitszustand und der Möglichkeit einer vollständigen Tumorresektion ab. Ein junges Patientenalter ist oft mit einer günstigeren Prognose verbunden. Fortgeschrittene Astrozytome können oft nicht vollständig entfernt werden, daher spielt das Ausmaß der Resektion eine wichtige Rolle. Die Radiochemotherapie kann die Prognose verbessern, aber Rezidive sind häufig und mit einer geringeren Lebenserwartung verbunden.

Daher bleibt die Prognose bei höhergradigen Astrozytomen weiterhin ungünstig. Eine kurative, das heißt heilende Behandlung bei fortgeschrittenen Tumoren ist im Regelfall nicht möglich. Dennoch wird intensiv an neuen Therapiekonzepten geforscht, die das Langzeitüberleben verbessern sollen. Einige Ansätze lieferten in klinischen Studien bereits vielversprechende Ergebnisse. Dazu zählt unter anderem die tumorspezifische Immuntherapie im Rahmen einer spezifischen Impfung gegen die Tumorzellen. Diese Immuntherapie setzt an einer bestimmten Genmutation der Tumorzelle an, um diese durch die körpereigene Immunabwehr zu zerstören. Vor allem das Thema der IDH-Mutation gehört mittlerweile sowohl bei der Klassifikation der Tumore als auch bei der Wahl des Therapieverfahrens zu den entscheidenden Fragestellungen. Diese neuartigen Erkenntnisse sind weiterhin Gegenstand aktueller Forschung.

Spezialisierte Kliniken in Deutschland

In Deutschland gibt es zahlreiche Kliniken, die sich auf die Behandlung von Hirntumoren spezialisiert haben. Diese Kliniken bieten eine umfassende Versorgung von der Diagnose bis zur Nachsorge. Zu den renommierten Einrichtungen gehören:

  • Neuroonkologisches Zentrum der Klinikum Bayreuth GmbH / Medizincampus Oberfranken: Ein zertifiziertes Zentrum mit interdisziplinären Teams und modernsten Behandlungsstandards.
  • Klinik für Neurochirurgie der Charité Berlin: Teil des Charité Comprehensive Cancer Center und bietet eine Tumorsprechstunde in der neurochirurgischen Hochschulambulanz.
  • Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg: Bietet ein breites Spektrum an modernsten OP-Techniken und intraoperativem Hochfeld-Kernspintomographen.
  • Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Uniklinik Tübingen: Engagiert sich in der Forschung und Behandlung von Hirntumoren.

Diese Kliniken arbeiten eng mit anderen Fachabteilungen und neuroonkologischen Zentren zusammen und führen klinische Studien durch, um die Therapie weiter zu verbessern. Therapieentscheidungen werden interdisziplinär getroffen und basieren auf aktuellsten Studienergebnissen. Je nach Krankheitsbild kommt auch eine Behandlung im Rahmen von Therapiestudien in Frage.

Auswahl der richtigen Klinik

Bei der Auswahl einer Klinik für die Astrozytom-Behandlung sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Zertifizierung: Eine Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als Neuroonkologisches Fachzentrum garantiert hohe Qualitätsstandards.
  • Erfahrung: Kliniken mit einer hohen Anzahl behandelter Patienten verfügen über mehr Erfahrung in der Behandlung von Hirntumoren. Überdurchschnittlich viele Patienten! In den dargestellten Kliniken haben Ärzte eine große Erfahrung mit Hirntumoren (ICD C71). Es wurden jene Häuser gelistet, in denen diese Erkrankung im Jahr 2023 am häufigsten behandelt wurde. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen. Kliniken dokumentieren auch die Anzahl der behandelten Patienten.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachabteilungen ist entscheidend für eine umfassende Behandlung.
  • Moderne Technologien: Der Einsatz modernster OP-Techniken und bildgebender Verfahren kann das Behandlungsergebnis verbessern.
  • Pflegepersonal: Ein gutes Pflegekraft-Patienten-Verhältnis trägt zur Qualität der Versorgung bei. Gutes Pflegekraft-Patienten-Verhältnis! Studien zeigen, dass Kliniken mit einer höheren Pflegepersonalquote weniger Infektionen, Stürze und Medikationsfehler aufweisen, da Pflegekräfte weniger überlastet sind. In allen oben gelisteten Kliniken gibt es mindestens einen mittleren Pflegepersonalquotienten. Es stehen - zumindest krankenhausweit - also ausreichend Pflegekräfte pro Patient zur Verfügung.
  • Teilnahme an klinischen Studien: Die Teilnahme an klinischen Studien ermöglicht den Zugang zu neuen Therapieansätzen und kann die Prognose verbessern.

Nachsorge und Rehabilitation

Auch nach der Operation sind wir weiter für unsere Patienten da. In regelmäßigen Nachuntersuchungen überprüfen wir das Operationsergebnis. So können wir frühzeitig eine weitere Behandlung planen, falls es im Krankheitsverlauf zu einem erneuten Wachstum des Tumors (Rezidiv) kommen sollte. Je nach Art des Hirntumors kann eine chirurgische Entfernung ausreichen, um die Tumorerkrankung lebenslang zu stabilisieren.

Nach der Behandlung ist eine umfassende Nachsorge und Rehabilitation wichtig, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Die Rehabilitation kann helfen, neurologische Ausfälle zu kompensieren und die soziale und berufliche Reintegration zu fördern.

Fazit

Die Behandlung von Astrozytomen erfordert eine umfassende und interdisziplinäre Herangehensweise. Spezialisierte Kliniken in Deutschland bieten modernste Diagnose- und Therapieverfahren sowie eine individuelle Betreuung der Patienten. Die Wahl der richtigen Klinik und die Teilnahme an klinischen Studien können die Prognose verbessern und die Lebensqualität steigern. Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren und sich von erfahrenen Ärzten beraten zu lassen, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.

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