Das Klinikum Großhadern, ein bedeutender Standort für neurologische Versorgung, bietet Patientinnen und Patienten ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Lage, Anfahrt, die neurologischen Schwerpunkte und besonderen Angebote des Klinikums.
Anfahrt und Lage
Das LMU Klinikum ist an zwei Standorten zu finden: in Großhadern und in der Innenstadt. Das Klinikum Großhadern vereinigt alle Kliniken unter einem Dach. Sie erreichen uns bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto. Am Klinikum stehen außerdem ausreichend kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Der Campus Innenstadt liegt zentral zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz. In zahlreichen Gebäuden befinden sich die einzelnen Kliniken. Da es wenige Parkplätze gibt, kommen Sie am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns. Zur Haltestelle Sendlinger Tor kommen Sie direkt mit den U-Bahn-Linien U1, U2 sowie U3, U6, den Trambahnlinien 16, 17, 18, 27, 28 und mit der Buslinie 62.
Parkmöglichkeiten und Gebühren:
Am Klinikum Großhadern stehen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. In Großhadern sind auf den Parkflächen P 2, 7, 11 und 12 Behindertenparkplätze ausgewiesen. Die Behindertenparkplätze stehen schwerbehinderten Besuchern/Patienten mit entsprechendem Ausweis und dem Merkmal "aG" (außergewöhnlich gehbehindert), "BL" (Blind) und "H" (Hilflos) kostenfrei zur Verfügung. Der internationale hellblaue, der bayerische dunkelblaue und orangefarbene Parkausweis wird ebenfalls anerkannt.
- Standort Großhadern:
- Die ersten 30 Minuten gebührenfrei
- Ab 31. - 60. Minute: 1,50 Euro
- Jede weitere Stunde: 1,50 Euro
- Tageshöchstsatz (0 - 24 Uhr): 10,00 Euro
- Standort Innenstadt:
- Die ersten 30 Minuten gebührenfrei
- Ab 31. - 60. Minute: 1,50 Euro
- 1. bis 3. Stunde: 1,50 Euro je Stunde
- Ab 4. Stunde: 2,00 Euro je Stunde
- Tageshöchstsatz (0 - 24h): 10,00 Euro
Langzeitparken an beiden Standorten:
- Tageshöchstpreise:
- 1. bis 3. Tag: 10,00 €
- 4. bis 9. Tag: 7,00 €
- Ab 10. Tag: 5,00 €
Neurologische Schwerpunkte und Spezialambulanzen
Die Klinik und Poliklinik für Neurologie am LMU Klinikum Großhadern deckt das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab. Für bestimmte Erkrankungen, Fragestellungen und Therapien gibt es Spezialsprechstunden.
Allgemeine Neurologie:
Die allgemeinneurologische Station H8a umfasst 7 Betten und betreut insbesondere Personen mit unklaren Anfallsereignissen, erstmaligem epileptischen Anfall bis hin zu pharmakoresistenter Epilepsie. Für die weiterführende apparative Diagnostik besteht eine enge Anbindung an das Epilepsiemonitoring, das in die Station H8 integriert ist. Auf dieser Station werden Patient:innen mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Neurologie behandelt. Diese Station führt viele Medikamentenumstellungen und Behandlungen von Grunderkrankungen der Epilepsie (z.B. Autoimmunenzephalitis, Hirntumore, Fehlbildungen) durch. Am LMU Klinikum Standort Großhadern stehen wir durchgehend (24/7) in unserer Notaufnahme für Sie zur Verfügung. Das LMU Klinikum bietet eine umfassende medizinische Notfallversorgung.
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Spezialambulanzen:
- Neuroimmunologische Ambulanz: Hier kümmern wir uns um die Beratung und Behandlung von Patientinnen und Patienten, die an einer neurologischen Autoimmunerkrankung leiden. Sämtliche diagnostische Methoden zur Abklärung und Verlaufskontrolle neuroimmunologischer Erkrankungen stehen in unserer Klinik zur Verfügung; dabei arbeiten wir insbesondere mit der Abteilung für Neuroradiologie eng zusammen. Ziel ist es, Ihnen eine individuell maßgeschneiderte Therapie zu ermöglichen - das betrifft sowohl die Auswahl und Einleitung einer geeigneten immunmodulatorischen Therapie als auch die Begleitung während der Therapie. In unserer Ambulanz stehen alle Infusionstherapien zur Verfügung. Bitte senden Sie uns vorab Ihre Vorbefunde (Arztberichte, Links zu MRT-Bildern bzw. CD mit MRT-Bildern) sowie eine Überweisung eines neurologischen Facharztes. Unser Ärzteteam entscheidet nach Sichtung aller Befunde über eine Terminvergabe. Den Termin bekommen Sie dann von uns per Post bzw.
- Bewegungsstörungen: Wir behandeln das gesamte Spektrum von Bewegungsstörungen. Diese zeichnen sich in der Regel durch eine unwillkürliche Verarmung (Hypokinese), ein Übermaß (Hyperkinese) an Bewegungen oder eine fehlerhafte Bewegungsausführung aus. Hierzu zählen z.B.:Hemispasmus facialisfokale SpastikEs erfolgt eine umfassende Diagnosestellung (inkl. moderner bildgebender Verfahren und u.U.
- Parkinson und atypische Parkinsonsyndrome: Wir behandeln Patientinnen mit einem Morbus Parkinson und atypischen Parkinsonsyndromen (Multisystematrophie, Progressive Supranukleäre Blickparese, Corticobasales Syndrom und Demenz vom Lewy Körperchen Typ) sowie differentialdiagnostisch abzugrenzende Erkrankungen wie z.B. In fortgeschritten Stadien der Parkinson-Erkrankung bieten wir das gesamte Spektrum weiterführender Therapien an, wie z.B. Es werden Patientinnen mit unterschiedlichen Dystonieformen betreut. Hierzu zählen der Blepharospasmus/Meige-Syndrom, die zervikale Dystonie, Schreibkrampf und andere aktionsinduzierte Dystonien (z.B. Therapie der Wahl ist oft eine Behandlung mit Botulinumtoxin. Weiterhin wird der Spasmus Hemifacialis und eine fokale Spastik (z.B. nach Schlaganfall, posttraumatisch/ posthypoxisch, bei Multipler Sklerose) mit Botulinumtoxin behandelt. Momentan führen wir die Tiefenhirnstimulation bei Patient*innen mit Morbus Parkinson, Tremor-Erkrankungen (v.a. sog.
- Restless-Legs-Syndrom (RLS): Die Diagnose des RLS wird primär durch die klinische Untersuchung und die Anamnese gestellt. Neben laborchemischen Untersuchungen erfolgen, falls notwendig, auch elektrophysiologische, bildgebende Untersuchungen oder eine Überwachung im Schlaflabor. Wichtig ist, mögliche Risikofaktoren für ein RLS, z.B. in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, rechtzeitig zu erkennen und diese wenn möglich spezifisch zu behandeln. Die Therapie umfasst Verhaltensmaßnahmen zur Symptomlinderung und Verbesserung des Schlafes sowie auch eine medikamentöse Therapie. Wir beraten auch über aktuelle Forschungsprojekte.
- Choreatiforme Bewegungsstörungen: Wir diagnostizieren und behandeln Patientinnen mit den verschiedensten Ursachen für choreatiforme Bewegungsstörungen. Bei ungeklärter Ursache nutzen wir ein breites Spektrum bildgebender, laborchemischer und genetischer Untersuchungsmethoden, um die Ursache der Erkrankung zu identifizieren. Patientinnen mit einer Huntington-Erkrankung können an unserem Zentrum auch an longitudinalen Verlaufsbeobachtungsstudien und ggf.
- Neurovaskuläre Ambulanz: In unserer neurovaskulären Ambulanz betreuen wir insbesondere Patientinnen mit komplexen neurovaskulären Erkrankungen (Erkrankungen der Hirn- und Rückenmarksgefäße). Wir bieten zudem Nachuntersuchungen nach einem stationären Aufenthalt aufgrund einer neurovaskulären Erkrankung an, insbesondere wenn kontrollbedürftige Befunde erhoben wurden oder erneut über Art und Dauer sekundärpräventiver Maßnahmen entschieden werden soll (z.B. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung niedergelassener Kolleginnen auch anderer Fachdisziplinen (wie Gefäßchirurgie, Angiologie) bei der Indikationsstellung für gefäßrekonstruktive Eingriffe. Es besteht eine enge direkte Zusammenarbeit mit dem zertifizierten interdisziplinären Gefäßzentrum sowie der Neuroradiologie des Klinikums rechts der Isar. Ausgewählte Fälle werden zusätzlich im wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Gefäßboard besprochen. So kann im Rahmen der ambulanten Behandlung neben der initialen Diagnostik ein weiterführendes Behandlungskonzept unter Einschluss konservativer, operativer bzw. Die neurovaskuläre Ambulanz verfügt über das gesamte Spektrum moderner nichtinvasiver Untersuchungsverfahren.
- Neuroonkologie: Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist für Diagnostik und Therapie notwendig, um für alle neuroonkologischen Patienten und Patientinnen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Prognose individuell die Diagnostik und ein optimales Behandlungskonzept festzulegen. Neben dem Einsatz modernster tumorspezifischer Verfahren müssen der Erhalt bzw. die Verbesserung der Lebensqualität höchste Priorität besitzen.
- Motoneuronerkrankungen: Motoneuronerkrankungen sind eine Gruppe von neurodegenerativen Erkrankungen, die mit dem Absterben von motorischen Nervenzellen (Motoneuronen) einhergehen. Diese Nervenzellen verlaufen vom Gehirn zum Rückenmark (1. Motoneuron) bzw. vom Rückenmark zum Muskel (2. Motoneuron). Zu der Gruppe der Motoneuronerkrankungen gehören u.a. die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und die Spinale Muskelatrophie (SMA). Zu den Aufgaben unserer Ambulanz gehört zunächst die Stellung bzw. Sicherung einer Diagnose oder die Beurteilung einer geäußerten Verdachtsdiagnose ("Zweitmeinung"). Der erste Schritt ist ein ärztliches Gespräch sowie eine umfassende körperliche Untersuchung. Im Anschluss erfolgen häufig laborchemische Analysen des Blutes und ggf. des Nervenwassers, elektrophysiologische Untersuchungen (z.B. NLG, EMG, MUNIX) und bildgebende Verfahren (z.B. MRT/CT). Im Rahmen der Ursachenfindung sind in manchen Fällen zudem gezielte molekulargenetische Untersuchungen einer Blutprobe erforderlich. Nach Diagnosestellung erfolgt eine detaillierte Beratung hinsichtlich der individuellen Prognoseabschätzung und Behandlungsmöglichkeiten. Das Therapiekonzept umfasst je nach persönlichem Bedarf den Einsatz von verschiedenen Medikamenten, Hilfsmitteln (z.B. Rollstuhl, Kommunikationshilfen, Hustenassistent) und Heilmitteln (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) sowie eine Unterstützung bei Schluck- und Atemstörungen. Wichtige Ziele sind die Verbesserung der Lebensqualität, die Verzögerung des Krankheitsfortschrittes sowie die Prävention und Behandlung von Komplikationen.
- Muskelerkrankungen: Muskelerkrankungen können erbliche Ursachen (z.B. Muskeldystrophien) und erworbene Ursachen wie z.B. Entzündungen (Myositis) zugrunde liegen. Die Diagnostik bei Verdacht auf eine Muskelerkrankung umfasst neben einer gründlichen ärztlichen Untersuchung Laboruntersuchungen und elektrophysiologische Untersuchungen (Elektromyographie und Neurographie) sowie in ausgewählten Fällen eine Kernspintomographie (MRT) der Muskeln. In manchen Fällen ist eine Muskelbiopsie (Muskelprobe) notwendig (gerade bei Verdacht auf eine Myositis), die im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes in unserer Klinik entnommen wird. Die Untersuchung der Probe erfolgt in Kooperation mit dem Friedrich-Baur-Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der Diagnosestellung betreuen wir die Patient*innen langfristig ambulant weiter. Neben der Mitbetreuung einer ursächlichen Therapie, die bislang nur bei manchen Muskelerkrankungen verfügbar ist, bieten wir Unterstützung bei der symptomatischen Therapie und Verordnung von Hilfs- und Heilmitteln.
- Erbliche Neurologische Erkrankungen: Erbliche Erkrankungen gewinnen in der Neurologie zunehmend an Bedeutung. Dies betrifft insbesondere Muskelerkrankungen, Motoneuronerkrankungen, Polyneuropathien und Bewegungsstörungen wie z.B. Ataxien, aber auch bei Schlaganfällen gibt es manchmal erbliche Ursachen. Daher arbeitet die Ambulanz für erbliche neurologische Erkrankungen eng mit den anderen Spezialambulanzen der Klinik zusammen. Sowohl die diagnostischen Möglichkeiten („Next-Generation-Sequencing“) als auch die kausalen Therapieoptionen (z.B. Antisense-Oligonukleotid-Therapie und Genersatztherapie) befinden sich in einer rasanten Entwicklung. Bei Verdacht auf eine erbliche neurologische Erkrankung ist eine ausführliche Erhebung der Familiengeschichte wichtig, ggf. auch eine klinische Untersuchung von Familienmitgliedern. Bei vielen erblichen Erkrankungen kann mittlerweile durch den Fortschritt der molekulargenetischen Diagnostik ("Next-Generation-Sequencing") die Ursache in einer Blutprobe identifiziert werden. Manchmal ist zur Einordnung von Genveränderungen auch eine Untersuchung gesunder Familienmitglieder sinnvoll.
- Musikermedizin: Professionelle Musikerinnen und Musiker sind durch jahrelanges intensives Training sowie hohem Leistungs- und Konkurrenzdruck ganz besonderen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Dies kann zu sehr speziellen körperlichen aber auch psychischen Problemen führen. In der Ambulanz für Musikermedizin des Universitätsklinikums rechts der Isar arbeitet ein erfahrenes Team aus Ärzten und Ärztinnen verschiedener Fachrichtungen zusammen und bietet Musikerinnen ein spezialisiertes Präventions-, Diagnose- und Therapieangebot. Wir arbeiten in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musiker-Medizin (DGfMM). Spiel- bzw. gesangsbedingte Beschwerden behandeln wir interdisziplinär, angepasst an die Bedürfnisse der Musikerinnen und Musiker und Sängerinnen und Sänger. Die enge Zusammenarbeit mit professionellen Musikerinnen und Musikpädagogen und Musikpädagoginnen bildet eine ideale Basis zur besseren Erforschung der Ursachen und Entstehung berufsbedingter Erkrankungen bei professionellen Musiker*innen.
Weitere Informationen und Angebote
- Paten-Programm für Multiple Sklerose PatientInnen: Unser Paten-Programm ist eine Initiative von Betroffenen für Betroffene: Wir bieten Hilfe in der ersten Zeit nach der Diagnose für Multiple Sklerose PatientInnen an.
- Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie (ZIS): Chronischer Schmerz ist ein bio-psycho-soziales Geschehen, das biologische ebenso wie psychologische, soziale und kulturelle Komponenten hat. Da eine Schmerzkrankheit sehr vielschichtig ist, sollte deshalb auch eine ganzheitliche Therapie erfolgen. Genau hier setzt das ZIS an: Unser Ziel ist es, alle Aspekte der Schmerzkrankheit zu erfassen. Die Einbindung verschiedener Fachdisziplinen ermöglicht im interdisziplinären Team eine optimale Behandlung. Dabei bauen wir auf unser multimodales Konzept und eine auf unsere Patientinnen und Patienten individuell zugeschnittene Therapie.
- Forschung: Unsere Klinik forscht intensiv an neuen Diagnose- und Therapieverfahren. So umfassen unsere Forschungsaktivitäten sowohl Projekte im neurobiologischen Grundlagenlabor, auf dem Gebiet der Biomarkerforschung, im Bereich der Bildgebung als auch im Bereich klinischer Studien, in denen neue Therapieansätze geprüft werden. Im Rahmen des Kompetenznetz Parkinson und des DZNE sind wir mit anderen universitären Zentren verbunden, um gemeinsam die Erforschung von Bewegungsstörungen voranzutreiben.
Wichtige Hinweise für Ihren Termin
Was muss zum Termin mitgebracht werden? ggf. ggf. Hörgerät bzw. Bitte planen Sie genug Zeit für Ihren Termin bei uns ein. Insgesamt dauert eine Erstvorstellung ca.
Anmeldung:
Wir benötigen für Ihre Anmeldung:
- Gesetzlich Versicherte: Einweisungsschein Ihres Haus- bzw.
- Privat Versicherte: Überweisungsschein vom Hausarzt oder der Hausärztin bzw.
Videosprechstunde:
Hierfür steht das sicherheits-zertifizierte System der Firma Samedi zur Verfügung.
- Für wen ist die Videosprechstunde geeignet? Im Prinzip für Jede*n, wenn nicht sofort eine körperliche Untersuchung erforderlich ist. Im Zweifelsfall fragen Sie gerne bei der Terminvereinbarung nach, ob eine Videosprechstunde für Sie möglich wäre.
- Was wird benötigt? Sie brauchen nur ein Smartphone oder einen PC mit Kamera und Mikrofon sowie eine Internetverbindung.
- Wie funktioniert es?
- Bitte vereinbaren Sie online Ihre Videosprechstunde.2.
- Nun kann die Videosprechstunde beginnen.
Kontakt und Ansprechpartner
Möchten Sie sich zur Aufnahme oder zu einer Untersuchung anmelden? Oder haben Sie Fragen zu unserem Leistungsangebot? Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren, wir beantworten gerne Ihr Anliegen.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen keine medizinischen Auskünfte und keine Informationen zu Patientinnen am Telefon geben können.
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Unser Angebot für Ihre Kontaktaufnahme:
- Telefonische Kontaktaufnahme:
- Sie erreichen uns werktags zu Bürozeiten, Termine nur nach Vereinbarung
- (089) 6210-2258 - Allgemeine Anfragen / Chefarztsekretariat
- (089) 6210-2199 - Terminanfragen & Anmeldungen von Allgemein- und Privatpatient*innen
- Online-Kontakt & Videosprechstunde: Das Formular hilft uns den für Sie geeigneten Ansprechpartner gezielt auszuwählen. Wir melden uns schnellstmöglich mit einer Antwort bei Ihnen.
- Online: Termine & Anfragen an uns
- Videosprechstunde buchen
Ansprechpartner und wichtige Kontakte:
- Stationen & Einrichtungen:
- Station 1c (Haus B) Telefon: (089) 6210-2535
- Station 3d Neurologische Frührehabilitation (Haus D) Telefon: (089) 6210-2021 Telefax: (089) 6210-2910
- Station 3a Stroke Unit (Haus B) Telefon: (089) 6210-2440
- Station 3a Intensiv (Haus B) Telefon: (089) 6210-3520
- Station 4a (Haus B) Telefon: (089) 6210-2424 Telefon: (089) 6210-3179
- Sprechstunden, Tagesklinik
Orientierung im Klinikum
Im Klinikum Großhadern gibt es ein Leitsystem: Die Knotenpunkte der Besucher- und Patientenstraße mit den einzelnen Fluren sind mit Buchstabenkombinationen in aufsteigender Folge gekennzeichnet. Am Eingang der Klinik und an jedem Knotenpunkt finden Sie einen Orientierungsplan sowie ein Stationsverzeichnis. Außerdem geben Ihnen die Pförtner und das Pflegepersonal gerne Auskunft.
Verpflegung und Aufenthalt
Das Café Gustum befindet sich in der Besucherstraße im ersten Stock. Auf unserem Campus Innenstadt gibt es in zwei Kliniken Cafeterien mit Angeboten an Getränken und kleineren Speisen. An beiden Standorten gibt es Hotels in der näheren Umgebung, in denen Angehörige übernachten können.
Maßnahmen zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturelemente, z.B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Die folgenden Aspekte können, gegebenenfalls unter Verwendung von Freitextfeldern, dargestellt werden:
- Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Dargestellt werden können Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation der Patientin oder des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
- Medikationsprozess im Krankenhaus: Im vorliegenden Rahmen wird beispielhaft von folgenden Teilprozessen ausgegangen: Arzneimittelanamnese - Verordnung - Patienteninformation - Arzneimittelabgabe - Arzneimittelanwendung - Dokumentation - Therapieüberwachung - Ergebnisbewertung. Dargestellt werden können hierzu Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem können Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung gemacht werden.
- Entlassung: Dargestellt werden können insbesondere die Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patientinnen und Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bzw.
Beispiele für Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der AMTS:
- Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS z. B.
- Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz (z. B.
- Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B. Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw.
- Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics® bzw.
- Versorgung der Patientinnen und Patienten mit patientenindividuell abgepackten Arzneimitteln durch die Krankenhausapotheke (z.B.
- Spezielle AMTS-Visiten (z. B.
- Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf.
Qualitätsmanagement und Patientensicherheit
Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a.
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Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept).
Karrieretag Pflege
Pflege mit Herz und Kompetenz: Erleben Sie am 27. Juni 2025 den Karrieretag der Pflege am LMU Klinikum - ein Tag voller inspirierender Einblicke in den anspruchsvollen und ganzheitlichen Pflegealltag. Treffen Sie Experten, entdecken Sie vielfältige Karrierechancen und erhalten Sie spannende Informationen zu Jobs, Ausbildungen und Weiterbildungen.
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