Klinikum Weimar Neurologie: Ein umfassender Überblick

Das Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar ist ein akademisches Lehrkrankenhaus, das auch im Bereich der Neurologie umfassende medizinische Leistungen anbietet. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Einblick in die neurologischen Angebote des Klinikums, die Patientenaufnahme, den stationären Aufenthalt und weitere wichtige Aspekte.

Akademische Ausbildung und Expertise

Das Klinikum Weimar engagiert sich in der Ausbildung von Medizinstudenten und bietet ihnen die Möglichkeit, ihr praktisches Jahr in den verschiedenen Kliniken und Bereichen des Hauses zu absolvieren. Zudem werden Operationstechnische Assistenten der "Berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales" in Weimar während ihrer Praktika im Zentral-OP, auf den chirurgischen Pflegestationen, im Notfallzentrum und in der Sterilgutversorgungsabteilung eingesetzt. Das Klinikum verfügt über eine eigene evangelische Pflegeschule mit 200 Plätzen für die Ausbildung zur Pflegefachfrau und Pflegefachmann. Die Expertise des Klinikums wird durch Fachweiterbildungen und akademische Titel wie Priv.-Doz. Dr. med. habil. unterstrichen.

Medizinische Leistungsangebote im Bereich Neurologie

Das Klinikum Weimar bietet ein breites Spektrum an neurologischen Behandlungen an. Dazu gehören die Behandlung von:

  • Krankheiten des N. trigeminus [V.]
  • Krankheiten des N. facialis [VII.]
  • Krankheiten des N. vagus [X.]
  • Krankheiten des N. glossopharyngeus [IX.]
  • Affektionen des N. opticus [II.]
  • Lähmung des N. oculomotorius [III.]
  • Lähmung des N. abducens [VI.]

Darüber hinaus werden spezifische neurologische Probleme wie Läsionen der genannten Nerven behandelt, sowie Komplikationen im Zusammenhang mit Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen, wie z.B. Verschluss und Stenose der A., Aneurysma und Dissektion der A., und Subarachnoidalblutung, von der A. ausgehend. Auch sonstige Affektionen des N. opticus [II.] und sonstige Krankheiten des N. trigeminus [V.] werden behandelt.

Patientenaufnahme und Stationärer Aufenthalt

Ein Krankenhausaufenthalt ist oft mit Unsicherheit verbunden. Das Klinikum Weimar ist bestrebt, diese Sorgen zu nehmen und Patienten mit den Abläufen vertraut zu machen.

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Patientenaufnahme

Die Patientenaufnahme befindet sich direkt im Bereich des Haupteingangs. Patienten ziehen am Terminal ein Ticket und werden vom Team der Patientenaufnahme durch den administrativen Aufnahmeprozess begleitet. Dabei werden Fragen zur medizinischen Betreuung und zum verwaltungstechnischen Ablauf gestellt. Sollte eine persönliche Anmeldung nicht möglich sein, kann diese durch einen Familienangehörigen vorgenommen werden.

Wahlleistungen und Begleitpersonen

Sofern es die Belegungssituation ermöglicht, bietet das Klinikum Wahlleistungen an, die die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer ermöglichen. Diese Leistungen sind jedoch zusätzlich zu bezahlen. Auch die Unterbringung einer Begleitperson ist, unter Berücksichtigung der Kapazitätsauslastung des Hauses, möglich. In medizinisch notwendigen Fällen, bei Kindern bis sechs Jahren sowie bei Patienten mit Behinderungen kann eine Unterbringung der Begleitperson von den Krankenkassen übernommen werden.

Komfort und Service während des Aufenthalts

Während des stationären Aufenthaltes steht gegen Gebühr eine WLAN-Verbindung zur Verfügung. Alle Patientenzimmer sind mit TV-Geräten ausgestattet, deren Nutzung kostenfrei ist. Zudem steht ein Telefon zur Verfügung, für dessen Nutzung eine entsprechende Vereinbarung mit dem Klinikum abgeschlossen werden kann.

Abläufe und Informationen während des Aufenthalts

Patienten werden gebeten, sich beim Pflegepersonal abzumelden, wenn sie die Station verlassen möchten. Der Zimmerschlüssel verbleibt beim Patienten. Die Menüassistenten besuchen die Patienten täglich, um die Essenswünsche aufzunehmen. Im Anästhesie-Aufklärungsgespräch wird der Zeitraum vor der OP erläutert, in dem Essen und Trinken erlaubt ist. Je nach Planung des Eingriffs kann es erforderlich sein, dass Patienten bereits am Aufnahmetag nüchtern sind. Es wird empfohlen, am Vorabend zu Hause nur noch eine leichte Mahlzeit einzunehmen.

Vorbereitung auf den Aufenthalt

Es wird empfohlen, Angehörige und Personen aus dem Umfeld rechtzeitig über den bevorstehenden Krankenhausaufenthalt zu informieren. Für Patienten mit körperlichen Einschränkungen ist es hilfreich, von einem Angehörigen zur Aufnahme und zur Station begleitet zu werden. Patienten mit geistigen oder sprachlichen Einschränkungen müssen von einem Betreuer oder einer bevollmächtigten Person begleitet werden.

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