Stephen Hawking, ein Name, der in der Welt der Physik und Astrophysik einen besonderen Klang hat. Trotz seiner schweren Erkrankung, der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), die ihn über 40 Jahre an den Rollstuhl fesselte und ihm die Sprache raubte, war er einer der bedeutendsten Wissenschaftler unserer Zeit. Seine Theorien zum Universum, insbesondere seine Beiträge zur Quantenphysik und seine Erkenntnisse zu schwarzen Löchern, machten ihn zu einem Popstar der Wissenschaft. Doch wer war dieser Mann wirklich?
Ein Leben im Zeichen der Wissenschaft
Stephen Hawking wurde in eine Familie mit akademischem Hintergrund geboren. Sein Vater war Tropenmediziner, seine Mutter Wirtschaftswissenschaftlerin. Schon früh zeigte sich sein Interesse an Naturwissenschaften. Mit 20 Jahren machte er seinen Bachelor-Abschluss in Oxford, mit 24 promovierte er an der Universität Cambridge in theoretischer Astronomie und Kosmologie.
Die Diagnose ALS und ihr Einfluss
Anfang der 1960er-Jahre, noch während seines Studiums, erhielt Hawking die niederschmetternde Diagnose ALS. Die Ärzte gaben ihm nur noch wenige Jahre zu leben. Doch Hawking trotzte der Prognose und nutzte die ihm verbleibende Zeit, um sich intensiv der Forschung zu widmen. Er selbst sagte, dass die Krankheit ihn dazu gebracht habe, sein Potenzial voll auszuschöpfen.
Der Verlust der Sprache und die Roboterstimme
1985 verlor Hawking nach einer schweren Lungenentzündung und einem Luftröhrenschnitt seine Fähigkeit zu sprechen. Für die Kommunikation nutzte er fortan einen Sprachcomputer, den er zunächst mit einem Taster in der Hand steuerte. Später wurde ein Infrarotsensor in seine Brille integriert, der die Bewegungen seines Wangenmuskels und eines Auges erfasste. Mit jeder Bewegung konnte Hawking Buchstaben, Wörter und Redewendungen auswählen, die in seinem Computer gespeichert waren.
Obwohl ihm angeboten wurde, seinem Sprachcomputer eine neue Stimme zu geben, die seiner ursprünglichen Stimme näher kommen würde, behielt Hawking den roboterhaften Klang bei. Er sah ihn als sein Markenzeichen an.
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Hawking und die Kirche
Hawking, der sich selbst als Atheisten bezeichnete, wurde 1986 in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Diese Auszeichnung mag zunächst überraschen, da Hawking seine Erkenntnisse und Theorien oft als Beweis dafür sah, dass es keinen Gott gebe. Die Unendlichkeit des Universums spreche seiner Meinung nach gegen seine Existenz.
Politisches Engagement
Hawking nutzte seinen Ruhm immer wieder, um seine politischen Meinungen kundzutun. Er sprach sich gegen eine Unabhängigkeit Schottlands aus, unterstützte Al Gore bei den Präsidentschaftswahlen 2000 und nannte den Irakkrieg ein Kriegsverbrechen. Darüber hinaus setzte er sich für nukleare Abrüstung, Klimaschutz, Stammzellenforschung und umfassende Gesundheitsfürsorge für alle ein.
Der akademische Boykott Israels
Besonders deutlich wurde Hawkings politisches Engagement im Mai 2013, als er eine Einladung zu einer Konferenz in Israel absagte. Er erklärte, dass er sich dem akademischen Boykott Israels anschließe und der Konferenz aufgrund der israelischen Palästina-Politik fernbleibe.
Hawking als Popstar der Wissenschaft
Hawking erlangte eine Popularität, die vor ihm wohl nur Albert Einstein hatte. Seine Bücher wurden zu Bestsellern und machten ihn zu einem wohlhabenden Mann.
Der Name Hawking als Marke
Hawking ließ seinen Namen als Marke patentieren, um zu verhindern, dass er für unangemessene Produkte missbraucht wird. Er hatte bereits in der Vergangenheit Werbung für verschiedene Firmen und Produkte gemacht, unter anderem auch für Rollstühle.
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Hawking in Film und Fernsehen
Hawking liebte die Unterhaltung und hatte Gastauftritte in den "Simpsons", "Cosmo und Wanda", "Dilbert", "The Big Bang Theory" und bei der Show "Monty Python Live". Auch in der US-Serie "Raumschiff Enterprise - das nächste Jahrhundert" wirkte er auf eigene Bitte als Schauspieler mit.
Hawkings düstere Zukunftsgedanken
Hawking war nicht gerade optimistisch, was die Zukunft der Menschheit angeht. Er war der Meinung, dass das Risiko steige, dass das Leben auf der Erde durch Katastrophen wie einer plötzlichen Erderwärmung, einem Atomkrieg, einem genetisch veränderten Virus oder anderen Gefahren ausgelöscht wird. Deshalb müsse der Weltraum besiedelt und andere Planeten kolonialisiert werden. Außerdem warnte Hawking vor künstlicher Intelligenz, von der er befürchtete, dass sie schon bald nicht mehr kontrollierbar sein könnte.
Ein Leben für die Wissenschaft und die Menschheit
Stephen Hawking war mehr als nur ein genialer Physiker. Er war ein Mensch mit einem unbändigen Willen, der trotz seiner schweren Erkrankung Außergewöhnliches leistete. Er war ein Mahner, der die Menschheit vor den Gefahren warnte, die ihr drohen. Und er war ein Vorbild für Millionen von Behinderten, denen er zeigte, dass man sich von nichts und niemandem bremsen lassen darf.
Persönliche Meinungen und Vorlieben in Videospielen
Abseits der wissenschaftlichen Welt hatte Stephen Hawking, wie viele andere auch, persönliche Vorlieben und Meinungen, die sich in seinen Freizeitaktivitäten widerspiegelten. Auch wenn es keine direkten Aussagen von ihm zu Videospielen gibt, lässt sich anhand von Diskussionen und Meinungen anderer Spieler ein interessantes Bild von Vorlieben und Abneigungen in der digitalen Welt zeichnen.
Begleiter in Fallout 4: Eine subjektive Auswahl
In dem beliebten Videospiel Fallout 4 gibt es eine Vielzahl von Begleitern, die den Spieler auf seinen Abenteuern durch das postapokalyptische Ödland begleiten können. Die Wahl des bevorzugten Begleiters ist dabei sehr subjektiv und hängt von den persönlichen Vorlieben des Spielers ab.
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Einige Spieler schätzen Curie, eine freundliche und neugierige Roboter-Begleiterin, die die Welt mit den Augen eines Kindes entdeckt. Andere bevorzugen Cait, eine toughe und unabhängige Kämpferin mit einer bewegenden Hintergrundgeschichte. Hancock, ein charismatischer Ghul mit einer Vorliebe für Alkohol, erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.
Nick Valentine, ein Synth-Detektiv mit einem scharfen Verstand und einem großen Herzen, wird von vielen Spielern als treuer Freund geschätzt. Deacon, ein geheimnisvoller Agent der Railroad, überzeugt mit seinem scharfen Verstand und seinen vielschichtigen Motiven.
Es gibt aber auch Begleiter, die weniger beliebt sind. Preston Garvey, der Anführer der Minutemen, wird von einigen Spielern als nervig empfunden, da er ständig neue Aufträge vergibt. Strong, ein Supermutant mit einer Vorliebe für Gewalt, kann aufgrund seiner negativen Kommentare und seiner fehlenden Texturen ebenfalls auf Ablehnung stoßen. Dogmeat, der treue Hund des Spielers, kann zwar nützlich sein, wird aber von manchen Spielern als störend empfunden, da er oft im Weg steht und winselt.
Die Bedeutung von Synchronsprechern
Die Qualität der Synchronsprecher spielt eine wichtige Rolle für die Immersion und den Spielspaß. Volker Wolf, der deutsche Synchronsprecher von Hancock, wird von vielen Spielern für seine herausragende Leistung gelobt. Seine Stimme verleiht dem Charakter eine besondere Tiefe und Authentizität.
Die Kontroverse um Danse
Paladin Danse, ein loyaler Anhänger der Bruderschaft des Stahls, spaltet die Gemüter. Einige Spieler schätzen seine Ideale und seine Disziplin, während andere sein Verhalten gegenüber Ghulen und Synths ablehnen. Seine selbstgerechte und dogmatische Art kann ebenfalls auf Ablehnung stoßen.
Die Vielfalt der Meinungen
Die Meinungen über die verschiedenen Begleiter in Fallout 4 zeigen, wie subjektiv die Wahrnehmung von Charakteren in Videospielen sein kann. Jeder Spieler hat seine eigenen Vorlieben und Abneigungen, die seine Wahl des bevorzugten Begleiters beeinflussen.