Krampfanfälle und Schmerzen bei Alzheimer: Ursachen und Zusammenhänge

Epileptische Anfälle sind im Grunde Krampfanfälle, die durch vorübergehende Funktionsstörungen von Nervenzellen im Gehirn ausgelöst werden. Krampfanfälle im Zusammenhang mit Alzheimer und Demenz sind ein komplexes Thema, das sowohl neurologische als auch neuropathologische Aspekte umfasst. Demente haben ein höheres Risiko für Krampfanfälle. Die Häufigkeit von unprovozierten Krampfanfällen und Epilepsie steigt mit zunehmendem Alter. In Deutschland erkranken jährlich 10.000 Menschen an Altersepilepsie. Und doch wird sie so oft übersehen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen von Krampfanfällen bei Alzheimer-Patienten, die Verbindung zwischen Epilepsie und Demenz, die Symptome der Altersepilepsie sowie die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bei Demenz

Patienten mit Demenz haben ein hohes Risiko, im Spätstadium unprovozierte Anfälle zu entwickeln. Eine Studie von Dr. Ophir Keret von der Universität San Francisco und seinem Team untersuchte den Zusammenhang zwischen spät auftretenden unprovozierten Krampfanfällen und dem Demenzrisiko. Die Studie umfasste eine Stichprobe von 292.262 Patienten über 55 Jahre, die in US-amerikanischen VA-Einrichtungen behandelt wurden. Die Veteranen mit Krampfanfällen erkrankten knapp zweimal häufiger an Demenz als die ohne Krampfanfälle (Hazard Ratio 1,89). Die Autoren schlussfolgerten, dass unprovozierte Krampfanfälle nicht nur ein Phänomen bei fortgeschrittener Demenz sind, sondern auch als Frühzeichen der neurodegenerativen Erkrankung mehrere Jahre vorausgehen können.

Altersepilepsie: Eine oft übersehene Nervenkrankheit

Wenn es um Nervenerkrankungen im Alter geht, fallen meist die Schlagworte Schlaganfall und Demenz. Die dritthäufigste Nervenkrankheit unter den Senioren, die Altersepilepsie, wird dabei häufig übersehen. Anders als bei epileptischen Anfällen ist bei der Altersepilepsie meist nur ein bestimmter Bereich des Gehirns betroffen. Symptome wie kurz auftretende Abwesenheitszustände, Verwirrtheit oder einfach nur Sprachunfähigkeit sind charakteristisch, aber leider nicht sehr spezifisch.

Fallbeispiel Frank R.

Bei Frank R. wurde 2020 die Altersepilepsie diagnostiziert. Doch vor dieser Diagnose hatten die Ärzt:innen andere Krankheiten im Visier. „Ich habe gar nicht wirklich mitbekommen, dass etwas nicht stimmt“, erinnert sich Frank R. an die Zeit der ersten Anfälle. Nachdem er mit einer blutenden Verletzung im Gesicht zu seiner Frau ins Haus kam und nach seiner Brille suchte, sich aber weder an einen Sturz noch daran erinnern konnte, wo er gerade gewesen war, brachte man ihn direkt ins Helios Klinikum Aue. Dr. André Sykora, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Helios Klinikum Aue, weiß, wie schwierig es ist, die Altersepilepsie zu erkennen. Auch bei Frank R. wurde wegen gleichzeitig erfasster Herzrhythmusstörungen nicht sofort an eine Altersepilepsie gedacht. Dr. Sykora verschrieb ein Anfalls-Medikament und legte dem Patienten ein vorläufiges Fahrverbot auf.

Symptome der Altersepilepsie

Ein epileptischer Anfall ist im Grunde ein Krampfanfall, der durch eine vorübergehende Funktionsstörung von Nervenzellen im Gehirn ausgelöst wird. Die Anfälle können zwar unterschiedlich sein, aber das Bild der Epilepsie ist stark geprägt von den Symptomen des großen Anfalls, bei dem es zu einem Bewusstseinsverlust, heftigen Krämpfen und unkontrollierbaren Zuckungen kommt. Bei einer Altersepilepsie hingegen ist es wahrscheinlicher, dass der Anfall nur einen bestimmten Bereich des Gehirns betrifft. Die Beschwerden sind weniger spezifisch und subjektiv ist das Anfallsgefühl geringer ausgeprägt. Statt der Verkrampfungen und Zuckungen sind zum Beispiel kurz auftretende Abwesenheitszustände, Verwirrtheit oder Sprachunfähigkeit charakteristisch.

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Warum wird Altersepilepsie häufig verkannt?

Die Besonderheiten im Erscheinungsbild führen dazu, dass eine Epilepsie im Alter oft nicht erkannt oder gar als Folge des Alterns missverstanden wird. Das kann gesundheitliche Folgen haben, wenn zum Beispiel die Epilepsie als Ursache von Stürzen nicht diagnostiziert und damit künftige Unfälle nicht vermieden werden können. Kommen andere Erkrankungen wie etwa Parkinson oder Demenz hinzu, überdecken die Beschwerden möglicherweise die Symptome der Altersepilepsie. Ursachen für die Epilepsie im Alter können unter anderem Kopfverletzungen, kleine Schlaganfälle, beginnende Demenz, Alkohol-Missbrauch oder Entzündungen sein.

Wie sollten Angehörige und Betroffene reagieren?

Wer zum ersten Mal einen Anfall erleidet, sollte auf jeden Fall zum Arzt gehen. Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt, der diese Patienten zu einem Neurologen überweist. Da sich Betroffene oft nicht an das Ereignis erinnern und der Anfall im Alter nicht so dramatisch abläuft wie ein klassischer, sind die Verwandten gefragt. Der Neurologe benötigt eine möglichst genaue Schilderung dessen, was passiert ist. Kommt es doch zu einem großen Anfall mit Verlust des Bewusstseins, einem Krampfanfall und Zuckungen an Armen und Beinen, sollten Betroffene vor Verletzungen am Kopf geschützt werden. Tritt ein solcher Anfall zum ersten Mal auf, oder dauert dieser über zwei Minuten, muss der Notarzt gerufen werden.

Ursachen von Krampfanfällen im Alter

Im höheren Lebensalter gibt es viele verschiedene Ursachen, die zu einem epileptischen Anfall führen können. Das Auftreten einer Spätepilepsie muss meist diagnostisch umfassend abgeklärt werden. Dabei müssen beispielsweise andere Ursachen vorübergehender Hirnfunktionsstörungen, insbesondere kurzzeitige Hirndurchblutungsstörungen, Schwindelursachen, Migräne oder Medikamenten-Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. In etwa der Hälfte der Fälle bei Senioren sind Durchblutungsstörungen des Gehirns oder vorangegangene Schlaganfälle die Ursachen von Epilepsie. Daneben können auch dementielle Störungen wie die Alzheimer-Krankheit eine Epilepsie verursachen. Rund 3-5 Prozent der Demenzpatienten sind betroffen. Erleiden Menschen über 65 Jahre erstmals einen epileptischen Anfall, ist zu 8 % eine Alzheimerdemenz die Ursache. Bei etwa 13 % der Patienten mit Alzheimerdemenz kommt es zu epileptischen Anfällen. Betroffen sind vor allem diejenigen im Alter unter 60 Jahren. Mit der Dauer der Erkrankung steigt die Anfallshäufigkeit an.

Diagnose von Krampfanfällen und Epilepsie

Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen und kurze Abwesenheitszustände oder Verhaltensänderungen können bei Senioren auf eine bisher unerkannte Epilepsie hinweisen. Im Alter kann je nach beteiligter Hirnregion und Ausdehnung der nervlichen Übererregung ein epileptischer Anfall unterschiedliche Symptome hervorrufen. Das können kurzzeitige Bewusstseinseintrübungen sein wie beispielsweise ein Starren, eine Sprechblockade oder aber auch ein zeitweiliger Gedächtnisverlust oder Verwirrtheit. Im Vergleich zu jüngeren betroffenen Personen treten so genannte «Grand mal-Anfälle», die mit Bewusstseinsverlust, Krämpfen und Zuckungen einhergehen, bei Senioren eher seltener auf. Weitere Symptome können auch vorübergehende Lähmungserscheinungen oder Missempfindungen sein sowie unspezifische Anzeichen wie Kopfweh und Muskelschmerzen. Den betroffenen Senioren selbst sind die kurzen Ausfälle oft gar nicht bewusst, solange sie dabei nicht hinfallen und sich verletzen. Epileptische Anfälle bergen gerade für ältere Menschen eine besonders hohe Verletzungsgefahr.

Für die Diagnose wird die Patientin oder der Patient ausführlich befragt und körperlich untersucht. Das Elektroenzephalogramm (EEG) misst die Hirnströme. Die Hirnstromkurve zeigt an, ob eine Neigung zu epileptischen Anfällen besteht. Weitere neurologische Veränderungen im Gehirn lassen sich zum Beispiel mittels der Computertomografie (CT) oder der Magnetresonanztomografie (MRT) darstellen. Auch die Blutuntersuchung kann dabei helfen, mögliche Ursachen für einen Krampfanfall oder eine Epilepsieerkrankung aufzuspüren. Manchmal wird eine genetische Testung veranlasst.

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Therapie von Epilepsie im Alter

Epilepsien bei älteren Menschen sind - nach Berücksichtigung der altersbedingten Besonderheiten - heutzutage insbesondere mit modernen Antiepileptika gut behandelbar. Die Therapie ist jedoch bei älteren Menschen etwas komplizierter als in jüngeren Jahren. Sind Medikamente notwendig, muss die Einstellung der Dosierung meist langsam und unter Berücksichtigung zusätzlicher Erkrankungen sowie anderer notwendiger Präparate und deren möglichen Wechselwirkungen erfolgen. In der Regel ist die Dosierung der jeweiligen Medikamente aufgrund des veränderten Stoffwechsels im Alter wesentlich niedriger als bei jüngeren Patienten. Derzeit stehen mehr als 20 verschiedene Präparate zur Verfügung. Die Medikamente beeinflussen den Gehirnstoffwechsel, haben aber kaum Nebenwirkungen. Auch Frank R. kennt die komplizierte Einstellungsphase auf ein solches Medikament. „Ich habe nun das dritte Medikament. Dieses vertrage ich gut und bin nun bereits seit fünf Monaten anfallsfrei. Jetzt habe ich die Hoffnung, bald wieder Autofahren zu dürfen. Denn das ist für mich als ehemaligen Kraftfahrer und KFZ-Mechaniker wirklich die schlimmste Einschränkung.

Sind Bewusstseinsstörungen aufgetreten, darf man zu seinem eigenen und dem Schutz anderer vorerst nicht selbst Auto fahren oder sollte bei bestimmten Aktivitäten wie zum Beispiel baden vorsichtig sein, denn eine epileptische Bewusstseinsstörung kann ohne jede Ankündigung auftreten.

Vaskuläre Demenz und Krampfanfälle

Vaskuläre Demenz ist nach der Alzheimer-Krankheit die häufigste Demenzerkrankung. Die vaskuläre Demenz wird durch eine Schädigung der Blutgefäße im Gehirn verursacht. Die Gefäße können das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen, wodurch wichtige kognitive Funktionen eingeschränkt werden. Zu den typischen Ursachen einer vaskulären Demenz gehören Schlaganfälle, stille Schlaganfälle, Arterienverkalkung (Arteriosklerose) oder Bluthochdruck. Einer vaskulären Demenz beugt man vor, indem man einem Schlaganfall vorbeugt.

Diagnose und Behandlung der vaskulären Demenz

Eine Demenzerkrankung kann nur durch eine Ärztin oder einen Arzt diagnostiziert werden. Für eine Diagnose werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Am Anfang der Diagnostik steht das ärztliche Gespräch über die persönliche Krankengeschichte. Besonders wichtig sind dabei frühere oder aktuelle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Hirngefäße, Bluthochdruck und Diabetes. Mit bildgebenden Verfahren wie CT (Computertomographie) oder MRT (Magnetresonanztomographie) können Veränderungen im Gehirn festgestellt werden. Medizinische Demenztests dienen der Beurteilung der geistigen Leistungsfähigkeit.

Eine vaskuläre Demenz ist nicht heilbar. Die im Gehirn entstandenen Schäden können nicht rückgängig gemacht werden. Ziel der Therapie ist es, weiteren Schäden vorzubeugen und eine Verschlimmerung der Beschwerden aufzuhalten, beziehungsweise zu verlangsamen. Bei der vaskulären Demenz werden Durchblutungsstörungen im Gehirn mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt. So kann weiteren Schlaganfällen vorgebeugt werden. Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel und erhöhter Blutzucker können ebenfalls medikamentös behandelt werden. Es gibt verschiedene Ansätze, eine vaskuläre Demenz ohne Medikamente zu behandeln. Behandlungsmöglichkeiten wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie können helfen, die kognitiven Fähigkeiten und somit die Lebensqualität der Patientin oder des Patienten zu verbessern. Auch Musiktherapie, Erinnerungsarbeit und Krankengymnastik können Betroffenen helfen.

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Schmerzen und andere belastende Symptome bei fortgeschrittener Demenz

Menschen mit fortgeschrittener Demenz können am Lebensende verschiedene belastenden Beschwerden haben. Schmerzen, Luftnot oder Angst treten bei ihnen ungefähr genauso häufig auf wie bei Menschen mit anderen Erkrankungen. Es ist schwieriger diese Beschwerden bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz zu erkennen, da diese sich meist nicht mehr mit Worten mitteilen können.

Schmerzen

Schmerzen treten häufig auf. Ursachen können Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen durch Verschleißerkrankungen im Alter oder die mangelnde Bewegung durch Bettlägerigkeit, Zahnschmerzen, Harnblasenentzündungen oder Verstopfung sein. Die Einschätzung und Behandlung von Schmerzen bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz sind schwierig. Schon kleine Veränderungen des gewohnten Verhaltens können Hinweise auf Schmerzen sein. Zur Behandlung von Schmerzen können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte verschiedene Medikamente einsetzen, die unterschiedlich stark wirken oder gegen verschiedene Schmerzen eingesetzt werden. Auch nicht-medikamentöse Maßnahmen wie zum Beispiel Ergotherapie oder Physiotherapie können Schmerzen mindern.

Infekte

Das Immunsystem der Menschen mit Demenz ist geschwächt. Insbesondere in der Phase der fortgeschrittenen Demenz erleben die Betroffenen immer wieder Infekte, die mit Fieber verbunden sein können. Häufig sind es Infekte der Lunge bis hin zu Lungenentzündungen, die mit Luftnot einhergehen können. Auch Harnwegsinfekte kommen häufig vor und können starke Schmerzen auslösen.

Luftnot

Neben Schmerzen kann Luftnot sehr belastend und ängstigend für die Betroffenen und die Nahestehenden sein. Die Behandlung der Ursache ist nicht immer möglich oder zu belastend. Die Schwere der Luftnot kann jedoch meist gemildert werden. Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt wird gegebenenfalls eine Sauerstofftherapie verschreiben, wenn ein deutlicher Sauerstoffmangel im Blut vorliegt. Eine einfache Maßnahme zur Linderung der Luftnot ist ein kühler Luftzug im Mund-Nasen-Wagenbereich. Auch eine aufrechte Körperposition kann die Atmung erleichtern. Bei starker Luftnot und ausbleibender Wirkung anderer medikamentöser und nicht-medikamentöser Behandlungen kann Morphin niedrig dosiert angewendet werden.

Unruhe und Angst

Besonders am Lebensende kann sich eine starke Unruhe entwickeln. Angst kann ebenfalls Unruhe auslösen. Die engmaschige Begleitung durch vertraute Personen, Berührungen und Massagen oder auch Musik können sehr beruhigend wirken und Medikamente verzichtbar machen.

Akute Verwirrtheit

Unter einer Demenz kann es neben den Zeichen der Erkrankung zu einer akuten Verwirrtheit kommen. Auch hier können Schmerzen die Ursache sein. Wenn mögliche körperliche Ursachen für die Unruhe ausgeschlossen wurden und eine enge Begleitung der Betroffenen nicht zur Linderung führt, verordnet die Ärztin oder der Arzt manchmal spezielle Medikamente zur Linderung der Unruhe.

Epilepsie: Ursachen und Pathogenese

Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch wiederholte spontane epileptische Anfälle gekennzeichnet ist. Diese Anfälle resultieren aus einer Funktionsstörung des Gehirns, bei der es zu einer abnormen und synchronisierten Erregungsausbreitung zentraler Neurone (Nervenzellen) kommt. Bei einem epileptischen Anfall kommt es zu plötzlichen und unkontrollierten Entladungen von Neuronen, die über das normale Aktivitätsniveau hinausgehen. Diese abnorme elektrische Aktivität breitet sich entweder lokal begrenzt (fokale Anfälle) oder über das gesamte Gehirn (generalisierte Anfälle) aus.

Ungleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung

Im Gehirn besteht ein Gleichgewicht zwischen exzitatorischen (erregenden) Neurotransmittern (Botenstoffe), wie Glutamat, und inhibitorischen (hemmenden) Neurotransmittern, wie GABA (Gamma-Aminobuttersäure). Bei Epilepsie wird dieses Gleichgewicht gestört, wobei eine erhöhte Erregung oder eine verringerte Hemmung im Gehirn zu einer verstärkten neuronalen Aktivität führt.

Ionenkanal-Dysfunktion

Ionenkänale, die die elektrische Aktivität der Nervenzellen regulieren, spielen eine entscheidende Rolle in der Entstehung von epileptischen Anfällen. Mutationen in Genen, die für diese Ionenkanäle kodieren, können zu einer Dysfunktion der Kanäle führen, was die neuronale Erregbarkeit erhöht.

Synaptische Plastizität und neuronale Netze

Bei der Epilepsie kommt es oft zu einer Veränderung der synaptischen Verbindungen zwischen Nervenzellen, was zu einer langfristigen Übererregbarkeit neuronaler Netze führt.

Trigger für epileptische Anfälle

Epileptische Anfälle können durch eine Vielzahl von externen und internen Reizen (Triggern) ausgelöst werden. Schlafstörungen, Flackerlicht, Fieber, Alkoholkonsum und hormonelle Schwankungen können Anfälle auslösen.

Ursachen von Epilepsien bei Kindern

Ursache von Epilepsien bei Kindern sind u. a. Medikamentenentzug und Enzephalitiden (Gehirnentzündungen).

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