Die Neurologische Klinik des Krankenhauses Gummersbach widmet sich der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven und der Muskulatur. Mit einem engagierten Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten bietet die Abteilung ein breites Spektrum an ambulanten und stationären Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Struktur und Team
Die Neurologische Klinik verfügt über zwei Allgemeinstationen mit 66 Betten, eine Stroke Unit mit 10 Betten, 10 Betten für geriatrische Frührehabilitation und 4 Betten auf der interdisziplinären Intensivstation. Das ärztliche Team besteht aus einem Chefarzt, fünf Oberärzten und zwölf Assistenzärzten. Ergänzt wird das Team durch kompetente Pflegekräfte und Therapeuten.
Leistungsspektrum für Kinder und Jugendliche
Die Abteilung behandelt Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren mit allen Formen von akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen.
Diagnostische Verfahren
Das Leistungsspektrum umfasst eine Vielzahl diagnostischer Verfahren:
- Elektrophysiologie: Wach-EEG, Schlaf-EEG nach Schlafentzug, EEG mit Videoaufzeichnung zur Messung der Hirnströme bei z. B. Verdacht auf Epilepsie oder Kopfschmerzen unklarer Genese.
- Bildgebende Diagnostik:
- Schädelsonografie: Darstellung des Gehirns und des Rückenmarks bei Säuglingen.
- Röntgen.
- Computertomographien (CT): Röntgen-Schnittbildverfahren des Gehirns mit knöchernen Strukturen.
- Magnetresonanztomographien (MRT): sehr differenzierte Darstellung von Gehirn- und Rückenmarksstrukturen ohne Strahlenbelastung, aber zeitaufwändiger.
- Hirnwasseruntersuchungen: bei Verdacht auf entzündliche Hirnerkrankungen wie z. B. Neuroborreliose.
- Elektrophysiologische Untersuchungen: in Kooperation mit der Klinik für Neurologie: akustisch evozierte Potentiale, visuell evozierte Potentiale u.a.
- Augenärztliche Untersuchungen: bei Verdacht auf erhöhten Hirndruck, Sehnerventzündung o.ä. in Verbindung mit einem niedergelassenen Augenarzt.
- Physiotherapie: mit spezialisierten Therapiekonzepten (z. B. Krankheiten des N. facialis [VII. Lähmung des N. abducens [VI. Läsion des N. Verschluss und Stenose der A. Läsion des N. Aneurysma und Dissektion der A. Lähmung des N. trochlearis [IV. Läsion des N. Sepsis: Escherichia coli [E. Fraktur des 2. Lähmung des N. oculomotorius [III. Verschluss und Stenose der A. Krankheiten des N. trigeminus [V. Krankheiten des N. trigeminus [V. Läsion des N. Sonstige Affektionen des N. opticus [II. Affektionen des N. Fraktur des 1. Subarachnoidalblutung, von der A. Krankheiten des N. vestibulocochlearis [VIII.
Erfahrungen von Patienten
Die Erfahrungen von Patienten mit der Neurologie-Abteilung des Krankenhauses Gummersbach sind vielfältig. Einige Patienten berichten von einer erstklassigen und professionellen Behandlung, insbesondere in der Notaufnahme. Andere heben die Freundlichkeit und Zugewandtheit der Ärzte und des Stationsteams hervor.
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Es gibt jedoch auch kritische Stimmen. Einige Patienten bemängeln den Informationsfluss zwischen Ärzten und Angehörigen, die mangelnde Identifizierbarkeit von Ärzten ohne Dienstkleidung und Kommunikationsschwierigkeiten. In Einzelfällen wurde von einer desinteressierten Haltung des Personals und einer Vernachlässigung der Patientenversorgung berichtet.
Einige Patienten äußerten sich positiv über die Betreuung durch das Pflegepersonal, während andere von überlastetem Personal und rüdem Umgang mit Patienten berichteten. Auch die Verpflegung wurde von einigen Patienten als mangelhaft kritisiert.
Trotz dieser Kritikpunkte gibt es auch viele positive Rückmeldungen. Patienten berichten von einer guten Betreuung nach einem Schlaganfall, einer hervorragenden Behandlung bei Gürtelrose und einer erfolgreichen Genesung nach einem Hirnstamm-Infarkt. Viele Patienten loben die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals.
Informationen für PJ-Studierende
Für PJ-Studierende bietet die Neurologie-Abteilung des Krankenhauses Gummersbach eine strukturierte Ausbildung mit einem Rotationsplan, der Station (8 Wochen), Funktionsdiagnostik (2 Wochen), Stroke Unit/neurologische Notaufnahme (4 Wochen) und neurologische Intensivmedizin (2 Wochen) umfasst. Ein strukturiertes Logbuch ist vorhanden.
Die Arbeitszeiten sind von 8.00 bis 16.30 Uhr. Eine flexible Regelung für PJler mit Kind ist möglich. Es steht ein PJ-Aufenthaltsraum zur Verfügung, der von den Studierenden zum Eigenstudium genutzt werden kann (1,5 Stunden pro Tag). Die Teilnahme an Nachtdiensten ist fakultativ (Spätdienst auf Stroke/Neurolog. Notaufnahme).
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PJ-Studierende profitieren von freier Verpflegung, einer Aufwandsentschädigung von 300,00 €/Monat und der Möglichkeit einer freien Unterkunft. Es besteht eine Mitfahrgelegenheit nach Köln (80 Prozent der Assistenten). Eine Kooperation mit einem AWO-Kindergarten in der Nähe der Klinik ist gegeben. Die Teilnahme an einem neurologischen Kongress wird organisiert.
Das Tätigkeitsspektrum für PJ-Studierende umfasst die Betreuung eigener Patienten.
Herausforderungen und Verbesserungspotenziale
Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es in der Neurologie-Abteilung des Krankenhauses Gummersbach auch Herausforderungen und Verbesserungspotenziale. Dazu gehören:
- Verbesserung der Kommunikation: Ein besserer Informationsfluss zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen ist notwendig, um Missverständnisse und Unsicherheiten zu vermeiden.
- Erhöhung der Patientenzufriedenheit: Durch eine stärkere Patientenorientierung und eine verbesserte Organisation können Wartezeiten verkürzt und die Behandlungsqualität gesteigert werden.
- Optimierung der Verpflegung: Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung kann einen wichtigen Beitrag zur Genesung der Patienten leisten.
- Stärkung des Personals: Durch eine angemessene Personalausstattung und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre kann die Motivation und Leistungsbereitschaft des Personals gefördert werden.
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