Neurologische Notfallversorgung im Krupp Krankenhaus Essen: Informationen für Patienten

Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen bietet umfassende neurologische Notfallversorgung. Dieser Artikel soll Patienten und ihren Angehörigen Informationen über die Notaufnahme, spezielle neurologische Angebote und wichtige Anlaufstellen im Notfall geben.

Zentrale Notaufnahme: Wartezeiten und Dringlichkeit

Niemand möchte im Notfall warten. In der Zentralen Notaufnahme des Krupp Krankenhauses Essen lassen sich Wartezeiten jedoch nicht immer vermeiden, da Notfälle nicht planbar sind. Alle Notfallpatienten werden nach medizinischer Dringlichkeit behandelt, nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens. Bei weniger akuten Krankheitsbildern kann es daher zu längeren Wartezeiten kommen. Auch die in der Zentralen Notaufnahme veranlasste Diagnostik, wie Labor- oder Röntgenuntersuchungen, benötigt Zeit und ist mit Wartezeiten verbunden. Das Krankenhaus bittet hierfür um Verständnis.

Notdienstpraxen in Essen: Anlaufstellen außerhalb der Sprechzeiten

Außerhalb der Praxisöffnungszeiten des Hausarztes stehen in Essen Notdienstpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV Nordrhein) zur Verfügung. Diese können ohne vorherige Anmeldung aufgesucht werden.

  • Notdienstpraxis Essen-Rüttenscheid: Alfried-Krupp-Straße 21, 45131 Essen, Telefon 116 117
  • Notdienstpraxis Essen-Steele: Hellweg 100, 45276 Essen, Telefon 116 117

Öffnungszeiten:

  • Montag, Dienstag, Donnerstag: 19:00 bis 22:00 Uhr
  • Mittwoch, Freitag: 13:00 bis 22:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feiertag, 24.12.: 8:00 bis 22:00 Uhr

Wenn der Weg in die Notdienstpraxis nicht möglich ist, kann der Zentrale Ärztliche Notdienst unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 (kostenfrei) Hausbesuche vermitteln.

HNO-ärztliche Notdienstpraxis Essen-Rüttenscheid

In der HNO-Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein finden Patienten Hilfe außerhalb der Praxisöffnungszeiten ihres Hals-Nasen-Ohren-Arztes. Die Notfallpraxis kann ohne vorherige Anmeldung aufgesucht werden. Standort: Alfried Krupp Krankenhaus, Alfried-Krupp-Str. 21, 45131 Essen-Rüttenscheid.

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Öffnungszeiten:

  • Mittwoch, Freitag: 16:00 - 20:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag, Feiertage, Rosenmontag, 24.12.: 9:00 - 13:00 Uhr

Spezialisierte Neurologische Angebote im Krupp Krankenhaus

Das Neurozentrum des Alfried Krupp Krankenhauses behandelt sämtliche Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, des Spinalkanals, der Nervenwurzeln und peripheren Nerven sowie der Muskulatur. Im Mittelpunkt steht eine fachübergreifende Überwachungsstation einschließlich einer überregionalen Stroke Unit. Ein Zusammenspiel sämtlicher Möglichkeiten der neurologischen, neurophysiologischen und neuroradiologischen Diagnostik gewährleistet eine Abklärung auf höchstem Niveau.

Klinik für Neurologie

In der Klinik für Neurologie werden Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose, Parkinson-Krankheit, Schwindelerkrankungen, Sturzanfällen, Epilepsie, Demenz und Polyneuropathien untersucht und therapiert. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind die Diagnostik und Behandlung von Schlaganfallpatienten in jungen Lebensjahren einschließlich der Vaskulitis (Gefäßentzündungen) und des Moyamoya-Syndroms, die Diagnostik und Therapie von Multipler Sklerose und immunologisch bedingter Polyneuritis (CIDP) sowie die Abklärung unklarer Bewusstlosigkeitszustände mit autonomem Funktionslabor (Kipptischlabor).

Klinik für Neurochirurgie

In der Klinik für Neurochirurgie werden Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks operativ behandelt. Mit Hilfe neuester Techniken einschließlich Neuronavigation und Fluoreszenzmarkierung des Tumors wird ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie erfolgt die Entscheidung zugunsten operativer oder endovaskulärer Therapien bei der Behandlung von Aneurysmen und Angiomen. Die minimal invasive Technik zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls, der Spinalkanalstenose sowie bei der Stabilisierung ist seit Jahren etabliert.

Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

In der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, einem international bekannten Gefäßzentrum, werden Gefäßmissbildungen der Hirngefäße wie Aneurysmen oder arterio-venöse Malformationen und Durafisteln durch verschiedene endovaskuläre Verfahren behandelt. Zur Prävention des Schlaganfalls werden Gefäßeinengungen der Hals- oder Hirngefäße mit Stents versorgt. Die Behandlung des Schlaganfalls erfolgt Tag und Nacht durch Thrombektomie, wobei das Blutgerinnsel aus den Hirngefäßen mechanisch entfernt wird. Nachfolgend werden die Patienten auf der Stroke Unit im interdisziplinären Team weiterbehandelt.

Spezialsprechstunden und Ambulanzen

Das Krupp Krankenhaus bietet eine Vielzahl spezialisierter Sprechstunden und Ambulanzen für spezifische neurologische Erkrankungen an.

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Ataxie-Sprechstunde

Die Sprechstunde wird seit vielen Jahren von Frau Prof. Dr. Dagmar Timmann-Braun geleitet. Bei den Ataxien handelt es sich um Erkrankungen, die bevorzugt das Kleinhirn betreffen. Im Vordergrund steht eine gestörte Koordination von Bewegungen, z.B. des Stehens und Gehens, von Armbewegungen oder dem Sprechen. Es gibt ganz unterschiedliche Erkrankungen, die zu Ataxien führen können. Neben Erberkrankungen [z.B. der Friedreich Ataxie oder den spinozerebellären Ataxien (SCA)] können das seltene Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen sein. In anderen Fällen [z.B. der sporadischen Ataxie des Erwachsenenalters (SAOA)] ist die Ursache noch nicht bekannt. Für die meisten Formen der Ataxien gibt es bisher keine wirksame medikamentöse Therapie. Nähere Informationen zu den verschiedenen Formen der Ataxie finden Sie unter www.ataxie.de, der Webseite der Deutschen Heredo-Ataxie Gesellschaft. Frau Timmann-Braun ist seit 1997 Mitglied des Ärztlichen Beirates der Deutschen Heredo-Ataxie Gesellschaft (DHAG).

Botulinumtoxin-Sprechstunde

Durch die Botulinumtoxin-Injektion können die Symptome von Dystonie und Spastik wie Verkrampfungen, Schmerzen und Fehlstellungen gebessert werden. Unter den typischen Krankheitsbildern, die behandelt werden, finden sich fokale Dystonien wie zum Beispiel Lidkrämpfe (Blepharospasmus), der Schiefhals (Torticollis spasmodicus) oder die Funktionseinschränkungen beim Schreibkrampf (Graphospasmus). Zudem segmentale und sekundäre Dystonien wie bei einem Spasmus hemifacialis.

Epilepsie-Ambulanz

Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa jeder zehnte hat das Risiko, einen epileptischen Anfall zu erleiden. In der Regel müssen mehrere Anfälle auftreten, um von einer Epilepsie zu sprechen. Während eines epileptischen Anfalles kommt es zu rhythmischen, synchronen Entladungen von Nervenzellverbänden im Gehirn, welche sich als generalisierter oder fokaler Anfall präsentieren. Bei fokalen Anfällen ist die Symptomatik meist begrenzt auf eine Körperregion oder eine bestimmte Funktion. Die Diagnostik besteht aus einer ausführlichen Anamnese, Bestimmung differenzierter Laborwerte, der Aufzeichnung eines EEG und Bewertung sowie Empfehlung zur Bildgebung. Therapeutisch werden Antiepileptika in Einzel- und Kombinationsmedikation angewendet. In der Sprechstunde werden die Neueinstellung und Beratung zu bestehenden Medikationen angeboten. Die Epilepsie-Ambulanz befindet sich im 1. Obergeschoss. Eine Überweisung des behandelnden Neurologen ist erforderlich.

Poliklinik

Das Wort Poliklinik stammt aus dem Griechischen „polis“ und bedeutet Staat, Öffentlichkeit. Die Poliklinik stellt demnach die Schnittstelle zwischen der Klinik und den Bürgern dar. Für die Vorstellung in der Poliklinik ist ein Überweisungsschein von einem niedergelassenen Neurologen oder Hausarzt notwendig. Bitte bringen Sie vorhandene Arztbriefe sowie CT-/ MRT-Bilder o.Ä. mit bzw. senden Sie uns diese vorab über unser Kontaktformular zu. Als Privatpatient haben Sie die Möglichkeit, direkt bei einem unserer Oberärzte einen Termin zu vereinbaren. Bitte bringen Sie vorhandene Arztbriefe sowie CT-/ MRT-Bilder o.Ä. mit bzw. senden Sie uns diese vorab über unser Kontaktformular zu.

Rückenschmerzzentrum

Patienten mit Rückenschmerzen haben nicht selten eine Vielzahl von verschiedenen Arztbesuchen und sogar Operationen hinter sich, ohne dass sich die Beschwerden wesentlich bessern. Das Team des Rückenschmerzzentrums bietet Ihnen in enger Kooperation mit den Kliniken für Neurochirurgie, Orthopädie, Anästhesiologie, Psychosomatik sowie Psychiatrie eine interdisziplinäre Behandlung an, in der alle für die Diagnose und Therapie von Rückenschmerzen relevanten Fachrichtungen einer universitären Einrichtung eng zusammenarbeiten. Für die Vorstellung in unserem Zentrum benötigen Sie einen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Neurologen oder Hausarzt. Bitte bringen Sie alle vorhandenen Arztbriefe sowie CT-/ MRT-Bilder mit bzw.

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Vaskuläre Spezialsprechstunde

In der Vaskulären Spezialsprechstunde wird eine umfängliche Beratung und Diagnostik bei allen neurovaskulären Erkrankungen angeboten. Die Sprechstunde wird vom stellvertretenden Direktor Prof. Dr. med. geleitet. Termine sind aufgrund der sehr hohen Anfrage nur begrenzt verfügbar. Patienten ab 16 Jahren können Ihren Termin auch über unser ONLINE Terminbuchungsportal (rechter Kasten) buchen.

Ambulanz für Bewegungsstörungen

Zu den Bewegungsstörungen zählen verschiedene Erkrankungen, die die Körperhaltung und die präzise Ausführung von willkürlichen, aber auch von automatischen, unbewussten Bewegungen beeinträchtigen. Sie sind nicht durch Lähmungen oder Erkrankungen des Skelettsystems bedingt. Die Ursachen der meisten Störungen liegen in den sogenannten Basalganglien. Das sind Zentren, die im Inneren des Gehirns unterhalb der Hirnrinde lokalisiert sind. Auch Erkrankungen des Kleinhirns oder des Rückenmarks führen zu Bewegungsstörungen. Die Möglichkeiten der Behandlung vieler Bewegungsstörungen haben sich in den letzten Jahren durch die Entwicklung wirksamer Medikamente und auch operativer Verfahren deutlich verbessert. In der Ambulanz für Bewegungsstörungen werden u.a. behandelt.

Zentrum für Gehirngesundheit und Prävention (ZGP-E)

Im Zentrum für Gehirngesundheit und Prävention (ZGP-E) können Menschen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Demenz haben, präventiv untersucht werden um dann Betroffenen frühzeitig neue Therapien anbieten zu können. Demenz ist ein Überbegriff für Erkrankungen, die zu einem allmählichen Verlust geistiger Fähigkeiten (sogenannter kognitiver Funktionen) wie beispielsweise Erinnerungsvermögen, Erlernen neuer Inhalte, Orientierung und/oder Persönlichkeitsveränderungen führen, die die Alltagsaktivitäten zunehmend erschweren. Abhängig von der Ursache können auch andere Symptome (wie z.B. Störungen der Sprache oder Beweglichkeit) auftreten. Die Ursachen einer Demenz können vielfältig sein. Die häufigste Form der Demenz stellt die Alzheimer-Erkrankung dar. Weitere Ursachen sind die sogenannte vaskuläre (d.h. Wenn auch in der Regel eine Erkrankung des alternden Menschen, so können auch jüngere Menschen, d.h. oft deutlich vor dem 65. Lebensjahr von einer Demenz betroffen sein. Doch Probleme mit der Merkfähigkeit, Störungen des Verhaltens oder der Stimmung können auch Ausdruck des normalen Alterungsprozesses oder Folge von psychischen oder körperlichen Erkrankungen (z.B. Depression, Stoffwechselstörung, entzündlichen Krankheiten) sein. Daher ist eine fachärztliche Abklärung wichtig. In unserer Sprechstunde (Leitung Fr. Dr. Iris Trender-Gerhard) erhalten Patienten und Risikopersonen eine umfassende Diagnostik zur Abklärung bzw. Gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen ein Konzept zur (medikamentösen) Therapie entsprechend dem neuesten wissenschaftlichen Stand und adäquaten Unterstützung im Alltag zu erarbeiten. Menschen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Demenz haben, z.B.

Zentrum für Neuromuskuläre Erkrankungen

Diese reichen von Erkrankungen des Rückenmarks, über die peripheren Nerven, den Übergang zwischen Nerven und Muskeln, sowie letztlich den Muskeln selbst. Die Ursachen können Gendefekte, Entzündungen, Stoffwechselstörungen oder degenerative Prozesse sein. Die Vielzahl der einzelnen Erkrankungen die zum Teil sehr selten auftreten machen eine ausführliche Diagnostik unter Zuhilfenahme technischer Verfahren, wie z.B. der Elektrophysiologie erforderlich. Viele dieser Erkrankungen sind als Multisystemerkrankung zu verstehen, sodass ebenso eine enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen erforderlich ist. Das Zentrum für Neuromuskuläre Erkrankungen bietet das hierfür volle Spektrum der Diagnostik und erforderlichen Therapien an. Neuromuskuläre Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter werden in der Neuropädiatrie der Klinik für Kinderheilkunde I unter Leitung von Prof. Dr. med. behandelt.

Universitäre Schmerzmedizin

Sie leiden unter monatelangen Rückenschmerzen? Ihre Kopfschmerzen treten immer wieder anfallsartig auf? Die Schmerzen nach einer Operation wollen nicht besser werden? Die Universitäre Schmerzmedizin bündelt und koordiniert die Expertise aller Kliniken, Institute und Fachzentren, die sich der Behandlung akuter und chronischer Schmerzen widmen. Wir bieten Ihnen ein ganzheitliches Konzept: Diagnostik und Therapie erfolgen interdisziplinär mit mehreren Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen im Team. In den uns angegliederten Fachzentren erarbeiten wir gemeinsam mit Ärztinnen, Ärzten, Physio- und Psychotherapeutinnen und -therapeuten eine genau auf Sie abgestimmte Therapiestrategie.

Funktionelle Neurologische Störungen

Als funktionell bezeichnet man neurologische Symptome, denen keine Schädigung des Nervensystems zugrunde liegt, sondern eine Fehlschaltung zwischen Bewegungskontrolle und Gedankenwelt. Zu den Krankheitsformen gehören funktionelle Bewegungsstörungen, dissoziative Anfälle, der phobische Schwankschwindel, Sensibilitätsstörungen und diverse weitere Symptome. Ausgelöst werden funktionelle neurologische Störungen häufig durch akute Krankheitszustände oder chronische Belastungen, es können jedoch eine Vielzahl von körperlichen und psychische Einflussfaktoren mitwirken. Für die ambulante Vorstellung brauchen Sie einen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Neurologen. Bitte bringen Sie alle vorhandenen Arztbriefe sowie CT-/ MRT-Bilder o.Ä. mit bzw.

Geriatrie

bietet eine modernste Struktur zur Vorbeugung, Erkennung, konservative und interventionelle Behandlung körperlicher und seelischer Erkrankungen im biologisch fortgeschrittenen Lebensalter. Apparative Zusatzdiagnostik mit spezifischen geriatrischen Aspekten (z.B. Univ.-Prof. Dr. med. Martin Köhrmann.

Klinische Neuroonkologie

Im Schwerpunkt Klinische Neuroonkologie der Klinik für Neurologie werden Patientinnen/ Patienten mit gutartigen und bösartigen Tumoren des Gehirns, des Rückenmarks und ihrer Hüllen, mit Hirnmetastasen anderer Krebserkrankungen und mit Tumoren, die durch lokale Ausbreitung in das Schädelinnere eingedrungen sind, behandelt. Der Schwerpunkt ist assoziiert mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, eines der größten Tumorzentren in Deutschland, und Teil eines interdisziplinären Behandlerteams. Wir bieten die neuesten medikamentösen Therapieentwicklungen und Studien mit vielversprechenden Medikamenten an.

Multiple Sklerose (MS)

Bei der MS handelt es sich um eine autoimmunvermittelte entzündliche Erkrankung, welche die Hülle der Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark betrifft. Dies führt zu einer lokalen Schädigung der Nervenfaser mit entsprechenden neurologischen Funktionsausfällen. Diese können in unterschiedlichen Verlaufsformen auftreten, von denen die schubförmige Symptomausbildung mit vollständigem Rückgang die häufigste ist. Ein Übergang mit stetiger Verstärkung der Symptome ist möglich (Sekundär chronisch progrediente MS). Daneben tritt eine Form auf, bei der sich von Beginn an eine kontinuierliche Verschlechterung einstellt, ohne Auftreten von Schüben (primär chronisch progrediente MS). Behandlung mit Immuntherapeutika für den milden/moderaten Verlauf und den hoch-aktiven Verlauf (u.a. Beratung und Behandlung von begleitenden Beschwerden (z.B.

Wichtige Hinweise für den Besuch der Ambulanz

Damit Sie rund um Ihren Besuch in unserer Sprechstunde optimal unterstützt werden können, bringen Sie bitte folgende Dokumente mit:

  • Informationen/ Auflistung über Ihre aktuellen Beschwerden und bisherigen Krankheiten
  • Alle neurologischen Vorbefunde des niedergelassenen Neurologen oder der neurologischen Klinik
  • Ihre Versichertenkarte
  • Einen Überweisungsschein des behandelnden Hausarztes oder Neurologen für das aktuelle Quartal

Die durchschnittliche Verweildauer für einen Termin in unserer Ambulanz beträgt zwei bis drei Stunden. Es wird empfohlen, sich zur Sprechstunde durch einen Angehörigen begleiten zu lassen, um die umfangreichen Informationen besser auswerten und nutzen zu können.

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