Lecithin Granulat Wirkung Gehirn: Ein umfassender Überblick

In einer Zeit, in der das Interesse an einem gesünderen Lebensstil und natürlichen Wegen zur Unterstützung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens stetig wächst, rückt Lecithin als eine Substanz in den Vordergrund, die definitiv Aufmerksamkeit verdient. Lecithin ist nicht nur ein modisches Nahrungsergänzungsmittel, sondern eine natürliche Mischung von Phospholipiden, die im Körper häufig vorkommt, hauptsächlich als Bestandteil der Zellmembranen. Es ist in Lebensmitteln wie Eiern, Sojabohnen, Sonnenblumenkernen oder Leber enthalten und wird in der Lebensmittelindustrie häufig als Emulgator verwendet, beispielsweise in Schokolade oder Margarine.

Die Frage „Wann ist es sinnvoll, Lecithin einzunehmen?“ wird dabei immer häufiger gestellt. Lecithin wird besonders für seine Unterstützung der Gesundheit des Gehirns, der Leber und des Herz-Kreislauf-Systems geschätzt.

Was ist Lecithin?

Lecithin, oder auch Phosphatidylcholin, zählt zur Gruppe der Phospholipide, die wichtige Bestandteile der Zellmembranen sind, unter anderem in Gehirn- und Nervenzellen. Phospholipide sind zuständig für den Ionentransport durch die Zellmembranen, isolieren die Nervenfortsätze und sorgen so für die reibungslose Weitergabe von Nervenimpulsen. Zudem ist Lecithin Ausgangssubstanz für wichtige Botenstoffe im Gehirn und Nervensystem.

Lecithine (vom griechischen Wort für „Eidotter“) bilden eine Gruppe chemischer Verbindungen, die zu den fettähnlichen Substanzen zählen. Sie sind auch als Phosphatidylcholine (PC) bekannt und bilden Stoffgruppen aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin. Im Alltag bezeichnet man mit „Lecithin“ einen Nährstoff, der aus Lebensmitteln wie Soja, Eiern und Leber, aber auch aus Nahrungsergänzungsmitteln gewonnen werden kann.

In der Lebensmittelchemie wird unter Lecithin üblicherweise ein komplex zusammengesetztes Lipidgemisch verstanden, das nur etwa 25 Prozent aus dem "reinen" Lecithin (Phosphatidylcholin) besteht. Aus dem Lecithin-Gehalt eines Lebensmittels lässt sich daher nicht ohne weiteres auf seinen Gehalt an reinem Lecithin schließen.

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Lecithin wird heute größtenteils aus pflanzlichen Produkten wie Sojabohnen, Raps, Mais, Erdnüssen und Sonnenblumen gewonnen, da tierische Rohstoffe für eine Gewinnung zu teuer sind. Auch der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich. Hersteller sind nicht verpflichtet, den Ursprung des Lecithins anzugeben, es sei denn, es handelt sich um kennzeichnungs­pflichtige Allergene wie Hühnerei oder Soja.

Die Bedeutung von Cholin

Cholin (früher auch als Vitamin B4 bezeichnet) ist ein Aminoalkohol, gehört zu den Sphingomyelinen. Verestert mit Phosphatidsäure wird es zu Lecithin (Phosphatidylcholin). Wie genau Cholin im Körper wirkt und wie viel davon im Körper vorhanden ist, ist noch nicht ausreichend erforscht. Der persönliche Cholinbedarf hängt von der Ernährung, Alter, Geschlecht und genetischen Faktoren ab. Der Körper kann Cholin sowohl selbst herstellen, als auch über die Nahrung aufnehmen. Ob die eigene Produktion immer ausreicht, ist in der Wissenschaft bisher umstritten.

Lecithin enthält etwa 23 % Phospatidylcholin, trägt aber aufgrund der eher geringen Verzehrmengen nur wenig zur Versorgung bei. Viel Cholin kommt in Eiern (226 mg/100 g), Erdnüssen (50 mg/100 g), Sojabohnen (116 mg/100 g), Leinsamen (78,7 mg/100 g), Vollkornbrot (10 mg/100 g) und in Leber (280-430 mg/100 g) vor. Empfehlenswert sind alle Arten Nüsse und Samen, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Kohlgemüse.

Ein cholinarme Ernährung führt zu einer Steigerung der körpereigenen Bildung. Cholin selbst ist Baustein verschiedener Membranlipide und Bestandteil von Acetylcholin, einem wichtigen Botenstoff (Neurotransmitter) im Nervensystem.

Für Cholin sind folgende gesundheitsbezogene Angaben erlaubt, sofern mindestens 82,5 mg Cholin je 100 g oder 100 ml bzw. je Portion Lebensmittel (pro Tagesdosis bei einem Nahrungsergänzungsmittel):

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  • trägt zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei
  • trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei
  • trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei

Darüber hinaus gehende Werbeaussagen zum Schutz vor einer Fettleber oder zu deren Rückbildung sowie zu weiteren Lebererkrankungen sind verboten. Aktuell sehen auch medizinische Leitlinien keine Cholin-Supplementierung vor. Eine Extra-Portion Cholin sorgt auch nicht für eine bessere "Entgiftungs-"Leistung der Leber.

In Nahrungsergänzungsmitteln werden vor allem Cholinbitartrat, Citicolin (CDP-Cholin) und Lecithin (Phospatidylcholin) eingesetzt. Citicolin ist eine neuartige Lebensmittelzutat. Sie darf mit maximal 92 mg Cholin pro Tag (= 500 mg Citicolin) dosiert werden. Die Aufnahme aus natürlichen Lebensmitteln wie Eigelb ist deutlich höher als bei Cholinbitrartrat.

Eine zu hohe Cholinaufnahme (ca. 7,5 g) kann zu unerwünschten Nebenwirkungen wie einem fischartigen Körpergeruch und Magen-Darm-Beschwerden führen sowie einen niedrigen Blutdruck verursachen. Zur Sicherheit sollten täglich nicht mehr als 3,5 g Cholin (Upper Level, UL) aufgenommen werden.

Klinisch relevante Wechselwirkungen mit Medikamenten sind bisher nicht bekannt.

Es gibt derzeit keinerlei Empfehlungen, zusätzliches Cholin aufzunehmen. Unter Umständen kann es jedoch in Schwangerschaft insbesondere bei Veganerinnen (nach ärztlicher Rücksprache) sinnvoll sein.

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Lecithin und seine Wirkung auf das Gehirn

Lecithin wird besonders für seine Unterstützung der Gesundheit des Gehirns geschätzt. Es enthält nämlich Cholin - eine Substanz, die eine Schlüsselrolle bei der Übertragung von Nervenimpulsen und der Bildung des Neurotransmitters Acetylcholin spielt. Acetylcholin ist für die ordnungsgemäße Funktion von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und allgemeiner kognitiver Leistungsfähigkeit unerlässlich.

Steht zu wenig Lecithin zur Verfügung, kann es zum Nachlassen der kognitiven Leistungsfähigkeit, der Reaktionsgeschwindigkeit und des Erinnerungsvermögens kommen - das Gehirn funktioniert nicht mehr einwandfrei.

Lecithin wird in Nerven und Gehirn zu Acetylcholin umgewandelt, dem bedeutendsten Botenstoff des Nervensystems. Lecithin liefert den Baustein Cholin, aus dem der Botenstoff Acetylcholin hergestellt wird. Dieser spielt eine Rolle bei der Speicherung von Daten im Gehirn und ist somit wichtig für die Gedächtnisleistung. Auch an der Neubildung von Nervenfasern ist Lecithin maßgeblich beteiligt. Insgesamt ermöglicht Lecithin somit lebenswichtige Steuervorgänge in Gehirn und Nerven.

Wann ist die Einnahme von Lecithin sinnvoll?

Auf die Frage „Wann sollte man Lecithin einnehmen?“ gibt es keine eindeutige Antwort, da es darauf ankommt, was Sie davon erwarten.

  • Bei intensiver geistiger Anstrengung: Studenten während der Prüfungszeit, Menschen mit anspruchsvollen Berufen oder diejenigen, die kreative Tätigkeiten ausüben, fühlen oft Müdigkeit, Unfähigkeit sich zu konzentrieren und Gedächtnisprobleme.
  • Im höheren Alter: Mit zunehmendem Alter sinkt der Acetylcholinspiegel im Gehirn, was sich in einer Verschlechterung des Gedächtnisses oder einer verminderten Konzentrationsfähigkeit äußern kann.
  • In der Rekonvaleszenzphase: Nach Krankheit, Operation oder langfristigem Stress ist der Körper oft geschwächt.
  • Bei erhöhtem Alkoholkonsum oder Medikamenteneinnahme: Wie bereits erwähnt, spielt die Leber eine Schlüsselrolle bei der Entgiftung des Körpers.

Buer Lecithin plus Vitamine als Stärkungsmittel bei Erschöpfung: Wenn Schlaf und andere Erholungspausen nicht mehr ausreichen, einen Erschöpfungszustand zu überwinden, kann das zum Problem werden. Die Leistungsfähigkeit nimmt Stück für Stück ab und alle Mühen, sie wieder herzustellen, schlagen fehl. Gerade in zunehmendem Alter verfügt der Körper oft nicht über die nötigen Reserven, um auch in körperlich oder emotional fordernden Zeiten zu bestehen. Permanente Müdigkeit und Abgeschlagenheit können die Folge sein. Neben Alltagsstress und schwierigen Lebensphasen steckt häufig auch ein Vitaminmangel (Hypovitaminose) hinter einer hartnäckigen Erschöpfung. Diesen hinreichend auszugleichen, fällt oft gar nicht so leicht. Ein Hindernis ist auch, dass man in stressigen Zeiten eine gesunde und ausgewogene Ernährung oft vernachlässigt. In Zeiten von erhöhter Belastung empfiehlt sich daher die Einnahme von Buer Lecithin plus Vitamine als Stärkungsmittel bei Erschöpfungszuständen. Die enthaltenen Nährstoffe fördern Ihre Erholung und stärken Ihre Nerven. Sie unterstützen Ihre körperliche und geistige Regeneration nach einer Erschöpfung. So werden Sie wieder fit und vital - ohne Abstriche Ihrer Aktivität in Kauf nehmen zu müssen.

Buer Lecithin plus Vitamine als Stärkungsmittel bei schwachen Nerven: Stress und Hektik, die zunehmende Informationsflut und wachsende Anforderungen einer Leistungsgesellschaft stellen unsere mentale Fitness Tag für Tag auf die Probe. Gerade im Alter kann der Alltag zu einer Herausforderung werden und erfordert vor allem eines: starke Nerven. Zentrale Schaltstelle für die Verarbeitung all der Informationen, die täglich auf uns einprasseln, ist das Gehirn. Ein enormes Netzwerk aus mehr als 100 Milliarden Nervenzellen bewerkstelligt die Weitergabe tausender Informationen in Sekunden-Bruchteilen. Die Informationsübertragung erfolgt von einer Nervenzelle zur anderen über Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter. Ein besonders wichtiger Neurotransmitter ist das Acetylcholin. Damit dieses hochempfindliche System reibungslos funktioniert und Ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sichergestellt ist, muss auf die einzelnen Komponenten Verlass sein: Die Nervenzellen müssen intakt und ein ausreichendes Angebot vor allem an Acetylcholin muss gewährleistet sein. Dafür braucht unser Gehirn Energie und Cholin.

Lecithin bei der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (CMT)

Eine besondere Rolle scheint Lecithin für eine gut funktionierende Weitergabe von Nerven-Signalen zu spielen. Denn Lecithin trägt dazu bei, dass Nervenfasern isoliert werden. Die elektrischen Nervenimpulse können hierdurch schnell und effektiv weitergeleitet werden. Eben diese Signalweitergabe scheint bei einer seltenen Erkrankung, der „Charcot-Marie-Tooth“-Krankheit (CMT) beeinträchtigt zu sein, was schwere Krankheitssymptome hervorruft. Neue Forschungsergebnisse bieten nun einen vielversprechenden Behandlungsansatz.

„Wir konnten erstmals an Nagetieren zeigen, dass Lecithin die Isolierung und Funktion von beeinträchtigten Nervenzellen wieder verbessert“, sagt Professor Sereda von der Klinik für Klinische Neurophysiologie der Universitätsmedizin Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin.

Die Myelinschicht ist sehr fettreich und diejenige Struktur, die die Fortsätze von Nervenzellen elektrisch isoliert. „An dieser Stelle kam uns ein einfacher Gedanke: Der natürliche Stoff Lecithin ist ein Hauptbestandteil der Myelinschicht. Womöglich könnte er Heilung bringen“, sagt Dr. Fledrich, der bei diesem Projekt eng mit Sereda zusammengearbeitet hat und mittlerweile an der Universität Leipzig tätig ist. Die Forschenden gaben betroffenen Tieren daraufhin eine lecithinreiche Kost. In mehreren aufeinanderfolgenden Studien konnten sie sodann zeigen, dass dies die Myelinschicht wieder aufbaut und maßgeblich Besserung bringt.

Ob Betroffene der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit hiervon profitieren, ist aber noch nicht geklärt. „Unser Ziel ist es, dies in Zukunft durch eine Klinische Studie systematisch zu untersuchen. Ob Lecithin bei gesunden Menschen die Leistungsfähigkeit von Nervenzellen verbessert, stellen die Wissenschaftler infrage. „Wir halten das für nicht wahrscheinlich“ , so Sereda und Fledrich.

Dosierung und Einnahme

Die Dosierung kann je nach Form des Lecithins variieren, ob in Kapseln, Granulat oder flüssig. Die meisten Hersteller empfehlen eine tägliche Dosis zwischen 1000 und 2400 mg Cholin, was etwa ein bis zwei Esslöffeln granulierten Lecithins pro Tag entspricht. Bei regelmäßiger Einnahme ist es wichtig, auszuharren. Die Ergebnisse zeigen sich in der Regel nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen.

In der Praxis könnte das zum Beispiel so aussehen: Frau Marie, eine siebzigjährige Rentnerin, begann sich über häufiges Vergessen zu beklagen. Nach Rücksprache mit ihrem Arzt begann sie, Sonnenblumenlecithin in Granulatform einzunehmen, das sie jeden Morgen ihrem Joghurt hinzufügt. Nach zwei Monaten stellt sie fest, dass sie sich Namen und Ereignisse besser merken kann und sich zudem ihre Hautqualität verbessert hat.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Lecithin gehört zu den Substanzen, die für die meisten Menschen sicher und gut verträglich sind. In hohen Dosen können jedoch Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Durchfall auftreten. Schwangere und stillende Frauen sollten die Einnahme von Lecithin immer mit einem Arzt besprechen, insbesondere wenn es um höhere Dosen geht.

Arten von Lecithin

Auf dem Markt gibt es verschiedene Arten von Lecithin - Soja-, Sonnenblumen- oder Eilecithin. Am häufigsten wird Sojalecithin verwendet, das auch preislich am günstigsten ist. Für diejenigen, die genetisch veränderte Rohstoffe vermeiden möchten, ist Sonnenblumenlecithin geeignet, das auf schonendere Weise hergestellt wird und keine Allergene enthält. Bei der Auswahl ist es wichtig, nicht nur auf die Zusammensetzung, sondern auch auf die Herkunft und Verarbeitung zu achten. Idealerweise sollte Lecithin ohne GVO, ohne künstliche Zusätze und in Bio-Qualität sein.

Als Alternative zu Soja gelten Sonnenblumenkerne bzw. ihr Öl. Sonnenblumen sind gentechnisch nicht verändert. Ideal ist eine Gewinnung des Sonnenblumenöls durch Kaltpressung und eine anschließende Entölung des Lecithins mittels CO 2.

Lecithin in Lebensmitteln

Nennenswerte Mengen von Lecithin und seines Bestandteils Cholin finden sich in Eiern, Käse, Milch, Fisch und Rinderleber. Vegetarier und Veganerinnen können ihren Lecithinbedarf durch Soja, Weizenkeime, Ölsamen, Hefe, Nüsse, Lupinen und Hülsenfrüchte wie Erbsen decken. Wichtig ist aber nicht allein die Menge an Lecithin, die ein Nahrungsmittel oder ein Präparat enthält, sondern auch, ob das Lecithin gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren enthält. Nur letztere begünstigen die biologische Wirkung des Stoffes.

Hohe Gehalte an Lecithin finden sich in Walnüssen, Eiern, Mais, Erbsen, Sojaprodukten, Lupinen und Buttermilch - und in zahlreichen Präparaten.

Kritische Betrachtung und Studienlage

Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass eine zusätzliche Gabe von Lecithin die Funktion des Nervensystems, das Denkvermögen, die Erinnerung oder die Konzentration positiv beeinflussen kann. Zu diesem Fazit kam die Europäische Behörde für Lebens­mittel­sicherheit (EFSA), als sie die dazu eingereichten wissenschaftlichen Studien überprüfte.

Obwohl Hersteller Lecithin nicht mit der Aussage für "Gehirn und Nerven" bewerben dürfen, gibt es noch etliche lecithin­haltige Produkte auf dem Markt, die so beworben werden. Sie umgehen das Werbeverbot, indem sie den Produkten bestimmte B-Vitamine (z.B. B1, B6) oder auch Spurenelemente wie Kupfer hinzugeben. Für diese Mikronährstoffe sind Gesundheits­aussagen, wie "leistet einen Beitrag zur normalen Funktion des Nervensystems" oder "trägt zur normalen psychischen Funktion bei" (für Niacin) erlaubt.

Die Studienlage zu Lecithin ist jedoch eher dünn und es gibt sogar Untersuchungen, die auf mögliche Schadwirkungen hindeuten.

Mögliche Schadwirkungen und Risiken

Besonders darmschädigend sind die Emulgatoren Carboxymethylcellulose und Polysorbat-80, die sowohl in Lebensmitteln als auch in Kosmetikprodukten oder gar in Medikamenten vorkommen.

Bestimmte Arten von Darmbakterien (z. B. Escherichia) wandeln Cholin, Phosphatidylcholin und L-Carnitin in Trimethylamin (TMA) um. TMA wird in der Leber zu Trimethylaminoxid (TMAO) umgewandelt. Erhöhte TMAO-Werte im Blut stehen im Verdacht, die Entstehung von Arteriosklerose und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern.

Sojalecithin könnte die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin hemmen.

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