Neuronale Entwicklung bei 8-jährigen Mädchen: Ein umfassender Überblick

Einführung

Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und unser Verständnis des Gehirns, seiner Struktur und seiner Funktionen erheblich erweitert. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für die Erziehung und Bildung von Kindern, da sie uns helfen, Lernprozesse besser zu verstehen und effektiver zu gestalten. Dieser Artikel beleuchtet die neuronale Entwicklung bei 8-jährigen Mädchen, wobei sowohl die strukturellen Veränderungen im Gehirn als auch die Auswirkungen auf kognitive und emotionale Fähigkeiten berücksichtigt werden.

Die Struktur des Gehirns

Das Gehirn eines Menschen ist ein komplexes Organ, das aus verschiedenen Teilen besteht, die jeweils spezifische Funktionen erfüllen. Das Gehirn hat ein mittleres Gewicht von 1.245 g bei Frauen und von 1.375 g bei Männern. Die wichtigsten Bestandteile sind:

  • Großhirn (Cerebrum): Nimmt den größten Teil des Gehirns ein und besteht aus zwei Hälften (Hemisphären), die durch den Balken (Corpus callosum) miteinander verbunden sind. Die linke Hemisphäre ist vor allem für Sprache, Denkprozesse, Mathematik und Logik zuständig, während die rechte Hemisphäre visuell-räumliche Wahrnehmung, Gefühle, Kreativität, Fantasie, Kunst und Musik steuert. Zum Großhirn gehört ferner das limbische System, das gefühlsmäßige Reaktionen wie z.B. Angst, Freude und Wut steuert.
  • Stirnlappen (Frontallappen): Umfasst etwa 25% der Gehirnmasse und ist für die Kontrolle der Motorik, die grammatikalische Verarbeitung der Sprache (Broca-Areal), das Bewusstsein, Gedanken, Gefühle, Stimmungen, Konzentration, Denken, Planen, Urteilen, Entscheiden, das Kurzzeit- bzw. Arbeitsgedächtnis, den Willen und die Persönlichkeit zuständig.
  • Scheitellappen (Parietallappen): Verantwortlich für selektive Aufmerksamkeit, die Integration sensorischer Informationen, die räumliche Orientierung, die visuelle Steuerung von Bewegungen, räumliches Denken, Geometrie, Rechnen und Lesen.
  • Schläfenlappen (Temporallappen): Zuständig für das Hören, das Wortverständnis, Musik und andere auditive Informationen sowie das Sprach- bzw. lexikalische Wissen (Wernicke-Zentrum).
  • Insellappen (Lobus insularis): Der kleinste Abschnitt des Großhirns, zuständig für das Riechen, Schmecken, Körperempfindungen wie Hunger, Durst, Schmerz oder Blasendruck, aber auch andere Gefühle.
  • Kleinhirn (Cerebellum): Der nach dem Großhirn zweitgrößte Bereich des Gehirns, der ebenfalls aus zwei Hemisphären besteht. Es steuert unbewusst die Muskulatur und hält den Körper im Gleichgewicht. Ferner bekommt es über die Brücke willkürliche Bewegungsimpulse aus dem Großhirn und koordiniert die jeweiligen Bewegungen. Außerdem hat das Kleinhirn die Aufgabe, automatisierte Bewegungsabläufe wie z.B. Gehen, Radfahren oder Schwimmen zu speichern.
  • Zwischenhirn (Diencephalon): Umfasst unter anderem den Thalamus und den Hypothalamus. Der Thalamus empfängt zunächst die Wahrnehmungen der Sinnesorgane sowie Empfindungen aus dem Körper. Es erfolgt dann eine primitive Informationsverarbeitung, wobei der Thalamus als Filter fungiert und z.B. anhand von Situationen wie Schlaf oder Nahrungszunahme entscheidet, welche Informationen an das Großhirn weitergeleitet werden sollen. Deshalb wird er oft als "Tor zum Bewusstsein" bezeichnet. Zugleich wird das Großhirn vor Überlastung geschützt. Der Hypothalamus ist das wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems. Er kontrolliert lebenswichtige Funktionen wie Körpertemperatur, Blutdruck, Nahrungs- und Wasseraufnahme, Schlaf und Geschlechtstrieb.
  • Hirnstamm (Truncus encephali): Der entwicklungsgeschichtlich älteste Bereich unseres Gehirns. Der Hirnstamm umfasst das Mittelhirn, die bereits erwähnte Brücke und das verlängerte Rückenmark (Nachhirn). Das Mittelhirn ist eine Umschaltstelle, die Nervenerregungen über das Zwischenhirn an das Großhirn weiterleitet oder auf motorische Nervenzellen umlenkt. Ferner steuert es die meisten Gesichts- und Augenmuskeln. Die Brücke ist ebenfalls eine Umschaltstation, insbesondere für Erregungen, die zwischen den beiden Hälften des Großhirns bzw. des Kleinhirns verlaufen. Das verlängerte Mark steuert grundlegende und überlebenswichtige Funktionen wie Herzfrequenz, Atmung und Blutkreislauf.

Das Gehirn besteht aus rund 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die über 100 Billionen Synapsen (Kontaktstellen) miteinander kommunizieren. Jede Nervenzelle hat ein Axon, das zwischen Bruchteilen eines Millimeters und mehr als einem Meter lang sein kann, und Dendriten, die sie mit vielen anderen Neuronen verbinden. Die Kommunikation zwischen den Neuronen erfolgt durch den Austausch von Neurotransmittern, d.h. von komplexen Aminosäuren wie Serotonin, Endorphin, Dopamin, Adrenalin usw. Diese werden am Ende eines Axons freigesetzt, überqueren den synaptischen Spalt und werden dann von den Rezeptoren der Synapse eines Dendrits aufgenommen und wieder in einen elektrischen Impuls umgewandelt.

Neuronale Entwicklung im Kindesalter

Die neuronale Entwicklung beginnt bereits im Mutterleib und setzt sich bis in die späte Adoleszenz fort. In der dritten Woche nach der Empfängnis faltet sich die dünne Zellschicht des Ektoderms einwärts zu einem flüssigkeitsgefüllten Zylinder, dem so genannten Neuralrohr, und verschließt diesen etwas später. Aus dem Neuralrohr entstehen das Gehirn und das Rückenmark. In ihm wandern die in einem rasanten Tempo entstehenden Nervenzellen zu ihrem jeweiligen Bestimmungsort, wobei sie sich an radial ausgerichteten Gliazellen orientieren. An ihrem Bestimmungsort stellen sie sich dann in Reihen und Schichten auf. So entstehen in der 4. bis 6. Lebenswoche Verdickungen, die drei Hirnbläschen, aus denen sich die Gehirnabschnitte entwickeln. Zugleich verteilen sich Neuronen längs des Neuralrohrs, verästeln sich im übrigen Embryo und bilden so langsam das zentrale Nervensystem aus. In der 10. In den kommenden Lebenswochen werden weiterhin neue Neuronen - etwa 250.000 pro Minute - in der Mitte des Gehirns produziert und wandern von dort zu ihrem Bestimmungsort. Eine Unmenge von Nervenzellen wird aber auch wieder abgebaut. Bis zur 15. Lebenswoche bilden sich Klein- und Mittelhirn sowie der Balken aus. Die beiden Großhirnhälften wachsen rasant (vor allem nach hinten), verdicken sich nach außen und bilden die ersten Furchen aus. Haben die meisten Nervenzellen ihre endgültige Position erreicht, sind alle wichtigen Gehirnstrukturen ausgebildet. Erst dann bilden die Neuronen Axone und Dendriten aus, wobei an der Entstehung der Synapsen Gliazellen beteiligt sind. Eine weitere wichtige Entwicklung im frühkindlichen Gehirnwachstum ist die Ausbildung der Myelinscheide, welche die Axone isoliert.

Bei der Geburt enthält das Gehirn eines Säuglings rund 100 Milliarden Neuronen, die gleiche Anzahl wie beim Erwachsenen. Die Nervenzellen des Neugeborenen sind aber noch nicht voll ausgebildet und wenig vernetzt. Ein Neuron hat durchschnittlich nur 2.500 Synapsen; bei Kleinkindern sind es hingegen bis zu 15.000 Synapsen. Auch bewegen sich Nervenimpulse viel langsamer: Die neurale Geschwindigkeit nimmt zwischen Geburt und Adoleszenz um das 16fache zu - (Klein-) Kinder verfügen noch über zu viele mögliche Leitungsbahnen, was Erregungen länger "fließen" lässt. Somit ist das Gehirn zum Zeitpunkt der Geburt immer noch recht unreif; lediglich ein Grundgerüst wurde angelegt. In der Regel ist die rechte Hemisphäre etwas weiter entwickelt als die linke.

Lesen Sie auch: Mutter-Tochter-Beziehung stärken

In den ersten Lebensjahren kommt es zu einer rasanten Zunahme der Synapsenbildung, gefolgt von einem selektiven Abbau (Synaptic Pruning) nicht benötigter Verbindungen. Dieser Prozess ermöglicht es dem Gehirn, sich an die spezifischen Anforderungen der Umwelt anzupassen und effizientere neuronale Schaltkreise zu entwickeln. Die Überproduktion von Synapsen in den ersten wenigen Lebensjahren ermöglicht das schnelle Erlernen ganz unterschiedlicher Verhaltensweisen, Sprachen, Lebensstile usw. Ein großer Teil der weiteren Gehirnentwicklung bei Kindern besteht dann darin, die für ihre Lebenswelt nicht relevanten Synapsen abzubauen und die benötigten Bahnen zwischen Neuronen zu intensivieren. So bestimmt letztlich die Umwelt - das in ihr Erfahrene, Gelernte, Erlebte, Aufgenommene - zu einem großen Teil die Struktur des Gehirns.

Neuronale Entwicklung bei 8-jährigen Mädchen

Im Alter von 8 Jahren befindet sich das Gehirn eines Mädchens in einer wichtigen Phase der Entwicklung. Die Anzahl der Synapsen hat sich stabilisiert, und der Fokus liegt nun auf der Stärkung und Verfeinerung der bestehenden neuronalen Verbindungen. Dies führt zu einer Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, der emotionalen Regulation und der sozialen Kompetenzen.

Kognitive Entwicklung

  • Verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration: Der präfrontale Kortex, der für Aufmerksamkeit und Konzentration zuständig ist, reift weiter, wodurch sich die Fähigkeit des Mädchens verbessert, sich auf Aufgaben zu konzentrieren und Ablenkungen zu widerstehen.
  • Stärkere Gedächtnisleistung: Das Gedächtnis wird effizienter, wodurch das Mädchen in der Lage ist, Informationen besser zu speichern und abzurufen. Dies wirkt sich positiv auf die schulischen Leistungen aus.
  • Entwicklung exekutiver Funktionen: Exekutive Funktionen wie Planung, Problemlösung und Entscheidungsfindung werden weiterentwickelt. Das Mädchen lernt, Aufgaben zu organisieren, Prioritäten zu setzen und flexibel auf neue Situationen zu reagieren.
  • Sprachliche Kompetenzen: Die sprachlichen Fähigkeiten verbessern sich kontinuierlich. Das Mädchen erweitert seinen Wortschatz, lernt komplexere Satzstrukturen zu verstehen und sich differenzierter auszudrücken.
  • Räumliches Denken: Das räumliche Denken wird weiterentwickelt, was sich in der Fähigkeit zeigt, sich in komplexen Umgebungen zu orientieren, Karten zu lesen und geometrische Probleme zu lösen.

Emotionale Entwicklung

  • Bessere Emotionsregulation: Das Mädchen lernt, seine Emotionen besser zu verstehen und zu regulieren. Es kann angemessener auf Frustration, Wut oder Trauer reagieren.
  • Empathie und soziale Kompetenzen: Die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und deren Gefühle zu verstehen, wird weiterentwickelt. Das Mädchen lernt, soziale Beziehungen aufzubauen und Konflikte konstruktiv zu lösen.
  • Selbstbewusstsein: Das Selbstbewusstsein des Mädchens entwickelt sich weiter. Es lernt, seine Stärken und Schwächen zu erkennen und ein positives Selbstbild zu entwickeln.

Soziale Entwicklung

  • Bedeutung von Freundschaften: Freundschaften werden immer wichtiger. Das Mädchen lernt, enge Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen und zu pflegen.
  • Soziale Regeln und Normen: Das Verständnis für soziale Regeln und Normen vertieft sich. Das Mädchen lernt, sich in Gruppen zu integrieren und sich an die Erwartungen der Gesellschaft anzupassen.
  • Rollenverständnis: Das Mädchen entwickelt ein besseres Verständnis für seine Rolle in der Familie, in der Schule und in der Gesellschaft.

Einflussfaktoren auf die neuronale Entwicklung

Die neuronale Entwicklung bei 8-jährigen Mädchen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Genetische Veranlagung: Die genetische Ausstattung spielt eine wichtige Rolle bei der Festlegung der grundlegenden Struktur und Funktion des Gehirns.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend für die gesunde Entwicklung des Gehirns.
  • Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Durchblutung des Gehirns und unterstützt die neuronale Vernetzung.
  • Stimulation: Eine anregende Umgebung mit vielfältigen Lernmöglichkeiten und sozialen Interaktionen fördert die Entwicklung kognitiver und sozialer Fähigkeiten.
  • Soziale Interaktion: Positive Beziehungen zu Eltern, Geschwistern, Freunden und anderen Bezugspersonen sind wichtig für die emotionale und soziale Entwicklung.
  • Stress: Chronischer Stress kann die neuronale Entwicklung beeinträchtigen und zu Verhaltensproblemen führen.

Lernen und Gedächtnis

Im Gehirn schlagen sich Denken und Lernen auf verschiedene Weise nieder: Bei jeder Interaktion zwischen Säugling bzw. Kleinkind und Umwelt reagieren zunächst Tausende von Gehirnzellen. Bestehende Verbindungen zwischen ihnen werden intensiviert, neue ausgebildet. Treten nun wiederholt ähnliche Eindrücke, Wahrnehmungen und Erfahrungen auf, schleifen sich bestimmte Bahnen ein. Das heißt, ähnliche Signale folgen zunehmend demselben Weg, der durch bestimmte, bei wiederholter Stimulierung stärker werdende chemische Signale in den Synapsen zwischen den Neuronen markiert wird. Haben diese Signale eine von Gehirnregion zu Gehirnregion unterschiedlich große Stärke erreicht, wird diese Bahn auf Dauer (bis in das Erwachsenenalter hinein) beibehalten. Viele zuvor benutzte Verbindungen - und die an ihnen beteiligten Neuronen - verlieren an Bedeutung; viele der kaum oder überhaupt nicht benutzten Nervenzellen werden sogar in den ersten Lebensjahren abgebaut (s.o.). Die entlang der sich einschleifenden Bahnen liegenden Neuronen werden hingegen immer größer, d.h. sie bilden immer mehr Dendriten aus, die zudem länger werden und zu immer mehr anderen Nervenzellen führen. Zugleich wird das Gehirn auf eine bestimmte Weise organisiert - je nachdem, für welche Arten von Lernprozessen Neuronen und Nervenbahnen besonders oft aktiviert werden. Die Veränderungen in seiner Struktur können sogar stark ausgeprägt sein, wenn bestimmte Lernerfahrungen sehr häufig gemacht werden - z.B. ist bei Taxifahrern die Gehirnregion für das Ortsgedächtnis größer, wird bei tauben Menschen ein Bereich im Gehirn für die Gebärdensprache abgegrenzt.

Natürlich können nicht all die vielen Eindrücke und Wahrnehmungen, Lernerfahrungen und Informationen im Gehirn gespeichert werden. Vielmehr wird ausgewählt: Das Gehirn ignoriert bereits Bekanntes, unterscheidet Wichtiges von Unwichtigem, bildet Kategorien, Muster und Hierarchien, ordnet Ereignisse in sinnvollen Sequenzen, stellt Beziehungen zu anderen Daten her, fügt neu Gelerntes in bereits abgespeichertes Wissen ein. Ferner werden Eindrücke und Informationen leichter behalten, wenn sie mit Emotionen verknüpft sind, wenn sie neuartig, ungewöhnlich und besonders interessant wirken, wenn sie leicht in die vorhandenen Gedächtnisinhalte integriert werden können und wenn ein Lebens- bzw. Alltagsbezug gegeben ist. Dann wird die dem Gehirn inhärente "Faulheit" - das Bestreben, aufgrund des generell hohen Bedarfs (s.u.) Energie zu sparen - überwunden: Sind Informationen, Lernprozesse, Erinnerungen emotional bedeutsam, reizvoll und spannend, werden Botenstoffe wie Dopamin und Acetylcholin ausgeschüttet, verstärken die Aufmerksamkeit und intensivieren die Gedächtnisleistung. Emotional bedeutsames Wissen wird (bei Rechtshändern) in der rechten Gehirnhälfte, neutrales Fakten- und Weltwissen in der linken Hemisphäre gespeichert.

Lesen Sie auch: Mädchenverhalten aus Jungensicht

Bedeutung für die Erziehung

Die Erkenntnisse über die neuronale Entwicklung bei 8-jährigen Mädchen haben wichtige Implikationen für die Erziehung:

  • Förderung einer anregenden Umgebung: Eltern und Erzieher sollten eine Umgebung schaffen, die vielfältige Lernmöglichkeiten und soziale Interaktionen bietet.
  • Unterstützung der emotionalen Entwicklung: Es ist wichtig, die emotionale Entwicklung des Mädchens zu unterstützen, indem man ihm hilft, seine Gefühle zu verstehen und zu regulieren.
  • Förderung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz: Eltern und Erzieher sollten das Selbstbewusstsein des Mädchens stärken und ihm helfen, soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.
  • Berücksichtigung individueller Unterschiede: Jedes Kind ist einzigartig und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Es ist wichtig, die individuellen Unterschiede zu berücksichtigen und die Erziehung entsprechend anzupassen.

Lesen Sie auch: Menstruation und Krampfanfälle

tags: #madchen #8 #jahre #neuronal