Hydrozephalus, im Volksmund auch als Wasserkopf bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, bei der sich überschüssige Flüssigkeit im Gehirn ansammelt. Meningitis, oder Hirnhautentzündung, ist eine Entzündung der Hirnhäute und/oder Rückenmarkshäute, die durch verschiedene Erreger verursacht werden kann. In einigen Fällen kann eine Meningitis zu einem Hydrozephalus führen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen von Hydrozephalus, insbesondere im Zusammenhang mit Meningitis.
Was ist Hydrozephalus?
Hydrozephalus ist eine neurologische Störung, bei der sich überschüssiger Liquor cerebrospinalis, auch bekannt als Hirnwasser, im Inneren des Gehirns ansammelt. Normalerweise zirkuliert der Liquor und sorgt für den Schutz und das Gleichgewicht des Gehirns und des Rückenmarks. Beim Hydrozephalus kommt es jedoch zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Produktion und Absorption des Liquors, was zu einem Anstieg des Liquors führt und einen erhöhten Druck auf das Gehirn ausübt.
Ursachen von Hydrozephalus
Die Ursachen für einen Hydrozephalus sind vielfältig. Es gibt angeborene und erworbene Formen. Angeborener Hydrozephalus liegt in der Regel eine Fehlbildung vor, die den normalen Fluss des Liquors beeinträchtigt. Erworbener Hydrozephalus kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter:
- Meningitis: Infektionen wie Meningitis können zu Entzündungen und Verklebungen führen, die den Liquorfluss behindern.
- Hirnblutungen: Blutungen im Gehirn, insbesondere bei Frühgeborenen oder im Rahmen einer Subarachnoidalblutung, können die Abflusswege der Hirnwasserkammern verlegen oder durch eine Entzündungsreaktion zu einer veränderten Hirnwasserherstellung führen.
- Schädel-Hirn-Trauma: Verletzungen des Kopfes können den normalen Liquorfluss stören.
- Tumore: Tumore im Gehirn oder Rückenmark können die Liquorpassage behindern.
- Spinale Zysten oder andere Anomalien: Diese können ebenfalls den Liquorfluss behindern.
Hydrozephalus nach Meningitis
Eine Meningitis kann in verschiedenen Mechanismen zu einem Hydrozephalus führen:
- Verklebungen: Die Entzündung, die durch die Meningitis verursacht wird, kann zu Verklebungen der Hirnhäute führen. Diese Verklebungen können die Abflusswege des Liquors blockieren und so zu einem Hydrozephalus führen.
- Beeinträchtigung der Resorption: Die Entzündung kann auch die Resorption des Liquors beeinträchtigen, was ebenfalls zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gehirn führt.
Arten von Hydrozephalus
Es gibt verschiedene Arten von Hydrozephalus, die sich in ihrer Ursache und ihrem Verlauf unterscheiden:
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- Kommunizierender Hydrozephalus (Hydrocephalus communicans): Hier ist der Liquorfluss zwischen den Hirnkammern und dem Subarachnoidalraum nicht blockiert. Das Problem liegt meist in der unzureichenden Aufnahme des Liquors. Auslöser können Entzündungen, Blutungen oder Infektionen sein.
- Nichtkommunizierender Hydrozephalus (Hydrocephalus occlusus oder obstruktiver Hydrocephalus): Der Liquorfluss ist zwischen den Hirnkammern durch eine Blockade oder Verengung gestört. Dies kann beispielsweise durch einen Tumor, eine Fehlbildung oder durch Entzündungsgewebe verursacht werden.
- Normaldruckhydrozephalus (NPH, Normal Pressure Hydrocephalus): Eine Sonderform des Hydrozephalus, die meist langsam im höheren Lebensalter auftritt. Hier ist der Druck im Schädelinneren normal, aber es kommt dennoch zu Symptomen wie Gangunsicherheit, Gedächtnisstörungen und Inkontinenz.
- Hydrocephalus e vacuo: Hier handelt es sich nicht um einen Hydrozephalus im eigentlichen Sinne, sondern um die Folgen einer Hirnatrophie, also der Abnahme des Hirnvolumens.
Symptome von Hydrozephalus
Die Symptome eines Hydrozephalus können je nach Alter des Patienten und Schweregrad der Erkrankung variieren.
Symptome bei Säuglingen
- Übermäßiges Schädelwachstum
- Gespannt Fontanelle (weiche Stelle am Kopf)
- Erweiterten Schädelnähten
- "Sonnenuntergangsphänomen" (Abwärtsbewegung der Augen)
- Trinkunlust
- Wiederholtes Erbrechen
- Bewusstseinsstörungen
- Epileptische Anfälle
- Vermehrte Schläfrigkeit
- Bradykardie (verlangsamter Herzschlag)
- Entwicklungsverzögerung
Symptome bei Kindern
- Nüchternerbrechen
- Wesensänderung
- Stärkste Kopfschmerzen
- Sehstörungen
- Epileptische Anfälle
- Vermehrte Schläfrigkeit
- Bradykardie (verlangsamter Herzschlag)
Symptome bei Erwachsenen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
- Sehstörungen
- Gleichgewichtsstörungen
- Kognitive Beeinträchtigungen
- Harninkontinenz
- Gangstörungen (insbesondere beim Normaldruckhydrozephalus)
Diagnose von Hydrozephalus
Die Diagnose eines Hydrozephalus umfasst in der Regel eine neurologische Untersuchung und bildgebende Verfahren.
- Anamnese und körperliche Untersuchung: Der Arzt erfragt die Krankengeschichte und untersucht den Patienten.
- Bildgebende Verfahren:
- Ultraschall: Bei Säuglingen mit offener Fontanelle kann eine Ultraschalluntersuchung des Schädels durchgeführt werden.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Die MRT ist das wichtigste bildgebende Verfahren zur Diagnose eines Hydrozephalus. Sie ermöglicht eine detaillierte Darstellung des Gehirns und der Hirnwasserkammern.
- Computertomographie (CT): Die CT kann in Notfallsituationen eingesetzt werden, um schnell eine Diagnose zu stellen.
- Lumbalpunktion: Bei Verdacht auf Normaldruckhydrozephalus kann eine Lumbalpunktion durchgeführt werden, um den Liquordruck zu messen und Hirnwasser zu entnehmen.
- Weitere Tests: In einigen Fällen können zusätzliche Tests durchgeführt werden, um den Liquorfluss zu beurteilen oder die Reaktion des Gehirns auf temporäre Veränderungen im Liquordruck zu bewerten. Dazu gehören Spinal Tap Test, Lumbaldrainage und Infusionstest.
Invasive Diagnoseverfahren
Invasive Diagnoseverfahren sind meist unumgänglich zur einwandfreien Diagnose von NPH.
- Spinal Tap Test: Dieser Test simuliert die Implantation eines Shuntsystems, indem über einen Zugang zum Wirbelsäulenkanal ca. 50ml Hirnwasser abgelassen werden. Das verschafft bei vielen NPH-Patienten bereits eine spürbare Verbesserung der Symptome, z.B. die sichtbare Verbesserung des Gangbildes, Nachlassen von Kopfschmerzen.
- Lumbaldrainage: Bei einer Lumbaldrainage wird mittels einer Lumbalpunktion ein Katheter in den Wirbelsäulenkanal eingelegt, der über einen längeren Zeitraum kontinuierlich für eine Ableitung von Hirnwasser sorgt. Die Lumbaldrainage kann ein bis drei Tage angelegt sein. Der Vorteil einer Lumbaldrainage im Vergleich zu den beiden anderen Verfahren liegt in der kontinuierlichen Entlastung von Hirnwasser.
- Infusionstest: Bei einem Infusionstest wird mittels einer Lumbalpunktion eine dem Hirnwasser ähnliche Flüssigkeit unter leichtem Druck durch eine Infusion in die Hirnwasserräume verabreicht.
Behandlung von Hydrozephalus
Die Behandlung des Hydrozephalus hängt von der Schwere der Erkrankung, der zugrunde liegenden Ursache und dem Alter des Patienten ab. In den meisten Fällen erfordert der Hydrozephalus eine medizinische Intervention, um den überschüssigen Liquor abzuleiten und den Druck auf das Gehirn zu reduzieren. Es gibt keine effektive medikamentöse Therapie zur Behandlung des Hydrozephalus. Die einzige Möglichkeit, die Ursache für einen Hydrozephalus zu beheben, bleibt somit ein chirurgischer Eingriff.
Chirurgische Behandlungsmethoden
- Shunt-System: Ein Shunt ist ein implantierter Schlauch, der überschüssigen Liquor aus dem Gehirn ableitet und in einen anderen Körperbereich, wie den Bauchraum oder das Herz, transportiert, wo er resorbiert werden kann. Dieses Verfahren ermöglicht eine kontinuierliche Ableitung des Liquors und hilft, den Druck im Gehirn zu kontrollieren. Die gängigste Operation bei nachgewiesenem Hydrocephalus ist die Anlage eines sogenannten ventrikulo-peritonealen Shunts. Damit ist ein Schlauchsystem aus Silikon gemeint, welches von einer Hirnwasserkammer, meist einem Seitenventrikel aus unter der Haut bis in den Bauch geleitet wird und das Hirnwasser in den Bauchraum ableitet. In der Bauchhöhle wird das Hirnwasser dann wieder in den Blutkreislauf aufgenommen. Um zu verhindern, dass insbesondere aufgrund der Schwerkraft (beispielsweise beim Hochnehmen des Kindes oder beim Laufen) zu viel Hirnwasser auf einmal abfließt, werden meist Ventile in einem Shuntsystem verbaut. Hierbei gibt es eine Vielzahl von Herstellern und Ventiltypen mit jeweiligen Vor- und Nachteilen. Es gibt fest eingestellte und verstellbare Ventile. Bei den fest eingestellten Ventilen gibt es selbstverständlich angepasste Druckstufen für Kinder. Die Druckstufe wird nach den individuellen Erfordernissen des Kindes ausgewählt. Sollte es nach verschiedenen Bauchoperationen nicht möglich sein den ableitenden Silikonkatheter in den Bauchraum abzuleiten, gibt es auch die Möglichkeit das Hirnwasser über einen ventrikulo-atrialen Shunt, anstatt in den Bauchraum, in den rechten Herzvorhof abzuleiten. Diese Art der Ableitung wird jedoch vergleichsweise selten angewendet, auch aufgrund des schnellen Wachstums der Kinder.
- Endoskopische dritte Ventrikulostomie (ETV): Bei dieser minimalinvasiven chirurgischen Technik wird ein kleiner Schnitt in der Nähe des Gehirns gemacht, um einen Zugang zu den Ventrikeln zu schaffen. Durch diesen Zugang wird eine Öffnung in der Nähe des Bodens der dritten Hirnkammer geschaffen, um den Liquorfluss zu erleichtern und den Druck im Gehirn zu reduzieren. Sie wird häufig bei einem obstruktiven Hydrozephalus eingesetzt.
Weitere Behandlungsansätze
- Externe Ventrikeldrainage (EVD): Bei einer frischen Blutung oder Infektion stellt sich das Hirnwasser nach Eingehen in den Ventrikelraum trüb und eiweißreich dar, was zu einem Verstopfen der Schläuche oder Bauteile des Shuntsystems führen kann. In diesem Fall wird das Hirnwasser vorübergehend über eine „Externe Ventrikeldrainage“ (EVD) aus dem Körper hinaus abgeleitet. Sobald das Hirnwasser klar ist und die richtige Druckstufe gefunden wurde, wird das System, wie oben beschrieben, in den Bauch hineingelegt.
- Minimal-invasive endoskopische Operation: In seltenen Fällen, zum Beispiel bei einem Fehlbildungshydrocephalus, speziell einer „Aquäduktstenose“, kann auch eine endoskopische, minimal-invasive Operation durchgeführt werden. Hierbei wird im Gehirn ein neuer, innerer Abflussweg (z.B. per „Ventrikulozisternostomie“) geschaffen. Solche Operationen erfolgen nach gemeinsamer Prüfung der Indikation durch die Kollegen der Neurochirurgie. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass bei kleinen Kindern trotzdem im Verlauf die Anlage eines ventrikulo-peritonealen Shunts notwendig werden kann.
Mögliche Komplikationen
Wie bei jedem chirurgischem Eingriff, sind als Hauptkomplikationen, im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes,die Verletzung der Organe, hier des Hirns,Blutungen oderInfektionen zu nennen. Weiterhin können später im VerlaufMaterialversagen,die Verstopfung der Bauteile odereine Fehllage der Bauteile auftreten. Die späten Komplikationen treten am häufigsten im 1. Jahr nach der Operation auf und müssen durch eine Folgeoperation behoben werden.
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Nachbehandlung
Die Nachbehandlung findet im Rahmen regelmäßiger Nachkontrollen statt. Aufgrund der bereits erwähnten erhöhten Komplikationsrate und des erheblichen Kopfwachstums im 1. Lebensjahr erfolgt eine ärztliche Vorstellung zu Beginn häufiger in Abständen von 3 bis maximal 6 Monaten. Bei guter Entwicklung erfolgen dann jährliche bis zweijährliche Kontrollen, bei denen vor allem auf die Entwicklung des Kindes, eine noch ausreichende Länge des Katheters im Bauchraum und optimale Ableitung des Hirnwassers geachtet wird. Alle 3 bis 4 Jahre wird außerdem eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes durchgeführt, um die Lage des zentralen Schlauches und die Weite der Hirnwasserkammern zu beurteilen. Zeigt sich der Schlauch im Bauchraum durch das Wachstum des Kindes zu kurz wird der Schlauch in einer Operation verlängert.
Prävention von Hydrozephalus
Die Prävention des Hydrozephalus hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Bei angeborenem Hydrozephalus gibt es oft keine präventiven Maßnahmen, da es sich um genetische Anomalien oder strukturelle Abweichungen handeln kann. In einigen Fällen kann eine pränatale Diagnose während der Schwangerschaft helfen, mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und eine angemessene Betreuung zu gewährleisten. Bei erworbenem Hydrozephalus ist die Prävention eng mit der Prävention der zugrunde liegenden Ursache verbunden, wie z. B. die Vermeidung von Kopfverletzungen durch das Tragen eines Helms bei risikoreichen Aktivitäten und die Vorbeugung von Infektionen wie Meningitis durch Impfungen.
Prognose von Hydrozephalus
Die Prognose des Hydrozephalus hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Schwere des Hydrozephalus, der rechtzeitigen Diagnose und Behandlung sowie der zugrunde liegenden Ursache. In einigen Fällen kann der Hydrozephalus erfolgreich behandelt und kontrolliert werden, sodass die Patienten ein normales Leben führen können. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass jeder Fall von Hydrozephalus einzigartig ist und die Prognose von individuellen Faktoren abhängt.
Bei rechtzeitiger und zielgerichteter Therapie zeigt sich häufig eine gute Prognose, natürlich in Abhängigkeit der Ursache, sodass die Kinder im weiteren Verlauf eine gute Entwicklung zeigen und möglicherweise keinen zusätzlichen Förderbedarf haben. Wichtig sind jedoch regelmäßige Verlaufskontrollen. Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen sollten ebenfalls durchgeführt werden. Bei möglichem Förderbedarf werden Kinder mit einem Shuntsystem auch an ein Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) angebunden.
Meningitis
Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine Entzündung der Hirnhäute und/oder Rückenmarkshäute. Sie wird meist durch Viren oder Bakterien verursacht, kann aber auch andere Ursachen haben.
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Ursachen von Meningitis
- Viren: Virale Meningitis ist die häufigste Form der Meningitis und verläuft meist weniger schwer als die bakterielle Meningitis.
- Bakterien: Bakterielle Meningitis ist eine schwere Erkrankung, die schnell behandelt werden muss.
- Andere Erreger: Seltener kann eine Meningitis auch durch Pilze, Parasiten oder andere Erreger verursacht werden.
- Nicht-infektiöse Ursachen: Autoimmunerkrankungen, bestimmte Medikamente oder Tumore können ebenfalls eine Meningitis auslösen.
Symptome von Meningitis
Die Symptome einer Meningitis können je nach Alter des Patienten und Ursache der Erkrankung variieren. Typische Symptome sind:
- Kopfschmerzen: Heftige Kopfschmerzen sind ein häufiges Symptom.
- Fieber: Hohes Fieber ist typisch für eine Meningitis. Bei Kleinkindern ist aber auch eine zu niedrige Körpertemperatur möglich.
- Nackensteifigkeit: Entzündungsbedingte Schmerzen machen es Betroffenen oft unmöglich, den Kopf auf die Brust zu legen. Bei Neugeborenen ist die Nackensteifigkeit oft nicht erkennbar.
- Übelkeit und Erbrechen
- Lichtempfindlichkeit
- Verwirrtheit
- Bewusstseinsstörungen
- Krampfanfälle
- Hautausschlag: Bei einer Meningokokken-Infektion treten charakteristische Veränderungen des Hautbildes durch punktförmige Blutungen auf.
Diagnose von Meningitis
Die Diagnose einer Meningitis umfasst in der Regel eine körperliche Untersuchung, eine Lumbalpunktion und Blutuntersuchungen.
- Körperliche Untersuchung: Der Arzt untersucht den Patienten und achtet auf typische Symptome wie Nackensteifigkeit.
- Lumbalpunktion: Bei einer Lumbalpunktion entnimmt eine Ärztin / ein Arzt mit einer speziellen Nadel Flüssigkeit (Liquor) aus dem Rückenmarkskanal. Der Liquor wird anschließend im Labor auf Entzündungszeichen und Krankheitserreger untersucht. Wichtige Erreger können unter dem Mikroskop identifiziert werden.
- Blutuntersuchungen: Die Erreger einer Hirnhautentzündung gelangen über das Blut in die Hirnhäute, daher können entsprechende Erreger auch in einer Blutprobe nachgewiesen werden.
- Bildgebende Verfahren: Insbesondere bei Bewusstseinsstörungen ist eine Untersuchung des Gehirns über MRT (Magnetresonanztomografie) oder CT (Computertomografie) erforderlich.
Behandlung von Meningitis
Die Behandlung einer Meningitis hängt von der Ursache der Erkrankung ab.
- Bakterielle Meningitis: Eine bakterielle Meningitis wird mit Antibiotika behandelt. Die Behandlung muss so schnell wie möglich beginnen, um schwere Komplikationen zu vermeiden.
- Virale Meningitis: Eine virale Meningitis heilt meist von selbst aus. In einigen Fällen können antivirale Medikamente eingesetzt werden.
- Andere Ursachen: Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache der Meningitis.
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