Meningitis und erhöhter Hirndruck: Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung

Meningitis, auch Hirnhautentzündung genannt, ist eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute. Der medizinische Fachbegriff für diese Erkrankung lautet Meningitis. In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte der Meningitis beleuchtet, einschließlich der Ursachen, Symptome, Diagnose, Behandlung und Prävention. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenhang zwischen Meningitis und erhöhtem Hirndruck.

Was ist Meningitis?

Eine Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute (Meningen). Das sind die Hüllen, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Manchmal ist neben den Hirnhäuten auch das Gehirn von der Entzündung betroffen. Man spricht dann von einer Meningoenzephalitis.

Ursachen einer Meningitis

Eine Meningitis kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Am häufigsten sind Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze verantwortlich. Seltener können auch andere Faktoren wie Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen oder Medikamente eine Meningitis verursachen.

Bakterielle Meningitis

Eine bakterielle Meningitis ist eine schwere Entzündung der Hirnhäute (Meningen), die meist durch eine Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Krankheit betrifft vor allem Säuglinge, Kinder, Jugendliche und immungeschwächte Erwachsene. Jährlich werden etwa 2,5 Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichnet. Die häufigsten Erreger sind:

  • Streptococcus pneumoniae (Pneumokokken): Die häufigste Ursache bei Erwachsenen.
  • Neisseria meningitidis (Meningokokken): Verantwortlich für Meningitisfälle bei Kindern und Jugendlichen. Meningokokken sind in zwölf Serogruppen eingeteilt, wobei die Serogruppen B und C die häufigsten in Europa sind.
  • Listeria monocytogenes: Hauptsächlich bei immungeschwächten Personen und älteren Menschen.
  • Haemophilus influenzae

Die Bakterien gelangen meist über den Nasopharynx (Nasenrachenraum) in den Körper. Der Eintritt in den Blutkreislauf führt zu einer Bakteriämie (Vorhandensein von Bakterien im Blut), bei der die Erreger über den Blutweg in den Plexus choroideus (Adergeflecht; Gefäßkonvolut im Ventrikelsystems des Gehirns) eindringen und schließlich den Liquor (Gehirn-Rückenmarkflüssigkeit) erreichen. Dies führt zu einer akuten Entzündung der Meningen. Die Entzündung wird durch die direkte Wirkung der Bakterien sowie die Aktivierung des Immunsystems ausgelöst, was zu einer Ansammlung von Entzündungszellen und einer Schädigung der Hirnhäute führt. Es entsteht eine Leukozyten-Infiltration in den Subarachnoidalraum (spaltförmiger Raum um das Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) zwischen den beiden Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater), wodurch die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöht wird.

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Pathogenese spezifischer Bakterien:

  • Pneumokokken: Diese Bakterien produzieren Polysaccharidkapseln, die sie vor der Phagozytose schützen und es ihnen ermöglichen, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.
  • Meningokokken: Sie können die Epithelzellen des Nasopharynx durchdringen und in den Blutkreislauf gelangen. Eine Besonderheit ist ihre Fähigkeit, sich schnell über den Blutweg zu verbreiten und eine fulminante Sepsis (Blutvergiftung) oder Meningitis (Hirnhautentzündung) auszulösen.
  • Listerien: Diese Bakterien sind in der Lage, die Darmbarriere zu überwinden und sich hämatogen auszubreiten. Sie besitzen das Enzym Listeriolysin, das ihnen hilft, aus Phagolysosomen zu entkommen und intrazellulär zu überleben.

Altersabhängige Erreger:

  • Säuglinge (< 1 Monat): E. coli, Streptokokken der Gruppe B, Listeria monocytogenes
  • Erwachsene: Hauptsächlich Pneumokokken (ca. 50 %) und Meningokokken (ca. 25 %)

Virale Meningitis

Am häufigsten verursachen Viren eine Hirnhautentzündung. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Enteroviren: Sie sind beispielsweise Auslöser der Hand-Fuß-Mund-Krankheit.
  • Parechoviren: Sie verursachen Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen.
  • Epstein-Barr-Viren: Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers
  • Herpes-simplex-Viren: Erreger von Lippen- und Genitalherpes
  • Varizella-zoster-Viren: Erreger der Windpocken und der Gürtelrose
  • SARS-CoV-2: Erreger von COVID-19
  • Arboviren: Dazu zählen Viren, die durch Mücken oder Zecken übertragen werden.
  • Grippe-, Masern- und Mumpsviren

Meningitis durch Pilze oder Parasiten

Hirnhautentzündungen durch Infektionen mit Pilzen, beispielsweise mit Hefe- oder Schimmelpilzen, treten vor allem bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem auf, etwa bei Menschen mit HIV/Aids. Hirnhautentzündungen durch Infektionen mit Würmern oder anderen Parasiten kommen hierzulande selten vor.

Nicht-infektiöse Meningitis

Neben der erregerbedingten Meningitis gibt es auch nicht-infektiöse Ursachen, die eine Entzündung der Hirnhäute hervorrufen. So können beispielsweise maligne Zellen in den Subarachnoidalraum einwandern und sich auf die Hirnhäute ausbreiten (Meningeosis neoplastica). Auch Nebenwirkungen von Medikamenten können für eine nicht-infektiöse Meningitis verantwortlich sein.

Symptome einer Meningitis

Eine Hirnhautentzündung verursacht vielfältige Symptome, die je nach Ursache, Alter und Gesundheitszustand der betroffenen Person variieren können. Plötzlich einsetzendes Fieber gehört zu den häufigsten Anzeichen einer Meningitis. Oft kommt Schüttelfrost hinzu. Starke, anhaltende Kopfschmerzen sind ebenfalls typisch. Bei Erwachsenen zählt auch Nackensteifigkeit (Meningismus) zu den charakteristischen Merkmalen einer Hirnhautentzündung. Die Betroffenen können ihren Kopf kaum oder gar nicht zur Brust neigen. Die Reizung der Hirnhäute führt bei vielen Betroffenen dazu, dass sie selbst schwaches Licht als unangenehm oder schmerzhaft empfinden. Eine fortgeschrittene Meningitis äußert sich in einigen Fällen durch kognitive Beeinträchtigungen wie Verwirrtheit, Benommenheit oder sogar Bewusstlosigkeit. Kleine punktförmige Einblutungen (Petechien) sind ein wichtiges Warnsignal für eine bakterielle Meningitis.

Häufige Symptome:

  • Plötzlich einsetzendes Fieber und Schüttelfrost
  • Starke, anhaltende Kopfschmerzen
  • Nackensteifigkeit (Meningismus)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verwirrtheit, Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
  • Kleine punktförmige Einblutungen (Petechien)

Symptome bei Neugeborenen und Kleinkindern:

Bei Neugeborenen und Kleinkindern sind die Symptome einer Hirnhautentzündung in der Regel weniger offensichtlich. Sie können eine erhöhte, aber auch erniedrigte Körpertemperatur haben. Nach außen gewölbte Fontanellen - das sind die weichen Bereiche zwischen den Schädelknochen - können auf eine Entzündung hindeuten. Erkrankte Kinder essen und trinken weniger. Sie können unruhig sein und sich nicht beruhigen lassen.

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Weitere mögliche Symptome:

  • Lichtempfindlichkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Hautveränderungen: Einblutungen in die Haut (Petechien) bei Meningokokken; Bläschen bei Pneumokokken.

Meningismus-Zeichen:

  • Brudzinski-Zeichen: reflexartiges Anziehen der Beine bei Vorbeugung des Kopfes
  • Lasègue-Zeichen: einschießender Schmerz in das ipsilaterale Bein mit Ausbreitung im motorischen/sensiblen Areal der betroffenen Nervenwurzel bei Anheben des gestreckten Beines in Rückenlage (durch den Untersucher)
  • Kernig-Zeichen: einschießende Schmerzen und reflektorische Beugung im Kniegelenk bei Anheben des gestreckten Beines (durch den Untersucher)
  • Amoss-Zeichen (Dreifuß-Zeichen): im Sitzen seitliches Abstützen der Hände nach hinten bei gebeugten Knie- und Hüftgelenken (insbesondere bei Kindern)
  • Kniekuss-Versuch: Unfähigkeit, mit dem Mund das Knie zu berühren (bei Kindern Aufforderung, das Knie zu küssen)
  • jolt accentuation maneuver: Verstärkung der Kopfschmerzen bei raschem Hin- und Herschütteln des Kopfes (zwei- bis dreimal pro Sekunde) wie bei einer Verneinung

Meningitis und erhöhter Hirndruck

Die Entzündung der Hirnhäute kann dazu führen, dass der Druck in der Schädelhöhle ansteigt. Als Schädelhöhle bezeichnet man den von den Schädelknochen gebildeten Hohlraum, der das Gehirn umgibt. Durch den Druckanstieg kann es zu Bewusstseinsstörungen, Ausfällen bestimmter Nerven (Hirnnerven) und Krampfanfällen kommen.

Wie wirkt sich eine Meningitis auf das Gehirn aus?

Bei einer Meningitis entzünden sich die Hirnhäute, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben. Die Erkrankung kann zu einer Reihe von Komplikationen führen, die die Funktion des Gehirns erheblich beeinträchtigen. Zu den Hauptgefahren bei einer bakteriellen Meningitis zählt ein Druckanstieg im Schädel. Dieser entsteht, wenn die entzündeten Hirnhäute die Zirkulation der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) stören. Mögliche Folgen sind Bewusstseinsstörungen und Verwirrtheit. In schweren Fällen kann der erhöhte Druck sogar zum Koma führen. Darüber hinaus löst die Reizung des Gehirns häufig Krampfanfälle aus. Langfristig können Schäden am Gehirn auftreten, insbesondere wenn die Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt wird. Dazu zählen Denkstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, Gedächtnisverlust oder motorische Beeinträchtigungen. In einigen Fällen kommt es zu einem sogenannten Hydrozephalus (Wasserkopf).

Diagnose einer Meningitis

Um die Ursache der Hirnhautentzündung möglichst schnell zu identifizieren und eine passende Behandlung einzuleiten, kombinieren die Spezialist:innen in medizinischen Einrichtungen mehrere Diagnostikmethoden. Der Prozess besteht in der Regel aus einer Kombination aus Anamnese (Aufnahme der Krankengeschichte), körperlicher Untersuchung und spezifischen Verfahren.

Anamnese:

Zu Beginn befragt die Ärztin oder der Arzt die betroffene Person zu ihren Symptomen. Erste Anhaltspunkte geben etwa Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit. Darüber hinaus erfasst sie oder er auch Risikofaktoren wie ein geschwächtes Immunsystem, kürzliche Infektionen, bestehende Impfungen oder Kontakt zu erkrankten Personen.

Körperliche Untersuchung:

Bei der körperlichen Untersuchung überprüfen die Ärzt:innen, ob die Patientin oder der Patient an Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit oder neurologischen Auffälligkeiten leidet.

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Lumbalpunktion:

Die wichtigste Diagnostikmethode ist die Lumbalpunktion. Mit einer feinen Nadel entnimmt die Medizinerin oder Mediziner Nervenwasser (Liquor) aus dem unteren Rücken. Anschließend wird diese Flüssigkeit im Labor auf Entzündungszeichen überprüft. Liegt eine Bewusstseinsstörung vor, muss die Ärztin oder der Arzt vor der Lumbalpunktion einen möglicherweise erhöhten Hirndruck mittels Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns ausschließen.

Weitere Untersuchungen:

Um zusätzliche Informationen zu gewinnen, führen Fachkräfte in manchen Fällen Bluttests, Rachenabstriche oder Stuhlproben durch.

Liquorbefunde:

Je nach Ursache der Meningitis unterscheiden sich die Liquorbefunde. Als Referenz bei gesunden Menschen erscheint die Flüssigkeit klar, die Zellzahl ist unter 5/µl, der Laktatwert beträgt 1,5 bis 2,1 mmol/l, die Gesamtproteinkonzentration 150 bis 400 mg/l und der Glucosegehalt liegt zwischen 2,7 bis 4,2 mmol/l (Liquor-Serum-Quotient > 0,5). Unterschiedliche Meningitiden sind mit folgenden Befunden assoziiert:

  • Bakterielle Meningitis: Flüssigkeit trüb bis eitrig, Glucose erniedrigt, Protein erhöht, Laktat deutlich erhöht (> 3,5 mmol/l), Zellzahl erhöht (1.000 bis 6.000), massive Granulozytose (Neutrophilie)
  • Tuberkulöse Meningitis: Flüssigkeit klar - aber mit weiß-gelblichen, schleierartigen Gerinnseln (Spinngewebsgerinnsel), Glucose erniedrigt, Protein erhöht, Laktat erhöht (> 2,5 mmol/l), Zellzahl erhöht (30 bis 500), Lymphozytose, Monozytose, Granulozytose (buntes Bild)
  • Virale Meningitis: Flüssigkeit klar, Glucose normal, Protein normal (evtl. leicht erhöht), Laktat normal, Zellzahl erhöht (10 bis 500), Lymphozytose, evtl. Monozytose
  • Meningitis bei Neuroborreliose: Flüssigkeit klar, Glucose normal, Protein erhöht, Zellzahl erhöht, Lymphozytose

Behandlung einer Meningitis

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad der Meningitis. Alle Therapieansätze zielen darauf ab, die Entzündung der Hirnhäute zu bekämpfen, um die Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.

Bakterielle Meningitis

Eine bakterielle Meningitis ist ein medizinischer Notfall und muss sofort mit Antibiotikum behandelt werden. Damit sie schnell wirken, werden die Antibiotika in der Regel über eine Vene verabreicht. Dadurch sollen weitere Komplikationen wie eine Blutvergiftung (Sepsis) verhindert werden. Um keine Zeit zu verlieren, beginnen Fachkräfte die Therapie in der Regel noch bevor die genaue Erregerart bekannt ist. Bei bestimmten Formen einer bakteriellen Meningitis kann Kortison die Entzündungsreaktion dämpfen. Das beugt Komplikationen wie Hirnschäden oder einem Hörverlust vor. Die Behandlung erfolgt unter strenger ärztlicher Kontrolle, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren.

Virale Meningitis

Eine virale Hirnhautentzündung ist tendenziell weniger gefährlich als bakterielle Formen. Vorsichtshalber bekommen die meisten Patient:innen mit einer viralen Hirnhautentzündung daher so schnell wie möglich ein Mittel gegen Viren verabreicht. Zeigen die Testergebnisse dann, dass es sich um eine der harmlosen Hirnhautentzündungen handelt, kann das Medikament meist wieder abgesetzt werden. Da diese viralen Meningitiden in der Regel gutartige Verläufe zeigen, konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome. Dazu gehören Maßnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Ruhe und Medikamente gegen Fieber, Schmerzen und Übelkeit. Bei schweren Verläufen werden die Patient:innen auf der Intensivstation betreut.

Behandlung von erhöhtem Hirndruck

Bei erhöhtem Hirndruck können Maßnahmen wie die Gabe von Mannitol oder hypertonen Kochsalzlösungen erforderlich sein, um den Druck zu senken. In einigen Fällen kann auch eine chirurgische Entlastung notwendig sein.

Prävention einer Meningitis

Glücklicherweise gibt es wirksame Maßnahmen, die das Risiko einer Infektion reduzieren. Mit den folgenden Präventionsstrategien schützen Sie Ihre Gesundheit.

Impfungen

Besonders effektiv schützen Impfungen vor einer Meningitis. Impfstoffe gegen Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) beugen bakteriellen Formen der Erkrankung vor. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt in Deutschland beispielsweise die Impfung gegen Meningokokken Typ C für Kinder ab dem 12. Lebensmonat. Mittlerweile wird auch zu Impfungen des Serotyps B geraten. Auf freiwilliger Basis können Sie sich selbst und Ihre Kinder auch gegen die anderen Serotypen impfen lassen. Die Pneumokokken-Impfung sollte bereits ab dem 2. Lebensmonat erfolgen. Lassen Sie Ihren Impfschutz regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Zu den notwendigen Impfungen gegen Erkrankungen, die durch Viren ausgelöst werden, gehören Masern, Windpocken (Varizellen), Mumps, Röteln, Polio und in Risikogebieten auch FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).

Hygienemaßnahmen

Allgemeine Hygienemaßnahmen können Entzündungen der Hirnhäute oder des Gehirns zwar nicht vermeiden. Wer Kontakt zu einer erkrankten Person hat, muss sich aber unbedingt an ein paar Regeln halten, damit die Krankheitserreger nicht übertragen werden. Tragen sie eine FFP2-Maske und waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife. Achten Sie darauf, Ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang zu reinigen und dabei alle Bereiche einzubeziehen - einschließlich Fingerzwischenräume und Nägel. Das gilt vor allem vor dem Essen und nachdem Sie bei der Patientin oder bei dem Patienten waren, beziehungsweise wenn Sie potenziell kontaminierte Oberflächen berührt haben.

Weitere Präventionsmaßnahmen

  • Vermeiden Sie engen Kontakt zu erkrankten Personen, insbesondere bei bakterieller Meningitis durch Meningokokken.
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem durch eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf.
  • Vermeiden Sie überfüllte Räume und reduzieren Sie Alkoholkonsum.

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