Sumatriptan Nasenspray: Anwendung, Wirkung und wichtige Hinweise bei Migräne

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke, pulsierende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. Sumatriptan-Nasenspray ist ein Medikament, das zur Behandlung von akuten Migräneattacken eingesetzt wird. Es gehört zur Gruppe der Triptane und wirkt, indem es die Blutgefäße im Gehirn verengt und die Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen reduziert.

Was ist Sumatriptan Nasenspray und wofür wird es angewendet?

Jedes Imigran Nasal Nasenspray enthält eine Einzeldosis Sumatriptan, das zur Arzneimittelgruppe der so genannten Triptane gehört (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptor-Agonisten). Imigran Nasal wird zur Behandlung von Migränekopfschmerz angewendet. Migränesymptome können durch die vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Imigran Nasal diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome des Migräneanfalls gelindert werden, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Sumatriptan ist ein Arzneistoff aus der Wirkstoffklasse der Triptane. Der Wirkstoff wird hauptsächlich in der Akutbehandlung von Migräne und Cluster-Kopfschmerzen angewendet. Durch seine verengende Wirkung auf Herzkranzgefäße sind besondere Warnhinweise bzw.

Der vaskuläre 5-HT1D Rezeptor wird überwiegend in kranialen Blutgefäßen gefunden und vermittelt Vasokonstriktion. Darüber hinaus hemmt Sumatriptan die Aktivität des Trigeminusnervs.

Verfügbare Dosierungen und Darreichungsformen

Sumatriptan als Spray gibt es üblicherweise mit 10 mg und 20 mg Sumatriptan pro Einzel-Dosis. Die optimale Dosis beträgt bei Erwachsenen 20 mg. Beim Wiederauftreten der Schmerzen kann die Dosis erneut eingenommen werden, wobei man jedoch einen Mindestabstand von 2 Stunden einhalten sollte.

Lesen Sie auch: Vergleichende Analyse: Migräne vs. Epilepsie

Sumatriptan ist auch in anderen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten und Injektionslösungen.

Anwendung von Sumatriptan Nasenspray

Richtiger Zeitpunkt der Anwendung

Am besten wenden Sie Imigran an, sobald Sie bemerken, dass der Migränekopfschmerz beginnt. Die Anwendung kann aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt während einer Migräneattacke erfolgen. Es wird empfohlen, die Behandlung beim ersten Anzeichen von Migränekopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz (nur subkutan!) oder damit in Zusammenhang stehenden Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Lichtempfindlichkeit zu beginnen und nicht prophylaktisch einzusetzen. Sumatriptan ist aber auch bei Anwendung zu einem anderen Zeitpunkt der Attacke gleichermaßen wirksam.

Wenden Sie Imigran erst dann an, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat. Wenden Sie Imigran nicht an, um einer Migräneattacke vorzubeugen.

Dosierungsempfehlungen

Die Dosierung von Imigran Nasal hängt vom Alter und Gewicht des Patienten ab.

  • Erwachsene (18 Jahre und älter): Optimale Dosis: 20 mg Sumatriptan in ein Nasenloch, bei einigen Patienten kann die Gabe von 10 mg Sumatriptan ausreichend sein. Höchstdosis 2 Dosen Imigran Nasal 20 mg Spray innerhalb von 24 Std., jedoch im Abstand von mind. 2 Std.
  • Jugendliche (12-17 Jahre): 10 mg Sumatriptan in ein Nasenloch, Höchstdosis 2 Dosen Imigran Nasal mite 10 mg innerhalb von 24 Std. Die Verwendung von Sumatriptan bei Jugendlichen sollte nur nach Verschreibung durch einen Spezialisten oder einen Arzt mit großer Erfahrung in der Migränebehandlung und entsprechend lokaler Richtlinien erfolgen.
  • Kinder unter 12 Jahren: Imigran Nasal wird nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren empfohlen.
  • Ältere Menschen (über 65 Jahren): Imigran Nasal wird nicht zur Anwendung bei älteren Menschen über 65 Jahren empfohlen.

Innerhalb von 24 Stunden darf nur bei Wiederauftreten der Symptome eine 2. Dosis (nach mindestens 2 Stunden) gegeben werden. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen.

Lesen Sie auch: Neurologische Expertise bei Migräne

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Sprühen Sie das Arzneimittel in ein Nasenloch ein. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.

Was tun, wenn die Symptome wiederkehren?

Sie können nach 2 Stunden eine zweite Dosis Imigran Nasal anwenden, aber wenden Sie nicht mehr als zwei Sprühstöße innerhalb von 24 Stunden an.

Was tun, wenn der erste Sprühstoß keine Wirkung zeigt?

Wenden Sie kein zweites Spray oder eine andere Darreichungsform von Imigran für dieselbe Migräneattacke an. Wenn Ihnen Imigran keinerlei Linderung verschafft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Überdosierung

Wenden Sie nicht mehr als zwei Sprühstöße innerhalb von 24 Stunden an. Die Anwendung von zu viel Imigran kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als zwei Sprühstöße innerhalb von 24 Stunden angewendet haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Gesichtsrötung, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung. Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung.

Lesen Sie auch: Migräne als Risikofaktor für Demenz?

Wirksamkeit von Sumatriptan Nasenspray

Sumatriptan-Nasenspray ist in Dosierungen von 10 mg und 20 mg zur Behandlung von Migräneattacken bei Kindern und Jugendlichen wirksam.

Finnische Autoren haben in einer Studie zwei verschiedene Dosierungen von nasalem Sumatriptan (Imigran® nasal) zur Behandlung von akuten Migräneattacken bei Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 17 Jahren eingesetzt. In die Studie wurden 129 Kinder aufgenommen. Kinder mit einem Körpergewicht zwischen 20 und 39 kg erhielten 10 mg Sumatriptan, Kinder mit einem Gewicht über 40 kg erhielten 20 mg Sumatriptan. Die Kinder sollten zu Hause zwei aufeinander folgende Migräneattacken entweder mit Sumatriptan- oder Plazebo-Nasenspray behandeln. Für die Endauswertung standen 28 Kinder in der 10-mg-Dosisgruppe und 55 Kinder in der 20-mg-Dosisgruppe zur Verfügung. Die Intensität der Kopfschmerzen wurde mit einer visuellen Skala eingeschätzt, auf der Gesichter mit unterschiedlichem Gesichtsausdruck für die jeweilige Schmerzintensität abgebildet waren. Der primäre Endpunkt war eine Besserung um zwei Kategorien auf dieser Skala nach zwei Stunden.

Nach zwei Stunden wurde der primäre Endpunkt mit Sumatriptan bei 64 % der Kinder (53/83) und mit Plazebo bei 39 % (32/83) erreicht (p = 0,003). Bereits nach einer Stunde war der Unterschied zwischen Verum und Plazebo statistisch signifikant. 20 mg Sumatriptan waren wirksamer als 10 mg. Auch die Ergebnisse für die anderen Endpunkte, wie die Präferenz des Kindes und der Einsatz von Zusatzmedikationen, fielen mit Sumatriptan günstiger aus.

Gemessen an dem von der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft favorisierten Zielkriterium, nämlich Schmerzfreiheit nach zwei Stunden, ergab sich allerdings kein signifikanter Unterschied zwischen Sumatriptan (32 %) und Plazebo (21 %).

Patienten, die bisher erfolgreich bereits mit Sumatriptan in Tablettenform behandelt wurden, sollten nicht auf ein anderes Triptan umgestellt werden. Bei circa 50 bis 70 Prozent der Migräneattacken lässt sich eine bedeutsame Besserung oder auch ein vollständiges Verschwinden der Kopfschmerzen erzielen.

Gegenanzeigen

Beschreibt, welche Erkrankungen oder Umstände gegen eine Anwendung des Arzneimittels sprechen, in welchen Altersgruppen das Arzneimittel nicht eingesetzt werden sollte/darf und ob Schwangerschaft und Stillzeit gegen die Anwendung des Arzneimittels sprechen.

Sumatriptan Nasal darf nicht angewendet werden bei:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Herzinfarkt in der Vorgeschichte
  • Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
  • Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
  • Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
  • Schlaganfall in der Vorgeschichte
  • Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
  • Stark eingeschränkte Leberfunktion
  • Bluthochdruck
  • Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
    • Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
    • Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
    • Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • Epilepsie
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
    • Rauchen
    • Nikotinersatztherapie
    • Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
    • Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
    • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren

Altersbeschränkungen

  • Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
  • Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können. Stillen Sie Ihren Säugling bis 12 Stunden nach der Anwendung von Sumatriptan nicht.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schließt auch pflanzliche oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ein. Manche Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Imigran eingenommen werden und andere können unerwünschte Wirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit Imigran eingenommen werden.

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Ergotamin, das ebenfalls zur Migränebehandlung eingesetzt wird, oder ähnliche Arzneimittel wie z. B. Methysergid (siehe Abschnitt 2 unter „Imigran Nasal darf nicht angewendet werden“). Wenden Sie Imigran nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Anwendung von Imigran. Nehmen Sie nach der Anwendung von Imigran mindestens innerhalb der nächsten 6 Stunden keine Arzneimittel, die Ergotamin oder mit Ergotamin verwandte Substanzen enthalten, ein.
  • Andere Triptane/5-HT1-Rezeptor-Agonisten (wie z. B. Naratriptan, Rizatriptan, Zolmitriptan), die auch zur Behandlung der Migräne angewendet werden (siehe Abschnitt 2 unter „Imigran Nasal darf nicht angewendet werden“). Wenden Sie Imigran nicht gleichzeitig mit diesen Arzneimitteln an. Beenden Sie die Einnahme dieser Arzneimittel mindestens 24 Stunden vor der Anwendung von Imigran. Nehmen Sie nach der Anwendung von Imigran mindestens innerhalb der nächsten 24 Stunden kein anderes Triptan/keinen anderen 5-HT1-Rezeptor-Agonisten ein.
  • SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Die gleichzeitige Anwendung von Imigran mit diesen Arzneimitteln kann ein so genanntes Serotonin-Syndrom verursachen (Symptome können Unruhe, Verwirrtheit, Schwitzen, Halluzinationen, gesteigerte Reflexe, Muskelkrämpfe, Zittern/Frösteln, erhöhten Herzschlag und Schütteln beinhalten). Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie auf diese Weise beeinträchtigt sind.
  • MAO-Hemmer (Monoaminooxidase-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen. Wenden Sie Imigran nicht an, wenn Sie ein derartiges Arzneimittel innerhalb der letzten beiden Wochen eingenommen haben.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum). Bei gemeinsamer Anwendung von Imigran und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, können möglicherweise eher Nebenwirkungen auftreten.

Wird Sumatriptan mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Migräne kombiniert, können verstärkt unerwünschte Wirkungen wie eine Verkrampfung der Herzkranzgefäße auftreten. Solche Wirkstoff-Kombination müssen daher vermieden werden.

Medikamente, welche die Serotonin-Konzentration beeinflussen (z.B. diverse Antidepressiva, 5-Hydroxytryptophan, Tramadol, Fentanyl) sollten nicht mit dem Migränemittel Sumatriptan kombiniert werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Einige Symptome können durch die Migräne selbst verursacht sein. Nebenwirkungen, die bei Erwachsenen aufgetreten sind, wurden ebenfalls bei Jugendlichen beobachtet. Dies schließt sehr seltene Fälle von Herzinfarkt mit ein.

Allergische Reaktionen

Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgetreten, aber die genaue Häufigkeit ihres Auftretens ist nicht bekannt. Zeichen einer Allergie können sein: Hautausschlag, Nesselsucht (juckender Ausschlag); pfeifende Atemgeräusche; geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen; Kreislaufzusammenbruch. Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Anwendung von Imigran bemerken, wenden Sie Imigran nicht mehr an. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)

  • Unangenehmer Geschmack

Häufige Nebenwirkungen (betreffen bis zu 1 von 10 Behandelten)

  • Schmerzen, Schweregefühl, Druckgefühl, Enge oder Schmerzen in der Brust, im Hals oder in anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen oder Sinneseindrücke wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Hitze- oder Kältegefühl. Diese Symptome können intensiv sein, gehen aber im Allgemeinen schnell vorüber. Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen): Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
  • Reizungen oder ein brennendes Gefühl in der Nase oder im Hals, Nasenbluten
  • Übelkeit oder Erbrechen; dies kann jedoch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden
  • Müdigkeit oder Benommenheit
  • Schwindel, sich schwach fühlen, Hitzewallungen/Gesichtsrötung
  • Vorübergehender Blutdruckanstieg
  • Kurzatmigkeit
  • Schmerzende Muskeln

Seltene Nebenwirkungen (betreffen bis zu 1 von 1.000 Behandelten)

  • Brustschmerz

Sehr seltene Nebenwirkungen (betreffen bis zu 1 von 10.000 Behandelten)

  • Veränderungen der Leberfunktion. Wenn bei Ihnen die Leberwerte im Blut überprüft werden, informieren Sie Ihren Arzt oder die Arzthelferin, dass Sie Imigran anwenden.

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit

Einige Patienten können die folgenden Nebenwirkungen haben, aber es ist nicht bekannt, in welcher Häufigkeit sie auftreten:

  • Krampfanfälle (epileptische Anfälle), Zittern, Muskelkrämpfe, Steifheit des Nackens
  • Sehstörungen wie Augenflimmern, Verminderung der Sehschärfe, Doppeltsehen, Sehverlust und in einigen Fällen auch bleibender Sehverlust (diese Symptome können auch durch die Migräneattacke selbst ausgelöst werden)
  • Herzbeschwerden, bei denen der Herzschlag sich beschleunigen, verlangsamen oder den Rhythmus ändern kann, Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Herzinfarkt
  • Blasse, blau getönte Haut und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Ohren, in der Nase oder im Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress (Raynaud-Syndrom)
  • Ohnmachtsgefühl (der Blutdruck kann absinken)
  • Schmerzen im linken Unterbauch und blutiger Durchfall (ischämische Kolitis)
  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen
  • Angst/Unruhe
  • Schluckbeschwerden
  • Übermäßiges Schwitzen

Wichtige Hinweise

  • Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben.

Lagerung

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht über 30 °C lagern oder einfrieren. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

tags: #migrane #nasenspray #sumatriptan