Milgamma® Protekt: Wirksamkeit bei Polyneuropathie durch Vitamin-B1-Mangel

Kribbelnde, brennende oder schmerzende Füße bzw. Unterschenkel können auf Nervenschäden, sogenannte Neuropathien, zurückzuführen sein. Eine mögliche Ursache für diese Neuropathien ist ein Mangel an Vitamin B1. Viele Betroffene sind sich nicht bewusst, dass ein Vitamin-B1-Mangel diese Nervenschäden verursachen oder verschlimmern kann. Durch den Ausgleich des Vitamin-B1-Mangels können die Beschwerden in den Füßen gelindert werden.

Was ist Vitamin B1 und warum ist es wichtig?

Vitamin B1 ist lebensnotwendig und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Es ist an Prozessen im Energiestoffwechsel maßgeblich beteiligt und zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, die nur in begrenztem Umfang im Körper gespeichert werden können. Daher ist es wichtig, Vitamin B1 regelmäßig und in ausreichender Menge über die Nahrung aufzunehmen. Wenn dies nicht erfolgt oder der Darm nicht in der Lage ist, genügend Vitamin B1 aufzunehmen und bereitzustellen, kann ein Mangel entstehen.

Risikogruppen für Vitamin-B1-Mangel

Diabetes-Patienten sind besonders gefährdet, da sie ein erhöhtes Risiko für Vitamin-B1-Mangel haben. Bei diesen Patienten wird Vitamin B1 verstärkt über die Nieren ausgeschieden, was zu einer deutlich geringeren Konzentration im Blut führt als bei gesunden Menschen und so zu Neuropathien bzw. Weitere Risikogruppen sind:

  • Langfristige Entzündungen sowie andere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die die Aufnahme von Vitamin B1 beeinträchtigen können.
  • Einseitige Ernährungsgewohnheiten, wie der überwiegende Verzehr von Weißmehlprodukten.
  • Hoher Konsum von Kaffee, schwarzem Tee, rohem Fisch oder Alkohol.

Ein Vitamin-B1-Mangel kann z.B. bei Mangel- und Fehlernährung, parenteraler Ernährung, Null-Diät, Dialyse, Resorptionstörung, chron. Alkoholkonsum entstehen.

Ursachen von Polyneuropathie

Ärztinnen und Ärzte kennen mehr als 200 verschiedene Ursachen für die Nervenkrankheit Polyneuropathie. Aber es gibt zwei Hauptauslöser: die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus und chronischer Alkoholmissbrauch.

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Die Neuropathie kann zudem im Lauf des Lebens erworben (deutlich häufiger) oder angeboren sein (seltener) - dann besteht sie schon von Geburt an.

Neuropathie: Ursache ist oft Diabetes

Am häufigsten ist Diabetes mellitus die Ursache für die Polyneuropathie. Bis zu einem Drittel (30 Prozent) aller Menschen mit Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2 entwickeln Schäden an den peripheren Nerven als Folge ihrer Zuckerkrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt die Rate der Betroffenen.

Menschen mit Diabetes erkranken in der Regel besonders früh und schwer an der Neuropathie, wenn sie Schwierigkeiten mit der Einstellung ihrer Blutzuckerwerte haben oder sich nicht ausreichend um ihren Blutzuckerspiegel kümmern. Je länger die Zuckerkrankheit besteht, desto höher steigt auch das Risiko, eine Polyneuropathie zu entwickeln.

Was viele nicht wissen: Eine Neuropathie kann sich frühzeitig entwickeln. Nicht selten entstehen Nervenschäden bereits im Vorstadium des Diabetes (= Prädiabetes), also lange vor der eigentlichen Diagnose. Viele Betroffene wissen in diesem Stadium meist noch nichts von ihrem gestörten Zuckerstoffwechsel. Bei Diagnose eines Typ-2-Diabetes können daher bereits Neuropathien vorliegen.

Ein Vitamin-B1-Mangel kann solche Nervenschäden begünstigen. Menschen mit Diabetes gehören zur Risikogruppe für eine Unterversorgung mit Thiamin. Studien zeigen, dass die Vitamin-B1-Konzentration im Blutplasma bei den untersuchten Diabetikern im Vergleich zu Gesunden um durchschnittlich 75 bis 90 Prozent niedriger lag. Hier sind mehrere Mechanismen am Werk: Erstens haben Menschen mit Diabetes aufgrund eines erhöhten Blutzuckerspiegels einen gesteigerten Vitamin-B1-Bedarf. Zweitens ist die Ausscheidung von Vitamin B1 über die Nieren erhöht. Zuckerkranke sollten daher ihre Versorgung mit Thiamin gut im Blick behalten.

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Die Neuropathie verläuft bei jedem Zuckerkranken anders, entwickelt sich aber meist schleichend über mehrere Jahre hinweg und betrifft viele Nerven.

Was viele unterschätzen: selbst bei einem von außen gesund aussehenden Fuß können die Nerven im Inneren schon geschädigt sein.

Die Neuropathie bei Diabetes lässt sich in verschiedene Erscheinungsformen einteilen:

  • Symmetrische Polyneuropathie: Die Beschwerden beginnen in den Füßen, später erkranken auch die Hände und Beine. Die vom Körperzentrum am weitesten entfernten Nervenfasern erkranken zuerst. Mediziner sprechen auch von einem strumpf- und handschuhförmigen Muster. Meistens sind die Symptome beidseitig und auf symmetrisch verlaufende Areale begrenzt. Typisch für die Erkrankung sind gestörte sensorische Empfindungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühle bis hin zu einer reduzierten Wahrnehmung von Schmerzen durch Verletzungen. Auch die Kommunikation zwischen Nerven und Muskulatur baut sich zunehmend ab. Etwa jeder dritte Diabetiker bekommt eine symmetrische Polyneuropathie. Das Durchschnittsalter der Erkrankten liegt bei ca. 65 Jahren.
  • Autonome Neuropathie: Dabei nehmen jene Nerven Schaden, die mit Herzschlag, Blutdruck und Blutzucker in Verbindung stehen und die Tätigkeit der inneren Organe beeinflussen. Aber auch der Stoffwechsel, die Verdauung, Blasenfunktion oder Sexualität kann leiden. Die autonome Neuropathie tritt bei etwa der Hälfte aller Diabetiker nach einer Krankheitsdauer von ungefähr 20 Jahren auf.
  • Fokale Neuropathien: Hier sind nur wenige Nerven geschädigt. Typisch für diese Form ist, dass die Beschwerden sehr plötzlich auftreten und sich nicht wie sonst allmählich entwickeln. Am häufigsten kommt die diabetische Amyotrophie vor. Dabei ist die Durchblutung eines Beinnervengeflechtes gestört, was sich durch heftige Schmerzen am Oberschenkel, Bein oder an der Gesäßhälfte bemerkbar macht. Auch die Augenmuskeln können betroffen sein. Erkrankte sehen dann Doppelbilder oder verspüren Schmerzen hinter dem Auge.

Meist nimmt die Polyneuropathie ihren Anfang in den unteren Extremitäten. Es besteht das Risiko, dass sich ein diabetischer Fuß (diabetisches Fußsyndrom) entwickelt. In 85 bis 90 Prozent der Fälle ist eine Polyneuropathie an der Entwicklung eines diabetischen Fußsyndroms beteiligt. Weil die Betroffenen ihr Schmerzempfinden aufgrund der Nervenschäden einbüßen, bemerken sie Wunden oder Verletzungen am Fuß nicht oder nicht rechtzeitig. Solche Wunden können zum Beispiel durch drückendes, zu enges Schuhwerk entstehen. Das Gewebe stirbt ab und offene Wunden sind ein idealer Nährboden für Bakterien und andere Krankheitserreger - sie lösen schwerwiegende Entzündungen aus. Das diabetische Fußsyndrom ist in Deutschland ein häufiger Grund für Amputationen.

Neuropathie durch Alkoholkonsum

Auch langjähriger, hoher Alkoholkonsum kann eine Neuropathie auslösen. Alkohol gilt als „Nervengift“ und stört die Weiterleitung von Reizen und Signalen. Bei der Polyneuropathie aufgrund chronischen Alkoholmissbrauchs könnte auch eine Mangelernährung eine Rolle spielen - sie führt zu einem Vitaminmangel, unter anderem zu einer Unterversorgung mit Vitamin B1.

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Neuropathie: Vitamin-B12-Mangel, Autoimmunerkrankungen und weitere Ursachen

Daneben kann es noch weitere Gründe für die Neuropathie geben. Die wichtigsten sind:

  • Vitamin-B12-Mangel, etwa durch eine einseitige Ernährung - gefährdet sind zum Beispiel Menschen mit veganer Ernährungsweise, die komplett auf tierische Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Milchprodukte verzichten. Auch nach einer Magenoperation, zum Beispiel wegen Magenkrebs, kann ein Mangel an Vitamin B12 eine Polyneuropathie hervorrufen.
  • Nierenkrankheiten (wichtige Nährstoffe werden vermehrt ausgeschieden)
  • Lebererkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Infektionen mit Viren und Bakterien, z. B. Borreliose, Herpes simplex, Pfeiffersches Drüsenfieber
  • Autoimmunkrankheiten, z. B. Guillain-Barré-Syndrom - die Nervenscheiden der peripheren Nerven nehmen Schaden
  • Krebserkrankung - die Neuropathie kann ein erstes Warnsignal sein
  • Chemotherapie bei einer Krebserkrankung - besonders platinhaltige Zytostatika wie Cisplatin fördern die Polyneuropathie
  • Gifte, z. B.

milgamma® protekt: Ihre Wahl bei Nervenschäden infolge eines Vitamin-B1-Mangels

Da der erhöhte Bedarf an Vitamin B1 oft nicht allein durch die normale Ernährung gedeckt werden kann, ist es besonders wichtig, den Körper ausreichend mit Vitamin B1 zu versorgen. Der in milgamma® protekt enthaltene Wirkstoff Benfotiamin behebt den Vitamin-B1-Mangel als eine Ursache von Nervenschädigungen und kann so bei regelmäßiger Einnahme die Begleitsymptome einer auf einem Vitamin-B1-Mangel beruhenden Neuropathie wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Füßen lindern.

Das Besondere in der Tablette: Benfotiamin

Das in milgamma® protekt enthaltene Benfotiamin ist die fettlösliche Vorstufe von Vitamin B1. Benfotiamin wird 5-mal besser vom Körper aufgenommen als „einfaches“ Vitamin B1 (Thiamin). Dadurch kann ein Vitamin-B1-Mangel wirksam ausgeglichen oder vorgebeugt werden. Bei regelmäßiger Einnahme können die Symptome einer Neuropathie, die durch einen Vitamin-B1-Mangel verursacht werden, gelindert werden.

Anwendung von milgamma® protekt

Zur Therapie von Neuropathien sollte milgamma® protekt täglich über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen eingenommen werden. Anschließend erfolgt die Weiterbehandlung gemäß therapeutischem Erfolg. Zwei Drittel der Patienten zeigten nach 9 Wochen Benfotiamin-Gabe deutlich weniger Beschwerden. Das Arzneimittel ist gut verträglich und zur längerfristigen Einnahme geeignet.

Arzneimittel Qualität: milgamma® protekt

Nur Arzneimittel sind zur Therapie eines Mangels zugelassen und im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln behördlich auf Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit geprüft. milgamma® protekt Tabletten sind vegan und werden gluten- und laktosefrei hergestellt.

Was ist milgamma® protekt?

milgamma® protekt ist ein rezeptfreies Arzneimittel mit dem Wirkstoff Benfotiamin. Das Vitaminpräparat wird eingesetzt zur Behandlung von Neuropathien (Nervenschäden), die durch einen Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden.

Wofür wird milgamma® protekt angewendet?

milgamma® protekt wird angewendet zur Behandlung von Neuropathien und kardiovaskulären Störungen, die durch Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen werden. Und zur Therapie oder Prophylaxe von klinischen Vitamin-B1-Mangelzuständen.

Wie lange sollte man die milgamma® protekt-Tabletten einnehmen?

Anfänglich mindestens über einen Zeitraum von 3 Wochen. Die Dauer der Einnahme von milgamma® protekt richtet sich nach dem therapeutischen Erfolg. Das ist individuell verschieden. Der behandelnde Arzt sollte darüber entscheiden.

Wann und wie nehme ich milgamma® protekt ein?

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Wann Sie die Tabletten einnehmen macht keinen Unterschied. Es ist aber ein bestimmtes Ritual empfehlenswert: zum Beispiel die regelmäßige Einnahme zum Frühstück oder Mittagessen.

Was ist Benfotiamin?

Bei Benfotiamin handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin B1, die 5-mal besser vom Körper aufgenommen wird als "einfaches" Vitamin B1.

Art der Anwendung

Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung

Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung und dem Behandlungserfolg. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Zur Behandlung von Nervenerkrankungen durch Mangel an Vitamin B1 sollte das Arzneimittel zu Beginn mindesten 3 Wochen lang angewendet werden. Die Weiterbehandlung ist abhängig vom Erfolg der Behandlung.

Überdosierung

Bisher sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt. Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen.

Was spricht gegen eine Anwendung?

Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?

  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Benfotiamin ist eine fettlösliche Vorstufe (Prodrug) von Thiamin (Vitamin B1) und wird im Körper sehr gut aufgenommen und schnell in seine wirksame Form umgewandelt.

Was ist Milgamma mono 150 und wofür wird es angewendet?

Milgamma mono 150 ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Benfotiamin, eine fettlösliche Form von Vitamin B1 (Thiamin), enthält. Es wird zur Behandlung von Vitamin B1-Mangelzuständen, die ernährungsmäßig nicht behoben werden können, eingesetzt. Dies kann bei bestimmten Erkrankungen wie Diabetes oder Alkoholabhängigkeit der Fall sein. Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Wie werden Milgamma mono 150 überzogene Tabletten eingenommen?

Die Einnahme von Milgamma mono 150 überzogenen Tabletten sollte gemäß der Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers erfolgen. In der Regel wird die Tablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) eingenommen. Die Dosierung ist abhängig von der Schwere des Vitamin B1-Mangels und wird individuell vom Arzt festgelegt. Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Milgamma mono 150 auftreten?

Wie alle Arzneimittel kann auch Milgamma mono 150 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören allergische Reaktionen, Magen-Darm-Beschwerden oder Hautreaktionen. Bei Auftreten von schwerwiegenden Nebenwirkungen oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren. Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Kann Milgamma mono 150 mit anderen Medikamenten wechselwirken?

Es kann zu Wechselwirkungen zwischen Milgamma mono 150 und anderen Medikamenten kommen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker über alle Medikamente, die Sie einnehmen, um mögliche Wechselwirkungen zu überprüfen. Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Wie lange darf ich Milgamma mono 150 einnehmen?

Die Dauer der Einnahme von Milgamma mono 150 hängt von der individuellen Diagnose und dem Verlauf des Vitamin B1-Mangels ab. Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie das Medikament einnehmen müssen. Es ist wichtig, die Anweisungen des Arztes zu befolgen und nicht eigenmächtig die Behandlung abzubrechen oder die Dosierung zu ändern. Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Erfahrungen von Anwendern mit Milgamma® protekt

Viele Anwender berichten von positiven Erfahrungen mit Milgamma® protekt bei der Behandlung von Nervenschmerzen und Vitamin-B1-Mangel. Einige Beispiele:

  • "Ich nehme milgamma protekt wegen leichter Nervenschmerzen in den Füßen - schon nach ein paar Tagen habe ich eine spürbare Besserung gemerkt."
  • "Ich nehme milgamma protekt bei Kribbeln in den Füßen und leichter Nervenirritation - die Wirkung ist spürbar, schon nach wenigen Tagen. Gut verträglich, einfach einzunehmen und ohne unnötige Zusatzstoffe."
  • "1 Tablette am Tag. Ist für die langfristige Einnahme geeignet, da merkt man auch erst den positiven Effekt. Kribbeln in den Füßen bin ich losgeworden."
  • "Aufgrund meines Diabetes sind bei mir die Nerven schon leicht geschädigt. Vor allem die Füße werden immer wieder taub. Milgamma hilft bzw. unterstützt mein Nervensystem sehr gut."
  • "Mir helfen die Milgamma Tabletten sehr bei meinem Vitamin B1 Mangel. Ich vertrage sie sehr gut und finde das Preis-Leistungs-Verhältnis hier unschlagbar. Hätte nicht gedacht, dass sie so spürbar wirken."
  • "Endlich habe ich eine Lösung für meine brennenden Fußschmerzen gefunden! Milgamma protekt hat mir dabei geholfen, meinen Vitamin-B1-Mangel auszugleichen und die Schmerzen zu lindern. Ich nehme es jetzt schon seit einigen Wochen ein und die Ergebnisse sind fantastisch."
  • "Meine Füße haben ständig zum Kribbeln bei mir begonnen. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde bei mir ein Vitamin-B1-Mangel festgestellt. Dagegen hat mir mein Arzt diese Tabletten verschrieben, damit das kribbeln und brennen an den Füßen aufhört."
  • "Die Tabletten versorgen mich sehr gut mit Vitamin B1. Meine Beschwerden haben schon bemerkenswert nachgelassen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon nach dreiwöchiger Einnahme eine deutliche Besserung merke."
  • "Wird vom Körper sehr gut aufgenommen und sorgt schnell für Linderung der Symptome eines B1 Mangels."
  • "Endlich habe ich wieder einen erholsamen Schlaf, nachdem meine Füße nicht mehr von dem ständigen Kribbeln geplagt werden! ;) Wie vom Arzt verordnet, habe ich täglich eine Tablette eingenommen."
  • "Es hat mir gut geholfen, um meinen Vitamin-B1-Mangel auszugleichen. Man sollte auch seine Ernährung entsprechend darauf abstimmen - so kommt man schneller zum Ziel. Ich kann es sehr empfehlen."
  • "Mit einer Tablette am Tag ist man gut versorgt und kann Vitamin B1 Mangel effektiv bekämpfen. Habe ich über 4 Wochen hinweg eingenommen und dadurch meinen Mangel ausgeglichen."
  • "Hat mir erfolgreich geholfen, meinen Nervenstörungen entgegenzuwirken."
  • "Wurde mir empfohlen zur Behandlung meiner diabetischen Neuropathie. Auch in Kombination mit meinen anderen Diabetes-Präparaten klappt die Einnahme super. Nebenwirkungen hatte ich noch nie, ganz im Gegenteil."

Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Polyneuropathie

Neben der Einnahme von Milgamma® protekt gibt es weitere Maßnahmen, die Sie zur Vorbeugung und Behandlung von Polyneuropathie ergreifen können:

  • Blutzuckerspiegel gut einstellen: Ein langfristig schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel kann nicht nur die Gefäße schädigen, er kann auch die Ursache für eine Nervenschädigung sein.
  • Mehr Vitamin B1: Ernährungstipps: Für ein Plus an dem Nervenvitamin B1 empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Vollkorn-Produkte täglich zu verzehren und sich regelmäßig Hülsenfrüchte wie etwa Erbsen und weiße Bohnen schmecken zu lassen. Ein Fleischgericht zwei- bis dreimal pro Woche kann die Versorgung mit Vitamin B1 ebenfalls unterstützen.
  • Alkohol meiden: Zu viel Alkohol hemmt nicht nur die Aufnahme von Vitamin B1 im Darm, sondern auch den Stoffwechsel des Vitamins.
  • Bei Empfindungsstörungen zur Ärztin oder zum Arzt: Falls Sie bereits an Empfindungsstörungen wie Kribbeln in den Füßen, Brennen, Taubheitsgefühle oder Schmerzen in den Beinen leiden, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
  • Vitamin-B1-Mangel ausgleichen: Eine effektive Möglichkeit, um den Vitamin-B1-Mangel als Ursache von Nervenschäden zu beheben und diesem vorzubeugen, ist der Wirkstoff Benfotiamin, eine fettlösliche Vorstufe des Vitamins B1.
  • Kribbeln in den Beinen: Wärme, Kälte, Bürsten: Bei manchen Menschen können bewährte Hausmittel das Kribbeln in den Beinen vorübergehend vertreiben.
  • Auf Alkohol verzichten und nicht rauchen: Alkohol gilt als „Nervengift“ und kann neurologische Probleme wie ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Beinen auslösen oder verstärken. Auch das Rauchen gilt als Risikofaktor für die Neuropathie.
  • Bewegung, Sport und Entspannung: Bewegen Sie sich möglichst viel in Ihrem Alltag. Auch das Erlernen einer Entspannungsmethode kann hilfreich sein.
  • Diabetisches Fußsyndrom vermeiden - Tipps: Behalten Sie Ihre Füße gut im Blick und schenken Sie ihnen jeden Tag Aufmerksamkeit.

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