Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die bis heute nicht heilbar ist. Die Schulmedizin bietet zwar verschiedene Therapieansätze, um den Krankheitsverlauf zu beeinflussen und Symptome zu lindern, doch viele Betroffene suchen zusätzlich nach alternativen oder komplementären Behandlungsmethoden. Dieser Artikel beleuchtet die Möglichkeiten der Naturheilkunde und der Selbsthilfe bei MS, wobei sowohl Chancen als auch Grenzen aufgezeigt werden.
Was ist Multiple Sklerose?
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Myelinscheiden angreift. Verantwortlich für das Krankheitsbild sind Antikörper, die der Organismus gegen Markscheiden von Nervenhüllen bildet (gegen die sog. Myelinscheiden). Diese Markscheiden umhüllen isolierend die Nervenfasern und sind wichtig, um eine schnelle Reizweiterleitung in den Nervenzellen zu gewährleisten. Die Entzündungen des Nervengewebes in Gehirn und Rückenmark sind für die typischen MS Symptome verantwortlich. Selbst nach Abklingen einer stärkeren Entzündung (MS-Schub) bleiben Schäden in Form von Narben zurück. Darunter leiden vor allem die Reizweiterleitung und damit die Informationsübertragung in den Nerven.
Häufigkeit
Die Zahl der an MS Erkrankten soll in Deutschland bei rund 130.000 liegen, wobei ihre Anzahl möglicherweise deutlich höher ist. Man muss zur Zeit (2017) von über 200.000 MS-Patienten in Deutschland ausgehen. Frauen erkranken doppelt so oft wie Männer an Multipler Sklerose. Die MS hat zwei Altersgipfel, d. h. um das 20. und um das 40. Lebensjahr herum treten die Symptome gehäuft erstmals auf. Kinder sind glücklicherweise selten betroffen.
Diagnose
Grundlage der MS Diagnose sind die MS-typischen Symptome und neurologische Untersuchungen. Zu letzteren gehören Funktionsprüfungen der Hirnnerven sowie die Testung der Reflexe, Sensibilität und Muskelkraft sowie ein Kernspinuntersuchung des Gehirnschädels. Darüber hinaus kann geprüft werden, ob bestimmte Entzündungswerte in der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit erhöht sind. Die MS Diagnose ergibt sich aus dem Gesamtbild. Den Blutwert, der eine Multiple Sklerose belegt, gibt es leider nicht. Mit der Magnetresonanztomografie (MRT) lassen sich entzündete und vernarbte Gewebebereiche in Gehirn und Rückenmark sichtbar machen. Allerdings sollte man wissen, dass Befund und Befinden hier mitunter deutlich auseinander driften. Es gibt durchaus MS-Patienten mit dramatischem MRT-Befund, die gleichzeitig erstaunlich wenige Einschränkungen haben. Bevor die MS Diagnose gestellt wird, müssen verschiedene andere Erkrankungen wie ein Vitamin-B12-Mangel, Gefäßentzündungen im Zentralnervensystem, oder eine Neuroborreliose ausgeschlossen werden.
Ursachen und Entstehung
Wenn das Immunsystem wie bei der MS aus dem Gleichgewicht gerät, muss man sich natürlich fragen, wie es eigentlich dazu kommt. Meist sind es viele Faktoren, die gemeinsam das Immunsystem aus dem Tritt bringen. Dazu gehören u. a.:
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- Schwermetalle
- Fehler in der Ernährung
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Viren
- Pilz-Erkrankungen
- Allergien
- Infektionen mit sogenannten neurotropen Viren (d. h. Viren, die Nervenzellen angreifen)
Über die Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie hängen all diese Bereiche zusammen.
Anzeichen und Symptome
Es sind vor allem die Entzündungen des Nervengewebes in Gehirn und Rückenmark, die für die typischen MS Symptome verantwortlich sind. Hieraus erklären sich auch die typischen MS Symptome wie:
- Sehstörungen
- körperliche Missempfindungen (Kribbeln, Ameisenlaufen)
- Einschränkungen bei den Bewegungen (z. B. Lähmungserscheinungen, Muskelschwund, aber auch Spastiken)
- Probleme beim Wasserlassen
Bereits einige Zeit vor dem Auftreten der typischen MS Symptome, lassen sich oft allgemeine Frühsymptome beobachten. Hierzu können gehören:
- Gewichtsverlust
- Antriebsschwäche
- diffuse Schmerzen in Muskeln und Gelenken
Einige Wochen bis Monate nach dem Auftreten dieser frühen Multiple Sklerose Anzeichen bilden sich die typischen MS Symptome aus. Dazu gehören:
- Sehstörungen (z. B. unscharfes Sehen, Doppelbilder)
- Störungen der Bewegungsabläufe (motorische Störungen), besonders der Beine wie z. B. Gangstörungen und eine Schwäche der Beine
- Sensibilitätsstörungen (z. B. Taubheitsgefühl, Kribbeln, „Ameisenlaufen“)
Zu den möglichen MS Symptomen, die auftreten können, aber nicht müssen, gehören:
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- Schwäche der Gliedmaßen, die sich in zunehmenden Lähmungserscheinungen bis hin zum Muskelschwund fortsetzen kann, bes. im Bereich von Armen und Beinen
- eingeschränkte Bewegungsfähigkeit (u. a. bedingt durch spastische Muskelverkrampfungen, Gangunsicherheit)
- Gleichgewichtsstörungen
- Störungen der Bewegungskoordination
- Zittern
- Sensibilitätsstörungen (z. B. Taubheit, Empfindungsstörungen, Schmerzen)
- allgemeine Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung
- Darmentleerungsstörungen (z. B. Verstopfung)
- gestörte Blasenfunktion (unkontrollierbarer Harndrang oder Harnverlust)
- sexuelle Funktionsstörungen
- Schluckstörungen, Geschmacksstörungen
- Sprachstörungen, Artikulationsstörungen
- Schwindel
- chronische Müdigkeit (Fatigue-Syndrom) mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, erhöhtes Bedürfnis nach Schlaf und Ruhe
- Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Antriebslosigkeit
- Schlafstörungen
Verlauf
Welche Multiple Sklerose Anzeichen ein Patient entwickelt und wenn, in welcher Reihenfolge und in welchem Ausmaß dies geschieht, lässt sich nur bedingt voraussagen. Jeder Verlauf ist letztendlich individuell. Grundsätzlich lassen sich drei Verlaufsformen unterscheiden:
- wiederkehrende Schübe: Im MS-Schub treten die typischen neurologischen MS Symptome auf. Ein solcher MS-Schub kann Tage bis Wochen dauern. In den meist monatelangen schubfreien Intervallen bilden sich die Symptome mehr oder weniger vollständig zurück, wobei irreversible Restschäden zurückbleiben können.
- primär chronisch progredient: Hier handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Verlauf ohne akute MS Schübe. Nach und nach kommen weitere Einschränkungen hinzu und auch der Allgemeinzustand verschlechtert sich schleichend.
- sekundär chronisch progredient: Bei MS-Patienten mit diesem Verlauf, geht die Zahl der Schübe im Laufe der Zeit immer weiter zurück bis sie ganz ausbleiben. Ähnlich wie bei dem primär chronisch progredienten Verlauf, kommen aber dennoch nach und nach weitere Einschränkungen hinzu.
Die Lebenserwartung ist bei MS ist höher als bislang meist angenommen. Untersuchungen zeigen, dass die Lebenserwartung von Patienten mit Multipler Sklerose, die keine stärkeren Behinderungen haben, gegenüber anderen Menschen gleichen Alters kaum verringert ist. Nur bei der sehr seltenen malignen Form der Multiplen Sklerose ist die Lebenserwartung deutlich geringer.
Schulmedizinische Therapie
Die schulmedizinische Behandlung der MS zielt darauf ab, die Entzündungsaktivität im Körper zu reduzieren, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu lindern. Hierzu werden in erster Linie immunmodulatorische und immunsuppressive Medikamente eingesetzt.
Naturheilkunde bei Multipler Sklerose
Die Naturheilkunde bietet eine Vielzahl von Ansätzen, die begleitend zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden können. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, das Immunsystem zu stärken und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Die Symptome sind beängstigend für die Betroffenen und eine Herausforderung für den Arzt. Da wir uns bewusst sind, dass MS-Patienten in der Regel "Läuse, Flöhe und Wanzen" haben, d.h. unter einem sehr komplexen Krankheitsbild mit vielfältigen Beschwerden leiden, ist unser Therapiespektrum entsprechend breit aufgestellt.
Ursachenforschung und individuelle Therapie
Zunächst gilt es, einen Überblick über die Ursachen und Auslöser der Autoaggressionskrankheit Multiple Sklerose zu bekommen. Hierzu gehören Virusinfektionen (auch in der Kindheit), welche zu einer Überstimulisation des Immunsystems führen. Desweiteren die Veränderung der Oberflächeneigenschaften der Nerven, wodurch das Immunsystem die Zellen als "fremd" erkennt und angreift. Mit Schwermetalle wie Quecksilber (Hg) aus Amalgamfüllungen werden die immunkompetenten Zellen nicht fertig. Über die Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie hängt alles mit allem zusammen: Virus- und Pilz-Infektionen, Ernährungsfehler, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Schwermetalle.
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Der ehemalige Chefarzt und Buchautor Felix Perger fand, dass kein MS-Patient eine ideale Darmflora hat. Bei MS-Patienten bestanden uneinheitliche Darmdysbiosen. Daneben hatten viele Patienten Magensäuremangel und oft bestand ein Zinkmangel, weshalb die Entgiftung insbesondere der Schwermetalle gestört war mit der Folge von besonders hohen Quecksilberbelastungen. Anhand zahlreicher Parameter bewies Perger die zunehmende Verschlechterung der Immunabwehr. Die Gamma-Globuline nahmen von 1952 bis 1982 um durchschnittlich 35 % ab, bei Multiple Sklerose um rund 42 %, unter anderem bedingt durch Antibiotika. Antibiotika wirken nicht gezielt nur auf pathologische Bakterien, sondern auch auf "Gesundheitserreger" im Darm. Da die Bakterien im Darm entscheidend an der Regulation unseres Immunsystems beteiligt sind, können Antibiotika die körpereigene Abwehr schwächen. Veränderungen von Herden und Störfeldern im Laufe der Zeit weisen ebenso auf eine allgemein sinkende Immunabwehr hin. Eine Darmdysbiose führt oft zu einer Autointoxikation, v.a. mit giftigem Ammoniak. Nach Antibiotika, der Pille und Cortison finden sich an Zahl und Schwere zunehmende Infektionen mit Pilzen. Bei den Schwermetallbelastungen fand Perger neben Quecksilber auch häufig Blei und Kadmium.
Perger fand im MS-Schub erhöhte Werte für Magnesium, erniedrigte Werte für Calcium, Kalium sowie die Eosinophilen (eine bestimmte Form der weißen Blutkörperchen), die im 2. bis 4. Schub ansteigen können. Diese Veränderung gibt es im Blut auch ohne Symptome eines MS-Schubes, welche von Perger als sogenannte "subklinische Schübe" gedeutet wurden. Die Alarmreaktion nach Selye ist 3-phasig: Schockphase, Gegenschockphase, Anpassungsphase. Demgemäß bedeutet der MS-Schub ein Steckenbleiben in der Schockphase. Dies findet sich bei allen allergischen Erkrankungen mit Ausnahme des Asthma bronchiale. Herde und Störfelder belasten das Grundsystem dauernd, 24 Stunden am Tag, im Gegensatz zu Infekten, Traumen, psychischen Schocks und Klimaeinflüssen. An erster Stelle stehen mit Abstand die Zahn-Kiefer-Herde. Dies unterstreicht die Bedeutung einer kompetenten ganzheitszahnärztlichen Therapie zur richtigen Zeit. Durch eine Herdsanierung zur falschen Zeit ergeben sich bei MS-Patienten Rückschläge. Falsche Zeit bedeutet bei Anergie, d.h. zu einer Zeit in der der Körper nicht mehr mit einer entsprechenden Immunantwort auf ein Antigen reagiert. Neben den Zahn-Kiefer-Herden bestehen oft Tonsillenstörfelder ("Mandel-Störfelder") und Störfelder der Nasennebenhöhlen, die gerade bei jungen Leuten gehäuft zu finden sind. Die Störfelddiagnostik ist also von herausragender Bedeutung. Die Häufigkeit und Symptomarmut der Nasennebenhöhlenprozesse bei Multipler Sklerose überrascht immer wieder. Nasennebenhöhlenröntgenbilder sind in 20 % bis 30 % falsch positiv bzw. negativ. Das heißt, in 20 % der Fälle zeigt das Röntgenbild fälschlicherweise einer Störung der Nasennebenhöhlen, während in 30 % der Fälle Entwarnung gegeben wird, obwohl sehr wohl ein Problem der Nasennebenhöhlen besteht.
Ausgewählte Naturheilverfahren
Ernährungstherapie: Eine ausgewogene, antientzündliche Ernährung kann einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Hierzu gehören der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fettsäuren sowie der vermehrte Konsum von Gemüse, Obst, gesunden Fetten und Omega-3-Fettsäuren.
Darmsanierung: Da eine gestörte Darmflora das Immunsystem negativ beeinflussen kann, ist eine Darmsanierung ein wichtiger Bestandteil der naturheilkundlichen Behandlung. Hierzu können Probiotika, Präbiotika und eine Anpassung der Ernährung eingesetzt werden.
Entgiftung: Die Ausleitung von Schwermetallen und anderen Schadstoffen kann das Immunsystem entlasten und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.
Phytotherapie: Verschiedene Heilpflanzen können bei MS-Symptomen Linderung verschaffen. So können beispielsweise entzündungshemmende Pflanzen wie Kurkuma oder Weihrauch eingesetzt werden.
Vitamin D: Ein Mangel an Vitamin D wird mit einem erhöhten Risiko für MS in Verbindung gebracht. Eine Supplementierung mit Vitamin D kann daher sinnvoll sein.
Vitalpilze: Vitalpilze spielen sowohl im asiatischen als auch im europäischen Kulturraum bereits seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle bei der natürlichen Vorbeugung und Behandlung von unterschiedlichen Krankheiten. Sie schützen vor oxidativem Stress, wirken entgiftend und enthalten Vitamine und Spurenelemente. Im MS-Geschehen können Vitalpilze immunstärkend, entzündungshemmend, stoffwechselanregend und entgiftend wirken. Von besonderer Wichtigkeit ist dabei ihr antioxidativer Charakter. Sie beugen Zellschädigungen vor, indem sie sogenannte freie Radikale funktionsuntüchtig machen und leisten damit einen umfassenden Beitrag zur Zellgesundheit des gesamten Organismus. Jeder Vitalpilz hat sein spezielles Wirkspektrum und wird auf die jeweils individuelle Situation der Betroffenen abgestimmt verabreicht.
- Agaricus: kann auf das gesamte Immunsystem regulierend und stärkend einwirken und ist durch seinen sehr hohen Anteil an Beta-Glucanen für die Therapie von Fehlsteuerungen in der körpereigenen Abwehr gut geeignet.
- Cordyceps: wird überwiegend zur Stärkung der Kraft, Leistungsfähigkeit, Stressresistenz, bei Erschöpfungszuständen (wie Burn-out oder Fatigue), zur Muskelregeneration und Stimmungsaufhellung eingenommen. Er unterstützt zudem Lunge, Herz und Nieren.
- Coriolus: wird zur vorbeugenden Stärkung des Immunsystems und bei chronischen Infektionen (Lunge, Magen, Darm, Leber) eingesetzt. Sein Inhaltsstoff Erinacin hilft nachweislich, Nervenwachstumsprozesse durch die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren (NGF) positiv zu beeinflussen. Durch MS geschädigte Nervenzellen können repariert, Schäden so minimiert und Funktionen des Nervensystems besser unterstützt werden. Aufgrund von wichtigen Aminosäuren, Mineralstoffen, Polysacchariden und Polypeptiden eignet sich der Pilz begleitend bei der Behandlung von entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Leaky gut) oder Haut- und Schleimhauterkrankungen.
- Maitake: dämmt Entzündungen ein, fördert die Sauerstoffsättigung im Blut und hat verdauungsfördernde Eigenschaften. Er stärkt dabei die Entgiftungsleistung der Leber und verhindert die Bildung freier Radikale. Immunmodulierende Eigenschaften begrenzen überschießende Immunreaktionen und die insgesamt stärkende Funktion des Pilzes kann die körperliche und geistige Verfassung so verbessern helfen, dass der Organismus besser mit der Erkrankung zurechtkommt.
- Reishi: wirkt nachweislich schmerzstillend, stärkt die Muskulatur und hat durch seine antioxidativen Eigenschaften einen positiven Effekt auf die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen.
Grenzen der Naturheilkunde
Es ist wichtig zu betonen, dass die Naturheilkunde bei MS ihre Grenzen hat. Sie kann die schulmedizinische Therapie nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Zudem ist die Wirksamkeit vieler naturheilkundlicher Verfahren bei MS wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Daher sollte jede Behandlung mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden.
Selbsthilfe bei Multipler Sklerose
Neben der medizinischen Behandlung spielt die Selbsthilfe eine wichtige Rolle im Umgang mit MS. Hierzu gehören Maßnahmen, die Betroffene selbst ergreifen können, um ihre Lebensqualität zu verbessern und den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.
Bewegung und Sport
Regelmäßige Bewegung und Sport sind wichtig, um die Muskelkraft zu erhalten, die Koordination zu verbessern und die Fatigue zu reduzieren. Geeignete Sportarten sind beispielsweise Schwimmen, Yoga, Tai Chi oder Walking.
Entspannungstechniken
Stress kann MS-Schübe begünstigen. Daher ist es wichtig, Stress abzubauen und Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation zu erlernen.
Psychische Unterstützung
MS kann zu psychischen Belastungen wie Angst, Depression oder sozialer Isolation führen. Eine psychotherapeutische Behandlung oder der Austausch mit anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe kann helfen, diese Belastungen zu bewältigen.
Gesunder Lebensstil
Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf, einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol kann das Immunsystem stärken und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
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