Das neurologisch-psychiatrische Versorgungszentrum im Bremer Westen bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems und psychischen Störungen. Das Zentrum zeichnet sich durch ein Team erfahrener Fachärzte und modernste Untersuchungsmethoden aus.
Das Ärzteteam
Das Ärzteteam des Versorgungszentrums besteht aus hochqualifizierten Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, die über langjährige klinische Erfahrung verfügen. Zu den Ärzten gehören:
- Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. (Name und Qualifikationen wurden in den vorliegenden Daten mehrfach wiederholt, was auf einen Fehler hindeutet. Hier sollte der korrekte Name und die korrekten Qualifikationen eingesetzt werden). Studium der Medizin und Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost. Langjährige Tätigkeit im Institut für Klinische Neurophysiologie, einschließlich extern zertifizierter Weiterbildung in den Bereichen EEG, NLG/EMG und EVOP-Diagnostik.
- Dr. Studium der Humanmedizin an der Universität Göttingen. Tätigkeit im Klinikum Bremen Ost, zunächst als Assistenzarzt und später als Facharzt. Nach der Facharztweiterbildung im Bereich Psychiatrie ab 2000 Facharztweiterbildung zum Neurologen.
- Dr. Studium der Humanmedizin an den Universitäten Göttingen und Wien. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie am Klinikum Bremen Ost. Tätigkeit im Institut für Neurophysiologie, zertifizierte Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie für EEG und EMG/NLG und Erwerb der Zusatzbezeichnung für Schlafmedizin. Oberarzt in der Klinik für Neurologie im Klinikum Bremen Ost.
- Dr. Fachärztin für Neurologie. Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg. Facharztausbildung Neurologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main und am Klinikum Bremen-Ost.
- Dr. Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen und der Molekularbiologie an der Göttingen Graduate School for Neurosciences, Biophysics, and Molecular Biosciences. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg. Ärztliche Tätigkeit in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des AMEOS Klinikums Bremen.
- Dr. Studium der Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Facharztweiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité sowie am Klinikum Bremen-Ost und Ameos Klinikum Bremen. Oberarzt am Ameos Klinikum Bremen, Leitung der Station zur Behandlung psychotischer Störungsbilder sowie ambulante ärztliche Tätigkeit in der Psychiatrischen Institutsambulanz.
- Dr. Studium der Humanmedizin an der WWU Münster. Promotion im Institut für Translatione Psychiatrie. Facharztweiterbildung zur Ärztin für Neurologie im Albertinen Krankenhaus in Hamburg. Qualifikation zur selbstständigen Durchführung von FEES (flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts).
Diagnostische Leistungen
Das MVZ bietet ein breites Spektrum an diagnostischen Leistungen zur Abklärung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen. Dazu gehören:
Neurophysiologische Untersuchungen
- Elektroenzephalographie (EEG): Ableitung der Hirnströme durch auf die Kopfhaut aufgebrachte Elektroden. Dient der Erkennung von Auffälligkeiten der Hirnaktivität, z.B. bei Epilepsie oder Entzündungen.
- Neurographie (NLG) und Elektromyographie (EMG): Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und der Muskelaktivität. Ermöglicht die Diagnose von Nerven- und Muskelerkrankungen, wie z.B. Karpaltunnelsyndrom oder Polyneuropathien. Mit Stromimpulsen können periphere motorische und sensible Nerven stimuliert werden. Die Nervenleitgeschwindigkeit sowie die Höhe des Summenaktionspotentials (Amplitude) an verschiedenen Ableitepunkten geben Aufschluss über die Lokalisation, das Ausmaß und Form/Ursache einer Nervenläsion.
- Evozierte Potentiale (EVP): Messung der Hirnaktivität als Reaktion auf bestimmte Reize (z.B. visuell, akustisch, somatosensibel). Dient der Diagnostik von Schädigungen der Nervenbahnen. Durch die Ableitung der sogenannten somatosensibel evozierten Potenzialen (SSEP) kann auf die Lokalisation einer möglichen Schädigung der Nervenbahnen vom peripheren ins zentrale Nervensystem geschlossen werden (z.B. Tibialis- und Medianus-SSEP). Eine Sonderform stellen die visuell evozierten Potenziale (VEP) dar, mit denen eine Läsion des Sehnerven detektiert werden kann. Umgekehrt kann auch eine Leitungsverzögerung der Nervenbahnen von zentralen ins periphere Nervensystem durch die sog. motorisch evozierten Potentiale (MEP) dargestellt werden.
Ultraschalluntersuchungen
- Doppler- und Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße: Mittels Ultraschall erfolgt die Untersuchung der Blutströmung in den zum Gehirn führenden Blutgefäßen. Man unterscheidet die Untersuchung der Gefäße außerhalb des Schädels (extrakraniell) und innerhalb des Schädels (intrakraniell). Anhand des Flussprofil und Veränderungen der Gefäßwand können Engstellen (Stenosen) oder Verschlüsse festgestellt und quantifiziert werden.
Liquordiagnostik
- Lumbalpunktion: Ziel der Lumbalpunktion ist die Gewinnung von Nervenwasser (Liquor); hier wird eine dünne Hohlnadel im Bereich der Lendenwirbelsäule bis zum Nervenwasserkanal vorgeschoben. Da sich auf dieser Höhe kein Rückenmark befindet, ist eine Rückenmarksschädigung ausgeschlossen. Die Nervenwasseruntersuchung dient der Diagnosestellung einer Erreger- oder autoimmun bedingten Entzündung des zentralen oder peripheren Nervensystems.
Geriatrisches Assessment
- Das geriatrische Assessment ist eine Untersuchung des älteren Patienten mit standardisierten Tests, um die Ressourcen, aber auch die krankheits- und altersbedingten Einschränkungen, welche die eigenständige Lebensführung beeinträchtigen können, abzuschätzen. Typische geriatrische Merkmalskomplexe umfassen Schmerzen, kognitive Einschränkungen, Gangstörung und Sturzneigung, Inkontinenz sowie Medikationsprobleme. Hierbei kommen eine ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte sowie eine Vielzahl von testmetrischen Verfahren zum Einsatz.
Demenzdiagnostik
- Zur Feststellung eines dementiellen Abbaus und der Einordnung des Krankheitsbildes in eine der verschiedenen Demenzerkrankungen kommen mehrere Verfahren zum Einsatz. Immer steht an erster Stelle eine ausführliche neurologische und psychiatrische Untersuchung, gefolgt von einer Schnittbildgebung des Gehirns und einer EEG-Ableitung; auch die Nervenwasseruntersuchung kann diagnoseweisend sein. Der initiale Schweregrad, aber auch die Entwicklung im weiteren Verlauf kann anhand von standardisierten Testverfahren abgeschätzt werden.
Behandlungsschwerpunkte
Das MVZ bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Zu den Schwerpunkten gehören:
Schlaganfall
- Beim Schlaganfall kommt es in der Mehrzahl der Fälle zu einer plötzlich einsetzenden Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen wie z.B. einer Halbseitenlähmung oder Sprachstörung. Ursachen sind häufig Herzrhythmusstörungen oder Verengungen/ Verschlüsse der hirnversorgenden Blutgefäße. Nur bei ca. 10% der Fälle liegt eine Hirnblutung zugrunde.
Kopfschmerzen
- Kopfschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Zu den häufigsten Kopfschmerzformen zählen die Migräne mit oder ohne Aura sowie der sog. Spannungskopfschmerz. Die Therapie hängt von der zugrunde liegenden Ätiologie ab. In manchen Fällen ist auch eine prophylaktische Behandlung erforderlich.
Schwindel
- Attackenförmig einschießende Gesichtsschmerzen, z.B. Dreh- und Schwankschwindel gehören zu den häufigsten Beschwerden, die zu einer neurologischen Konsultation führen. Dem Drehschwindel liegen meist Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr zugrunde; abhängig von der Ursache können begleitend Ohrgeräusche und Hörminderung (Morbus Menière) auftreten. Über Stunden oder Tage anhaltender Drehschwindel ohne zusätzliche neurologische Ausfälle kann auf eine Entzündung des Gleichgewichtsnerven hinweisen (Neuronitis vestibularis). Bewegungsabhängige, kurz dauernde Drehschwindelattacken ohne weitere Begleitsymptome sind meist auf eine Reizung der Sinneszellen im Innenohr durch kleine Kristalle zurückzuführen (Benigner paroxysmaler Lagerungs-schwindel). Daneben finden sich Schwindelsymptome auch bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. Klein- oder Stammhirn).
Bewegungsstörungen
- Bei der Parkinson-Erkrankungen findet sich im Vollbild eine meist seitenbetonte Verlangsamung der Bewegungsabläufe (Hypokinese) mit Steifigkeit (Rigor) der Extremitäten und/oder Zittern (Tremor) der Hände sowie eine mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung. Frühzeichen sind eine Verschlechterung des Geruchssinnes und ein „Kleinerwerden“ des Schriftbildes. Zugrunde liegt ein Mangel des Botenstoffs Dopamin in bestimmten Hirnregionen. Die primäre Behandlung erfolgt durch die Gabe von Dopamin oder Dopamin-Ersatzpräparaten. Im Rahmen der Diagnosestellung ist die Abgrenzung von ähnlichen, jedoch seltenen Krankheitsbildern, den sogenannten atypischen Parkinson-Syndromen wichtig.
Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems
- Erreger wie Viren und Bakterien können sowohl das zentrale als auch des periphere Nervensystems befallen. Bei einer isolierten Erkrankungen der Hirnhäute spricht man von einer Meningitis, ein Befall des Gehirns wird als Encephalitis bezeichnet. Typische Symptome sind Fieber, Kopf- und Nackenschmerzen, Bewusstseinsstörungen, epileptische Anfälle sowie neurologische Defizite. Nicht immer gelingt der Nachweis eines Erregers. Beispiele für virale Erreger sind Viren aus der Herpes-Gruppe oder das Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus. Charakteristische Beispiele für Infektionserkrankungen des peripheren Nervensystems sind die Gürtelrose (Herpes zoster durch das Windpocken-Virus) oder eine Gesichts-lähmungen im Rahmen einer Neuroborreliose.
Rückenschmerzen
- Lokale oder ausstrahlende Rückenschmerzen können durch eine Vielzahl von neuroorthopädischen Erkrankungen, wie z.B. Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalstenosen bedingt sein. Neben Schmerzen finden sich oft neurologische Ausfalls-erscheinungen. Die Diagnostik und Behandlung erfolgt in Zusammenarbeit mit Radiologen, Orthopäden, Unfallchirurgen, Neurochirurgen und Krankengymnasten.
Periphere Nervenläsionen
- Nächtlich betonte Schmerzen, Kribbelmissempfindungen und Taubheit insbesondere der Finger 1 bis 3 und Besserung durch „Ausschütteln“ der Hand weisen auf ein sogenanntes Karpal-tunnelsyndrom hin. Dieses häufigste Beispiel einer peripheren Nervenläsion ist bedingt durch eine Kompression des Mittel-armnerven am Handgelenk. Ebenfalls nicht selten sind sogenannte Polyneuropathien, die zu socken- oder strumpfförmiger Taubheit der Beine mit zunehmender Gangunsicherheit führen können.
Multiple Sklerose (MS)
- Man unterscheidet schubförmige und chronische Verläufe. Die Diagnosestellung erfolgt aufgrund des charakteristischen Verlaufes, typischer Befunde in der Kernspintomografie sowie mittels Nervenwasseruntersuchung. Wichtig ist der Ausschluss von anderen Erkrankungen, die eine MS imitieren können. Zwar ist MS nicht heilbar, es existieren aber zwischenzeitlich eine Vielzahl von Präparaten, welche den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen oder stabilisieren können. Die Wahl des vorbeugend wirksamen Präparates ist vor allem abhängig von Ausmaß der Krankheitsaktivität. Im Oktober 2017 wurde das Facharztzentrum gemäß der Anerkennungskriterien der Deutschen Multiple Sklerose-Gesellschaft (DMSG) als MS-Zentrum zertifiziert. Alle für die Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Multiplen Sklerose erforderlichen apparativen und laborchemischen Voraussetzungen sind vor Ort vorhanden. Die Ärzte verfügen über eine langjährige Erfahrung in der symptomatischen und immunmodulatorischen Behandlung von MS-Patienten und werden durch zertifizierte MS-Nurses unterstützt. Alle derzeit zugelassenen Therapiemaßnahmen gemäß der aktuellen Leitlinien werden im MVZ bzw. durch die Fachärzte durchgeführt.
Epilepsie
- Bei einem epileptischen Anfall handelt es sich um eine krankhaft erhöhte Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn. Ist diese auf eine bestimmte Region begrenzt, spricht man von fokalen Anfällen. Bei Ausbreitung auf das gesamte Gehirn liegt ein generalisierter Anfall vor. Man unterscheidet die primären Epilepsien ohne ersichtliche strukturelle Hirnschädigung von den sekundären Epilepsien, bei denen eine Hirnläsion vorliegt. Typische Symptome von epileptischen Anfällen sind motorische oder sensible Entäußerungen, plötzlich auftretende Bewusstseinsstörungen mit nachfolgend längerer Reorientierungsphase. Für die Diagnosestellung sind die genaue Erhebung der Krankheitsgeschichte -idealerweise auch von Augenzeugen des Anfalls -, eine EEG-Ableitung sowie die Durchführung einer Schichtbildgebung des Gehirns notwendig.
Demenz
- Demenz bezeichnet den zunehmenden Verlust von erworbenen emotionalen und kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Gedächtnis, Denkvermögen, Sprachfunktionen und des planerischen Handelns. Auch die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen können bei bestimmten Demenzform abbauen. Zu den häufigsten Demenzerkrankungen gehören die Alzheimer-Demenz mit Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn sowie die vaskuläre Demenz, bei der es zu einer Veränderung der kleinsten Hirngefäße kommt. Daneben existieren verschiedene seltenere Demenzformen. Die Diagnosestellung erfolgte anhand des klinischen Bildes, mittels neuropsychologischer Testverfahren sowie im Rahmen einer Schichtbildgebung des Gehirnes, insbesondere zur Abgrenzung von anderen ursächlichen Erkrankungen. Auch eine Nervenwasseruntersuchung kann diagnostisch eingesetzt werden.
Hirntumore
- Hirntumore gehen von den Hirnhäuten (z.B. Meningeom) oder vom Hirngewebe (z.B. Gliome) selbst aus. Man unterscheidet zwischen gutartigen und bösartigen Hirntumoren. Ferner kam es auch zur Absiedlung von Krebserkrankungen der inneren Organe oder des Blutes bzw. Knochenmarks ins Hirn kommen. Häufig Symptome von Hirntumoren sind epileptische Anfälle oder neurologische Ausfälle, die sich in Abhängigkeit der Lage des Tumors im Gehirn manifestieren. Die Diagnosestellung erfolgte mittels einer Schichtbildgebung des Gehirnes sowie einer Probeentnahme aus der Tumorregion und deren feingeweblicher Untersuchung.
Weitere Informationen
Neurologischer Konsildienst
- Durch die Fachärzte erfolgt eine neurologische, und psychiatrische Mitbetreuung im neurologischen Konsildienst der 14 Fach- und 2 Belegabteilungen des Klinikum Konstanz inklusive der Zentralen Notaufnahme.
Stroke Unit
- Von besonderer Bedeutung ist die interdisziplinär betriebene und von der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft zertifizierte Stroke Unit zur Behandlung, Diagnostik und Überwachung von Patienten mit Schlaganfällen. In diesem Rahmen ist eine Notfall- und intensiv-medizinische Versorgung von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern auch kurzfristig verfügbar.
Kooperationen
- Dank der Funktion als Portaleinrichtung der Klinik für Neurologie und Neurologie Freiburg ist bei komplexen Fällen auch eine unkomplizierte Weiterversorgung im Neurozentrum der Uniklinik Freiburg gewährleistet. Die unverzügliche Erreichbarkeit des neurologischen Konsiliarius ist sichergestellt.
Anfahrt
- Aus Stadtmitte kommend erreichen Sie das MVZ mit den Linien 2, 3 und 10 Haltestelle Gröpelingen. Aus Stadtmitte folgen Sie der Waller Heerstraße und anschließend der Gröpelinger Heerstraße bis zur Kreuzung Gröpelinger Heerstraße / Schwarzer Weg. Aus Bremen Nord kommend folgen Sie der Oslebshauser Heerstraße, dann der Gröpelinger Heerstraße bis zur Basdahler Straße.
Atteste
- Wenn Sie für Ihren Arbeitgeber, für Versicherungen oder andere Zwecke ein ärztliches Attest benötigen, stellt das MVZ Ihnen gerne ein solches aus.
Weitere MVZ Standorte und Fachbereiche
Die zur Verfügung gestellten Daten enthalten Informationen zu weiteren MVZ Standorten und Fachbereichen in Dresden und Umgebung. Diese umfassen:
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- MVZ Friedrichstadt: Allgemeinchirurgie/Viszeralchirurgie, Innere Medizin/hausärztliche Versorgung, Allgemeinmedizin
- MVZ Zweigpraxis Prohlis: Allgemeinmedizin
- MVZ Arnoldstraße: Augenheilkunde
- MVZ Görlitz: Augenheilkunde
- MVZ Hainichen: Augenheilkunde
- MVZ Harthaer Straße: Chirurgie
- MVZ Friedrichstraße: Haut- und Geschlechtskrankheiten
- MVZ Zweigpraxis Kamenz: Neurologie
- MVZ Friedrichstadt II: Neurologie, Neurochirurgie
Diese MVZs bieten ein breites Spektrum an kassenärztlichen Leistungen, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und DMP (Disease-Management-Programme). Einige Standorte bieten auch spezielle Leistungen wie Ultraschalluntersuchungen, Langzeitblutdruckmessung, Lungenfunktionsmessung und ambulante Operationen an.
PET/CT Diagnostik im Städtischen Klinikum Dresden
Das Städtische Klinikum Dresden bietet als einer von wenigen Standorten in Sachsen die PET/CT-Diagnostik an. Hierbei werden leicht radioaktive Medikamente injiziert, um Stoffwechselprozesse im Körper sichtbar zu machen. Dies ermöglicht eine präzise Diagnostik und Therapieplanung bei verschiedenen Erkrankungen, insbesondere in der Onkologie und Rheumatologie.
Anwendungsbereiche
- Tumorsuche und Beurteilung des Verlaufs von Tumorerkrankungen
- Entzündungsdiagnostik
- Diagnostik des Prostatakarzinoms (mit PSMA)
- Beurteilung von Lungenbefunden im Rahmen des Lungenkrebsscreenings
Ablauf der Untersuchung
Nach schriftlicher Anmeldung und Indikationsprüfung wird ein Termin vereinbart. Vor der Untersuchung erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch und eine Kontrolle der Blutwerte. Anschließend wird das Radiopharmakon injiziert und eine Wartezeit eingehalten, bevor die eigentliche PET/CT-Untersuchung durchgeführt wird. Die Untersuchung dauert in der Regel 30-60 Minuten.
Strahlenbelastung
Die Strahlenbelastung durch die PET/CT ist gering und vergleichbar mit der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung.
MVZ Neurologie am Campus Benjamin Franklin (Berlin)
Das MVZ Neurologie am Campus Benjamin Franklin in Berlin bietet ein umfassendes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems.
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Schwerpunkte
- Demenzen und kognitive Störungen (Schwerpunktpraxis mit Gedächtnissprechstunde)
- Kopfschmerzerkrankungen
- Multiple Sklerose (MS)
- Polyneuropathie
- Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
- Schwindel
- Schlaganfall
- Epilepsie
Diagnostische Methoden
- Ausführliche Anamnese sowie neurologische und körperliche Untersuchung
- Differenzierte neuropsychologische Diagnostik (auch in Muttersprache)
- Lumbalpunktion (Biomarkerdiagnostik bei Verdacht auf Demenz, Liquordruckmessung und Entlastungspunktion bei Verdacht auf Normaldruckhydrozephalus)
- Apparative Verfahren: Elektroenzephalographie (EEG), Elektromyograpie (EMG), Nervenleitgeschwindigkeit (NLG), Magnetresonanztomographie (MRT), Elektrokardiographie (EKG)
Besondere Angebote
- Teilnahme an klinischen Studien (neue Therapieansätzen bei präklinischer oder leichter Alzheimer-Demenz, Frühdiagnostik von Demenzen)
- Neurologische und neuropsychologische Gutachten mit Schwerpunkt auf kognitiven Störungen, Kopfschmerzerkrankungen, Schädel-Hirn-Traumen, Schlaganfall und Testierfähigkeit
- Zweitmeinung zu speziellen neurologischen Fragestellungen
- Medizinisch-neurologische und neuropsychologische Fahreignungsdiagnostik
- Neurologische Beratung und Abklärung von Personen mit nicht-deutscher Muttersprache
- Diagnostik von angeborener Gesichtsblindheit (Kongenitale Prosopagnosie)
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