Nagetier Globuli: Wirkung auf das Nervensystem und Anwendungsbereiche

Die Gesundheit unserer Haustiere liegt uns am Herzen. Wenn sie sich unwohl fühlen, geschwächt oder krank sind, suchen wir nach Wegen, ihnen zu helfen. Die Homöopathie bietet hier eine Möglichkeit, die auch für Haustierbesitzer wieder zugänglich ist. Dieser Artikel beleuchtet die Wirkung von Globuli auf das Nervensystem von Nagetieren und zeigt verschiedene Anwendungsbereiche auf.

Grundlagen der Homöopathie für Tiere

Die Homöopathie ist ein ganzheitliches Behandlungsprinzip, das Mensch und Tier gleichermassen zugutekommt. Sie betrachtet das Tier in seiner individuellen, gesundheitlichen Gesamtsituation. Das homöopathische Arzneimittel orientiert sich dabei an den Symptomen.

Das Ähnlichkeitsprinzip

Der Arzt und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann entwickelte das Grundprinzip der Homöopathie: "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden." Je ähnlicher die Effekte eines Arzneimittels den Symptomen der zu behandelnden Krankheit sind, desto stärker ist das Mittel in der Lage, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Eine Substanz, die beispielsweise bei einem gesunden Tier Erbrechen auslöst, kann bei einem Tier, das sich erbricht, angewendet werden.

Herstellung homöopathischer Arzneimittel

Homöopathische Arzneimittel werden aus einer Ursubstanz gewonnen, beispielsweise aus Pflanzen, Kräutern, Mineralien oder Tierbestandteilen. Die "Urtinktur" ist die konzentrierteste flüssige Zubereitung aus pflanzlichen und tierischen Ausgangsmaterialien. Um Homöopathika herzustellen, wird diese Ursubstanz verschüttelt oder verrieben. Durch stufenweise Verdünnung beziehungsweise Verschüttelung der Urtinkturen und Lösungen entstehen die flüssigen Formen der sogenannten Potenzen wie zum Beispiel einer D6, D12 oder C30. Dazu wird der Ausgangsstoff wiederholt mit einem Alkohol/Wasser-Gemisch 1:10 (bei D-Potenzen) oder 1:100 (bei C-Potenzen) verdünnt und verschüttelt. Diesen Prozess nennt man Potenzierung.

Das Arzneimittelbild

Jedes einzelne homöopathische Mittel hat ein sehr genaues Arzneimittelbild. Darin ist festgehalten, welche Symptomkombinationen mit welchen Mitteln zu behandeln sind.

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Anwendungsgebiete von Globuli bei Nagetieren

Typische Anwendungsgebiete für homöopathische Mittel bei Nagetieren sind vielfältig:

  • Verletzungen: Insektenstiche, Risswunden, Blutergüsse
  • Entzündungen: Entzündungen jeglicher Art
  • Verdauungsprobleme: Durchfall, Übelkeit, Magenprobleme
  • Altersbedingte Beschwerden: Arthrose
  • Verhaltensauffälligkeiten: Ängste, innere Unruhe, Nervosität, Stress
  • Gelenkbeschwerden
  • Schmerzen
  • Chronische Leiden

Generell wird die Tierhomöopathie immer öfter begleitend bei vielen Therapien eingesetzt.

Homöopathische Mittel und ihre Wirkung auf das Nervensystem

Einige homöopathische Mittel sind besonders bekannt für ihre Wirkung auf das Nervensystem. Hier eine Auswahl:

  • Aconitum: Bei plötzlicher Angst, Schreck und Panikzuständen.
  • Argentum nitricum: Bei Prüfungsangst, Lampenfieber und allgemeiner Nervosität.
  • Gelsemium: Bei Schwäche, Zittern und Erschöpfung, oft im Zusammenhang mit Angst.
  • Ignatia: Bei Kummer, Trauer und widersprüchlichen Gemütszuständen.
  • Nux vomica: Bei Reizbarkeit, Ungeduld und Überempfindlichkeit.

Spezifische Produkte und ihre Inhaltsstoffe

Einige der genannten Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die traditionell zur Unterstützung des Nervensystems eingesetzt werden:

  • Cdvet TriebRegulat: Enthält Mönchspfeffer, der zur Hormonregulation beitragen kann. Gerade während der Läufigkeit von Hündinnen können Rüden extreme Verhaltensweisen entwickeln. cdvet TriebRegulat kann über die Hormonregulation zur Triebverminderung beitragen.
  • Cdvet Bio-Bachblüten Silvester/SOS/Verlassen/Krawallmacher: Basieren auf Bachblütenessenzen, die auf den seelischen Zustand wirken sollen.
  • Aniforte Bachblüten Vervain/Rivalität/Gewitter Silvester: Spezielle Mischungen für verschiedene Verhaltensprobleme. AniForte Bachblüten Vervain ist eine Spezialmischung für Haustiere, die in bestimmten Situationen überdreht und hyperaktiv reagieren und nicht zu bändigen sind. AniForte Bachblüten Rivalität ist eine spezielle Bachblüten-Kombination für Haustiere mit aggressivem Verhalten gegenüber Artgenossen. AniForte Bachblüten Gewitter Silvester ist eine Spezialmischung für Hunde, Katzen, Kleintiere und Pferde.
  • Aniforte Calm Relax: Enthält eine Kräutermischung aus Baldrianwurzel, Hopfenblättern, Melisse und Passionsblumenkraut, die beruhigend wirken können.
  • Cdvet Nervennahrung: Enthält Algenkalk, Malzkeime, Zitronenmelissenblätter, Pfingstrosenwurzel, Johanniskraut und Bierhefe. Durch die milde Rezeptur von Nervennahrung ist ein Effekt erst nach ca. 8 Tagen zu erwarten. Diese Zeit sollte bei der Fütterung Beachtung finden, insbesondere bei bevorstehenden Situationen, die sich negativ auf das Gemüt des Tieres auswirken können, wie z.B. lange Fahrten, neue Umgebungen oder ungewohnte Geräuschkulissen.

Die Rolle von Bachblüten

In der Alternativmedizin beim Menschen ist die Bachblüten-Therapie sehr beliebt. Aber die Bachblüten sind auch für Tiere bestens geeignet, um bei Problemen mit dem Gemüt zu helfen oder diesen vorzubeugen. So haben sich Bachblüten bei Tieren unter anderem als beruhigend erwiesen und auch das allgemeine Wohlbefinden gesteigert. Die Bachblüten-Therapie besteht aus 38 verschiedenen Bachblüten, die jeweils anders auf den seelischen Zustand wirken. Dabei kann sie bei nahezu jeder Tierart erfolgreich sein. So gibt es Bachblüten nicht nur für Haustiere wie Hunde, Katzen, Heimtiere, Vögel oder Reptilien, sondern auch für Nutztiere wie Rinder oder Hühner. Zu beachten ist, dass es sich dabei nicht um ein Tierarzneimittel zur Bekämpfung von Krankheiten handelt. Ziel ist es vielmehr, das seelische Befinden ins Gleichgewicht zu bringen und so das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Dies kann natürlich auch positive Wirkungen auf die Selbstheilung des Körpers bei einer Erkrankung haben, ist aber kein Ersatz für eine tiermedizinische Behandlung. Bachblüten werden für Tiere meist eingesetzt, wenn Verhaltensauffälligkeiten bestehen, so zum Beispiel bei aggressivem Verhalten, Nervosität oder Angst. Auch vorbeugend können die Mittel hilfreich sein. So werden sie zum Beispiel bei Hunden empfohlen, die unter Angstzuständen leiden, zum Beispiel an Silvester oder bei Autofahrten. Auch wenn es keine Nebenwirkungen gibt, sollten Sie für eine optimale Wirkung aber die richtige Bachblüte für die emotionale Reaktion des Tiers wählen. Welche der Essenzen sich für welchen Anwendungsfall eignen, können Sie den jeweiligen Beschreibungen entnehmen. Die Bachblüten werden Tieren meist mit Trinkwasser verabreicht. Das Globuli kann aber auch direkt in den Mund des Vierbeiners gegeben werden. Die genauen Angaben zur Dosierung richten sich dabei nach Tierart und Körpergewicht. In der Regel werden sie zwei- bis dreimal täglich gegeben.

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Anwendung und Dosierung von Globuli

Im Allgemeinen wird ein homöopathisches Mittel für Tiere in der Potenz C30 verabreicht. Meist werden zunächst einmalig 5 Globuli sanft in Maul, Schnauze oder Schnabel gegeben. Es reicht, wenn die Substanz die Mundschleimhäute berührt.

Beobachtung und Wiederholung der Gabe

Wenn sich der Zustand Ihres Tieres bei der ersten Gabe des Mittels verbessert, warten Sie noch so lange, bis sich der Zustand verschlechtert. Die Gabe der homöopathischen Mittel wird je nach Krankheitsbild oder Krankheitsablauf wiederholt. Bei einer schweren Verletzung wird am besten alle halbe bis eine Stunde die Gabe wiederholt, bis sich das Tier auf dem Wege der Besserung befindet. Sobald es dem Tier besser geht, fängt man an, die Behandlung auszuschleichen. Je akuter sich also ein Fall darstellt, umso öfter versorgt man das Tier mit der homöopathischen Energie. Bei chronischen Erkrankungen wird teilweise nur eine Gabe für einen längeren Zeitraum gegeben. Wichtig: mit Eintritt der Besserung ist die Gabe des Mittels zu verringern oder auch abzusetzen.

Wann ist eine Besserung zu erwarten?

Bei einer akuten Erkrankung, die erst seit kurzer Zeit besteht, sollte sich innerhalb der ersten 12 bis 24 Stunden eine Verbesserung des Allgemeinzustandes und der Symptome zeigen. Bei Erkrankungen, die schon länger andauern (mehrere Wochen), wird sich auch erst nach einigen Tagen eine Verbesserung des Zustandes zeigen. Ein sehr sicherer Hinweis für eine Heilung ist die Verbesserung des Allgemeinzustandes.

Erstreaktion und Verschlimmerung

Ein homöopathisches Mittel kann eine Erstreaktion oder -verschlimmerung auslösen. Kurzzeitig können dadurch gewisse Symptome verstärkt werden, jedoch sollten diese Reaktionen nach einigen wenigen Stunden oder auch Tagen verschwinden. Wichtig ist hier, dass sich trotz der „Verschlimmerung“ der Allgemeinzustand des Tieres leicht verbessert. Bei Tieren, die sehr empfindlich auf Homöopathie reagieren, sollte man die Dosierung verringern.

Wichtige Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Tierarzt konsultieren: Wenn ein Haustier krank ist, sollte man zur Sicherheit immer einen Tierarzt aufsuchen. Er kann abklären, wie schwer die Erkrankung ist und entsprechende Behandlungen einleiten. Es gibt viele Tierärzte mit dem Zusatz Homöopathie, die sich speziell in dieser besonderen Therapieform weitergebildet haben.
  • Tierheilpraktiker: Der Tierheilpraktiker oder Tierhomöopath wird Ihnen detaillierte Fragen zu dem Zustand Ihres Tieres und zu den Beschwerden stellen. Notieren Sie sich am besten vorher, was Ihnen seit wann aufgefallen ist, welche genauen Symptome Sie bei Ihrem Haustier bemerkt haben, zu welcher Tageszeit sie eintreten oder nicht eintreten und unter welchen Umständen die Beschwerden stärker oder schwächer sind. Schreiben Sie auch alle Medikamente auf, die Sie Ihrem Haustier geben.
  • Sorgfältige Beobachtung: Achten Sie genau auf die Reaktionen Ihres Tieres auf die homöopathische Behandlung.
  • Allergien: Als Kontraindikation gilt die Gabe eines Mittels, wenn bei dem Tier eine entsprechende Allergie vorliegt.
  • Dosierung beachten: Halten Sie sich stets an Dosierungsanweisungen Ihres Therapeuten!

Ergänzende Maßnahmen

Neben der Gabe von Globuli können weitere Maßnahmen zur Unterstützung des Nervensystems von Nagetieren beitragen:

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  • Stressreduktion: Vermeiden Sie Stressfaktoren wie Lärm, Hektik und ungewohnte Situationen.
  • Artgerechte Haltung: Bieten Sie Ihrem Tier ausreichend Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten und soziale Kontakte.
  • Ausgewogene Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen.
  • Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel: Bestimmte Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel können beruhigend und nervenstärkend wirken.

Hausapotheke für Kaninchen

Die Hausapotheke und Notfallapotheke für Kaninchen sollte in keinem Haushalt fehlen. Sie beinhaltet Zubehör, das für die Pflege des gesunden oder kranken Kaninchens nützlich ist.

Notfallmedikamente

Diese Medikamente sollten immer vorhanden sein, da man sie in häufigen Notsituationen benötigt und sofort anwenden sollte.

  • Baby-Fieberthermometer
  • Wärmequelle: Wärmflasche, Heizdecke, Rotlichtlampe, Kirshkernkissen, mit warmen Wasser gefüllte, zugeknotete Gummihandschuhe oder SnuggleSafe um die Körperwärme bei Kreislaufversagen aufrecht zu erhalten
  • Capstar bei Fliegenmadenbefall als Notfallmedikation
  • Aktivkohle bei Vergiftung
  • Simeticon bzw. das langsamer wirksame Dimeticon bei Verdacht auf Verdauungsstörungen oder Nahrungsverweigerung.
  • Phytotherapeutikum bei Verdacht auf oder bei diagnostizierten Verdauungsproblemen
  • Lactulose bei Verstopfung, Magendilatationen mit Verdacht auf einen Verschluss begleitend zur Behandlung des Tierarztes bzw. bei Verdacht als Notfallmedikament vor dem Tierarztbesuch.
  • Urin-Teststreifen um rote Urinpfützen auf Blut zu testen
  • Mindestens einen Schleimlöser
  • Präbiotika und Probiotika zum Aufbau der Darmflora während/nach Antibiotikum-Gaben oder bei Durchfall. Zeitversetzt zum Antibiotikum füttern.
  • Päppelspritzen und Päppelbrei

Wundbehandlung

Zumindest das Wunddesinfektionsspray gehört in jede Notfallapotheke! Oberflächliche Schürfwunden können desinfiziert und zweimal täglich kontrolliert abheilen.

  • Wunddesinfektion für kleinere Kratzer/Wunden, für Kaninchen ist Prontosan geeignet
  • Manuca Honig zur Wundpflege
  • Bepanthen Wund- und Heilsalbe für kleine Kratzer/Verletzungen
  • Bepanthen Augensalbe für leicht gerötete oder tränende Augen
  • Zeckenkarte oder Zeckenzange, evtl. auch eine Pinzette

Verschreibungspflichtige Medikamente

Nach Verschreibung und Absprache mit dem Tierarzt (bei Kaninchen mit wiederkehrenden Verdauungsstörungen) auch:

  • Schmerzmittel
  • etwas gegen die Übelkeit
  • Säureblocker und Magenschutz

Atemwegs- und Harnwegserkrankungen

Bei Atemwegserkrankungen mit gelegentlichen Nießen, reichen ggf. schon Mittel aus der Hausapotheke, um diesen zu beheben. Wenn nicht, sollte zweitnah ein spezialisierter Kaninchentierarzt aufgesucht werden, damit der Schnupfen nicht chronisch wird.

Da nicht immer direkt am Folgetag ein Tierarzttermin beim Kaninchen-Spezialisten möglich ist, kann bei Schnupfen oder Nasenausfluss sowie Einnässen zur Überbrückung bis zum Tierarzttermin beim Kaninchen-Spezialisten mit unten aufgeführten Mitteln behandelt werden. Die Medikamente sind auch häufig zur Begleitung der tierärztlichen Behandlung sinnvoll:

  • Angocin bei gelegentlichen Niesen/Schnupfen oder Verdacht auf Blasenentzündung
  • RodiCare Pulmo bei Atemwegserkrankungen als Begleitung zur Behandlung
  • Sinupret Kindersaft hemmt die Entzündung und wirkt schleimlösend
  • Schleimlöser bei Nasenausfluss zur Überbrückung bis zum Tierarzttermin beim Spezialisten
  • Urin-Teststreifen um rote Urinpfützen auf Blut zu testen.

Stress und Angst

  • Calmin für besonders ängstliche Kaninchen oder stressige Situationen
  • Kaninchen-Pheromone zur Beruhigung bei Vergesellschaftungen, Stress, Tierarztfahrten, …
  • Gabapentin als Beruhigungsmittel vor der Tierarztfahrt bei extrem ängstlichen Kaninchen

Pflegezubehör

  • Verschieden große Spritzen mit und ohne Nadel (für Medikamente und zum päppeln)
  • Zupfbürste (für langhaarige Kaninchen oder während des Fellwechsels, ideal um nach dem Waschen von z.B. verschmutzten Hinterteil das Fell wieder fluffig zu bürsten)
  • Flohkamm (raus bürsten von Schuppen, Fliegenmadeneiern und zur Pflege nach dem Waschen das Hinterteils, damit das Fell wieder plüschig wird und Urin/Kot gut von der Haut abhält)
  • Waage (um das Gewicht zur Vorbeugung und bei Bedarf zu kontrollieren), am besten eine Babywaage.
  • Wattestäbchen um (nur wenn nötig!) die Geschlechtsecken zu reinigen (mit Öl vorsichtig Sekret entfernen)
  • Krallenzange (insbesondere in der Wohnung lebende Kaninchen benötigen regelmäßige Krallenkürzungen. Nur selber kürzen wenn zuvor von einem erfahrenen Halter/Züchter/Tierarzt gezeigt wurde, wie man sie richtig schneidet ohne den Nerv zu verletzen! Krallen sind zu lange, wenn sie deutlich aus den Fußhaaren hervorschauen. Zange im Zoohandel/Internet erhältlich.
  • Alte Handtücher/Tücher/Teppiche
  • Baby-Feuchttücher um bei Durchfall die Afterregion zu säubern (auf Wasserbasis)
  • Babyshampoo (zur Reinigung bei verschmutzten Hinterteil)

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