Nahrungsergänzungsmittel bei Migräne und Wetterfühligkeit: Ein umfassender Überblick

Viele Menschen leiden unter Migräne und Wetterfühligkeit, oft in Kombination. Dieser Artikel beleuchtet, wie Nahrungsergänzungsmittel eine Rolle bei der Linderung der Symptome spielen können, und geht dabei auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Tipps ein.

Migräne: Mehr als nur Kopfschmerzen

Migräne ist die dritthäufigste Krankheit weltweit und beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich. Charakteristisch sind pochende, pulsierende und sehr starke Kopfschmerzen, die meist auf einer Kopfhälfte spürbar sind. Häufig kommen weitere Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit hinzu. Die Dauer und Häufigkeit der Attacken variieren stark.

Ursachen und Auslöser von Migräne

Die Ursachen für Migräne sind noch nicht vollständig erforscht. Als Auslöser werden Stress, hormonelle Störungen, ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, bestimmte Nahrungsmittel und Wetterfühligkeit diskutiert. Oftmals treffen mehrere ungünstige Faktoren zusammen.

Der Zusammenhang zwischen Migräne und Ernährung

Eine gezielte Lebensmittelauswahl kann Schmerzattacken vorbeugen. Stark tyramin- und histaminhaltige Lebensmittel wie lang gelagerte Käsesorten, Salami, Schinken oder Sauerkraut können Migräneattacken auslösen. Gleiches gilt für Getränke wie Sekt, Wein oder Bier. Auch Koffein, bestimmte Eiweißstoffe in Milchprodukten, Konservierungsstoffe in Fertiggerichten oder der Geschmacksverstärker Glutamat werden mit Migräne in Verbindung gebracht.

Hingegen werden Magnesium und Omega-3-Fettsäuren positive Effekte auf Migräne nachgesagt. Magnesium ist an allen energieerzeugenden Enzymreaktionen im Körper beteiligt, während Omega-3-Fettsäuren Entzündungsreaktionen hemmen. Geeignete Lebensmittel mit reichlich Omega-3-Fettsäuren sind Fisch sowie Lein-, Walnuss- und Rapsöl. Eine große Menge an Magnesium enthalten Nüsse, Hülsenfrüchte oder Getreidekeime.

Lesen Sie auch: Erkenntnisse über Nahrungsergänzungsmittel und Schlaganfall

Vitaminmangel als möglicher Trigger

Auch ein Vitaminmangel kann zu den Triggern gehören. Forscher stellten bei jungen Migränepatienten insbesondere einen Mangel an Vitamin D, Riboflavin (Vitamin B2) und Coenzym Q10 fest.

Vitamin D ist das Sonnenvitamin, mit dem viele Menschen unterversorgt sind. Es wird hauptsächlich in der Haut mit Hilfe der UV-Strahlung der Sonne gebildet und kann nur in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamin B2 arbeitet an der Energiegewinnung mit und ist für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel unentbehrlich. Coenzym Q10 wird vom Körper normalerweise aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin hergestellt und ist maßgeblich an wichtigen Energieherstellungsprozessen im Organismus beteiligt.

Vitalstoffe und ihre Bedeutung bei Migräne

  • Magnesium: Unverzichtbar für das ordnungsgemäße Funktionieren der Mitochondrien, die Energiezentralen der Zellen. Es entspannt die Gefäßwände, hemmt die Blutgerinnung, fördert die Serotoninausschüttung und beruhigt die Nervenerregbarkeit.
  • Vitamin B2 (Riboflavin): Steigert die Mitochondrienaktivität und kann somit den Energiestoffwechsel verbessern. Studien haben gezeigt, dass eine tägliche Einnahme von 400 mg Vitamin B2 über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren kann.
  • Coenzym Q10: Beteiligt an wichtigen Energieherstellungsprozessen im Organismus und kann Heilprozesse anstoßen.
  • Vitamin D: Trägt zur normalen Funktion des Immunsystems, der Muskeln und der Knochen bei. Eine Studie aus dem Jahr 2014 zeigte, dass die Gabe von Vitamin D - zusätzlich zur üblichen Migränemedikation - sehr hilfreich sein kann.

Das Produkt NEBELLICHT

NEBELLICHT ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell für Menschen mit Migräne und Kopfschmerzen entwickelt wurde. Es enthält eine Kombination aus Mutterkrautblüten-Extrakt, Ingwerwurzelstockpulver, Coenzym Q10, Magnesium und Vitamin B2.

Nährstoffe und sonstige Stoffe pro Tagesdosis (3 Kapseln):

  • Mutterkrautblüten-Extrakt: 1260 mg (davon Parthenolid 2,5 mg)
  • Magnesium: 56,3 mg (15 % NRV*)
  • Ingwerwurzelstockpulver: 300 mg
  • Coenzym Q10: 15 mg
  • Vitamin B2: 1,4 mg (100 % NRV*)

*NRV = Prozent der Nährstoffbezugswerte laut VO (EU) Nr.

Einnahmeempfehlung: Über den Tag verteilt 3 Kapseln mit ausreichend Wasser nach einer Mahlzeit einnehmen. Die Einnahme ist tageszeitunabhängig.

Lesen Sie auch: Umfassender Überblick: Nervenschmerzen und Nahrungsergänzungsmittel

Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Für Schwangere, Stillende und Kinder nicht geeignet.

Weitere Tipps zur Vorbeugung von Migräne

  • Regelmäßiger Tagesablauf: Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten und Schlafzeiten.
  • Ausreichend Flüssigkeit: Trinken Sie mindestens anderthalb Liter Wasser, Tee oder andere kalorienarme Getränke pro Tag.
  • Stressmanagement: Finden Sie Wege, um Stress abzubauen, z.B. durch Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt den Kreislauf und das Immunsystem.
  • Schmerztagebuch: Führen Sie ein Schmerztagebuch, um Ihre persönlichen Trigger zu identifizieren.

Wetterfühligkeit: Mehr als nur eine Empfindung

Wetterfühligkeit ist mehr als bloße Einbildung. Viele Menschen berichten von körperlichen Symptomen, sobald sich das Wetter ändert. Die Medizin erkennt die Wetterfühligkeit heute als reales Phänomen an. Laut dem Deutschen Wetterdienst sind etwa 50 Prozent der Bevölkerung wetterfühlig. Besonders betroffen sind Frauen - insbesondere in den Wechseljahren - sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Wie das Wetter unseren Körper beeinflusst

Ein Wetterumschwung kann unser gesamtes Herz-Kreislauf-System aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn sich das Wetter umschlägt und sich die Luftfeuchtigkeit und Temperatur ändert, muss sich unser Körper an neue Bedingungen anpassen. Die Auswirkungen des Wetters beanspruchen das vegetative Nervensystem, das unter anderem Blutdruck, Herzfrequenz und Schlaf reguliert.

Typische Symptome der Wetterfühligkeit

Die typischen Symptome der Wetterfühligkeit sind vielfältig. Sie reichen von Kopfschmerzen und Migräne über Schlafstörungen, Schwindel, Kreislaufprobleme bis hin zu Gelenkschmerzen. Viele berichten auch von innerer Unruhe, Anspannung oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl.

Der Einfluss von Luftdruck und Temperatur

Der Luftdruck ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um Wetterfühligkeit geht. Eine Veränderung des Luftdrucks wirkt sich unmittelbar auf das Herz-Kreislauf-System aus. Sinkt der Luftdruck, wie es bei Tiefdruckwetter häufig der Fall ist, erweitern sich die Gefäße im Körper.

Lesen Sie auch: Demenz bei Katzen behandeln

Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle. Bei Hitze sinkt der Blutdruck, bei Kälte steigt er.

Wetterfühligkeit und chronische Erkrankungen

Das Phänomen Wetterfühligkeit kann sich bei Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Asthma deutlich stärker bemerkbar machen. Feuchtes oder kaltes Wetter verstärkt bestimmte Symptome wie Gelenkschmerzen oder Atemnot. Auch bei Frauen in der Menopause ist eine erhöhte Wetterempfindlichkeit bekannt.

Tipps zur Linderung von Wetterfühligkeit

  • Richtige Kleidung: Das Zwiebelprinzip hilft dabei, sich flexibel an Temperaturschwankungen anzupassen.
  • Wechselduschen oder Saunagänge: Trainieren das vegetative Nervensystem und helfen, sich an Temperaturwechsel zu gewöhnen.
  • Ausgewogene Ernährung: Stärkt das Immunsystem und hilft dem Körper, Wetterumschwünge besser zu verkraften.
  • Tägliches Spazierengehen: Der Körper lernt so, sich besser auf Wetterveränderungen einzustellen.
  • Erholsamer Schlaf: Essenziell, um das Immunsystem zu stärken, den Körper zu regenerieren und wetterbedingte Müdigkeit sowie Erschöpfung zu vermeiden.

Die Rolle von Vitaminen und Mineralstoffen

Eine gezielte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend, um den Körper bei Wetterumschwüngen zu unterstützen. Besonders wichtig sind Vitamin C, Vitamin D, Zink, Magnesium und B-Vitamine.

tags: #nahrungserganzungsmittel #vitamine #migrane #wetterfuhligkeit