Naturheilkunde bei Migräne: Ein umfassender Überblick

Migräne ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende, oft sehr starke Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Rund 15 % der Frauen und 6 % der Männer leiden unter Migräne. Die Befragung macht deutlich, dass neben Migräne auch Spannungskopfschmerz und sonstige Kopfschmerzen unter Arbeitnehmern weit verbreitet sind. Migräne wird besonders häufig am Arbeitsplatz beobachtet. Neben konventionellen Behandlungsmethoden gibt es auch eine Reihe von naturheilkundlichen Ansätzen, die zur Linderung von Migränebeschwerden beitragen können. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Naturheilkunde bei Migräne, von möglichen Ursachen und Auslösern bis hin zu spezifischen Behandlungsmethoden und Präventionsstrategien.

Ursachen und Auslöser von Migräne

Massive Kopfschmerzen gelten als weit verbreitete Volkskrankheit, die zu den weltweit häufigsten neuralen Erkrankungen zählt. Doch wodurch wird Migräne verursacht und wie können wir ihr aktiv entgegenwirken? Migräne kann verschiedene Ursachen und Auslöser haben. Dazu gehören:

  • Biochemische Vorgänge: Entzündungen und Mangelerscheinungen können eine Rolle spielen. Migräne kann aber noch ganz andere Auslöser haben, zu denen unter anderem eine Reihe von biochemischen Vorgängen, darunter Entzündungen, Mangelerscheinungen (usw.) wie auch Umweltgifte gehören.
  • Energiestoffwechsel: Studien haben gezeigt, dass es bei Migränepatienten zu einem erhöhten Energieverbrauch in den Mitochondrien im Gehirn kommen kann. Prof. Dr. med. Peter Sandor konnte in Studien zeigen, dass es im Energiestoffwechsel von Migränepatienten zu einem erhöhten Energieverbrauch in den Mitochondrien im Gehirn kommen kann.
  • Ernährung: Eine ungesunde Lebensweise mit vielen leicht verdaulichen Kohlenhydraten, Koffein und Alkohol kann die Darmflora negativ beeinflussen. Eine oft ungesunde Lebensweise mit vielen leicht verdaulichen Kohlenhydraten, Koffein und auch Alkohol kann die Bakterien in unserem Darm negativ beeinflussen.
  • Leaky-Gut-Syndrom: Experten sprechen diesen Zusammenhang auch von einem Leaky-Gut-Syndrom, einem sogenannten löchrigen Darm, bei dem sich die Schleimschicht in der Oberfläche verändert hat und es zu einem Bakteriensterben kommt. Die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren, die im Darm hergestellt werden, um die Entgiftungsprozesse im Gehirn zu unterstützen, werden nicht mehr gebildet.
  • Verspannungen: Nicht selten kommt es aufgrund von Verspannungen zu Migräneanfällen.

Naturheilkundliche Behandlungsansätze

Die Naturheilkunde bietet verschiedene Ansätze zur Behandlung und Vorbeugung von Migräne. Dazu gehören:

Ernährungsumstellung

Eine ausgewogene Ernährung kann eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Migräne spielen. Einige spezifische Empfehlungen sind:

  • Omega-3-Fettsäuren: Eine US-Studie des US National Institute on Aging in Baltimore untersuchten Experten um Dr. Christopher Ramsden den Einfluss von Fettsäuren auf Migräne. Für die Untersuchung wurden 182 Migräne Patienten in 3 Gruppen unterteilt. Bei der ersten Gruppe wurde der Speiseplan um 1,5 Gramm Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA täglich mit viel Lachs und ausgewählten Ölen erhöht. Patienten, die sich besonders Omega-3 reich ernährten, konnten Ihre Migräne Attacken deutlich (von rund 16 x monatlich auf 2-3 x monatlich) reduzieren. Eine Studie aus 2018 zeigt den Effekt von mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf die Vorbeugung von Migräne bei chronischen Migränepatienten. Den genauen Zusammenhang erklärt eine weitere Untersuchung. Migräne ist eine destabilisierende neuroinflammatorische Erkrankung, die durch wiederkehrende Kopfschmerzen gekennzeichnet ist. Omega-3 Fettsäuren und Curcuminoide üben hier neuroprotektive und entzündungshemmende Wirkung über gleich mehrere Mechanismen aus.
  • Coenzym Q10: Prof. Er vermutet, dass das zugeführte Coenzym Q10 ein Auffüllen der Energiereserven der Mitochondrien ermöglicht. In diesem Zusammenhang sollten natürliche Stoffe wie Coenzym Q10 berücksichtigt werden.
  • Vermeidung von Auslösern: Es ist ratsam, individuelle Auslöser wie bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Käse, Rotwein), Koffein oder Alkohol zu identifizieren und zu meiden.

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

In der Allgemeinmedizin wird häufig ein handliches Nachschlagewerk über Phytotherapeutika benötigt, das schnell und kompetent Auskunft gibt. Die Pflanzenheilkunde bietet eine Vielzahl von Heilkräutern, die bei Migräne eingesetzt werden können. Einige Beispiele sind:

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  • Heilkräuter gegen Leaky Gut: In diesem Ratgeber erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie einen durchlässigen Darm mit Hilfe der Pflanzenheilkunde natürlich behandeln können. Vorgestellt werden die bewährtesten Heilkräuter, Teerezepte, Tinkturen und Kräuterweine.

Entspannungstechniken

Stress und Anspannung können Migräneattacken auslösen oder verstärken. Daher sind Entspannungstechniken ein wichtiger Bestandteil der naturheilkundlichen Behandlung. Geeignete Methoden sind:

  • Vagusnerv-Aktivierung: So bringt der Vagus-Nerv Psyche und Körper ins Gleichgewicht - Mit 8 einfachen Übungen.Anspannung und Stress werden durch einen Teil des vegetativen Nervensystems gesteuert, der Sympathikus genannt wird. Damit wir uns erholen können, muss also der Gegenspieler aktiviert werden: Der Parasympathikus sorgt für Entspannung, Regeneration und „Auftanken“. Im parasympathischen Nervensystem ist vor allem der vordere Ast des Vagusnervs gefragt - der sogenannte ventrale Vagusnerv -, der Signale besonders schnell weiterleiten kann und daher eine maßgebliche Rolle spielt für unser soziales Kommunikationssystem, für die Zugewandtheit hin zu anderen Menschen und für das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.Stanley Rosenberg hat in seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung als Körpertherapeut erkannt, dass der Vagusnerv die Hauptrolle für unsere körperliche und seelische Gesundheit spielt. Er erklärt die Zusammenhänge im Körper und die essenzielle Bedeutung des Vagusnervs für unsere Gesundheit und stellt acht Übungen vor, um den Vagusnerv zu aktivieren und Blockaden zu lösen.
  • Liebscher & Bracht Übungen: Spannungskopfschmerzen lassen sich langfristig gut mit speziellen Übungen von Liebscher & Bracht zu Hause behandeln.

Homöopathie

Homöopathische Medizin ist Ihnen bei einer Vielzahl von Erkrankungen eine große Hilfe. Dazu gehören unter anderem Migräne, Schwindel und Beschwerden, die auf den monatlichen Zyklus und die Menopause zurückzuführen sind. Homöopathische Medikamente können Ihnen auch bei diesen Erkrankungen sehr wirksam helfen. Die Homöopathie bietet eine individuelle Behandlung, die auf die spezifischen Symptome und Konstitution des Patienten abgestimmt ist.

Weitere naturheilkundliche Ansätze

  • Orthomolekulare Medizin: Die Orthomolekulare Medizin befasst sich mit der gezielten Zufuhr von Mikronährstoffen, um Mangelzustände auszugleichen und die Körperfunktionen zu unterstützen.
  • Akupunktur: Akupunktur kann bei Migräne helfen, indem sie Schmerzen lindert und die Entspannung fördert.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde von uns ausschließlich zur Information verfasst und gibt Hinweise zu unterstützenden Maßnahmen, wie sie aktuell in der Medizin diskutiert werden. In jedem Fall sollten alle Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt bzw. Therapeuten abgesprochen werden. Ein guter Allgemein- und Ernährungsstatus kann dem Organismus helfen, Erkrankungen vorzubeugen oder diese zu überwinden. Es ist wichtig zu betonen, dass die Wirksamkeit naturheilkundlicher Behandlungen bei Migräne nicht immer wissenschaftlich belegt ist. Viele Patienten berichten jedoch von positiven Erfahrungen.

Leaky-Gut-Syndrom und Migräne

Unter dem Leaky-Gut-Syndrom versteht man eine kranke und undichte Darmschleimhaut. Die natürliche Darmbarriere funktioniert nicht mehr. So können Giftstoffe, Krankheitserreger und unvollständig verdaute Partikel in den Blutkreislauf gelangen, die normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden werden sollten. Vorwiegend der Dünndarm ist betroffen.Das Leaky Gut Syndrom gilt als Mitverursacher zahlreicher chronischer Krankheiten.Die Beschwerden dieser Darmkrankheit werden häufig irrtümlicherweise einem Reizdarm zugeordnet. Weitere unspezifische Symptome sind Migräne, Hauterkrankungen, eine Immunschwäche und erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Stimmungsschwankungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, ein schlechtes Allgemeinbefinden sowie Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen.Leaky gut ist oftmals das Werk von Lektinen. Das sind Abwehrstoffe von Pflanzen gegen Fressfeinde. Weitere Ursachen sind falsche Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Genussgifte und Medikamente, eine gestörte Darmflora, Entzündungen der Darmschleimhaut, Pilzinfektionen (Candida), ein Vitamin- und Mineralstoffmangel, psychische und erbliche Faktoren, Stoffwechselstörungen und hormonelle Veränderungen.

Die Rolle des Vagusnervs

„In der Ruhe liegt die Kraft“ - diese scheinbar banale Redensart kommt aus der Erkenntnis, dass Ruhelosigkeit und Stress den Menschen lähmen und viele körperliche und seelische Beschwerden verursachen, etwa Migräne, Verdauungsbeschwerden, Herz-Rhythmus-Störungen oder Ängste und Depressionen.Anspannung und Stress werden durch einen Teil des vegetativen Nervensystems gesteuert, der Sympathikus genannt wird. Damit wir uns erholen können, muss also der Gegenspieler aktiviert werden: Der Parasympathikus sorgt für Entspannung, Regeneration und „Auftanken“. Im parasympathischen Nervensystem ist vor allem der vordere Ast des Vagusnervs gefragt - der sogenannte ventrale Vagusnerv -, der Signale besonders schnell weiterleiten kann und daher eine maßgebliche Rolle spielt für unser soziales Kommunikationssystem, für die Zugewandtheit hin zu anderen Menschen und für das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.Nicht selten kommt es heutzutage aufgrund von anhaltendem Stress und chronischer Überforderung jedoch zu einer Blockierung dieser heimlichen Schaltzentrale im menschlichen Nervensystem. Ist die Funktion des ventralen Vagusnervs gestört, kann sich auch der Körper nicht mehr erholen, er bleibt gefangen in der Überreizung und zahlreiche Krankheiten sind die Folge.Stanley Rosenberg hat in seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung als Körpertherapeut erkannt, dass der Vagusnerv die Hauptrolle für unsere körperliche und seelische Gesundheit spielt. Er erklärt die Zusammenhänge im Körper und die essenzielle Bedeutung des Vagusnervs für unsere Gesundheit und stellt acht Übungen vor, um den Vagusnerv zu aktivieren und Blockaden zu lösen. Auch eine Verbindung zwischen einer gestörten Vagusfunktion und autismusbedingtem Verhalten scheint sich abzuzeichnen; hier eröffnet der Autor neue Möglichkeiten für die Autismus-Therapie.Diese praktische umsetzbare Anleitung zeigt Betroffenen, Ärzten, Psychologen, Körpertherapeuten und Angehörigen, wie sich die Funktion des Vagusnervs maximieren lässt.

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