Nerven aktivieren mit Homöopathie: Ein umfassender Leitfaden

Die Homöopathie bietet eine Vielzahl von Ansätzen zur Aktivierung und Unterstützung der Nervenfunktion. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene homöopathische Mittel, ihre Anwendungsbereiche und die Prinzipien, die ihrer Anwendung zugrunde liegen.

Homöopathische Prinzipien und Wirkungsweise

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip: Substanzen, die in hoher Dosierung bestimmte Symptome hervorrufen, können in stark verdünnter Form (Potenzierung) zur Behandlung ähnlicher Symptome eingesetzt werden. Dies soll die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt.

Lesen Sie auch: Eingeklemmter Nerv: Ein umfassender Leitfaden

Anwendungshinweise und Dosierung

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 - D12. Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können.

  • Dosierung:
    • Säuglinge (bis 12 Monate): 1 Kügelchen
    • Babys (2. bis 3. Jahr): 2 Globuli
    • Größere Kinder: 3 Globuli
  • Verabreichung:
    • Globuli: Säuglingen und Babys in die Wangentasche legen, größere Kinder im Mund zergehen lassen.
    • Tropfen (Dilution): Immer in Wasser gelöst, auf einem Plastiklöffel oder mit einer Pipette verabreichen.
    • Tabletten: In die Wangentasche legen, wo sie sich auflösen.
  • Dauer der Behandlung: Solange, bis die Beschwerden geheilt sind oder sich deutlich bessern. Die Einnahmehäufigkeit kann variieren, wobei akute Beschwerden häufigere Einnahmen erfordern.

Wichtige homöopathische Mittel zur Nervenaktivierung

Lathyrus sativus

Das homöopathische Arzneimittel Lathyrus sativus Globuli wird aus der Tinktur der Kicherplatterbse (Lathyrus sativus) hergestellt. Die giftige Hülsenfrucht kann mit essbaren Kichererbsen verwechselt und so zu Speisen verarbeitet werden. Die Hinweise zur homöopathischen Anwendung stammen zum größten Teil aus Vergiftungsfällen. Die Arznei hat eine ausgeprägte Wirkung auf einen Teil des zentralen Nervensystems, das Rückenmark, somit auf die Funktion der Muskulatur und wird bei lähmungsartigen und krampfartigen Beschwerden eingesetzt. Die Arznei findet Anwendung nach Grippe, schwächenden Krankheiten und Auszehrung durch Hunger. Zudem bei Schwäche und einem Gefühl der Schwere, mit langsamer Erholung der Nervenkräfte.

Die Arznei hat eine ausgeprägte Wirkung auf einen Teil des zentralen Nervensystems, das Rückenmark. Hier sind besonders die Seiten- und Vorderstränge betroffen. In diesen Bereichen des Nervensystems werden Reflexe der Muskulatur verarbeitet, Steuerungsbefehle an innere Organe und Bewegungsimpulse vom Gehirn an den Körper weitergeleitet. Es kommt zu einer Verstärkung der Reflexe durch Schädigung der steuernden Bereiche des Rückenmarkes. Die hervorgerufenen Beschwerden sind in der Regel schmerzlos.

Anwendungsgebiete:

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

  • Verschlechterung: Durch Kälte, nasskaltes Wetter, kalte Füße, Bewegung und Berührung.
  • Psychische Symptome: Niedergeschlagene Stimmung, Schwermut, Traurigkeit, Apathie.
  • Urologische Symptome: Häufiges Wasserlassen, plötzlicher und dringlicher Drang, unwillkürliche Harnentleerung (Inkontinenz).
  • Neurologische Symptome: Rückenmarkslähmung (Spinalparese, Tabes), so heftige Rückenschmerzen, dass sie jede Bewegung verhindern, Rückenschmerzen, ausgelöst durch den Versuch aufzustehen oder durch bloße Berührung der Wirbelsäule. Verstärkung der Reflexe, besonders des Kniesehnen- (Patellarsehne) und Achillessehnenreflexes. Die Fingerspitzen sind taub. Die Arme zittern beim Versuch, etwas zu tun. Dies wird verschlimmert beim Hochnehmen oder Hinstellen eines Gegenstandes. Übermäßige Steifheit (Rigidität) der Beine, der Kranke geht mit verkrampfter (spastischer) Muskulatur. Krämpfe in den Beinen, die sich verschlimmern bei Kälte und wenn die Füße kalt werden. Im Sitzen auf einem Stuhl kann der Kranke die Beine nicht ausstrecken oder übereinanderschlagen. Rückenmarksentzündung (Myelitis) mit ausgeprägter Spastik. Lähmungen bei Rheuma. PlötzlicheLähmung der unteren Extremitäten.
  • Muskuläre Symptome: Es kann eine Abmagerung und Muskelabbau am Gesäß und den unteren Gliedmaßen auftreten. Das Gehen ist gestört. Der Kranke kann nur auf den Zehenspitzen gehen. Die Füße werden beim Gehen nachgezogen und dann plötzlich und stark aufgesetzt. Zittriger, wankender Gang. Beim Gehen schlagen die Knie aneinander. Verhärtung der Beuge- und Streckmuskeln. Die Muskel der Waden sind sehr angespannt. Es ist nur ein nach vorne gebeugtes Sitzen, das Aufrichten vom Sitzen ist nur mit großer Mühe möglich. Im Liegen können die Beine leicht bewegt, insbesondere abgespreizt werden, aber das Beugen ist schwierig und es ist fast unmöglich, sie anzuheben. Tagsüber Kälte in den Beinen, welche Nachts zu Hitze und Brennen wird, was dazu zwingt sich aufzudecken.
  • Sensibilitätsstörungen: Missempfindungen der Haut (Parästhesien), Prickeln, Ameisenlaufen, Kältegefühl.

Secale cornutum (Mutterkorn)

Secale cornutum (Mutterkorn) ist eine weitere Arznei, die auf Nerven und Muskulatur wirkt. Die Arznei kann angezeigt sein bei Verkrampfungen der Muskulatur und Gefäße mit Taubheit, bis hin zum Absterben der Haut und Gliedmaßen. Es können starke brennende Schmerzen bei gleichzeitiger äußerer Kälte bestehen. Störungen des Gehens, Schwanken und Zittern. Heftige Krämpfe, mit Verdrehung der Gliedmaßen. Taubheit undeisige Kälte der Extremitäten. Bläuliche und schwärzliche Verfärbung und Absterben der Finger oder Zehen. Gefühl großer Hitze im ganzen Körper.

Lesen Sie auch: Symptome und Behandlungsmethoden bei eingeklemmtem Nerv

Unterscheidungsmerkmale zu Lathyrus sativus:

In den Umständen der Verbesserung und Verschlechterung der Beschwerden unterscheidet sich Secale cornutum deutlich von Lathyrus sativus. Bei Kranken, die Secale benötigen, bessern sich die Beschwerden durch Anwendung von Kälte, insbesondere die brennenden Schmerzen. Eine große Abneigung gegen Hitze kann bestehen. Der Kranke möchte die Körperteile unbedeckt haben, obwohl sie sich kalt anfühlen.

Causticum Hahnemanni (Kalkverbindung)

Causticum Hahnemanni (eine Kalkverbindung) ist eine weitere wichtige Arznei in der Behandlung bestimmter Formen von lähmungsartigen Leiden und Krämpfen. Brennende Schmerzen können in nahezu jeder Körperregion, innerlich und äußerlich, auftreten. Menschen, die in ihrer Krankheit Causticum benötigen, können sehr traurig und hoffnungslos sein. Mitfühlendes Wesen. Eine Arznei bei fortschreitender Schwäche bis hin zu einem lähmungsartigen (paralytischen) Zustand. Kranke, die Causticum benötigen können, leiden an Lähmung der Stimmbänder, Zungenmuskulatur, der Augenlider (Ptose), des Gesichtes, der Schließmuskeln oder der Extremitäten. Halbseitenlähmungen, schlimmer rechts. Herabfallen der Augenlider. Rechtsseitige Lähmung des Gesichtes. Es kann unwillkürliches Wasserlassen beim Husten, Niesen, Lachen, Gehen, Rennen, Naseschneuzen oder im Sitzen bestehen. Auch kann es zu unwillkürlichem Stuhlabgang kommen.

Rhus toxicodendron (Giftefeu)

Auf dem Giftsumach Rhus toxicodendron basiert eines der am häufigsten gebrauchten Mittel in der Homöopathie. Es wird vor allem bei Erkrankungen der Sehnen und Bänder, im psychischen Bereich sowie bei Nervenleiden eingesetzt.

Anwendungsgebiete:

Das homöopathische Mittel Rhus toxicodendron basiert auf dem Eichenblättrigen Giftsumach (Giftefeu). Der Strauch wächst hauptsächlich in Nordamerika. Er enthält den Inhaltsstoff Urushiol, der bei Berührung einen juckenden Ausschlag auslösen kann.

Als homöopathisches Mittel kommt Rhus toxicodendron in einer stark verdünnten (potenzierten) Form zum Einsatz. Es soll akute Schmerzen des Bewegungsapparates bessern, besonders nach Verrenkungen, Verstauchungen und Zerrungen. Auch gegen einen Hexenschuss und Arthrose soll Rhus toxicodendron helfen.

Lesen Sie auch: Behandlungsmöglichkeiten bei eingeklemmtem Nerv

Manche Therapeutinnen empfehlen Rhus toxicodendron außerdem bei Depressionen, die durch eine Phase der körperlichen Überanstrengung entstanden sind. Typische Symptome sind beispielsweise steife Gelenke.

Auch bei vielen Hautbeschwerden passt der Giftsumach. Besonders dann, wenn die Hautausschläge mit Bläschenbildung einhergehen. Haben Sie sich verkühlt, gilt Rhus toxicodendron als Alternative.

Typische Symptome:

Rhus toxicodendron hat einige sehr charakteristische Merkmale, die es im Krankheitsfall als das passende homöopathische Mittel charakterisieren:

  • Der Patient will sich (trotz der Schmerzen!) ständig bewegen.
  • Vor allem nachts findet der Patient in keiner Position Ruhe.
  • Der Patient hat eine empfindliche, belegte Zunge mit roter Zungenspitze.
  • Die kranke Person hat Durst und Verlangen nach kalter Milch.
  • Es kommt zu trockenem Husten, wenn die Person friert, besonders nachts.

Modalitäten:

  • Die Beschwerden werden besser durch: fortgesetzte Bewegungen, warme und heiße Anwendungen, warmes Baden oder Reiben.
  • Die Beschwerden werden schlimmer durch: Nässe und Kälte, kaltes Baden, Zugluft, Frühjahr und Herbst, zu Beginn der Bewegung, Ruhe, längeres Liegen oder Stehen, körperliche Anstrengung, nachts, nach Mitternacht.

Anwendungsgebiete im Detail:

  • Arthritis: Die Gelenke fühlen sich steif an, Schmerzen werden bei Bewegung des Gelenkes erst schlimmer, dann lassen sie allmählich nach.
  • Arthrose: Die Gelenke schmerzen und fühlen sich steif an. Besonders Nässe und Kälte verschlimmern die Beschwerden, Wärme und Bewegung verbessern die Schmerzen.
  • Lumbago (Hexenschuss): Oft nach Verheben. Starke Steifheit und Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeines, in Verbindung mit Taubheitsgefühl oder als wäre der Bereich eingeschlafen. Die Schmerzen werden weniger durch Liegen auf dem Rücken und auf einer harten Unterlage, auch durch leichte Bewegung bessern sich die Symptome. Eine Verschlimmerung tritt bei Ruhe und feuchtkaltem Wetter auf.
  • Ischiasbeschwerden: Reißende Schmerzen mit dem Gefühl, man habe sich verrenkt. Entsteht durch Überheben und bei feucht-kaltem Wetter. Andauernde Bewegung verbessert die Beschwerden nach anfänglicher Verschlimmerung. Wärme und Massage lindern die Beschwerden.
  • Muskelkater: Reißende und ziehende Schmerzen nach körperlicher Überanstrengung, insbesondere zu Beginn einer Bewegung. Abgespanntheit und Müdigkeit, dabei trotzdem großer Bewegungsdrang. Besserung durch anhaltende Bewegung und Wärme, Verschlechterung durch Kälte.
  • Halswirbelsäulensyndrom: Nackenschmerzen durch falsches Liegen oder Verdrehen. Rheumatische Nackenschmerzen vor allem bei nasskaltem Wetter. Bewegungen sind zuerst schmerzhaft, verbessern aber die Beschwerden.
  • Sehnenscheidenentzündungen: Nach Überanstrengung. Anfängliche Bewegung schmerzt, danach bessern sich die Beschwerden. Verschlechterung durch Ruhe und Kälte.
  • Muskel- und Sehnenzerrungen: Anfängliche Bewegung schmerzt, danach verbessern sich die Beschwerden. Verschlechterung durch Kälte, Nässe und Ruhe.
  • Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen: Gelenke oft heiß und geschwollen. Ziehende Schmerzen zu Beginn der Bewegung, die bei fortgesetzter Bewegung nachlassen. Verbesserung durch Wärme.
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis): Häufig als Folge einer Erkältung bei nasskaltem Wetter. Die Augenlider sind morgens eitrig verklebt, der Tränenfluss ist verbunden mit brennenden Schmerzen. Besonders das Oberlid ist geschwollen.
  • Erkältungen, Grippe, fiebrige Infekte: Besonders, wenn die Erkältung mit starken Gliederschmerzen verbunden ist. Die Beschwerden entstehen als Folge von Kälte, Nässe oder starkem Schwitzen. Fieber geht mit Fieberbläschen und Schüttelfrost einher, der Kopf ist heiß, Hände und Füße sind eher kalt. Der Mund ist trocken, häufig hat die Zunge einen bräunlichen Belag. Man fühlt sich ruhelos und benommen.
  • Gürtelrose (Herpes zoster): Stechende Schmerzen im betroffenen Bereich. Die Haut ist rot und mit Bläschen besetzt. Juckreiz. Besserung durch warme Auflagen Patient fühlt sich zerschlagen und ist unruhig.
  • Hautausschläge: Die betroffene Haut ist meist feucht und geschwollen. Häufig rote, juckende Bläschen. Brennende Schmerzen.
  • Schlafstörungen: Unruhiger Schlaf mit Herumwerfen im Bett. Nach dem Erwachen ist man immer noch müde.

Weitere unterstützende Mittel

  • Hypericum: Gegen Nervenschmerzen. Der Wirkstoff „Hypericum perforatum“ erzielt bei nervlicher Belastung und Überanstrengung hervorragende Ergebnisse, besonders, wenn Stress, zwischenmenschliche Konflikte, Alltagsbelastung oder Existenzangst die Auslöser für eine leichtere Depression sind. Das innere Gleichgewicht wird Schritt für Schritt zurückgewonnen, die innere Ruhe gefördert.
  • Arnica und Bryonia: Bei stärkeren oder stechenden Schmerzen.
  • Traumeel: Ein homöopathisches Komplexmittel, das bei Problemen mit Muskeln, Sehnen und Gelenken genutzt wird. Das Präparat enthält unter anderen homöopathische Zubereitungen aus Arnika, Calendula, Echinacea und Beinwell.

Schüßler Salze zur Unterstützung der Nervenfunktion

Schüßler Salze bieten Mineralsalze für die Behandlung und Stärkung vieler Körperbereiche. Sie könne als Lotionen, Salben o. Cremes, Globuli oder Tropfen verabreicht werden.

  • Magnesium phosphoricum (Schüßler Salz Nr. 7): Hilft bei Schmerzen und Krämpfen und ist als Funktionsmittel am Aufbau von Knochen, Muskeln und Nerven beteiligt.
  • Kalium phosphoricum: Für die Nerven.
  • Calcium phosphoricum: Für die Stärkung von Knochen und Zähnen.

Ergänzende Maßnahmen

Neben der Einnahme homöopathischer Mittel können weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Nervenfunktion beitragen:

  • Allgäuer Latschenkiefer Franzbranntwein: Fördert die Durchblutung der Haut und kann bei Muskelverspannungen und Wadenkrämpfen Linderung verschaffen.
  • Solum Öl (Wala): Kann bei Arthrose, Gelenkschmerzen oder rheumatischen Beschwerden, die mit Erschöpfung und Stress einhergehen, angewendet werden.

Wichtiger Hinweis

Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden. Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Die auf Globuli.de zur Verfügung gestellten Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Jedoch unterliegen die Erkenntnisse in der Medizin einem ständigen Wandel.

tags: #nerv #aktivieren #mit #homoopathie