St. Augustinus Krankenhaus Düren, Neurologie: Eine umfassende Bewertung

Das St. Augustinus Krankenhaus in Düren ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Region. Besonders hervorzuheben ist die Abteilung für Neurologie, die sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Überblick über die Bewertungen und Erfahrungen mit der Neurologie im St. Augustinus Krankenhaus, basierend auf verschiedenen Quellen und Patientenberichten.

Allgemeine Informationen zum St. Augustinus Krankenhaus

Das St. Augustinus Krankenhaus ist ein gemeinnütziges Krankenhaus in Düren. Es bietet eine breite Palette medizinischer Leistungen an, darunter auch Neurologie. Das Krankenhaus legt Wert auf moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, um eine ganzheitliche Betreuung der Patienten zu gewährleisten.

Die Neurologische Abteilung im Fokus

Die Neurologie im St. Augustinus Krankenhaus Düren beschäftigt sich mit dem komplexen zentralen und peripheren Nervensystem. Ziel ist es, Ursachen für klinisch erfassbare Ausfallerscheinungen und Funktionsstörungen zu finden und zu behandeln. Dabei werden verschiedene Untersuchungsmethoden eingesetzt:

  • Ultraschalldiagnostik der zum Kopf führenden Gefäße
  • Messung der hirnelektrischen Tätigkeit (EEG)
  • Untersuchungen der elektrischen Leitfähigkeit der peripheren Nerven

Zusätzlich verfügt die Abteilung über Techniken, um Funktionsstörungen bestimmter Abschnitte des Nervensystems aufzuspüren. Bei Nerven- und Muskelerkrankungen können auch Gewebeproben entnommen und untersucht werden. Seit Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Neuropathologie der RWTH Aachen.

Stroke Unit: Spezialisierte Schlaganfallversorgung

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Stroke Unit, der einzigen Spezialstation zur Behandlung von Schlaganfallpatienten im Kreis Düren. Die Stroke Unit wurde erfolgreich zertifiziert und erhielt eine sehr gute Bewertung. Sie verfügt über eine moderne technische Ausstattung und ein spezialisiertes Team aus Medizinern, Pflegenden und Therapeuten.

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Die Akuttherapie umfasst spezielle Untersuchungen durch Neurologen, Internisten und Radiologen. Ziel ist es, Hirngewebe zu retten und weitere Schlaganfälle zu verhindern. Ein wichtiger Risikofaktor ist Vorhofflimmern, eine Herzrhythmusstörung, die das Thromboserisiko erhöht. Jeder Bettplatz auf der Stroke Unit ist mit einer speziellen Software ausgestattet, um Vorhofflimmern zu erkennen.

Die Pflegekräfte wenden aktivierende Pflege an, und Physio- sowie Ergotherapeuten und Logopäden unterstützen die Patienten bereits in der Akutphase. Im Dürener Rehabilitationszentrum (DRZ) am St. Augustinus Krankenhaus besteht die Möglichkeit der ambulanten neurologischen Rehabilitation im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt.

Bewertungen und Erfahrungen von Patienten und Mitarbeitern

Die Bewertungen des St. Augustinus Krankenhauses und insbesondere der Neurologie sind vielfältig. Auf der Plattform Kununu wird das Krankenhaus mit durchschnittlich 3,5 von 5 Punkten bewertet, wobei 67% der Bewertenden den Arbeitgeber weiterempfehlen. Es ist wichtig, alle Bewertungen zu berücksichtigen, da sie ein umfassendes Bild der Erfahrungen verschiedener Personen vermitteln.

Positive Aspekte

  • Gute Arbeitsatmosphäre und Kollegenzusammenhalt: Mehrere Mitarbeiter loben die gute Arbeitsatmosphäre und den ausgezeichneten Kollegenzusammenhalt.
  • Fortbildungsmöglichkeiten: Es werden viele Fortbildungen angeboten, was von den Mitarbeitern positiv hervorgehoben wird.
  • Gute Work-Life-Balance: Einige Mitarbeiter empfinden die Work-Life-Balance als toll.
  • Gute Bezahlung und Sozialleistungen: Die Gehalts- und Sozialleistungen werden als sehr gut bewertet.
  • Gutes Vorgesetztenverhalten: Das Vorgesetztenverhalten wird als sehr gut und zuvorkommend beschrieben.
  • Gleichberechtigung: Es werden alle Mitarbeiter gleich behandelt.
  • Interessante Aufgaben: Die Mitarbeiter haben interessante Aufgaben.
  • Moderne Ausstattung und Hygiene: Der Standard der Wahlleistungszimmer ist gehoben, und das medizinische Equipment ist auf dem neuesten Stand. Das Krankenhaus legt großen Wert auf Sauberkeit und Hygiene.
  • Gute Menüauswahl und Verpflegung: Das Essen ist hervorragend und sehr lecker, und es werden alle Wünsche berücksichtigt.
  • Engagiertes Personal: Das Ärzteteam, die Schwestern und das Servicepersonal geben sich die beste Mühe, die Patienten zu betreuen und eine Diagnose zu finden. Das Personal ist sehr einfühlsam und nimmt sich Zeit für die Patienten.
  • Zügige Untersuchungen: Untersuchungen werden zügig und ohne lange Wartezeiten durchgeführt.
  • Gute neurologische Versorgung: Die Neurologie wird als sehr gut bewertet, und es werden umfassende Untersuchungen durchgeführt, um die richtige Diagnose zu stellen.

Negative Aspekte

  • Mangelnde Wertschätzung: Ein ehemaliger Mitarbeiter bemängelt, dass es nach über 40 Jahren keine Verabschiedung oder Worte des Dankes gab.
  • Führungskräfte ohne Sozialkompetenz: Einige Mitarbeiter kritisieren Führungskräfte ohne jegliche Sozialkompetenz und ein respektloses Vorgesetztenverhalten.
  • Schlechte Kommunikation: Die Kommunikation findet nur im kleinen, ausgewählten Kreis statt.
  • Mangelnde Einarbeitung und Unterstützung: Ein ehemaliger Assistenzarzt bemängelt, dass er nicht eingearbeitet wurde, nichts erklärt bekam und sich erniedrigt fühlte.
  • Lange Wartezeiten: Einige Patienten bemängeln die langen Wartezeiten in der Notfallaufnahme.
  • Inkompetente Ärzte: Einige Patienten berichten von inkompetenten Ärzten, die nicht wussten, wie es mit der Behandlung weitergeht.
  • Mangelhafte Betreuung auf der gesetzlichen Station: Patienten, die auf der gesetzlichen Station behandelt wurden, berichten von einer katastrophalen Versorgung und ständig wechselnden Ärzten.
  • Fehlende Laktosefreie Nahrung: Ein Patient mit Laktoseintoleranz erhielt nur Sauce oder drei gekochte Kartoffeln als Essen.
  • Mangelnde Menschlichkeit: Einige Patienten bemängeln die mangelnde Menschlichkeit und die fehlende Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten.
  • Probleme mit der Organisation: Es gab Probleme mit der Organisation, wie z.B. fehlende Zahnbürsten für Patienten oder Schwierigkeiten bei der Organisation eines Transports.
  • Unfreundliche Behandlung durch Ärzte: Einige Patienten berichten von unverschämter Behandlung durch Ärzte und fehlender Empathie.
  • Fehlerhafte Diagnosen und Behandlungen: Es gab Fälle von fehlerhaften Diagnosen, falschen Medikamenten und unnötigen Untersuchungen.

Detaillierte Patientenberichte und Fallbeispiele

Einige Patientenberichte schildern sehr detailliert die Erfahrungen im St. Augustinus Krankenhaus. Diese Berichte geben einen Einblick in die Qualität der medizinischen Versorgung und die zwischenmenschliche Interaktion zwischen Personal und Patienten.

  • Fallbeispiel 1: Positive Erfahrungen auf der Stroke Unit: Ein Patient wurde nach einem Schlaganfall in das St. Augustinus-Krankenhaus eingeliefert. Trotz Personalmangels und Überlastung in der Notaufnahme war die Betreuung auf der Stroke Unit bestens. Das Personal war freundlich und kompetent, und der Patient fühlte sich gut versorgt.
  • Fallbeispiel 2: Negative Erfahrungen in der Notaufnahme und auf der Station: Die Frau eines Patienten wurde mit Verdacht auf Schlaganfall in die Notaufnahme eingeliefert. Sie wurde über eine Stunde liegen gelassen, und die Ärztin konzentrierte sich mehr auf ihr Telefon als auf die Untersuchung. Auf der Station erhielt sie keine förderlichen Untersuchungen und wurde nach sechs Tagen mit starken Schmerzen und hohem Blutdruck entlassen.
  • Fallbeispiel 3: Katastrophale Versorgung auf der gesetzlichen Station: Ein Patient mit MS-Schub erlebte eine katastrophale Versorgung auf der gesetzlichen Station. Er sah jedes Mal einen anderen Arzt, und es wurden Fehler bei der Medikamentenvergabe gemacht. Die Schwestern waren unzufrieden, und der Patient musste sein Zimmer selbst putzen.
  • Fallbeispiel 4: Positive Erfahrungen nach Verlegung auf die Privatstation: Nachdem sich ein Patient als Selbstzahler auf die Privatstation legen ließ, war die Versorgung sehr gut. Es wurde endlich eine Diagnose gestellt (MS), und die Diagnostik war umfassend. Allerdings wurde die Entlassung hinausgezögert, und die Anschlussreha musste der Patient selbst organisieren.

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