Zahnschmerzen nach einer Kronenbehandlung sind ein häufiges Problem. Dieser Artikel untersucht die möglichen Ursachen für gereizte Nerven nach einer solchen Behandlung und bietet Einblicke in Linderungsmaßnahmen.
Einführung
Eine Zahnkrone ist eine gängige zahnmedizinische Restaurationsmethode. Trotz ihrer Wirksamkeit können nach dem Einsetzen einer Zahnkrone unerwartete Schmerzen auftreten. Dieser Artikel befasst sich mit den häufigsten Gründen für diese Schmerzen und bietet Lösungsansätze.
Ursachen für Nervenreizungen nach einer Kronenbehandlung
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum nach einer Kronenbehandlung Nervenreizungen und damit verbundene Schmerzen auftreten können. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Zahnempfindlichkeit
Empfindliche Zähne sind ein häufiges Problem nach einer Kronenbehandlung. Während der Vorbereitung des Zahns wird ein Teil des äußeren Schmelzes und Dentins entfernt, um Platz für die Krone zu schaffen. Dadurch können die inneren Schichten des Zahns vorübergehend freigelegt werden, was ihn anfälliger für Empfindlichkeit macht. Diese Empfindlichkeit lässt in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen nach, wenn der Zahn und das umliegende Gewebe geheilt sind und sich an die neue Zahnkrone angepasst haben.
Was hilft bei Zahnschmerzen aufgrund empfindlicher Zähne?
- Verwenden Sie eine Zahnpasta, die speziell für empfindliche Zähne entwickelt wurde. Diese enthalten Inhaltsstoffe wie Kaliumnitrat oder Strontiumchlorid, die die Nerven im Zahn beruhigen können.
- Fluoridhaltige Zahnpasta und Mundspülungen können helfen, den Schmelzverlust zu reduzieren.
- Beschränken Sie den Konsum säure- oder zuckerhaltiger Lebensmittel und Getränke, die die Zahnschmelzerosion verschlimmern können.
- Wenn Sie etwas Saures essen oder trinken, wird Ihr Zahnschmelz einige Zeit später weicher. Aus diesem Grund sollten Sie sofort nach dem Essen Ihre Zähne putzen, um den Zahnschmelz zu schützen. Wenn Sie unter starker Zahnschmelzerosion und Überempfindlichkeit leiden, ist es möglicherweise sinnvoller, mehrere Stunden zu warten, bevor Sie Ihre Zähne putzen. Putzen Sie Ihre Zähne vor dem Essen oder Trinken, um Plaque zu entfernen und spülen Sie sie anschließend mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Mundspülung nach.
- Verwenden Sie eine Zahnpasta für empfindliche Zähne, die Arginin und Calciumcarbonat enthält. Diese Inhaltsstoffe wirken zusammen, um die winzigen Tubuli im Dentin zu blockieren und den Nerv zu schützen.
Ungenaue Bisslage
Wenn die Krone nicht richtig an Ihren Biss angepasst ist, kann sie beim Kauen Unbehagen oder Schmerzen verursachen. Eine ungenaue Bisslage ist eine weitere mögliche Ursache für Schmerzen nach dem Einsetzen einer Zahnkrone. Wenn eine Zahnkrone nicht korrekt ausgerichtet oder geformt ist, um dem natürlichen Biss des Patienten zu entsprechen, kann dies zu Unbehagen, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Kauen führen. Die Krone kann zu hoch sein, so dass sie mit dem gegenüberliegenden Zahn in Kontakt kommt, bevor die restlichen Zähne aufeinandertreffen.
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Um dieses Problem zu beheben, muss Ihr Zahnarzt Ihren Biss untersuchen und die notwendigen Anpassungen an der Zahnkrone vornehmen. In der Regel wird dazu die Krone entfernt und neu geformt, um sie besser an den Biss des Patienten anzupassen. Der Zahnarzt verwendet ein zahnärztliches Artikulationspapier, um hohe Stellen an der Krone zu identifizieren, und schleift und poliert dann die Oberfläche der Krone vorsichtig, bis sie sich nahtlos an die umliegenden Zähne anpasst. Es ist wichtig, Bissprobleme so bald wie möglich zu beheben, um langfristige Komplikationen zu vermeiden. Ein unkorrigierter, ungleichmäßiger Biss kann zu einer übermäßigen Abnutzung des Zahns mit der Krone sowie der gegenüberliegenden Zähne führen, was weitere Zahnprobleme zur Folge hat. Außerdem können die anhaltenden Beschwerden und Schmerzen das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität des Patienten beeinträchtigen.
Entzündungen des Zahnmarks (Pulpitis)
Das Verfahren der Zahnkrone kann die Nerven und Blutgefäße im Zahn reizen, was zu Entzündungen und Schmerzen führt. Eine Entzündung der Pulpa, auch Pulpitis genannt, ist eine weitere mögliche Ursache für Schmerzen nach dem Einsetzen einer Zahnkrone. Die Pulpa ist der weiche, innerste Teil des Zahns, der Nerven, Blutgefäße und Bindegewebe enthält. Während der Kronenpräparation wird die Zahnstruktur verändert, und die Pulpa kann gereizt oder entzündet werden.
In einigen Fällen kann die Pulpitis reversibel sein, d. h. die Entzündung und die Beschwerden klingen ab, wenn der Zahn und das umliegende Gewebe heilen. Ihr Zahnarzt kann rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol empfehlen, um die Beschwerden während dieser Zeit zu lindern. Wenn das Zahnmark jedoch irreversibel geschädigt oder infiziert ist, kann eine Wurzelbehandlung erforderlich sein, um die Schmerzen zu lindern und den Zahn zu retten. Bei einer Wurzelbehandlung entfernt der Zahnarzt das beschädigte oder infizierte Zahnmark, reinigt und desinfiziert das Innere des Zahns und füllt und versiegelt den Zahn mit einem biokompatiblen Material. Nach der Wurzelbehandlung setzt der Zahnarzt in der Regel eine neue Zahnkrone ein, um die Struktur und Funktion des Zahns zu schützen und wiederherzustellen.
Eine Pulpitis beschreibt die Entzündung des Zahninneren. Genauer gesagt beschreibt die Pulpitis eine Entzündung der Zahnpulpa, jenes weichen Gewebes im Zahn, das Nerven und Blutgefäße beinhaltet. Denn die Zahnpulpa spielt eine essenzielle Rolle für die Nährstoffversorgung des Zahnes. Bleibt eine Pulpitis unbehandelt, kann sich daraus eine sogenannte apikale Parodontitis entwickeln - eine Entzündung im Wurzelkanal, die sich auch auf umliegendes Gewebe ausdehnen kann.
Ursachen für eine Pulpitis
- Meist sind es Bakterien, die durch tiefe Karies zur Pulpa vordringen und dort Entzündungen auslösen.
- Ein Schlag oder Stoß auf den Zahn kann die Pulpa verletzen. Wie ein Schock, der Wellen durch den Zahn sendet, kann ein Trauma eine Entzündungsreaktion nach sich ziehen. Aber auch Risse im Zahn oder an der Zahnkrone können die Folge sein.
- Auch andere Faktoren wie eine extreme Abnutzung oder wiederholte zahnärztliche Eingriffe können eine Rolle spielen. So etwa, wenn der Zahn beschliffen werden muss.
Symptome einer Pulpitis
- Empfindlichkeit gegenüber heiß oder kalt, ein gelegentliches Ziehen.
- Wenn der Schmerz bleibt, sich verstärkt oder gar pocht, dann spricht vieles für eine fortgeschrittene Pulpitis.
Behandlung einer Pulpitis
- Oft kann die Entzündung des Zahns noch gestoppt werden, bevor dieser unwiederbringlich beschädigt wird. Medikamentöse Einlagen oder eine gezielte Therapie können hier Abhilfe schaffen.
- Doch wenn die Pulpitis bereits fortgeschritten ist, wird oft eine Wurzelkanalbehandlung notwendig.
- Erst wenn alle anderen Optionen erschöpft sind, bleibt als letzter Ausweg die Extraktion.
Die Pulpitis wirkt zwar bedrohlich, durch frühzeitiges Einschreiten lassen sich jedoch gute Behandlungserfolge garantieren. Sollte bereits eine Pulpitis vorliegen, zögern Sie nicht lange.
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Eine Pulpitis kann in ihrer allerfrühesten Phase, wenn sie durch reversible Schäden verursacht wurde, möglicherweise von selbst abklingen. Das ist möglich, falls der Auslöser entfernt wird und dem Zahn die Möglichkeit zur Erholung gegeben wird. Dies ist jedoch selten und meistens ist eine Pulpitis ein fortschreitender Zustand, der ohne zahnärztliche Behandlung nicht heilt.
Die Dauer der Behandlung einer Pulpitis kann variieren. Eine einfache Wurzelkanalbehandlung kann in einer einzigen Sitzung von etwa 90 Minuten bis zu einigen Stunden abgeschlossen sein. Aber komplexere Fälle können mehrere Besuche über Wochen hinweg erfordern.
Schmerzmittel können vorübergehende Linderung von den Symptomen einer Pulpitis bieten, sind aber keine langfristige Lösung, da sie die zugrunde liegende Ursache der Entzündung nicht behandeln. Sie können Teil eines Behandlungsplans sein, um den Komfort des Patienten während der Wartezeit auf eine definitive zahnärztliche Behandlung zu erhöhen.
Ja, wenn Pulpitis unbehandelt bleibt, kann sie zu ernsthaften Komplikationen führen. Pulpitis-spezifischer Schmerz ist oft durch anhaltende Schmerzen gekennzeichnet, die ohne ersichtlichen Auslöser auftreten können, sich bei heißem oder kaltem Essen und Trinken verschlimmern oder als pochender Schmerz wahrgenommen werden. Im Gegensatz dazu können andere Zahnschmerzen durch spezifische Auslöser wie Druck (zum Beispiel beim Beißen) oder durch freiliegende Zahnhälse ausgelöst werden.
Infektionen
Eine Infektion kann auftreten, wenn während oder nach dem Einsetzen der Krone Bakterien in den Zahn eindringen. Eine Infektion ist eine weitere mögliche Ursache für Schmerzen nach dem Einsetzen einer Zahnkrone. Obwohl Zahnärzte Vorkehrungen treffen, um eine sterile Umgebung während der Kronenbehandlung zu gewährleisten, können manchmal Bakterien in den Zahn eindringen und zu einer Infektion führen. In einigen Fällen kann sich die Infektion entwickeln, wenn der Zahn bereits vor dem Einsetzen der Krone eine unentdeckte Infektion hatte.
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Wenn der Zahnarzt eine Infektion vermutet, kann er eine Antibiotikakur empfehlen, um die Infektion zu beseitigen und die damit verbundenen Schmerzen zu lindern. Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Zahnarztes befolgen und die Antibiotika vollständig einnehmen, um sicherzustellen, dass die Infektion vollständig abgeklungen ist. In manchen Fällen reicht eine Antibiotikabehandlung allein jedoch nicht aus, um die Infektion zu beseitigen, und es können weitere zahnärztliche Eingriffe, wie z. B. eine Wurzelbehandlung, erforderlich sein.
Zusätzlich zur professionellen zahnärztlichen Behandlung können Patienten durch eine gute Mundhygiene Infektionen nach Zahnkronenbehandlungen vorbeugen. Zweimal tägliches Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide und einer antibakteriellen Mundspülung können dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu minimieren. Regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen und Reinigungen sind ebenfalls wichtig, um Ihre Mundgesundheit zu erhalten und eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen.
Allergische Reaktionen
Einige Patienten können allergisch auf die in der Krone verwendeten Materialien wie Metall oder Porzellan reagieren. Allergische Reaktionen sind eine relativ seltene, aber mögliche Ursache für Schmerzen nach dem Einsetzen einer Zahnkrone. Einige Patienten können allergisch oder empfindlich auf die in der Zahnkrone verwendeten Materialien wie Metalle (z. B. Nickel oder Chrom), Porzellan oder Zahnzement reagieren. Wenn eine allergische Reaktion auftritt, kann es zu Schmerzen, Schwellungen, Rötungen oder Juckreiz um den betroffenen Zahn oder in den umliegenden Weichgeweben kommen.
Wenn der Verdacht auf eine allergische Reaktion besteht, ist es wichtig, dass Sie so bald wie möglich Ihren Zahnarzt aufsuchen, um Ihre Bedenken und mögliche Alternativen zu besprechen. Ihr Zahnarzt kann empfehlen, die Krone durch ein anderes Material zu ersetzen, das weniger wahrscheinlich eine allergische Reaktion hervorruft. Wenn Sie beispielsweise eine Allergie gegen Metalle haben, könnte Ihr Zahnarzt stattdessen eine Krone aus Vollkeramik oder Zirkoniumdioxid vorschlagen. Diese Materialien sind in der Regel hypoallergen und haben ein geringeres Risiko, allergische Reaktionen auszulösen.
Die Vermeidung allergischer Reaktionen auf Zahnkronenmaterialien beginnt mit einer klaren Kommunikation zwischen dem Patienten und dem Zahnarzt. Informieren Sie Ihren Zahnarzt über bekannte Allergien oder Empfindlichkeiten gegen zahnärztliche Materialien, Metalle oder andere Stoffe, bevor Sie sich einem zahnärztlichen Eingriff unterziehen.
Beschädigte oder lockere Kronen
Eine beschädigte oder lockere Zahnkrone kann eine weitere Ursache für Schmerzen oder Beschwerden nach dem Einsetzen der Krone sein. Die Krone kann durch äußere Faktoren beschädigt werden, z. B. durch das Kauen auf harten oder klebrigen Nahrungsmitteln, durch Knirschen oder Zusammenpressen der Zähne (Bruxismus) oder sogar durch einen versehentlichen Schlag gegen den Mund. Auch eine lockere Krone kann eine Quelle von Beschwerden oder Schmerzen sein. Der Zahnzement, der die Krone an ihrem Platz hält, kann manchmal schwächer werden oder sich mit der Zeit abnutzen, so dass sich die Krone löst. Durch eine lockere Krone können Bakterien in den Raum zwischen Krone und Zahn eindringen, was zu Karies, Infektionen oder weiteren Schäden am Zahn führen kann.
Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Zahnkrone beschädigt oder locker ist, sollten Sie unbedingt so schnell wie möglich Ihren Zahnarzt aufsuchen. Er wird die Krone untersuchen und die beste Vorgehensweise zur Behebung des Problems festlegen. Dabei kann es sich um die Reparatur der beschädigten Krone, die erneute Zementierung einer lockeren Krone oder den vollständigen Austausch der Krone handeln.
Übertragene Schmerzen
Manchmal treten die Schmerzen im Bereich der Krone auf, stammen aber von einem anderen Zahn oder Bereich im Mund. Referenzschmerz ist ein Phänomen, bei dem der Schmerz in einem anderen Bereich des Mundes als der eigentlichen Schmerzquelle empfunden wird. Diese Art von Schmerz kann manchmal nach dem Einsetzen einer Zahnkrone auftreten und Beschwerden im Bereich der Krone verursachen, während die eigentliche Ursache des Schmerzes woanders liegt.
Es gibt mehrere mögliche Quellen für Referenzschmerzen im Mund. Eine dieser Quellen ist ein Nachbarzahn mit einem nicht diagnostizierten Problem, wie Karies, eine Fraktur oder ein parodontales Problem. Alternativ kann der Schmerz auch vom Kiefergelenk, von den Kiefermuskeln oder sogar von den Nerven im Gesicht ausgehen.
Zur genauen Diagnose und Behandlung von Schmerzen nach dem Einsetzen einer Zahnkrone ist eine gründliche zahnärztliche Untersuchung unerlässlich. Ihr Zahnarzt kann verschiedene Diagnoseinstrumente, wie z. B. Röntgenaufnahmen, verwenden, um die Ursache des Schmerzes zu ermitteln. Sobald die Ursache des übertragenen Schmerzes festgestellt ist, kann Ihr Zahnarzt eine geeignete Behandlung empfehlen, die Zahnersatz, Parodontalbehandlungen oder die Überweisung an einen Spezialisten für komplexere Probleme umfassen kann.
Entzündung unter der Zahnkrone
Eine Entzündung unter der Zahnkrone entsteht in erster Linie durch das Eindringen von Bakterien, häufig bedingt durch eine unzureichende Mundhygiene. Zwar ist der Zahn von der Krone umschlossen, im Randbereich bleibt jedoch ein minimaler - mit bloßem Auge nicht erkennbarer - Spalt bestehen, in dem sich die Krankheitserreger bevorzugt ansiedeln. Befindet sich die Entzündung noch im Anfangsstadium, treten zunächst keine Beschwerden auf. Die anfänglich leichten Schmerzen können mit der Zeit beträchtlich zunehmen und mit einem Pulsieren einhergehen.
Gehen die Krankheitserreger auf die Zahnwurzel über, verursacht das eine Zahnwurzelentzündung. Bei einer Zahnwurzelentzündung ist eine Wurzelbehandlung unumgänglich.
Eine weitere Ursache für Schmerzen unter der Krone kann die Bildung von Karies sein. Sekundärkaries bildet sich in den meisten Fällen im Übergangsbereich von Zahnkrone und Zahnwurzel. Bei Sekundärkaries wird die Krone abgenommen und die Karies entfernt. Anschließend kann über die weitere Behandlung entschieden werden.
In sehr seltenen Fällen kann in der Krone ein Loch oder Riss entstehen und sie wird undicht. Patienten bemerken das häufig erst spät, weshalb die regelmäßige Zahnprophylaxe ausgesprochen wichtig ist. Undichte Stellen können insbesondere dann auftreten, wenn ältere Zahnfüllungen oder Amalgamreste unter der Zahnkrone belassen wurden. Im Laufe der Zeit kann sich eine Zahnkrone etwas lockern. Das ist ein normaler Vorgang, regelmäßiges Zähneknirschen begünstigt die Lockerung. Zudem kann eine aggressive Mundflora die Haltbarkeit der Zahnkrone beeinträchtigen bzw.
Sollte Ihre Zahnkrone wackeln, kommen Sie zur Vorbeugung von Karies umgehend zu uns in die Gelencsér Dental Zahnklinik nach Bad Héviz (Ungarn). Das gilt auch, falls Ihre Zahnkrone abgebrochen ist. Dringender Behandlungsbedarf besteht, wenn eine Zahnkrone abgefallen ist. Ohne die schützende Krone ist der natürliche Zahn den Angriffen durch Bakterien und Säuren im Mundraum schutzlos ausgesetzt.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Zahnreinigung dem Übergangsbereich zwischen künstlicher Krone und natürlicher Zahnwurzel zu widmen.
Was tun bei Schmerzen nach einer Kronenbehandlung?
- Ermitteln Sie die Symptome: Wenn die Schmerzen stark sind, ständig auftreten oder mit anderen Symptomen wie Schwellungen einhergehen, haben Sie möglicherweise eine Infektion oder eine andere ernsthafte Erkrankung.
- Freiverkäufliche Schmerztabletten: Freiverkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen können die Schmerzen vorübergehend lindern.
- Mundhygiene: Achten Sie auf eine gute Mundhygiene, indem Sie regelmäßig Ihre Zähne putzen und Zahnseide verwenden.
- Rufen Sie Ihren Zahnarzt an: Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Zahnarzt so bald wie möglich anrufen, wenn Sie Schmerzen mit Ihrer Zahnkrone haben. Er kann Ihnen helfen, die Ursache des Schmerzes zu ermitteln und die beste Lösung zu finden.
Hausmittel zur Linderung von Zahnschmerzen
Einige Hausmittel können zur Linderung der Symptome beitragen. Die Anwendungen dienen jedoch allenfalls als vorübergehende Maßnahmen für ein bis zwei Tage und können den dringend erforderlichen Zahnarztbesuch nicht ersetzen.
- Kamille: Wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Starken Tee aufbrühen, erkalten lassen und den Mundraum mehrmals am Tag mit dem Sud spülen.
- Nelkenöl: Kann den Schmerz kurzzeitig ausschalten. Einige Tropfen auf einen Wattebausch geben und an der betroffenen Stelle platzieren. Alternativ kann eine ganze Gewürznelke zerkaut werden.
- Kälte: Mindert Schwellungen und Schmerzen. Kalte Kompresse oder Eisbeutel (mit Tuch umwickelt) für ca. 15 Minuten außen auf die betroffene Wange legen.
- Salzwasser: Kann helfen, Bakterien zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren.
Prävention
- Regelmäßiges Zähneputzen und die Nutzung von Zahnseide sind nicht verhandelbar, wenn es um die Prävention von Pulpitis geht. Genauso wie der regelmäßige Besuch bei Ihrem Zahnarzt.
- Achten Sie auf eine gute Mundhygiene.
- Trinken Sie viel Wasser, es hat eine reinigende Wirkung auf Zähne und Mundraum.
- Grünes Gemüse, Milch und Milchprodukte enthalten viel Kalzium, das beim Aufbau und Erhalt der Zähne eine wichtige Rolle spielt.
- Zuckerhaltige Getränke und Speisen sollten Sie weitgehend vom Speiseplan streichen, da sie einen Nährboden für Bakterien darstellen. Das gilt auch für Lebensmittel, die viele Kohlenhydrate enthalten.
- Obst enthält viel Säure, die den Zahnschmelz angreift.
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