Nerven HWS: Anatomie und Funktion – Ein umfassender Überblick

Die Halswirbelsäule (HWS) ist ein komplexes und filigranes System, das eine entscheidende Rolle für die Stabilität, Beweglichkeit und den Schutz lebenswichtiger Nervenstrukturen spielt. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Überblick über die Anatomie, Funktion und mögliche Beschwerden der HWS.

Was ist die Halswirbelsäule?

Die Halswirbelsäule (HWS) des Menschen besteht aus sieben Halswirbeln (Zervikalwirbel, C1-C7), die zwischen Kopf und Brustwirbelsäule positioniert sind. Sie besitzt - wie die Lendenwirbelsäule - eine physiologische Krümmung nach vorne (Lordose). Die Halswirbelsäule (HWS) umfasst alle Wirbel zwischen dem Kopf und der Brustwirbelsäule. Die HWS gilt als der beweglichste Teil der gesamten Wirbelsäule.

Oberes und unteres Kopfgelenk

Der erste Halswirbel wird Atlas genannt, der zweite ist der Axis-Wirbel. Zusammen mit der Schädelbasis bilden sie die beiden Kopfgelenke - das obere und das untere Kopfgelenk.

Das obere Kopfgelenk ist die Verbindung des Hinterhauptbeins mit dem ersten Halswirbel (Articulatio atlantooccipitalis), genauer gesagt mit der oben Gelenkfläche des Atlas. Diese Verbindung ist von einer schlaffen Gelenkkapsel umgeben und wird durch Bänder zwischen dem Hinterhauptloch und dem vorderen und hinteren Atlasbogen gesichert. Das hintere Band hemmt die Nickbewegung des Kopfes. Der Bewegungsumfang (Vor- und Rückbewegung) dieses Gelenkes der Halswirbelsäule beträgt etwa 20 Grad, eine leichte Seitneigung des Kopfes ist ebenfalls möglich.

Im unteren Kopfgelenk dreht sich der erste Halswirbel (Atlas) zusammen mit dem Kopf um den Zahn (Dens) des Axis-Wirbels. Dieses Gelenk besteht aus drei getrennten Gelenken:

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  • das erste zwischen dem Zahn des Axis-Wirbels, dem vorderen Bogen des ersten Halswirbels und einem Band im Atlas
  • das zweite und dritte rechts und links zwischen den Gelenkflächen des ersten Halswirbels und dem Axis-Wirbel.

Zusammen mit einer dünnen Gelenkkapsel erlauben diese drei Gelenke der Halswirbelsäule einen Bewegungsumfang des Kopfes von 30 Grad nach rechts und links.

Aufbau der Halswirbel

Alle Wirbel der Wirbelsäule sind prinzipiell nach einem einheitlichen Grundschema aufgebaut. Die Grundform aller Wirbel ist die Form eines Ringes oder Hohlzylinders, dessen vorderer Teil - außer beim ersten und zweiten Halswirbel - ein massiver, zylindrisch geformter Knochen mit einer Grund- und einer Deckplatte ist. Dieser sogenannte Wirbelkörper (Corpus vertebrae) ist bei den Wirbeln der Halswirbelsäule kleiner als in der übrigen Wirbelsäule, da die Halswirbelsäule ja nur den Kopf zu tragen hat.

Der erste Halswirbel (Atlas), der den Kopf trägt, hat eine Sonderform - er besitzt keinen wie oben beschriebenen Wirbelkörper, sondern hat eine Ringform mit einem kurzen vorderen und einem langen hinteren Bogen. Dicke Seitenteile werden zu stark ausladenden Querfortsätzen, welche die Wirksamkeit von daran ansetzenden Muskeln, die den Kopf drehen, erhöhen. Der erste HWS Wirbelkörper, der Atlas, ist ein kreisförmiger Knochen mit Gelenkflächen an seiner Ober und Unterseite. Eine zusätzliche Gelenkfläche befindet sich auf der Innenseite des knöchernen Bogens.

Der Atlas ist mit dem zweiten Halswirbel (Axis) über ein Gelenk (Articulatio atlantoaxialis) verbunden. Der Axis-Wirbel hat auf seiner oberen Fläche einen zapfenförmigen Fortsatz, den Zahn (Dens), der an seiner Vorderfläche mit Knorpel überzogen ist. Dieser Zahn greift in den vorderen Bogen des ersten Halswirbels (Atlas) und dient hinten als Gleitfläche für ein starkes Band (Ligamentum transversum), das zusammen mit anderen Bändern den Zahn (Dens) in seiner Lage fixiert und damit auch das Rückenmark schützt. Der zweite HWS Wirbelkörper, der Axis ist wesentlich massiver aufgebaut und verfügt bereits über einen nach hinten in Richtung Nacken gerichteten Dornfortsatz und einen Wirbelkörper.

Das Wirbelloch - also das Loch im knöchernen Ring der Wirbel, das bei allen Wirbeln zusammen den Wirbelkanal (Canalis vertebralis) bildet, in dem das Rückenmark (Medulla spinalis) und die umgebenden Rückenmarkshäute vom Gehirn ausgehend bis hinunter in den Sakralbereich verlaufen - ist bei der Halswirbelsäule weiter und hat die Form eines Dreiecks mit runden Ecken.

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Die Dornfortsätze, die von den Wirbeln nach hinten abgehen, sind in der Halswirbelsäule kurz und mit Ausnahme des siebten Halswirbels gegabelt. Der Dornfortsatz des siebten Halswirbels ist länger als die der anderen (Vertebra prominens) und steht etwas hervor. Der Dornfortsatz des 7. Halswirbelkörpers lässt sich gut tasten, da er die HWS Dornfortsatzreihe etwa überragt.

Rückenmarksnerven im Bereich der Halswirbelsäule

Die Querfortsätze im Bereich der Halswirbelsäule sind an ihrem Ende in zwei Höcker geteilt, die im oberen Bereich eine Rinne haben, in der auf jeder Seite acht Rückenmarksnerven (Nervi spinales) verlaufen.

Die oberen vier Nerven (C1-C4 - Plexus cervicalis) versorgen den Hals und seine Muskulatur sowie das Zwerchfell. Die oberen Halsnerven C1 bis C4 stellen zusammen das Halsgeflecht dar, welches für die Halsmuskulatur entscheidend ist.

Aus den Halswirbeln C5-C7 treten weitere vier Halsnerven aus (es gibt sieben Halswirbel, aber acht Halsnerven!). Sie versorgen zusammen mit den Nerven des ersten Brustwirbelkörpers (Th1) das Armgeflecht (Plexus brachialis), das die Brust- und Armmuskulatur sowie die Haut dieses Bereichs innerviert. Jeder Spinalnerv der Halswirbelsäule versorgt eine bestimmte Armregion mit sensorischen und motorischen Impulsen. Anhand der Schmerzen und Ausfallerscheinungen beim Patienten kann der Arzt auf das betroffene Segment der Halswirbelsäule schließen.

Bandscheiben, Bänder & Muskeln

Zwischen den Halswirbeln befinden sich - wie in der gesamten übrigen Wirbelsäule - Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben). Wie bei allen anderen Wirbeln der Wirbelsäule befinden sich zwischen den Halswirbeln Bandscheiben. Zwischen HWS und Kopf oder genauer zwischen Altas und Schädelbasis liegt keine Bandscheibe. Zwischen dem Altas und dem Axis ist ebenfalls keine Bandscheibe vorhanden. Zwischen Axis und 3.

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Die Nacken- und Rückenmuskulatur stützen die Halswirbelsäule.

Funktion der Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule (HWS), auch Zervikalwirbelsäule genannt, besteht aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule und liegt im Bereich des Halses. Die einzelnen Wirbel tragen in der Medizin die Bezeichnungen C1 bis C7, wobei das „C“ für Zervikal steht. Die Wirbelkörper der HWS werden mit einem "C" für cervikal abgekürzt, dem eine Zahl zwischen 1 und 7 angefügt wird.

Die HWS hat die Aufgabe Bewegungen in drei Ebenen zuzulassen. Diese Bewegung gibt der Orthopäde einem Schema folgend in Winkelgraden an. An der HWS ist Vorneigung und Rückneigung, Flexion und Extension genannt, in der ersten Ebene möglich. Der Bewegungsumfang in dieser Ebene der HWS beträgt 35°-45° in Flexion und 35°-45° in Rückneigung. Die zweite Bewegungsebene der HWS ist die Seitneigung. Die dritte Ebene der HWS Bewegung stellt die Rotation dar. Der normale Bewegungsumfang der HWS in Rotation liegt bei 60°-80° Drehbarkeit nach links und 60°-80° Drehbarkeit nach rechts.

Die Halswirbelsäule ermöglicht eine breite Palette von Kopfbewegungen, darunter Neigen, Drehen und Beugen.

  • Stützfunktion: Die Halswirbelsäule trägt das Gewicht des Kopfes, der durchschnittlich etwa 4,5 bis 5,5 Kilogramm wiegt.
  • Schutz der Nervenstrukturen: Die Wirbel in der Halswirbelsäule umgeben und schützen das Rückenmark, das durch den Wirbelkanal verläuft.
  • Beweglichkeit: Die Halswirbelsäule ist besonders beweglich, was auf die spezielle Bauweise der Wirbel und ihrer Gelenkverbindungen zurückzuführen ist. Die HWS gilt als der beweglichste Teil der gesamten Wirbelsäule.
  • Übertragung von Kräften: Die Halswirbelsäule überträgt Kräfte zwischen dem Kopf und dem Rest des Körpers.

Es ist wichtig, dass die Halswirbelsäule in ihren Funktionen nicht eingeschränkt oder gestört wird, da Probleme in diesem Bereich zu verschiedenen Beschwerden führen können - darunter Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und andere neurologische Symptome. Eine gute Haltung, regelmäßige Bewegung und ergonomische Arbeitsbedingungen können dazu beitragen, die Gesundheit der Halswirbelsäule zu fördern. Die HWS muss für ihre recht zarte Konstruktion relativ hohe Kräfte aufnehmen und gleichzeitig einen großen Bewegungsspielraum ermöglichen. Zwangsläufig würde es zu Instabilitäten kommen, wenn an der HWS nicht die seitlichen Uncovertebralgelenke für einen Zuwachs an knöcherner Führung und Halt sorgen würden. So wird verhindert, dass die HWS sich seitlich überbeugen kann, während die Beugung nach vorn weiterhin möglich bleibt.

Häufige Beschwerden und Erkrankungen der Halswirbelsäule

Die Halswirbelsäule ist aufgrund ihrer komplexen Struktur und hohen Beweglichkeit anfällig für verschiedene Beschwerden und Erkrankungen.

HWS-Syndrom (Zervikalsyndrom)

Das Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom oder Zervikalsyndrom genannt) ist ein Sammelbegriff für Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Sie können beispielsweise durch Verspannungen entstehen und dabei bis in Schultern, Arme und Kopf ausstrahlen. Viele Betroffene berichten von Nackenschmerzen, einer verspannten Muskulatur und eingeschränkter Beweglichkeit. Begleitend können auch Schwindel, Kopfschmerzen oder Kribbeln in den Armen auftreten.

Mögliche Ursachen für das HWS-Syndrom sind:

  • Muskelverspannungen: Übermäßige Muskelanspannung im Nacken- und Schulterbereich, z.B.
  • Bandscheibenvorfall: Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule kann ebenfalls zu einem HWS-Syndrom führen.
  • Psychische Belastung: Wissenschaftliche Untersuchungen legen einen engen Zusammenhang zwischen psychischer Belastung und Nackenbeschwerden nahe.

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule

Ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule, auch als zervikaler Bandscheibenvorfall oder zervikale Diskushernie bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die bereits ab dem mittleren Lebensalter auftreten kann. Diese Problematik entsteht durch Abnutzung, Elastizitätsverlust und Risse im Faserring der Bandscheibe. Bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS) tritt Material aus dem inneren Gallertkern einer Bandscheibe im Halsbereich durch den umhüllenden Faserring nach außen. Es drückt auf das Rückenmark oder die Rückenmarksnerven (Spinalnerven) in einem bestimmten Abschnitt der Halswirbelsäule. Die Quetschung der Nerven löst die für einen HWS-Bandscheibenvorfall typischen Symptome aus: starke Nackenschmerzen, Arm- und Schulterbeschwerden.

Weitere mögliche Ursachen für HWS-Beschwerden

  • Degenerative Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle
  • Traumatische Verletzungen wie Schleudertraumata (HWS Schleudertrauma entsteht meist bei Auffahrunfällen mit dem PKW. Dabei werden meist die Insassen des Fahrzeuges, das von hinten angefahren wird im HWS Bereich verletzt.)
  • Funktionelle Ursachen wie Fehlhaltungen und Stress
  • Erkrankungen der HWS wie Skoliose, Morbus Scheuermann oder Keilwirbel

Wohin können Schmerzen von der Halswirbelsäule ausstrahlen?

Schmerzen von der Halswirbelsäule können in die Arme und Hände ausstrahlen, oft begleitet von Taubheitsgefühlen oder Kribbeln. Zudem treten häufig Kopfschmerzen auf, die im Hinterkopf beginnen und bis zur Stirn oder über die Ohren ziehen. Jeder Spinalnerv der Halswirbelsäule versorgt eine bestimmte Armregion mit sensorischen und motorischen Impulsen. Anhand der Schmerzen und Ausfallerscheinungen beim Patienten kann der Arzt auf das betroffene Segment der Halswirbelsäule schließen. Leiden Sie unter Nackenschmerzen, die zusammen mit Schulterschmerzen auftreten? Dieser Schulter-Nacken-Schmerz wird medizinisch auch als unteres Zervikalsyndrom bezeichnet. Mit dem oberen Zervikalsyndrom werden Schulter-Nacken-Schmerzen unter dem Begriff HWS-Syndrom zusammengefasst.

Diagnose und Behandlung von HWS-Beschwerden

Die genaue Diagnose und Behandlung des Halswirbelsäulensyndroms erfordert eine ärztliche Untersuchung, um die spezifischen Ursachen und Symptome zu identifizieren. Jedoch kann nur ein Arzt eine präzise Diagnose stellen und eine geeignete Behandlungsmethode auswählen. Konsultiere somit einen Arzt bei anhaltenden Beschwerden.

Konservative Behandlung

Die Behandlung des zervikalen Bandscheibenvorfalls richtet sich primär nach der Schwere der Symptome. Bei erträglichen Schmerzen und dem Fehlen neurologischer Ausfälle kann eine konservative Therapie mit Physiotherapie und Medikamenten ausreichend sein.

Ärztinnen und Ärzte sind sich heute weitestgehend einig, dass die Therapie eines Halswirbelsäulensyndroms multimodal ausgerichtet sein sollte. Das heißt, es sollen verschiedene Behandlungen miteinander kombiniert werden, um die Ursachen anzugehen.

  • Schmerzmittel: Medikamente (Schmerzmittel) zur Akut-Hilfe sind sehr beliebt. Allerdings gilt es zu beachten, dass Schmerzmittel als langfristige Therapie bei chronischen HWS-Schmerzen in der Regel nicht dauerhaft verwendet werden sollten.
  • Physiotherapie: Dehnübungen, Übungen aus der Rückenschule und ein gezieltes Training der Nackenmuskulatur unter ärztlicher oder physiotherapeutischer Aufsicht können helfen, die Halswirbelsäule wieder zu mobilisieren und die Schmerzen zu reduzieren.
  • Alternative Therapien: Zahlreiche Studien belegen, dass Akupunktur bei Bewegungsschmerzen an der Halswirbelsäule zur Schmerzreduktion beitragen könnten. In einigen Fällen können Betroffene versuchen, mit ätherischen Öle aus Eukalyptusblättern, Fichten- oder Kiefernadeln, die Durchblutung zu fördern und die Muskulatur zu entspannen.

Operative Behandlung

Die Operation ist in der Regel ein vergleichsweiser kurzer mikrochirurgischer Eingriff. Dabei wird der betroffene Nerv und das Rückenmark von dem Druck befreit, indem der Bandscheibenanteil entfernt wird. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Funktion der Nervenstrukturen wiederherzustellen.

Was tut der Halswirbelsäule gut?

Der Halswirbelsäule tut insbesondere regelmäßige Übungen gut, die darauf abzielen, die Muskulatur im Nacken- und Schulterbereich zu kräftigen und Verspannungen zu lösen. Wärmeanwendungen sowie manuelle Therapien können ebenfalls zur Linderung von Schmerzen und zur Verbesserung der Beweglichkeit beitragen.

  • Achten Sie darauf, stets mit kontrollierten, langsamen Bewegungen zu trainieren und abrupte Drehungen des Kopfes zu vermeiden.
  • Geeignete Übungen sind hier z. B. isometrische und kräftigende Übungen für den Nackenbereich, bei der die Halswirbelsäule sanft gedehnt, gekräftigt und mobilisiert wird oder Halteübungen wie der Unterarmstütz.
  • Spazierengehen, Rückenschwimmen und Rudern am Kabelzug tragen ebenfalls dazu bei, die Nackenmuskulatur zu trainieren und zu lockern.
  • Weniger geeignet sind sportliche Aktivitäten, die die Halswirbelsäule belasten, wie Crunches, Sit-ups, Klimmzüge oder Brustschwimmen sowie ein Training, bei dem der Nackenbereich plötzlich bewegt oder erschüttert wird, wie z. B.

Übungen für die Halswirbelsäule

Die Kräftigung und Mobilisation der Nackenmuskulatur nimmt Deiner Halswirbelsäule einen großen Teil des Drucks und entlastet die Bandscheiben im HWS-Bereich. Die Übungen sollten jedoch mit Vorsicht durchgeführt werden, insbesondere wenn Du Vorerkrankungen, Operationen oder Verletzungen hast.

  • Beginne die Übung, indem Du sanft Dein Kinn zur Brust neigst und die Dehnung im Nacken spürst. Senke dann Dein Kinn und hebe es wieder in die Waagerechte. Nimm eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung ein.
  • Um die Wirksamkeit der Übung zu erhöhen, spanne und entspanne die Muskeln abwechselnd. Richte Deine Wirbelsäule auf. Entspanne beide Schultern nach unten, ziehe Dein Kinn leicht ein und neige den Kopf unter sanftem Druck der Hände in Richtung Brustbein.
  • Um die Dehnung im Nackenbereich zu intensivieren, unterstütze diese Bewegung, indem Du leicht gegen Deine Stirn drückst. Platziere dazu Deinen Zeigefinger in die Mitte Deiner Stirn und lege den anderen Arm entspannt auf Deinen Oberschenkel.
  • Der Kopf beschreibt eine Acht. Seien Sie aufmerksam bei der Durchführung der Übungen: Beginnen Sie langsam und mit kleinem Bewegungsradius. Verringern sich Ihre Beschwerden, können Sie den Bewegungsradius erweitern.

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