Chronische Gesichtsschmerzen sind eine komplexe und oft schwer zu behandelnde Form des chronischen Schmerzes. Sie können durch verschiedene Erkrankungen verursacht werden, darunter Neuropathien, entzündliche Prozesse oder muskuläre Dysfunktionen. Gesichtsschmerzen, die über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten bestehen, gelten als chronisch. Diese Schmerzen sind besonders belastend, da sie häufig die alltägliche Lebensqualität und das soziale Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen.
Ursachen chronischer Gesichtsschmerzen
Die Ursachen chronischer Gesichtsschmerzen sind vielfältig und umfassen neurologische, muskuläre und vaskuläre Faktoren. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Trigeminusneuralgie: Ein plötzlich auftretender, starker, einschießender Schmerz im Versorgungsgebiet des Trigeminusnervs im Gesicht. Betroffene beschreiben den Schmerz als plötzliche, Attacken, die in den Unterkiefer, die Wange oder die Augenpartie einer Gesichtshälfte ziehen und Bruchteile einer Sekunde dauern. Auslöser sind oft ein Berühren des Gesichts, Sprechen oder Zähneputzen. Im Herbst und Winter kommen kalte Luft oder Husten hinzu. Oft ausgelöst durch Gefäßkompression am Nervenstamm, aber auch durch Multiple Sklerose oder andere Schädigungen des Nervs. Trigeminusneuralgie tritt meistens ohne erkennbare Ursache auf. Möglich ist, dass ein Blutgefäß eine Schlinge bildet und auf den Nerven drückt. Andere Erkrankungen sind meist nicht der Auslöser. Hier kommt Nervenschmerz nur selten als Symptom vor, zum Beispiel bei Multipler Sklerose und einigen gutartigen Hirntumoren. Ein falscher Verdacht fällt oft auf die Zähne. Denn der Gesichtsnerv ist für ihr Schmerzempfinden zuständig. Unnötige Eingriffe gibt es auch in den Nasennebenhöhlen. Mit dem Alter steigt das Risiko für eine Trigeminusneuralgie. Bei den meisten Menschen bleibt die Ursache der Schmerzen unbekannt. Die Symptome einer Trigeminusneuralgie treten schubweise auf. Mal haben Betroffene eine Zeit lang wenig Schmerzen. Mal haben sie mehrmals am Tag Attacken.
Atypische Gesichtsschmerzen: Ein chronischer, diffuser und schlecht lokalisierbarer Schmerz, dessen Ursprung häufig unbekannt ist. Dieser Schmerz wird oft als kontinuierlich und brennend empfunden und lässt sich schwer behandeln. Medizinerinnen und Mediziner haben das früher als atypischen Gesichtsschmerz bezeichnet. Heute sprechen sie von einem anhaltenden idiopathischen Gesichtsschmerz. Idiopathisch bedeutet, dass sich keine genaue Ursache finden lässt. Frauen sind deutlich häufiger von solchen Gesichtsschmerzen betroffen als Männer. Mitunter tritt der Schmerz in Zusammenhang mit einer anderen chronischen Schmerzerkrankung auf. Die allermeisten Menschen mit einem atypischen Gesichtsschmerz klagen über einen Dauerschmerz mit gleicher oder wechselnder Intensität. Nur bei wenigen verschwinden die Beschwerden für mehrere Monate und kommen dann wieder. Typischerweise tritt der Schmerz einseitig auf und lässt sich schlecht lokalisieren. Betroffene beschreiben ihn oft als tief, brennend, bohrend und quälend. Selten schießt der Schmerz ein. Es ist unklar, welche Ursachen diese Form von Gesichtsschmerz hat. Möglicherweise ist er eine Spätfolge einer ausgeheilten Verletzung im Gesicht, an Zähnen und Kiefer oder einem operativen Eingriff. Ein tatsächlicher Zusammenhang lässt sich aber meist nicht finden. Für Betroffene bedeutet das oft, dass sie etliche Ärztinnen und Ärzte aufsuchen und teils unnötige Eingriffe über sich ergehen lassen. Mit der Zeit entwickeln viele psychische Symptome wie Depressivität oder Ängstlichkeit.
Zahn- und Kieferprobleme: Fehlstellungen des Kiefers oder chronische Zahnprobleme können Schmerzen im Gesicht auslösen. Auch die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann chronische Schmerzen im Gesicht, Kopf- und Nackenbereich verursachen. Bei der craniomandibulären Dysfunktion (auch als Myoarthropathie bezeichnet) sind das Kiefergelenk oder die Kaumuskulatur betroffen, insbesondere der Masseter-Muskel (gut tastbar beim Zubeißen und Entspannen am Kieferwinkel schräg unter dem Ohrläppchen) und der Schläfenmuskel. Das Kiefergelenk besteht aus Ober- und Unterkiefer sowie einem dazwischen liegenden Knorpelscheibchen, auf dem der Gelenkanteil des Unterkiefers bei Unterkieferbewegungen entlanggleitet. Veränderungen des Knorpelscheibchens können zu Knackgeräuschen des Unterkiefers führen, die jedoch häufig nicht schmerzhaft sind und nicht behandelt werden müssen. Anhaltende Schmerzen können einerseits durch Verschleiß oder entzündliche Veränderungen des Kiefergelenks verursacht werden, andererseits durch Verspannungen der Kaumuskulatur, z.B. durch Zähnepressen oder -knirschen, was häufig stressbedingt ist. Dabei kann es auch zu ausstrahlenden Schmerzen in andere Gesichtsbereiche und die Zähne kommen. Häufig ist dieser Kopfschmerz am Morgen am stärksten ausgeprägt (da das Knirschen sehr häufig in der Nacht geschieht) und schläfenbetont. Er kann einseitig betont sein.
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Clusterkopfschmerzen: Diese extrem starken, periodisch auftretenden Kopfschmerzen treten oft hinter einem Auge auf, können sich aber auf das gesamte Gesicht ausbreiten.
Postherpetische Neuralgie: Nach einer Herpes-Zoster-Infektion im Gesichtsbereich kann es zu lang anhaltenden Nervenschmerzen kommen, die als brennend und bohrend empfunden werden.
Sinusitis und Entzündungen: Chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen können Gesichtsschmerzen verursachen, die oft mit einem Druckgefühl verbunden sind.
Neuropathien oder periphere Nervenschäden: Diabetes oder traumatische Verletzungen können zu Nervenschäden und somit zu chronischen Gesichtsschmerzen führen.
Weitere mögliche Ursachen für Gesichtsschmerzen sind zum Beispiel:
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- Fehlfunktionen des Kauapparats (kraniomandibuläre Dysfunktionen)
- Zähneknirschen (Bruxismus); ausstrahlende Zahnschmerzen
- Gürtelrose (Herpes zoster)
- Grüner Star (Glaukom)
- bestimmte Kopfschmerzarten
- Erkrankungen von Gehirn und Rückenmark wie Multiple Sklerose
- nach einem Schlaganfall
- Geschwulsterkrankungen im Gehirn, zum Beispiel Hirntumoren
- Verletzungen am Kopf
- Operationen im Gesicht
- Schäden an der Wirbelsäule
- Muskelverspannungen im Nacken und der Schulter
- Zungenbrennen
- Sehnerv-Entzündung (Optikusneuritis)
- das Tolosa-Hunt-Syndrom: seltene Schmerzerkrankung im Augenbereich
Wichtig: Kieferschmerzen bevorzugt im linken Unterkiefer können auf einen Herzinfarkt hinweisen - vor allem, wenn sie in Kombination mit Brustschmerzen vorkommen. Dann ist unverzüglich der Notruf unter der Nummer 112 zu wählen.
Symptome und Charakteristika chronischer Gesichtsschmerzen
Die Symptome variieren je nach Ursache, sind aber häufig durch die folgenden Merkmale gekennzeichnet:
- Starke, stechende oder brennende Schmerzen: Besonders typisch bei Neuralgien und neuropathischen Schmerzen. Nervenbedingte Gesichtsschmerzen sind sehr intensiv und schießen oft blitzartig ein. Sie werden als stechend oder stromschlagartig empfunden. Der stechende Schmerz kann einmalig auftreten oder mehrfach hintereinander.
- Druckgefühl und dumpfe Schmerzen: Häufig bei entzündlichen Erkrankungen wie Sinusitis.
- Episodische oder kontinuierliche Schmerzen: Clusterkopfschmerzen treten in Attacken auf, während atypische Gesichtsschmerzen oft konstant sind.
- Schmerzen bei Berührung: Ein häufiges Symptom bei Trigeminusneuralgie, bei dem selbst leichte Berührungen starke Schmerzen auslösen (Allodynie). Reize wie Niesen, Kauen oder ein kühler Luftzug können bei Menschen mit einer Trigeminusneuralgie heftige, in eine Gesichtshälfte einschießende Schmerzen auslösen.
Patienten berichten von folgenden Symptomen, die einzeln oder in Kombination auftreten können:
- Schwere blitzartige Schmerzen, die sich wie ein Elektroschock anfühlen
- Spontane starke Schmerzen, die durch Berührung des Gesichtes oder Kauen und Sprechen ausgelöst werden
- Serien hintereinander einschießender, starker Schmerzen, die wenige Sekunden bis Minuten anhalten
- Episoden schwerer Schmerzattacken über Wochen oder Monate, die sich mit Perioden abwechseln, in denen Betroffene keine Schmerzen haben
- Ein andauerndes, brennendes Gefühl kann bereits vor dem eigentlichen Auftreten des Gesichtsschmerzes vorhanden sein
- Schmerzen in der Region, die vom Trigeminusnerv versorgt werden, beispielsweise Augen, Wange, Lippen, Kiefer, Zähne, Zahnfleisch
Während bei der klassischen Trigeminusneuralgie zwischen den bis zu 100 Schmerzattacken am Tag in der Regel Beschwerdefreiheit besteht, sind bei Patient:innen mit der symptomatischen Form die Schmerzen meist dauerhaft. Denkbar sind zudem auch Gefühlstörungen oder motorische Ausfälle im Versorgungsbereich des Nervus trigeminus. Nicht zuletzt ist der Augenast bei der symptomatischen Form häufiger betroffen, als bei der klassischen Form.
Diagnose
Die Diagnose beruht zunächst darauf, dass Betroffene den Schmerz und die Auslöser gut beschreiben. Schildern Sie die Art und die Dauer der Schmerzen. Wann und wie oft treten Sie auf? Gibt es zusätzliche Symptome wie Taubheitsgefühle? Eine neurologische Untersuchung und eine MRT (Magnetresonanz-Tomographie) schließen andere Krankheiten als Ursache aus. Befunde vom Zahnarzt, Augenarzt und vom HNO-Arzt ergänzen das.
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Anamnese: Der Arzt kann Ihnen folgende Fragen stellen:
- Seit wann bestehen die Beschwerden?
- Wo genau tut es weh?
- Ist der Schmerz konstant oder treten Schmerzattacken auf?
- Können Sie den Schmerz beschreiben?
- Gibt es auslösende Faktoren?
- Bestehen andere Krankheitszeichen?
Ärztliche Untersuchung: Unter Umständen wird eine sorgfältige Untersuchung des Kopfes durchgeführt: Gesicht, Kopfhaut, Nacken, Lymphknoten, vergrößerte Speicheldrüsen. Beurteilung von Druckempfindlichkeit oder Schmerzen im Kiefergelenk. Beurteilung von allgemeinen Muskelschmerzen und etwaiger lokaler Schmerzempfindlichkeit. Nase, Mund und Rachen sowie der Zahnstatus werden beurteilt. Bei Verdacht auf Zahnwurzelentzündung kann ein vorsichtiges Klopfen auf die Zahnkrone starke Schmerzen verursachen.
Weitere Untersuchungen: In einigen Fällen können einfache Blutuntersuchungen Aufschluss geben. Abhängig von der verdächtigten Ursache der Gesichtsschmerzen werden eventuell bildgebende Untersuchungen, wie z. B.
Behandlungsmöglichkeiten für chronische Gesichtsschmerzen
Da die Ursachen sehr unterschiedlich sind, ist eine genaue Diagnose entscheidend. In der Regel erfolgt die Behandlung multimodal, also mit einem kombinierten Ansatz.
1. Medikamentöse Therapie
- Antikonvulsiva: Medikamente wie Carbamazepin oder Gabapentin sind besonders wirksam bei Trigeminusneuralgie und neuropathischen Schmerzen. Mittel der ersten Wahl sind bestimmte Antiepileptika, die eigentlich zur Behandlung von Epilepsien verwendet werden. Sie können den Schmerzanfällen vorbeugen, da sie die Erregbarkeit und Leitungsfähigkeit der schmerzempfindlichen Nervenbahnen herabsenken.
- Antidepressiva: Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin oder selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) wie Duloxetin können zur Linderung chronischer Schmerzen beitragen, insbesondere bei atypischen Gesichtsschmerzen.
- Lokalanästhetika: Lidocain-Pflaster oder Cremes können lokal aufgetragen werden, um die Schmerzempfindlichkeit zu verringern.
- Botulinumtoxin-Injektionen (Botox): Bei einigen chronischen Gesichtsschmerzen, einschließlich Trigeminusneuralgie, kann Botox in die betroffenen Muskeln injiziert werden, um die Schmerzintensität zu reduzieren.
2. Neuromodulation und Nervenstimulation
- Perkutane elektrische Nervenstimulation (PENS): Diese Methode verwendet niederfrequente elektrische Impulse, die über dünne Nadeln direkt an den betroffenen Nerv abgegeben werden und so Schmerzen lindern können.
- Rückenmarkstimulation (SCS) und Periphere Nervenstimulation (PNS): Insbesondere bei therapieresistenten Schmerzen kann die Stimulation der entsprechenden Nerven eine Option sein.
- Radiofrequenzablation: Hierbei wird der schmerzleitende Nerv durch Wärme verödet, um die Schmerzübertragung zu unterbrechen. Diese Methode wird häufig bei Trigeminusneuralgie angewendet.
3. Operative Maßnahmen bei Trigeminusneuralgie
- Operation nach Jannetta: Im Bereich des Gefäß-Nerven-Austritts aus dem Hirnstamm wird ein Teflonpolster zwischen Gefäß und Nerv eingelegt, um den Nerven zu schützen. Dieser Eingriff hat eine sehr gute Ansprechrate. Der Effekt tritt unmittelbar nach der Operation ein.
- Thermokoagulation (Erhitzung) oder Ballonkompression im Bereich des Nervenknotens (Ganglion trigeminale): Auch diese Verfahren sind gut wirksam. Häufig kommen die Beschwerden nach einigen Jahren aber wieder. Der Effekt tritt unmittelbar nach der Operation ein.
- Gammaknifebehandlung (Bestrahlung) des Nerven: Durch diese Behandlung wird häufig erst nach einigen Monaten ein Effekt erzielt, es wird jedoch keine Operation notwendig.
Nahezu alle operativen Maßnahmen sind mit Nebenwirkungen verbunden, darunter zum Beispiel Taubheitsgefühle in den Gesichtsregionen, die eigentlich vom Trigeminusnerv versorgt werden. Bleibende Folgen können Gefühlsstörungen, seltener Hör- oder auch Hornhautstörungen und damit Sehprobleme sein.
4. Physiotherapie und Ergotherapie
- Entspannung und Muskelaufbau: Physiotherapeutische Maßnahmen zur Entspannung und zum Aufbau der Hals- und Kiefermuskulatur können bei myofaszialen Schmerzen und Kiefergelenksproblemen hilfreich sein.
- Kiefergelenksübungen: Insbesondere bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wird mit gezielten Übungen das Kiefergelenk stabilisiert und schmerzfreie Bewegung gefördert. Als Therapie wird u.a. eine Aufbissschiene empfohlen, die das Gelenk entlastet und über eine Änderung der Position der Strukturen beim Zubeißen bzw. in der Ruheposition die erlernten Bewegungsmuster (Zähneknirschen und -pressen) entkoppeln soll. Auch Physiotherapie (Krankengymnastik) bewirkt bei muskulären Beschwerden sehr häufig eine Besserung, ebenso wie Eigenmassage der Kaumuskulatur durch den Patienten. Wichtig ist dabei, dass gezielte Eigenübungen erlernt werden, die dann täglich vom Betroffenen selbst durchgeführt werden.
5. Psychologische Behandlung
- Kognitive Verhaltenstherapie (CBT): Diese Therapie hilft, das Schmerzempfinden zu bewältigen und psychische Belastungen durch die Schmerzen zu reduzieren.
- Entspannungstechniken: Autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Achtsamkeitsübungen können bei chronischen Schmerzen entlastend wirken und die allgemeine Lebensqualität verbessern.
6. Alternative Therapien und komplementäre Ansätze
- Akupunktur: Akupunktur kann bei chronischen Gesichtsschmerzen unterstützend wirken und die Schmerzintensität verringern.
- Osteopathie und manuelle Therapie: Einige Betroffene profitieren von osteopathischen oder manuellen Therapien zur Linderung muskulärer Spannungen im Gesichts- und Kieferbereich.
- Kälte- und Wärmeanwendungen: Lokale Anwendungen können bei akuten Schmerzen helfen, besonders bei Spannungsschmerzen und Entzündungen.
Vorbeugung von chronischen Gesichtsschmerzen
Einige vorbeugende Maßnahmen können das Risiko für chronische Gesichtsschmerzen verringern oder helfen, die Häufigkeit und Intensität der Schmerzanfälle zu reduzieren:
- Stressmanagement: Stressreduktion durch Techniken wie Yoga, Meditation und Atemübungen kann helfen, Spannungsschmerzen zu vermeiden.
- Regelmäßige Bewegung: Moderate körperliche Aktivität verbessert die allgemeine Schmerzresistenz und fördert das Wohlbefinden.
- Kiefergelenksentlastung: Eine bewusste Entspannung des Kiefergelenks, etwa durch regelmäßige Pausen und das Vermeiden von Kieferpressen, ist bei CMD wichtig.
- Gute Schlafhygiene: Ausreichend und erholsamer Schlaf reduziert die Schmerzempfindlichkeit.
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