Nervenschmerzen Ursachen Erhöhte Leberwerte: Ein umfassender Überblick

In unserer heutigen Gesellschaft leiden viele Menschen unter Stress, der sowohl berufliche als auch private Ursachen haben kann. Dieser dauerhafte Stress kann sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken und langfristig sogar verschiedene Erkrankungen begünstigen. Es ist bekannt, dass Stress das Risiko von Herz-Kreislauf-Beschwerden erhöht und das Immunsystem, die Psyche und die Organfunktionen beeinträchtigen kann. Auch die Leber, als unser größtes inneres Organ, reagiert empfindlich auf anhaltenden Stress und kann krankhafte Veränderungen entwickeln.

Stress und seine Auswirkungen auf den Körper

Stressige Situationen werden vom Gehirn als Bedrohung wahrgenommen und führen zur Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese Hormone regulieren verschiedene Körperfunktionen: Die Atem- und Herzfrequenz steigen, der Blutdruck erhöht sich, und die Durchblutung der Muskulatur verbessert sich. Der Körper bereitet sich darauf vor, im Ernstfall optimal reagieren zu können.

Wenn die Stresshormone jedoch dauerhaft erhöht sind, hat dies negative Auswirkungen auf den Körper. Erkrankungen der Leber werden oft durch übermäßigen Alkohol- oder Suchtmittelkonsum, ungesunde Ernährung, Übergewicht oder bestimmte Medikamente ausgelöst. Aber auch ständiger Stress kann die Ursache für Erkrankungen der Leber sein, die eine Vielzahl an notwendigen Stoffwechselfunktionen erfüllt.

Der Einfluss von Stress auf die Leber

Chronischer Stress führt dazu, dass das Stresshormon Cortisol den Fettstoffwechsel der Leber herunterfährt. Dadurch wird über die Nahrung aufgenommenes Fett nicht mehr ausreichend abgebaut und lagert sich vermehrt in der Leber ab, was zur Entwicklung einer Fettleber führen kann. Eine Fettlebererkrankung kann lange Zeit symptomlos verlaufen.

Es ist wichtig zu beachten, dass stressige Situationen im beruflichen oder privaten Alltag oft nicht einfach abgestellt werden können. Daher ist es entscheidend, die eigene mentale und körperliche Gesundheit durch einen gesunden Lebensstil zu unterstützen und bewusst Entspannungsphasen in den Tagesablauf einzubauen.

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Erhöhte Leberwerte und ihre Ursachen

Erhöhte Leberwerte sind ein häufiger Befund im klinischen Alltag und werden oft im Rahmen von Routineuntersuchungen oder bei der Abklärung unspezifischer Beschwerden festgestellt. Studien zeigen, dass erhöhte Leberwerte, sowohl vorübergehend als auch chronisch, bei etwa 20 % aller untersuchten Patienten vorkommen, wobei die Zahlen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.

Zur Basisdiagnostik gehören die Enzyme GOT (AST), GPT (ALT), Gamma-GT (GGT) und gegebenenfalls AP (Alkalische Phosphatase). Einmalig leicht erhöhte Leberwerte sind meist kein Grund zur Besorgnis und erfordern keine weitere Diagnostik. Allerdings sollten chronische Erhöhungen, die länger als 6 Monate bestehen, oder Erhöhungen, die das Dreifache des Normbereichs überschreiten, weiter abgeklärt werden.

Isolierte Erhöhung der Gamma-GT

Eine isoliert erhöhte Gamma-GT ist nicht nur mit einer erhöhten Sterblichkeit durch Krebs und Diabetes verbunden, sondern auch ein Marker für das kardiovaskuläre Risiko. Zunächst sollte eine Einschätzung des Schweregrads und der Leberfunktion erfolgen. Anzeichen, die auf eine akute Gefährdung des Patienten hindeuten und eine stationäre Einweisung oder eine endoskopische Intervention erforderlich machen, sind:

  • Gallengangsobstruktion mit Cholangitis (Charcot-Trias II: Ikterus, Fieber, Schmerzen)
  • Leberwerte über das 100-Fache der Norm erhöht

Ursächlich sind meist akute Ereignisse wie Virushepatitis, Vergiftung (Paracetamol, Pilzvergiftung) oder seltener kardiale (Rechtsherzinsuffizienz) oder vaskuläre Ursachen (z. B. Budd-Chiari-Syndrom). Neben pathologischen Leberfunktionstests (Cholinesterase, Quick/INR, Albumin) können auch Zeichen der Dekompensation wie Aszites, Foetor hepaticus oder Bewusstseinstrübung vorliegen.

Vorgehensweise bei erstmalig erhöhten Leberwerten

Bei Patienten, deren Leberwerte erstmalig erhöht nachgewiesen werden und das Zweifache des oberen Normwertes nicht übersteigen, kann zunächst eine Kontrolle in 2-3 Monaten erfolgen. Passagere Leberwerterhöhungen treten z. B. bei erneutem Nachweis oder bereits bei Erstbefund von um mehr als das Zweifache des Normbereichs erhöhten Werten sollte eine weiterführende Diagnostik eingeleitet werden.

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Mögliche Ursachen erhöhter Leberwerte

  • Hepatozelluläre Ursachen
  • Gallenwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Gefäßsystems
  • Metabolische Ursachen: Alkohol, Fettleber, medikamentös-toxisch

Eine Tabelle zur Differenzierung der Schädigungsmuster kann bei der Diagnosestellung helfen:

SchädigungsmusterAST (GOT)ALT (GPT)GGTAPAnamneseBeispiele
Hepatozelluläre Schädigung↑↑↑↑(↑)BMI, Ernährungsprofil, Diabetes mellitus II, Reiseanamnese, IVDA, Promiskuität, Vorerkrankungen, Familienanamnese, weitere Autoimmunerkrankung, Pharmazeutika, Phytotherapeutika, NahrungsergänzungsmittelNAFLD z.B. NASH, Virushepatitiden, Stoffwechselerkrankungen, AIH, Medikamente u.a.
Mischform↑↑Alkoholkonsum, Familienanamnese, Tumor, Familienanamnese, weitere Autoimmunerkrankung, MedikamenteEthanol (ASH), Autoimmun-Overlap, PBC, PSC, Medikamente
Cholangiozelluläre Schädigung↑↑↑↑Urin-/Stuhl-/Hautveränderungen, Pharmazeutika, Phytotherapeutika, Nahrungsergänzungsmittel, Gallensteine, Familienanamnese, weitere AutoimmunerkrankungenIntra- oder extrahepatische Cholestase, Medikamente, PBC, PSC, Autoimmun-Overlap

AIH = Autoimmunhepatitis, IVDA = intravenöser Drogenabusus , ASH = alkoholabhängige Steatohepatitis, NAFLD = nicht-alkoholinduzierte Fettlebererkrankung, NASH = nicht-alkoholinduzierte Steatohepatitis, PBC = primär biliäre Cholangitis, PSC = primär sklerosierende Cholangitis.

Es ist wichtig zu beachten, dass Arzneimittel alle Schädigungsmuster verursachen können. Zur weiteren Differenzierung eines hepatozellulären Schädigungsmusters kann das Verhältnis zwischen GOT und GPT herangezogen werden (De-Ritis-Quotient). Ein Wert < 0,7 deutet eher auf eine Entzündung hin, während ein Wert > 1,0 eher auf einen ausgeprägteren Schaden mit Nekrose hinweist.

Häufige Lebererkrankungen mit überwiegend hepatozellulärem Schädigungsmuster

  • NAFLD/NASH: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung/nicht-alkoholische Steatohepatitis sind die mit Abstand häufigsten chronischen Lebererkrankungen, insbesondere bei Vorliegen eines metabolischen Syndroms, Adipositas, Typ-2-Diabetes oder Insulinresistenz. Der Nachweis ist per Sonographie oder sicher nur per Leberbiopsie möglich.
  • Arzneimittelschäden: Auch homöopathische, pflanzliche Mittel, Tees etc. können Schäden verursachen.
  • Virushepatitis: Primär sind Hepatitis B und C abzuklären, ggf. auch Hepatitis D und E; Hepatitis A bei Verdacht auf akuten Infekt.
  • Autoimmunhepatitis: Bestimmung von ANA (antinukleäre Antikörper) und ASMA (Antikörper gegen glatte Muskulatur), zusätzlich LKM (Leber-Nieren-Mikrosomen-AK) und Antikörper gegen lösliches Leberprotein SLA (Soluble Liver Antigen).
  • Hereditäre Hämochromatose: Transferrin, Transferrinsättigung (> 45 %) und Ferritin, ggf. Genanalyse des HFE-Gens.
  • Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Bestimmung des Alpha-1-Antitrypsins, ggf.

Häufige Lebererkrankungen mit vorwiegend cholestatischem Schädigungsmuster

  • Primär biliäre Cholangitis (PBC): AMA, AMA-M2.
  • Primär sklerosierende Cholangitis (PSC): p-ANCA in ca.

Hierbei handelt es sich vor allem um toxische oder infiltrative Erkrankungen der Leber. Neben anamnestischen Hinweisen ist sonographisch zu klären, ob eine Verfettung oder eine umschriebene Raumforderung vorliegt:

  • Alkoholische Fettleber, alkoholische Fettleberhepatitis (ASH): Bei einer akuten alkoholischen Fettleberhepatitis lassen sich zusätzlich deutlich erhöhte Bilirubinwerte im Serum nachweisen.
  • Medikamente
  • NAFLD, NASH: Können auch durch Gamma-GT-betonte Leberwerte auffallen.
  • Umschriebene Raumforderungen: Z.B.

Symptome von Lebererkrankungen

Erhöhte Leberwerte verursachen keine direkten Symptome, sondern weisen auf mögliche Probleme innerhalb der Leberfunktion hin. Die eigentlichen Beschwerden entstehen durch die zugrunde liegenden Ursachen. Typische Symptome sind:

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  • Schmerzen im rechten Oberbauch: Dies ist oft eines der ersten Symptome, das auf eine Lebererkrankung hinweist, da die Leber im rechten oberen Quadranten des Abdomens lokalisiert ist.
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsabfall: Die Leber ist maßgeblich am Energiestoffwechsel beteiligt. Sie speichert Nährstoffe wie Glykogen und gibt diese bei Bedarf in Form von Glukose wieder an den Blutkreislauf ab. Bei einer Störung ihrer Funktion kann dieser kontinuierliche Energienachschub ins Stocken geraten. Zudem werden häufig Stoffwechsel-Endprodukte nicht mehr effizient abgebaut, sodass sich giftige Substanzen im Körper anreichern können.
  • Appetitlosigkeit und Übelkeit: Die Leber ist eng in den Verdauungsvorgang eingebunden, unter anderem durch die Produktion der Gallenflüssigkeit, die für die Fettverdauung essenziell ist. Ist die Leberfunktion gestört, kann es zu Ungleichgewichten bei der Produktion oder Zusammensetzung der Galle kommen. Das erschwert die normale Aufspaltung von Fetten. Zugleich können sich Stoffwechselprodukte oder Toxine anhäufen und auf den Magen-Darm-Trakt einwirken.
  • Gelbfärbung von Haut und Augen (Ikterus): Eines der auffälligsten Zeichen einer Leberfunktionsstörung ist der Ikterus, die Gelbfärbung von Haut und Augen. Normalerweise wandelt die Leber den Farbstoff Bilirubin - ein Abbauprodukt roter Blutkörperchen - in eine ausscheidungsfähige Form um, die über Galle und Darm den Körper verlässt. Arbeiten die Leberzellen nicht mehr effektiv oder kann die Galle nicht richtig abfließen, staut sich das Bilirubin im Blut.
  • Juckreiz: Bei bestimmten Lebererkrankungen, insbesondere wenn der Gallenfluss gestört ist (sogenannte cholestatische Erkrankungen), stauen sich Gallensäuren im Blut. Diese Substanzen, die eigentlich im Darm helfen sollten, Fette zu verdauen, gelangen nun vermehrt in die Hautschichten. Dort reizen sie die Nervenenden und lösen einen oft quälenden Juckreiz aus.
  • Blutgerinnungsstörungen: Da die Leber für die Herstellung der Gerinnungsfaktoren verantwortlich ist, können Blutgerinnungsstörungen ein typisches Symptom sein.
  • Muskelkrämpfe: Ein Mangel an bestimmten Mineralien und Elektrolyten aufgrund der gestörten Leberfunktion kann Krämpfe verursachen.
  • Psychische Symptome: Weil die Leber die Giftstoffe (Toxine) nicht zuverlässig aus dem Blut filtert, kann es zu Verwirrung oder anderen geistigen Beeinträchtigungen kommen.
  • Aszites: Aufgrund eines verminderten Proteinspiegels im Blut und erhöhtem Druck in den Blutgefäßen der Leber kommt es zur sogenannten Bauchwassersucht, einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum.
  • Blutungen: Eine beeinträchtigte Produktion von Gerinnungsfaktoren durch die Leber kann zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen.
  • Atemnot: Wenn Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum (Aszites) oder eine vergrößerte Leber (Hepatomegalie) auf das Zwerchfell drücken, kann es zur Atemnot kommen.

Autoimmune Hepatitis (AIH)

Die autoimmune Hepatitis (AIH) ist eine chronische Leberentzündung, die Patienten in jedem Alter betreffen kann. Frauen erkranken wesentlich häufiger an einer AIH. Viele Patienten haben keine schwerwiegenden Symptome. Vielmehr fallen bei den Patienten häufig die erhöhten Leberwerte zufällig im Rahmen von Routineuntersuchungen auf. Sofern die Patienten Symptome beklagen, sind dies häufig Müdigkeit und Abgeschlagenheit, wechselnde Gelenkschmerzen, unspezifische Bauchbeschwerden und Juckreiz. In seltenen Fällen kann die AIH allerdings auch sehr schwere Symptome mit Einschränkung der Leberfunktion verursachen.

Einen einzelnen Test zur Diagnose der Erkrankung gibt es nicht. Daher müssen eine Vielzahl verschiedener Aspekte der Vorgeschichte des Patienten, der Blutuntersuchungen und biochemischen Analysen und des feingeweblichen Bilds der Leber in Zusammenschau bewertet werden. Hinweis auf eine AIH kann das Auftreten von sogenannten Autoantikörpern sein, also Abwehrproteinen, die gegen körpereigene Strukturen gerichtet sind. Die Behandlung der AIH erfolgt gegenwärtig mit Medikamenten, die das Immunsystem dämpfen, sogenannten Immunsuppressiva. Dadurch kann das bei der Erkrankung fehlgesteuerte Immunsystem nicht mehr so stark gegen das körpereigene Gewebe reagieren.

Wann sollte man zum Arzt?

Leichte, kurzfristige Beschwerden im Oberbauch müssen nicht immer auf eine Lebererkrankung hindeuten. Dennoch ist es ratsam, bei anhaltenden oder intensiven Schmerzen, vor allem wenn zusätzliche Symptome wie Gelbfärbung der Augen, starker Juckreiz, ständige Übelkeit oder sichtbare Bauchwölbungen auftreten, einen Arzt aufzusuchen. Auch wer längere Zeit übermäßig Alkohol konsumiert, stark übergewichtig ist oder riskante Medikamente einnimmt, sollte seine Leberwerte regelmäßig überprüfen lassen.

Ein frühzeitiger Arztbesuch erhöht die Chancen, mögliche Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln. Das gilt insbesondere für Hepatitis-Infektionen, Fettlebererkrankungen oder Leberzirrhosen, bei denen eine frühe Behandlung und Lebensstiländerungen oft einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben.

Diagnosemethoden

Bei Verdacht auf eine Lebererkrankung wird zunächst ein ausführliches Gespräch (Anamnese) über Lebensgewohnheiten, Ernährungsgewohnheiten, Alkoholkonsum und mögliche Vorerkrankungen geführt. Es folgt eine körperliche Untersuchung, wo unter anderem der Bauch abtastet und auf Druckschmerzen geachtet wird.

Anschließend stehen verschiedene Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung:

  • Blutuntersuchungen: Bestimmte Leberenzyme (z. B. GOT, GPT, Gamma-GT) sowie Bilirubin- und Eiweißwerte geben Aufschluss über den Zustand der Leber.
  • Bildgebende Verfahren: Ultraschall (Sonografie) ist oft die erste Wahl, um die Leber auf Strukturveränderungen, Vergrößerungen oder Tumore zu prüfen. Bei Bedarf können Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) genauere Einblicke liefern.
  • Leberbiopsie: In seltenen Fällen kann eine Gewebeprobe aus der Leber entnommen werden, um genauere Informationen über Entzündungen, Vernarbungen oder Tumore zu erhalten.

Behandlung von Lebererkrankungen

Die Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer alkoholbedingten Leberentzündung ist ein dauerhafter Verzicht auf Alkohol unabdingbar, um weitere Schäden zu verhindern. Bei Leberzirrhose können Komplikationen (wie Krampfadern in der Speiseröhre oder Bauchwassersucht) behandelt und gelindert werden. In seltenen, schweren Fällen kann eine Lebertransplantation notwendig werden.

Gallensteine können je nach Lage und Größe durch Medikamente aufgelöst oder im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs entfernt werden. Auch bei Tumoren kommen je nach Art und Ausbreitung unterschiedliche Verfahren in Frage: Operationen, Chemotherapie, gezielte medikamentöse Therapien oder Strahlentherapien.

Vorbeugung und Schutz der Leber

Die Leber ist ein echtes Multitalent, doch selbst das widerstandsfähigste Organ braucht ein gewisses Maß an Pflege. Indem Sie auf einen gesunden Lebensstil achten und Risikofaktoren reduzieren, können Sie dazu beitragen, Leberschäden langfristig vorzubeugen.

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene, nährstoffreiche Kost ist für die Leber essenziell, um reibungslos arbeiten zu können. Setzen Sie dafür vor allem auf frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, mageres Eiweiß (etwa aus Hülsenfrüchten, Geflügel oder Fisch) sowie gesunde Fette aus pflanzlichen Quellen wie Avocados, Nüssen und Olivenöl. Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung, Antioxidantien aus Obst und Gemüse unterstützen die Entgiftungsvorgänge, und hochwertige Eiweiße liefern Bausteine zur Zellregeneration.

Moderater Alkoholkonsum

Alkohol wird in der Leber abgebaut, wobei schädliche Abbauprodukte entstehen können. Übermäßiger Alkoholkonsum kann daher zu einer Fettleber, Hepatitis oder sogar Zirrhose führen. Es wird empfohlen, Alkohol nur in Maßen zu konsumieren oder idealerweise ganz darauf zu verzichten.

Vermeidung von Übergewicht

Übergewicht, insbesondere in Kombination mit einer ungesunden Ernährung, kann zu einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) führen. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, das Gewicht zu kontrollieren und die Leber zu entlasten.

Vorsicht bei Medikamenten

Viele Medikamente werden in der Leber abgebaut. Einige können die Leberzellen schädigen oder die Leberfunktion beeinträchtigen. Nehmen Sie Medikamente nur nach ärztlicher Anweisung ein und informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige körperliche Aktivität fördert nicht nur die Gewichtsabnahme, sondern verbessert auch die Leberfunktion und reduziert das Risiko von Lebererkrankungen.

Stressmanagement

Wie bereits erwähnt, kann chronischer Stress negative Auswirkungen auf die Leber haben. Finden Sie gesunde Wege, um Stress abzubauen, wie z. B. Sport, Yoga, Meditation oder Entspannungsübungen.

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Viel trinken (Wasser und Kräutertee, ca. 2-3 Liter täglich) unterstützt die Leber bei ihren Entgiftungsfunktionen.

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