Einleitung
Die Alzheimer-Krankheit ist eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Jahrzehntelang galt die Theorie, dass Ablagerungen von Beta-Amyloid-Peptiden, sogenannte Plaques, im Gehirn die Hauptursache für den fortschreitenden Verlust geistiger Fähigkeiten sind. Doch kalifornische Wissenschaftler haben nun eine neue Theorie aufgestellt, die diese etablierte Annahme in Frage stellt und möglicherweise neue Wege für die Prävention und Behandlung der Krankheit eröffnet.
Die etablierte Amyloid-Hypothese und ihre Schwächen
Seit 30 Jahren wird uns erklärt, dass die Alzheimer Krankheit deshalb entstehe, weil sich im Gehirn Ablagerungen - die sog. Plaques - bilden und diese die geistigen Funktionen und Fähigkeiten des Patienten langsam aber sicher reduzieren würden. Die Amyloid-Hypothese besagt, dass diese Degeneration dann entstehe, wenn sich die sog. "Amyloid" im Gehirn ablagert. "Amyloid" bedeutet, dass es sich bei den Plaques um Protein-Fragmente handelt, genauer gesagt um zwei Mini-Proteine (=Peptide), die unter dem Oberbegriff Beta-Amyloid-Peptide zusammen gefasst werden. Wenn Sie die Krankheit Alzheimer erwähnen, denkt ein jeder sofort, dass eigentlich die Plaques das Leiden auslösen.
Trotz intensiver Forschung und der Entwicklung von Medikamenten, die die Plaquebildung verhindern, konnte bis heute noch keine dieser Behandlungen die Symptome der Krankheit verbessern. Die medikamentöse Verhinderung der Plaques-Entstehung kann bis heute noch nicht die Symptome der Krankheit verbessern. Diese Beobachtung wirft Zweifel an der alleinigen Gültigkeit der Amyloid-Hypothese auf.
Die neue Theorie: Beta-Amyloid-Peptide als Schutzmechanismus?
Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben nun ergeben, dass die bisher als neurotoxisch eingestuften Beta-Amyloid-Peptide eine zentrale Funktion bei der Informationsverarbeitung im Gehirn haben, eine bestimmte Menge dieser Proteine also unbedingt erforderlich ist. Die Daten deuten nämlich darauf hin, dass die Plaques eine Art Schutz darstellen, den der Körper herzustellen versucht.
In einer aktuellen Studie manipulierten Forscher um Dr. Beide Gruppen entwickelten dieselben Gedächtnisprobleme. Auch als man den plaquefreien Mäusen ein Gen einsetzte, das die plötzliche Bildung von Plaques veranlasste, verschlechterte sich ihr Befinden nicht.
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Wie erwähnt, haben die Beta-Amyloid-Peptide antimikrobielle Wirkung. Was für ein Problem könnte ein Körper haben, der plötzlich grosse Mengen antimikrobieller Substanzen bildet? Entzündungen können dann entstehen, wenn schädliche Bakterien (z. B.
Die neue Theorie legt nahe, dass die Beta-Amyloid-Peptide nicht die Ursache, sondern eine Reaktion des Körpers auf ein anderes Problem sind. Sie könnten eine Art Schutzmechanismus darstellen, der aktiviert wird, um das Gehirn vor Schäden zu bewahren.
Der wahre Schuldige: Entzündungen und Insulinresistenz?
Inzwischen aber gibt es Hinweise auf den Schuldigen: Zucker. Bei einer gestörten Darmflora fällt der entzündungshemmende Effekt der gesunden Darmflora weg, und ein chronisch erhöhter Insulinspiegel gilt generell als Auslöser von Entzündungen.
Die neue Theorie rückt Entzündungen und Insulinresistenz als mögliche Hauptursachen für die Entstehung von Alzheimer in den Fokus. Ein chronisch erhöhter Insulinspiegel, oft verursacht durch eine zuckerreiche Ernährung und Bewegungsmangel, kann zu Entzündungen im Gehirn führen. Diese Entzündungen wiederum könnten die Bildung von Plaques auslösen, die dann als Schutzreaktion des Körpers dienen.
Konsequenzen für die Medikamentenentwicklung
Die Entwicklung von Medikamenten benötigt viel Zeit. Wenn nun mitten in dieser Entwicklungs- oder Testphase erkannt wird, dass die bisherige Theorie möglicherweise falsch ist, dann bedeutet das nicht automatisch, dass man sich sofort - unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse - auf die Entwicklung neuer Medikamente stürzt. Also werden auch eigentlich völlig nutzlose (oder im schlimmsten Fall nebenwirkungsreiche) Medikamente schliesslich an den Mann (oder die Frau) gebracht.
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So lange sich die neue Theorie nicht gewinnbringend umsetzen lässt - so scheint es - wird ihr möglicher Wahrheitsgehalt verleugnet. Entzündungshemmende Medikamente gibt es längst. Mit ihnen lässt sich kaum Umsatz machen.
Die neue Theorie hat weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung von Medikamenten gegen Alzheimer. Statt sich ausschließlich auf die Verhinderung der Plaquebildung zu konzentrieren, sollten Forscher auch die Bekämpfung von Entzündungen und die Verbesserung der Insulinresistenz in den Blick nehmen.
Präventive Maßnahmen: Was jeder tun kann
Neben einer Entfernung möglicher Entzündungsherde im Mund (etwa durch tote Zähne) und dem Meiden von Giften (wie z. B. Immer mehr Untersuchungen weisen auf die bei Demenzen positiven Auswirkungen von Vitamin E, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen hin, wie z. B. Cholesterinsenker senken den Cholesterinspiegel recht zuverlässig. Alzheimer ist das nicht unbedingt.
Die Einnahme sog. Gerade ältere Menschen nehmen Anticholinergika sehr häufig ein. Darunter befindet sich z. B. Auch manche Antidepressiva oder Mittel gegen Allergien wirken anticholinerg. Die im Fachmagazin JAMA Internal Medicine veröffentlichte Untersuchung der University of Washington gibt zu bedenken, dass das erhöhte Alzheimerrisiko durch Anticholinergika auch noch viele Jahre nach dem Absetzen der Medikamente bestehen bleibt. Dieses Risiko muss jedoch häufig gar nicht eingegangen werden, da es auch Medikamente gibt, die besagte Nebenwirkungen nicht haben und daher als verträglicher gelten, wie z. B. SSRI gegen Depressionen (z. B. Bei Harninkontinenz ist es dagegen schwieriger, Ersatz zu finden. Doch kann hier auch Blasentraining/Urotherapie und/oder Beckenbodentraining sehr gut helfen, so dass langfristig evtl. Studienautorin Dr. Erweisen sich Anticholinergika hingegen als notwendig, so rät Dr.
Auch wenn die Forschung noch nicht alle Antworten gefunden hat, gibt es bereits heute Maßnahmen, die jeder ergreifen kann, um das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung zu verringern:
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- Eine entzündungshemmende Ernährung: Reduzieren Sie den Konsum von Zucker, verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten. Essen Sie stattdessen viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und gesunde Fette wie Olivenöl. Besonders förderlich ist zum Beispiel die mediterrane Ernährung: Olivenöl, Gemüse und Salat und dazu Vollkornprodukte wirken sich positiv auf ein langes und gesundes Leben aus.
- Regelmäßige Bewegung: Sport treiben: Moderater Ausdauersport wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen ist ideal. Sport aktiviert das Immunsystem, hilft dem Körper beim Stressabbau, stärkt die Muskulatur und fördert die Versorgung der Haut mit wichtigen Nährstoffen. Wer auch im Alter regelmäßig Sport treibt, kann körperliche und geistige Alterserscheinungen weiter hinauszögern.
- Vermeidung von Giften: Neben einer Entfernung möglicher Entzündungsherde im Mund (etwa durch tote Zähne) und dem Meiden von Giften (wie z. B.
- Geistige Aktivität: Fordern Sie Ihr Gehirn regelmäßig heraus, indem Sie lesen, lernen, Rätsel lösen oder ein Instrument spielen.
- Soziale Kontakte: Studien zeigen: Wer soziale Kontakte, eine Familie oder einen Freundeskreis hat, erhöht seine Chancen auf ein langes Leben. Wer sich um andere kümmert, tut dies ebenfalls.
- Positive Lebenseinstellung: Eine positive Lebenseinstellung wirkt sich auch positiv auf unser Altern aus. Forscher aus den USA haben dazu eine Studie mit 160.000 Probandinnen veröffentlicht. Das Ergebnis: Optimisten haben eine deutlich größere Chance, ein hohes Alter zu erreichen. Stress, Depression und Ängste solltet ihr vermeiden. Entspannung und Entschleunigung hilft Stress abzubauen. Neben professioneller Hilfe können Achtsamkeitsübungen erfolgreich sein.
- Genügend Schlaf: Insomnie, also dauerhafte Schlafstörungen, erhöhen das allgemeine Sterberisiko, wie eine Langzeitstudie herausfand.
- Vermeidung von Anticholinergika: Die Einnahme sog. Gerade ältere Menschen nehmen Anticholinergika sehr häufig ein. Darunter befindet sich z. B. Auch manche Antidepressiva oder Mittel gegen Allergien wirken anticholinerg. Die im Fachmagazin JAMA Internal Medicine veröffentlichte Untersuchung der University of Washington gibt zu bedenken, dass das erhöhte Alzheimerrisiko durch Anticholinergika auch noch viele Jahre nach dem Absetzen der Medikamente bestehen bleibt. Dieses Risiko muss jedoch häufig gar nicht eingegangen werden, da es auch Medikamente gibt, die besagte Nebenwirkungen nicht haben und daher als verträglicher gelten, wie z. B. SSRI gegen Depressionen (z. B. Bei Harninkontinenz ist es dagegen schwieriger, Ersatz zu finden. Doch kann hier auch Blasentraining/Urotherapie und/oder Beckenbodentraining sehr gut helfen, so dass langfristig evtl. Studienautorin Dr. Erweisen sich Anticholinergika hingegen als notwendig, so rät Dr.
Weitere Forschungsansätze in der Alternsforschung
Alternsforscher arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir in Zukunft gesünder altern und länger leben. Sie verfolgen dabei viele unterschiedliche Forschungsansätze: Das sind unter anderem Medikamente, der Austausch von Blutplasma und der Einsatz von Stammzellen. Schon heute können Alternsforscher zum Beispiel das Leben von Mäusen, Fadenwürmern, Killifischen und Fruchtfliegen verlängern, ohne das die Tiere dabei eine lange Krankheitsspanne aufweisen. Die Wissenschaftler hoffen ihre Erkenntnisse schon bald auf den Menschen übertragen zu können.
Es gibt dabei zwei unterschiedliche Ideologien unter den Alternsforschern: Die Unsterblichkeitsvisionäre, auch "Immortalists" genannt, sind davon überzeugt, dass die menschliche Lebenszeit kein Ende haben muss. Sie arbeiten an einer Existenzverlängerung, bis hin zum ewigen Leben. Die "Immortalists" sind allerdings in der Minderheit, die überwiegende Anzahl der Wissenschaftler verfolgt ein ganz anderes Ziel:Die sogenannten "Healthspanner", wollen weg von einer rein längeren Lebenszeit, hin zu einer verlängerten und gesunden Lebenszeit ohne Krankheiten. Ein Beispiel: Ein 90-jähriger Mensch könnte demnach in Zukunft das biologische Alter und die Fitness eines 50-jährigen haben. Es geht den Wissenschaftlern also nicht darum, dass wir beispielsweise 150 Jahre alt werden, sondern vor allem um eine verlängerte Lebensspanne, in der wir im vollen Besitz unserer körperlichen und geistigen Kräfte sind. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Alternsforscher die Wurzel aller körperlicher Krankheiten angehen, das Altern. "Der Ansatz ist, dass wir versuchen, dass man nicht lange Jahre unter Krankheiten leidet, bevor man stirbt, sondern dass dieser Zeitpunkt extrem kurz ist. Wie es zum Beispiel auch bei den Supercentenarians der Fall ist, bei den Menschen, die vielleicht 110 oder 115 Jahre alt werden. Diese Menschen sind ganz lange extrem fit und haben nur eine ganz kurze Spanne, in der sie krank sind. Das ist es, was wir wollen. Wir möchten, dass jeder in den Genuss kommt, so lange wie möglich gesund zu bleiben und dann, wenn überhaupt, nur einen ganz kurzen Zeitrahmen hat, in dem man krank ist, bevor man stirbt. Dr.
Medikamente gegen das Altern
Medikamente wie Rapamycin, Metformin und auch Senolytika sind vielversprechende Forschungsansätze gegen das Altern. Weltweit werden gerade Medikamente getestet, die eigentlich gegen Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes oder Krebs eingesetzt werden, die aber auch das Altern erheblich beeinflussen könnten.
- Rapamycin: Es ist bereits zur Hemmung der Immunabwehr, im Zusammenhang mit Nierentransplantationen, bei denen man vermeiden möchte, dass der Körper das fremde Organ angreift, zugelassen. Gleichzeitig ist Rapamycin ein vielversprechender Anti-Aging-Kandidat. Das Medikament hat bei Mäusen bereits eine lebensverlängernde Wirkung gezeigt. Doch die genaue Wirksamkeit, die Dosierung und langfristige Nebenwirkungen beim Menschen müssen unter anderem noch weiter erforscht werden. Da Rapamycin das Immunsystem unterdrückt, drohen bei dauerhafter Einnahme Infekte. Es ist ein aussichtsreiches Medikament im Kampf gegen das Altern, doch momentan können altersassoziierte Krankheiten, oder sogar das Altern an sich, mit Rapamycin noch nicht behandelt werden.
- Metformin: Auch das Medikament Metformin, das eigentlich Diabetikern verschrieben wird, ist ein Hoffnungsträger. Bei gesunden Mäusen, Fliegen und Fadenwürmern wurde bereits eine lebensverlängernde Wirkung nachgewiesen. Inzwischen wurde durch neuere Studien auch bekannt, dass der Zeitpunkt der Einnahme von Metformin entscheidend ist. Die gleiche Metformin-Behandlung, die zum Beispiel bei jungen Fadenwürmern die Lebensdauer verlängerte, war bei alten Tieren toxisch. Wie Menschen auf Metformin reagieren, wenn es in unterschiedlichem Alter verabreicht wird, ist bisher noch nicht bekannt, es wird aber daran geforscht. Die erste Studie mit rund 3.000 Teilnehmern bei der Forscher herausfinden wollen, ob Metformin das Eintreten altersassoziierter Krankheiten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe nach hinten schieben kann, hat bereits begonnen. Es ist einer der ersten Versuche von Wissenschaftlern Alterung wirklich direkt anzugreifen. Die Ergebnisse der Studie werden in zehn bis 15 Jahren erwartet.
- Senolytika: Wissenschaftler forschen auch an neuen Medikamenten gegen sogenannte seneszente Zellen. Denn Zellen haben ein Verfallsdatum: Haben sie sich oft genug geteilt, werden sie alt oder sind beschädigt und begehen meistens zellulären Selbstmord. Aber manchmal auch nicht, dann entwickeln sie sich zu seneszenten Zellen - auch Zombiezellen genannt. Sie sind äußerst schädlich für das umliegende Gewebe und benachbarte gesunde Zellen und lassen uns altern. Unsere Immunzellen können seneszente Zellen eliminieren, doch die Fähigkeit des Immunsystems, für Ordnung zu sorgen, nimmt mit dem Alter ab. Wissenschaftler haben in Versuchen mit Mäusen festgestellt: Wenn seneszente Zellen gezielt aus dem Gewebe entfernt werden, dann kann das zur Langlebigkeit dieser Organe und des gesamt…
Antisense-Wirkstoffe: Neue Hoffnung bei unheilbaren Gehirnerkrankungen
Viele Forscherinnen und Forscher setzen ihre Hoffnung auf Medikamente, die als Antisense-Oligonukleotide (ASOs) bekannt sind. Dabei handelt es sich um kurze Stränge aus DNA oder RNA, die so konzipiert sind, dass sie sich an andere RNA-Sequenzen anlagern, etwa jene der krank machenden Gene. Sie stellen das Gleichgewicht der produzierten Proteine wieder her - indem sie erwünschte Proteine verstärken oder fehlerhafte unterdrücken. Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat 2016 das erste ASO für eine neurologische Erkrankung zugelassen. Seitdem ist auf dem Feld ein ungebrochenes Wachstum zu beobachten: Etwa ein Dutzend klinischer Studien laufen aktuell für verschiedene neurodegenerative Erkrankungen - und einige stehen kurz vor dem Abschluss. Andere ASO-Forscher befassen sich sogar mit Erkrankungen, die komplexere genetische Grundlagen haben. Das weckt Hoffnungen auf eine große Zukunft der Technologie.
Die Rolle der Gene und des Lebensstils
Unser Lebenswandel und unsere Gene haben einen großen Einfluss auf unser Altwerden. Wie wir altern, hängt sehr davon ab, wie wir mit uns und unserem Körper umgehen. Daraus ergibt sich eine höhere oder niedrigere Tendenz altersbedingt zu erkranken. So könnt ihr eure Chancen für ein längeres und gesünderes Leben erhöhen - je früher ihr damit anfangt, desto besser wirken sich die Maßnahmen aus:
Forscher haben Gene gefunden, die einen direkten Einfluss auf die Langlebigkeit eines Menschen haben. Der Einfluss der Gene auf unser Altern liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent. Mit den richtigen Genen steigt die Lebenserwartung. Je mehr Personen wir mit hohem Alter in der direkten Verwandtschaft haben, desto berechtigtere Hoffnungen können wir uns selbst auf ein langes Leben machen. Auch das Geschlecht hat einen Einfluss auf die Lebensdauer: Frauen leben im Durchschnitt länger. Das könnte möglicherweise an der meist gesünderen Lebensweise von Frauen und an den Chromosomen liegen: Frauen haben zwei identische X-Chromosome, Männer dagegen XY-Chromosome, das macht sie vermutlich anfälliger für Gendefekte.