Neurochirurgie in Ingolstadt: Ärzte, Behandlungsspektrum und moderne Verfahren

Die Neurochirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. Dazu gehören Gehirn, Rückenmark und die peripheren Nerven. In Ingolstadt gibt es eine Reihe von spezialisierten Ärzten und Einrichtungen, die ein breites Spektrum an neurochirurgischen Leistungen anbieten.

Neurochirurgen in Ingolstadt: Eine Übersicht

In Ingolstadt und Umgebung sind mehrere Neurochirurgen niedergelassen, die ambulante und stationäre Behandlungen anbieten. Zu den bekannten Praxen gehören:

  • Neurochirurgen in der Friedrichshofener Str.: Diese Gemeinschaftspraxis ist seit dem 01.01.2024 in der Friedrichshofener Str. niedergelassen.
  • Praxisgemeinschaft im MediInPark: Diese Praxisgemeinschaft besteht seit 2015 und umfasst die Neurochirurgen Dr. Arnd Göpffarth und weitere Orthopäden. Zuvor gab es bereits ab 2008 eine neurochirurgische Praxis im Ärztehaus am Klinikum (MVZ) mit dem Schwerpunkt Wirbelsäulenerkrankungen.

Einige Neurochirurgen sind auch in Krankenhäusern tätig, wie beispielsweise als Oberarzt in der Neurochirurgischen Abteilung des Klinikums Ingolstadt.

Leistungsspektrum der Neurochirurgie in Ingolstadt

Das Leistungsspektrum der Neurochirurgie in Ingolstadt umfasst ein breites Spektrum an Behandlungsverfahren für verschiedene Erkrankungen des Nervensystems. Hierzu gehören:

  • Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen: Ein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, wie z.B. Bandscheibenvorfälle.
  • Hirntumorbehandlung: Die Neurochirurgie befasst sich mit der operativen Entfernung und Behandlung von Hirntumoren.
  • Behandlung von Aneurysmen und Schlaganfällen: Neurochirurgische Eingriffe können bei der Behandlung von Aneurysmen und Schlaganfällen erforderlich sein.
  • Behandlung von Rückenmarkserkrankungen: Auch Rückenmarkserkrankungen fallen in das Fachgebiet der Neurochirurgie.
  • Chirurgische Behandlung von Epilepsie: Bei Epilepsie, deren Anfälle medikamentös nicht kontrolliert werden können, kann eine chirurgische Behandlung in Erwägung gezogen werden.

Diagnostische Verfahren in der Neurochirurgie

Moderne Bildgebungsverfahren sind essenzielle Werkzeuge in der neurochirurgischen Diagnostik. Sie ermöglichen eine genaue Visualisierung der Strukturen des Gehirns und Rückenmarks. Zu den wichtigsten Verfahren gehören:

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  • Magnetresonanztomographie (MRT): Das MRT liefert detaillierte Bilder des Gehirns und Rückenmarks und ermöglicht die Erkennung von Tumoren, Entzündungen und anderen Veränderungen.
  • Computertomographie (CT): Die CT ist eine schnelle und zuverlässige Methode zur Darstellung von Knochenstrukturen und Blutungen im Gehirn.
  • Elektroenzephalographie (EEG): Das EEG misst die elektrische Aktivität des Gehirns und wird zur Diagnose von Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen eingesetzt.
  • Elektromyographie (EMG): Das EMG misst die elektrische Aktivität der Muskeln und wird zur Diagnose von Nervenschäden eingesetzt.

Behandlungsmethoden in der Neurochirurgie

Die Behandlung in der Neurochirurgie umfasst eine Vielzahl von operativen Eingriffen, die an das spezifische Krankheitsbild angepasst sind. Zu den wichtigsten Methoden gehören:

  • Mikrochirurgische Techniken: Diese Techniken ermöglichen Operationen unter hohen Vergrößerungen und verbessern die Genauigkeit.
  • Minimalinvasive Verfahren: Endoskopische Eingriffe reduzieren die Genesungszeit und das Komplikationsrisiko.
  • Stereotaktische Chirurgie und Radiochirurgie: Diese Techniken werden zur Behandlung von Tumoren und anderen Läsionen im Gehirn eingesetzt.

Risiken und Komplikationen in der Neurochirurgie

Jede Operation birgt Risiken, und dies gilt besonders für die Neurochirurgie, bei der lebenswichtige Strukturen betroffen sein können. Mögliche Risiken umfassen:

  • Infektionen
  • Blutungen
  • Schädigungen von Nervengewebe: Dies kann zu bleibenden neurologischen Ausfällen führen.
  • Anästhesierisiken
  • Postoperative Komplikationen: Wie Thrombosen oder Lungenembolien.

Wann ist eine neurochirurgische Abklärung erforderlich?

Starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, Lähmungen und Krampfanfälle können Hinweise auf neurochirurgisch relevante Erkrankungen sein. Auch chronische Rückenschmerzen, die nicht auf konservative Behandlungen ansprechen, sollten abgeklärt werden.

Fragen und Antworten zur Neurochirurgie

  • Wie lange dauert die Erholungsphase nach einer Gehirnoperation? Die Erholungszeit variiert je nach Art der Operation und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Im Allgemeinen kann die Genesungszeit mehrere Wochen bis Monate dauern.
  • Sind alle Hirntumoren operabel? Nicht alle Hirntumoren sind operabel. Die Operabilität hängt von der Lage, Größe und Art des Tumors sowie vom Allgemeinzustand des Patienten ab. Manche Tumoren können besser durch Strahlentherapie oder Chemotherapie behandelt werden.
  • Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es, um neurochirurgische Erkrankungen zu verhindern? Es gibt keine spezifischen Maßnahmen zur Verhinderung aller neurochirurgischen Erkrankungen. Ein gesunder Lebensstil, regelmäßige ärztliche Untersuchungen und das Meiden von Risikofaktoren wie Rauchen und starkem Alkoholkonsum können jedoch das Risiko verringern.
  • Wie sicher sind minimalinvasive neurochirurgische Eingriffe? Minimalinvasive Verfahren sind im Allgemeinen sicherer als offene Operationen, da sie weniger Gewebeschäden verursachen und somit die Heilungszeit und das Risiko von Komplikationen reduzieren.
  • Kann eine erfolgreiche neurochirurgische Behandlung die Lebensqualität verbessern? Ja, eine erfolgreiche Behandlung kann die Symptome erheblich lindern und die Lebensqualität des Patienten verbessern, wobei die Genesungsphase und die postoperative Rehabilitation ebenfalls wichtige Faktoren sind.
  • Muss jeder Gehirntumor sofort operiert werden? Nicht unbedingt. Die Entscheidung zur Operation hängt von vielen Faktoren ab, wie dem Wachstum des Tumors, den Symptomen, die er verursacht, und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.

Die Rolle der Neurochirurgie in der modernen Medizin

Die Neurochirurgie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems. Fortschrittliche diagnostische und therapeutische Techniken ermöglichen effektive Behandlungen, obwohl diese auch Risiken bergen können. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Behandlungsmethoden tragen dazu bei, die Lebensqualität von Patienten mit neurochirurgischen Erkrankungen zu verbessern.

Die Praxis Neurochirurgen in Ingolstadt: Ein Beispiel für moderne Patientenversorgung

Die Praxis Neurochirurgen in Ingolstadt legt großen Wert auf eine umfassende und individuelle Patientenversorgung. Die Praxisräume in der Friedrichshofener Str. sind großzügig und barrierefrei geschnitten und mit dem Fahrstuhl erreichbar. Der helle, große Wartebereich sorgt für eine angenehme Atmosphäre.

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Das Praxiskonzept basiert auf einem breiten Spektrum effektiver neurochirurgischer und schmerztherapeutischer Behandlungsverfahren. Im persönlichen Beratungsgespräch entwickeln die Ärzte gemeinsam mit den Patienten die beste Behandlungsstrategie. Hierbei helfen eine aktuelle Bildgebung durch beispielsweise MRT und eine symptomorientierte Untersuchung, den richtigen Behandlungspfad zu finden. Oft stehen verschiedene Therapiealternativen zur Wahl, die ausführlich mit den Patienten besprochen werden. Dabei informieren die Ärzte umfassend und beantworten alle Fragen. In die Beratung fließen die Erfahrungen der Neurochirurgen aus ihrer langjährigen Tätigkeit im Fachgebiet der Neurochirurgie mit ein. Um Qualität zu gewährleisten, arbeiten die Ärzte eng mit den anderen behandelnden Fach- und Allgemeinärzten zusammen.

Mit Einfühlungsvermögen, Präzision und Expertise behandeln die Neurochirurgen in Ingolstadt Menschen, die unter Schmerzen an der Wirbelsäule leiden und bieten ihnen so neue Perspektiven für ein schmerzfreies Leben.

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