Neurologie und Radiologie in Wuppertal und Umgebung: Ein umfassender Überblick

Die neurologische und radiologische Versorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung. In Wuppertal und Umgebung gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, die sich auf diese Bereiche spezialisiert haben. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die verschiedenen Angebote und Leistungen.

Sana Kliniken AG: Gemeinsam gegen Corona

Bevor Sie einen Termin in einem Krankenhaus wahrnehmen, informieren Sie sich bitte über die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen. Die Sana Kliniken AG hat Informationen dazu auf ihrer Webseite bereitgestellt.

Med 360° Remscheid: Radiologie am Sana Klinikum

Der Med 360° Standort Remscheid besteht seit 2010 in der ehemaligen Röntgenabteilung des Sana Klinikums Remscheid. Der moderne Praxisstandort hat sich in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt und betreut heute ambulante Patienten aus dem Umkreis und stationäre Patienten des Sana Klinikums Remscheid. Die sowohl enge räumliche als auch kollegiale Verzahnung mit dem Klinikum ermöglicht bei entsprechend diagnostizierten Erkrankungen stets kurze Wege zu den Fachabteilungen.

Moderne Bildgebung und Leistungsspektrum

Moderne nichtinvasive Bildgebung zur Diagnostik von Herzerkrankungen (Herz MRT und CT der Herzkranzgefäße) wird in enger Kooperation mit der Klinik für Kardiologie durchgeführt. Selbstverständlich werden Schnittbild- und Röntgenuntersuchungen aller Körperregionen angeboten.

Die Radiologie verfügt über eine moderne Geräteausstattung mit zwei 1,5 Tesla MRT, einem 128 Zeilen CT und einem 16 Zeilen CT, sowie 2 Röntgenarbeitsplätzen und einer Durchleuchtung. Untersuchungen aller Körperregionen werden an diesen Geräten durchgeführt. Über das interne Med 360° Netzwerk können Befunde auch mit Kollegen aus anderen Standorten oder Fachbereichen besprochen und/oder Spezialisten herangezogen werden.

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Brustdiagnostik 360° in Remscheid

Der Standort Brustdiagnostik 360° in der Alleestrasse in Remscheid (ehemals Dünkelohklinik) bietet eine hochmoderne Abteilung, die auf die Diagnostik der weiblichen und männlichen Brust spezialisiert ist. Die neue, digitale Vollfeld-Detektor-Mammographie arbeitet mit der minimal notwendigen Strahlenexposition bei höchstmöglicher Auflösung. Die Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich der Brustdiagnostik.

Mit den hochauflösenden Brustultraschallgeräten (3D /4D) werden zusätzlich auch Funktionsuntersuchungen wie Farbdoppleruntersuchungen und Elastographien angefertigt. Auffällige Befunde können hierbei durch ein Spezialistenteam äußerst zeitnah mittels minimalinvasiver Biopsieverfahren behutsam und gewebeschonend abgeklärt werden. Im Urlaubs-, Krankheits- und Weiterbildungsfall können zeitnahe Ersatztermine in anderen Praxisstätten angeboten werden.

Wichtige Hinweise für Patienten

Patienten werden gebeten, den vereinbarten Termin auch wahrzunehmen, da andere Patienten unter Umständen wochenlang auf einen Termin warten. Sollte es nicht möglich sein, einen vereinbarten Termin wahrzunehmen, so sagen Sie diesen bitte telefonisch ab. Es wird sich bemüht, die Wartezeit in der Praxis möglichst kurz zu halten. Da es aber immer wieder Notfälle oder unvorhergesehene Untersuchungen gibt, wird um Verständnis gebeten, wenn es einmal zu kurzen Verzögerungen kommen sollte.

Bitte unbedingt mitbringen:

  1. eine gültige Krankenversichertenkarte
  2. eine gültige Überweisung

Für Patienten, die erstmalig kommen, ist es besonders wichtig, bereits existierende Vorbefunde (Arztbriefe aus Krankenhäusern bzw. von niedergelassenen Kollegen, Röntgen-/CT-/MRT-Bilder und die Befunde dazu, ggf. auch vorliegende Laborwerte und/oder OP-Berichte) mitzubringen.

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Leistungen der Radiologie Remscheid Sana-Klinikum:

  • Konventionelle Röntgendiagnostik
  • Dünndarmdarstellung
  • Gallenblasenuntersuchung
  • Colonkontrasteinlauf
  • Durchleuchtungsuntersuchung des Magen-Darm-Trakts
  • Nierenuntersuchung mittels Röntgenverfahren
  • Speiseröhren- (Oesophagus-) Untersuchung
  • Computertomographie (CT)
    • CT des gesamten Körpers- einschließlich CT-gesteuerter Punktionen mit Probeentnahmen
    • Kardio-CT
  • Kernspintomographie (MRT)
    • MRT aller Körperregionen
    • MRT Kopf
    • MRT Knie
    • MRT Herz (Kardio MRT)

Das MVZ für Radiologie und Nuklearmedizin befindet sich im Erdgeschoss des Zentralgebäudes des Sana-Klinikums.

Anfahrt

Das Sana-Klinikum Remscheid ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Richtung Innenstadt (Friedrich-Ebert-Platz) mit der Buslinie 653, Richtung Ehringhausen erreichbar. Die Haltestelle befindet sich unmittelbar vor dem Klinikum.

Aus Richtung Köln oder Dortmund über die A1 kommend die Abfahrt „Remscheid“ nehmen und rechts auf die B 229 in Richtung Remscheid-Zentrum fahren. Nach ca. 1 km nach einer kleinen Anhöhe links abbiegen und dabei auf der Lenneper Straße bleiben - Richtung SG-Burg, Wermelskirchen, Bliedinghausen, Krankenhaus. Bis zum Zentralpunkt geradeaus, dann der Straßenführung geradeaus folgen. Nach ca. 2 km finden Sie das Sana-Klinikum Remscheid auf der linken Seite.

Weitere radiologische und neurologische Einrichtungen in der Region

Neben dem Med 360° Standort in Remscheid gibt es weitere Einrichtungen in der Region, die radiologische und neurologische Leistungen anbieten. Dazu gehören unter anderem:

  • Radiologie im St. Vinzenz-Krankenhaus (verfügt über digitalisierte Röntgenanlagen, ein Cardio-fähiges 80-Zeilen Spiral-CT und ein modernes wide-bore 1,5 T MRT)
  • RADTOP - Dr. Topcu und Kollegen (radiologisch nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum mit Praxen in Hamm, Bochum, Gelsenkirchen, Gelsenkirchen Buer, Münster und Mülheim an der Ruhr)
  • Klinik für Radiologie und Neuroradiologie am AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL (bietet ein breites Spektrum verschiedener Untersuchungstechniken und modernster Behandlungsverfahren sowohl auf dem Gebiet der allgemeinen Radiologie als auch auf dem der interventionellen Neuroradiologie)
  • MVZ Prof. Uhlenbrock (bietet innovative Hightech-Diagnostik wie PET-MRT und Mamma CT an)
  • Helios Klinikum Wuppertal (Klinikträger in Europa mit kollegialer und fachübergreifender Zusammenarbeit)
  • Klinik für Neurologie Die Neurologische Klinik I mit Stroke Unit am EvK versorgt akute neurologische Erkrankungen.

Helios Klinikum Wuppertal: Neurologische Facharztausbildung

Das Helios Klinikum Wuppertal bietet eine strukturierte, fundierte und medizinisch exzellente Facharztausbildung sowie die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien und die Möglichkeit der Promotion. Die Ausbildung umfasst die gesamte neurologische Funktionsdiagnostik (z.B. EEG, Duplexsonographie, EMG/ENG, autonomes Labor) und einen sechsmonatigen Einsatz auf der interdisziplinären Intensivstation im Rahmen eines festen Rotationsplans. Es besteht die Möglichkeit zur Tätigkeit an einem universitären Maximalversorger mit zahlreichen Rotationsmöglichkeiten.

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AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL: Radiologie und Neuroradiologie

In der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie am AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL wird durch enorme Fachexpertise ein sehr breites Spektrum verschiedener Untersuchungstechniken und modernster Behandlungsverfahren sowohl auf dem Gebiet der allgemeinen Radiologie als auch auf dem der interventionellen Neuroradiologie angeboten. Ziel ist es, eine zeitnahe, individuelle und umfassende radiologische Diagnose zu ermitteln und eine direkte, gegebenenfalls schnelle, Behandlung im Haus zu gewährleisten.

Neben dem Einsatz aller gängigen radiologischen Untersuchungsmethoden und digitalen Aufnahmetechniken verfügt die radiologische Abteilung auch über moderne Schnittbildverfahren, wie Magnetresonanztomografie (MRT), Magnetresonanzangiografie (MRA) und Computertomografie (128-Zeilen-CT) mit Perfusionsbildgebung.

Schwerpunkte und Besonderheiten

  • Dosissparende Arbeitsweise: In der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie wird darauf geachtet, dosissparend zu arbeiten. Dank einer digitalen Speicherfolien-Aufnahmetechnik mit geringer Röntgendosis gelingt dies.
  • Brustzentrum: Bei Arbeiten für das zertifizierte Brustzentrum im Haus, sorgt ein Team speziell ausgebildeter Fachkräfte für ideale Voraussetzungen bei der Untersuchung der Brust (Mammadiagnostik) gemäß den aktuellen internationalen Standards.
  • MRT und MRA: Mit der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und der Magnetresonanz-Angiografie (MRA) können sämtliche Untersuchungen am Nervensystem, am Herzen, am Gelenk, am Muskel, an der Brustdrüse und am Bauch durchgeführt werden.
  • Computertomografie: Für die computertomografische Diagnostik kommt ein leistungsfähiger Mehrzeilen-CT, inklusive Perfusionsbildgebung sowie mit direkt angeschlossener Bildverarbeitungskonsole zum Einsatz.
  • Interventionelle Verfahren: Ein Schwerpunkt der Fachabteilung liegt in der Anwendung besonders vielfältiger interventioneller Verfahrenstechniken. Um eine exakte Diagnose stellen zu können, wird der Eingriff durch bildgebende Verfahren kontrolliert. Das geschieht zum Beispiel um Gewebeproben zu gewinnen oder um Organe zu punktieren oder zu sondieren. Interventionelle Verfahren ergänzen herkömmliche Therapiemaßnahmen wie Operationen, medikamentöse oder strahlentherapeutische Behandlungen.
  • Angiografie: Wenn Ihre Blutgefäße untersucht werden müssen, bietet die Angiografie beste Voraussetzungen für die Darstellung Ihrer Gefäße. Es werden Kontrastmittel und modernste Kathetertechnologie verwendet, um sie sichtbar zu machen. Ein Flachdetektor mit optimaler Untersuchungsqualität ermöglicht eine millimetergenaue Darstellung sämtlicher Gefäße im Körper. Mit hoher Präzision kann der eingeführte Katheter mühelos in verwinkelte Arterien navigiert werden. Der Einsatz von sehr dünnen Kathetern und einer Vielzahl von einigen speziellen Instrumenten erlaubt es heute, annähernd jeden Punkt des Körpers zu erreichen, um verschiedene Erkrankungen gezielt zu behandeln. Die moderne Kathetertechnologie ermöglicht so eine Behandlung ohne größere Verletzungen der Haut, Muskeln, Gefäße und Nerven.
  • Neurochirurgie: Sollte eine Operation vonnöten sein, können die Neurochirurgen durch die bildgebenden Verfahren den Verlauf wichtiger Blutgefäße vorab genauer berücksichtigen und Komplikationen verhindern.

Interventionelle Neuroradiologie

In der Interventionellen Neuroradiologie unterscheidet man zwischen den gefäßeröffnenden (rekanalisierenden) und gefäßverschließenden Methoden.

  • Rekanalisierende Methode: Im Falle einer Gefäßverengung durch Blutgerinnsel, wie bei einem akuten Schlaganfall oder chronischen Durchblutungsstörungen des Gehirns, wird die rekanalisierende Methode angewandt. Beim akuten Gefäßverschluss (Arteriosklerose) kommen Mikrokatheter zum Einsatz, mit denen wir Blutgerinnsel entfernen oder auflösen. Verengte Gefäße dehnen unsere Spezialisten mit Hilfe von feinen Ballonkathetern und Stents auf und schützen sie somit dauerhaft vor neuen Verengungen.
  • Gefäßverschließende Methode: Bei der gefäßverschließenden Methode werden erkrankte Blutgefäßabschnitte durch Einbringung von speziellen Materialien über Mikrokatheter verödet. Diese Techniken kommen auch bei stark durchbluteten Tumoren und Gefäßfehlbildungen des Gesichtsschädels und der Wirbelsäule zum Einsatz, wodurch sich die Bedingungen für eine eventuell nachfolgende Operation erheblich verbessern lassen.

Brustkrebsfrüherkennung durch Mammographie

Zur Diagnostik und Früherkennung von Brustkrebs setzt man zunächst die Mammographie ein. Die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust ist Teil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung in Deutschland für Frauen im Alter ab 50 Jahren im Abstand von zwei Jahren bis zum Ende des 69. Lebensjahres.

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der jede Brust einzeln in zwei verschiedenen Ebenen von zertifizierten MTRAs untersucht wird. Dazu stellt sich die Patientin mit freiem Oberkörper vor das Mammographie-Gerät. Die Brust wird dann zwischen zwei strahlendurchlässigen Plexiglasscheiben möglichst flach zusammengedrückt. Dies wird gelegentlich als unangenehm oder etwas schmerzhaft empfunden. Je flacher die Brust jedoch zusammengedrückt wird, desto aussagekräftiger ist das Röntgenbild, da das Gewebe so weiter aufgespreizt werden kann.

Die Beurteilung der Aufnahmen erfolgt anschließend durch zwei entsprechend geschulte Radiologen/-innen in einer sogenannten Doppelbefundung; dabei beurteilt jeder die Bilder unabhängig von seinem Kollegen/-innen, anschließend werden die Ergebnisse abgeglichen. In unserem Krankenhaus erfolgt die Bilddokumentation und-auswertung digital ohne Röntgenfilme. Damit stehen die Bilder und ggf. auch alte Bilder zum Vergleich der Radiologie wie auch den weiterbehandelnden Kollegen/-innen sofort zur Verfügung. Der Befund wird ebenfalls digital erstellt. Zudem ergibt sich durch die digitale Mammographie eine niedrigere Strahlenbelastung.

Ergibt sich in der Mammographie ein unklarer Befund oder eine verdächtige Struktur, wird man diese mittels Tomosynthese und/oder Ultraschall weiter abklären. Falls erforderlich, können auch gezielte Gewebeproben entnommen. Dies geschieht mittels exakter ultraschallgesteuerter Gewebepunktion. Sollte ein Tumor entdeckt worden sein, kommt in einigen Fällen noch ergänzend eine MRT-Untersuchung zum Einsatz, um die Lage und Ausdehnung noch besser beurteilen zu können. Vor einer Operation kann man den Tumor mittels eines eingebrachten Drahtes oder Clips markieren. Dies macht es dem Chirurgen einfacher, die richtige Gewebsregion zu operieren. Unser gesamtes Untersuchungsspektrum findet im Rahmen des zertifizierten Brustzentrums statt. Bei fraglichen Befunden können wir mittels Tomosynthese weitere Abklärungsuntersuchungen durchführen. (Dieses Verfahren ist eine Art Schnittbildtechnik in der Mammographie, mit dem mittels Röntgenstrahlen unterschiedliche Ebenen in der Brust abgebildet werden und somit eine geringere Überlagerung der Strukturen erreicht wird. Wir führen MRT-Untersuchungen durch, falls erforderlich.

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