Neurologie Rathausmarkt: Umfassende Diagnostik und Therapie für Ihre Nervengesundheit

Die neurologische Praxis am Rathausmarkt, geleitet von Dr. med. Brigitte Lenzen und Dr. med. Thomas K., bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen zur Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche. Ein besonderer Fokus liegt auf der Prävention von Schlaganfällen und der Behandlung chronischer Migräne.

Terminvereinbarung

Bitte beachten Sie, dass für die Sprechstunde eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich ist. Gesetzlich versicherte Patienten, die sich bereits in laufender Behandlung bei Dr. Hertz befinden, sowie Privatpatienten können Termine direkt buchen. Achten Sie bitte auf die korrekte Auswahl der Terminkategorie. Termine können telefonisch oder über das Kontaktformular vereinbart oder abgesagt werden.

Diagnostische Leistungen

Die Praxis bietet eine Vielzahl neurologischer Untersuchungsmethoden zur präzisen Diagnose von Erkrankungen des Nervensystems. Zu den angebotenen diagnostischen Leistungen gehören:

Elektronencephalographie (EEG)

Die Elektronencephalographie (EEG) ist eine schmerzlose Untersuchungsmethode zur Messung der Gehirnströme bzw. der elektrischen Aktivität des Gehirns. Dabei werden 21 Elektroden auf der Kopfhaut angebracht, um die elektrische Aktivität des Gehirns aufzuzeichnen. Das EEG wird zur Diagnose verschiedener neurologischer Erkrankungen eingesetzt, darunter Epilepsie, Schlafstörungen und Entzündungen des Gehirns.

Elektroneurographie (NLG)

Die Nervenleitmessung (Elektroneurographie) dient zur Untersuchung des Funktionszustandes eines Nerven. Hierbei wird ein Nerv mit einem kurzen elektrischen Impuls gereizt, um die Geschwindigkeit und Stärke der Nervenleitung zu messen. Die Elektroneurographie wird zur Diagnose von Nervenschädigungen eingesetzt, die beispielsweise durch Verletzungen, Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden können.

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Elektromyographie (EMG)

Die Muskelaktivitätsmessung (Elektromyographie) wird angewandt, um eine nervliche von einer muskulären Erkrankung zu unterscheiden. Mit Hilfe von dünnen Spezialnadeln werden Muskeln gezielt untersucht, um die elektrische Aktivität der Muskeln zu messen. Das EMG wird zur Diagnose von Muskelerkrankungen wie Muskeldystrophie und Myositis sowie zur Diagnose von Nervenerkrankungen eingesetzt, die die Muskeln beeinflussen.

Visuell Evozierte Potentiale (VEP)

Die Untersuchung der Visuell Evozierten Potentiale (VEP) dient der Messung der Funktion des Sehnervs bis zum Bereich der Sehverarbeitung im Gehirn. Hierbei schaut der Patient jeweils mit einem Auge auf ein wechselndes Schachbrettmuster. Die VEP-Messung kann Hinweise auf Erkrankungen des Sehnervs, wie z.B.Multiple Sklerose, liefern.

Akustisch Evozierte Potentiale (AEP)

Durch wiederholte Klickgeräusche kann die Hörbahn gemessen werden und Hinweise auf das Vorliegen eines Akustikusneurinoms geben.

Schlaganfall-Vorsorgeuntersuchung mittels Duplexsonographie

Ein besonderer Schwerpunkt der Praxis liegt auf der Schlaganfall-Vorsorge. Die Duplexsonographie der Halsschlagader ist eine hochauflösende Ultraschalluntersuchung, mit der Gefäßveränderungen frühzeitig erkannt werden können.

Was ist Duplexsonographie?

Bei der Duplexsonographie handelt es sich um eine spezielle Ultraschalluntersuchung, die es ermöglicht, die Blutgefäße, insbesondere die Halsschlagader, detailliert darzustellen. Die Gefäßwanddicke kann exakt bestimmt und Engstellen, die den Blutfluss behindern können, erkannt werden.

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Bedeutung für die Schlaganfallprävention

Die Duplexsonographie dient zur Abklärung des individuellen Schlaganfallrisikos. Durch die frühzeitige Erkennung von Gefäßveränderungen können rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um einem Schlaganfall vorzubeugen.

Wichtiger Hinweis zu den Kosten

Bitte beachten Sie, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Duplexsonographie der Halsschlagader als Vorsorgeuntersuchung in der Regel nicht übernehmen. Die Methode stellt somit eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) dar, die von gesetzlich versicherten Personen selbst zu bezahlen ist.

Botulinumtoxin (Botox) bei chronischer Migräne

Botulinumtoxin, besser bekannt unter dem Handelsnamen Botox, ist eine wirksame Behandlungsoption für Menschen, die unter chronischer Migräne leiden.

Was ist chronische Migräne?

Chronische Migräne ist definiert als Kopfschmerz an 15 oder mehr Tagen im Monat, von denen mindestens acht Tage die Kriterien einer Migräne erfüllen. Betroffene leiden unter häufigen und schweren Anfällen, die ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können.

Wie wirkt Botulinumtoxin bei Migräne?

Botox ist in Deutschland für die Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Es wirkt, indem es die Freisetzung von Neurotransmittern blockiert, die an der Schmerzentstehung beteiligt sind. Durch gezielte Injektionen in den Kopf- und Nackenbereich werden die Nervenimpulse, die Schmerzen verursachen, reduziert.

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Ablauf der Behandlung

Vor der Behandlung mit Botulinumtoxin ist eine ausführliche Diagnose und Beratung durch einen Arzt erforderlich. Die Injektionen werden in regelmäßigen Abständen (in der Regel alle drei Monate) wiederholt, um die Wirkung aufrechtzuerhalten. Die Wirkung hält in der Regel mehrere Monate an, bevor eine erneute Behandlung erforderlich ist.

Vorteile der Botox-Behandlung

Botox kann bei der Behandlung von chronischer Migräne eine wirksame Option sein, indem es die Häufigkeit und Intensität der Anfälle reduziert. Viele Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität durch die Behandlung mit Botulinumtoxin.

Das Team

Die Praxis wird von Dr. med. Brigitte Lenzen und Dr. med. Thomas K. geleitet. Beide Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung in der Neurologie und Psychiatrie.

Dr. med. Brigitte Lenzen

(Informationen zu Dr. Lenzen fehlen in den bereitgestellten Daten)

Dr. med. Thomas K.

Dr. med. Thomas K. ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Er ist fasziniert von der Funktionsweise des Nervensystems und setzt sein Wissen und seine Erfahrung zum Wohle seiner Patienten ein.

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