Der Beruf des Assistenzarztes ist ein wichtiger Schritt in der medizinischen Laufbahn. In Regensburg und Umgebung gibt es zahlreiche Möglichkeiten für angehende Mediziner, ihre Facharztausbildung zu absolvieren. Dieser Artikel beleuchtet die Voraussetzungen, Aufgaben und Perspektiven für Assistenzärzte, insbesondere in der Allgemeinmedizin und Neurologie.
Was ist ein Assistenzarzt?
Ein Assistenzarzt ist ein approbierter Arzt, der unter der Aufsicht eines Facharztes arbeitet und keine leitenden Funktionen ausübt. Als Assistenzarzt oder Assistenzärztin lernt man das Arbeitsleben eines Arztes von seiner praktischen Seite kennen. Meist in fachlicher Abstimmung mit einem Ober- oder Chefarzt erledigt man die gleichen Aufgaben wie andere Mediziner in einer Klinik oder in einer privaten Praxis. Man betreut Patienten, bereitet Untersuchungen vor und ordnet Therapien an. Darüber hinaus wird man als Assistenzarzt oder Assistenzärztin mit den organisatorischen Belangen des Berufs vertraut gemacht. Dazu gehört neben jeder Menge Papierkram auch das Arbeiten im Team. Vor allem im Klinikbetrieb wird man darauf trainiert, sich gut mit Kollegen und Pflegekräften abzustimmen.
Voraussetzungen für die Ausbildung zum Assistenzarzt
Um Assistenzarzt zu werden, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen.
Studium der Humanmedizin
Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium. Das Studium dauert mindestens sechs Jahre und zählt in Deutschland zu den längsten Studiengängen. Während des Studiums haben die Studierenden bereits diverse Praktika, sogenannte Famulaturen, abgeschlossen, die sie auf die Arbeit im Krankenhaus und den Kontakt zu Patientinnen vorbereiten. Dennoch dient das Studium vorrangig dafür, eine solide theoretische Basis in der Humanmedizin zu schaffen.
Zugang zum Medizinstudium
Hierzu braucht man Abitur - und zwar ein möglichst gutes. Möchte man den Numerus clausus umgehen, kann man auch an einer Universität der Bundeswehr studieren. Hierfür muss man eine spezielle Eignungsprüfung bestehen. Ohne Numerus clausus kann man auch an einer der fünf Privatuniversitäten studieren, die derzeit in Deutschland die Assistenzarzt-Ausbildung anbieten. Die Studienplätze im Fach Medizin werden in Deutschland zentral über die Plattform „Hochschulstart“ vergeben, 20 Prozent davon nach Numerus clausus, weitere 20 Prozent nach Wartesemestern. Derzeit liegt die Wartezeit für einen Medizinstudienplatz bei durchschnittlich 14 Semestern! Auch ein erfolgreich abgeschlossener Test für medizinische Studiengänge (TMS) erhöht Deine Aussichten auf einen Studienplatz. In dieser fünfstündigen, auch Medizinertest genannten Prüfung muss man Eigenschaften wie Merk- und Konzentrationsfähigkeit, räumliches und abstraktes Denken sowie den Umgang mit Einheiten, Größen und Formeln unter Beweis stellen. Der Test wurde zwischen 1986 und 1996 beim Bewerbungsverfahren für das Medizinstudium standardmäßig eingesetzt und ist heute bundesweit an vielen Fakultäten wieder vorgesehen.
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Ablauf des Medizinstudiums
Das Studium ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die man jeweils mit einer umfangreichen Prüfung abschließt. In der so genannten Vorklinik lernt man vier Semester lang zunächst die Assistenzarzt-Voraussetzungen in den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Anatomie, Physiologie und Biochemie. Im anschließenden Pflegepraktikum erhält man dann praktische Einblicke in den Alltag eines Klinikums. Zeitgleich verbringt man viel Zeit mit Lernen, denn das 1. Wenn man das Physikum bestanden hat, wird es richtig spannend: Jetzt fängt der Klinikum-Abschnitt der Assistenzarzt-Ausbildung an. Hier lernt man fünf Semester lang die klinischen Fächer wie allgemeine oder innere Medizin, Chirurgie oder Kinderheilkunde kennen und erhält Einblick in die Querschnittsbereiche. In unterschiedlichen Kursen und Praktika hat man zum ersten Mal richtigen Patientenkontakt und darf ärztliche Handgriffe wie Blutabnahme oder bestimmte körperliche Untersuchungen vornehmen. Ein viermonatiges ärztliches Praktikum während der vorlesungsfreien Zeit (Famulatur) ergänzt diesen Studienabschnitt, den man mit dem schriftlichen Teil des 2.
Approbation
Wer in Deutschland sein Medizinstudium mit dem dreiteiligen Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen hat, erhält die sogenannte Approbation, also eine Berufserlaubnis. Bevor man Assistenzarzt oder Assistenzärztin werden kann, muss man ein Praktisches Jahr an einer Klinik absolvieren. Unter Aufsicht übernimmt man hier für jeweils vier Monate ärztliche Aufgaben in der Inneren Medizin, in der Chirurgie und in einem Wahlfach. Danach folgt der mündliche Teil des 2. Staatsexamens und die Approbation als Arzt oder Ärztin. Erst dann hat man die Möglichkeit, „Arzt in Weiterbildung“ zu werden und sich zum Facharzt ausbilden zu lassen.
Persönliche Eigenschaften
Neben den fachlichen Voraussetzungen sind auch bestimmte persönliche Eigenschaften wichtig. Man findet nicht nur die Vorstellung verlockend, als Halbgott in Weiß durch den Krankenhausflur zu laufen, sondern hat schon seit jeher ein großes Interesse an Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik? Der menschliche Körper fasziniert einen einfach und man möchte alles über ihn erfahren? Dann erfüllt man schon einmal zwei wesentliche Voraussetzungen für den Beruf. Wenn es darum geht, das Leben anderer Menschen zu retten und zu bewahren, darf man insbesondere in Krisensituationen nicht die Nerven verlieren. Manchmal kann man auch mit der größten ärztlichen Kunst einem Menschen nicht mehr helfen oder trifft eine falsche Entscheidung. Das zu akzeptieren fällt schwer und fordert einem einiges an psychischer Kraft ab. Abgesehen von den psychischen Belastungen fordert der Beruf auch ein großes Maß an physischer Stehkraft von einem. Im Klinikalltag ist man in feste Personalstrukturen eingebunden. Man muss einerseits in der Lage sein, klare Anweisungen zu geben, sich aber gleichzeitig auch innerhalb einer Hierarchie unterzuordnen. Das erfordert neben Menschenkenntnis manchmal auch ein wenig Geduld. Die wird man auch oft genug im Umgang mit schwierigen Patienten brauchen. Einfühlungsvermögen ist nicht nur für den zwischenmenschlichen Umgang mit kranken Personen wichtig, sondern kann auch eine wertvolle Hilfe sein, die richtigen Diagnosen zu stellen. Als Arzt auf der Suche nach der richtigen Diagnose ist man eine Art Detektiv. Der menschliche Körper ist eine ungeheuer komplexe Angelegenheit, in der alles mit allem zusammenhängen kann. Manchmal liegt die Ursache für Kopfschmerzen buchstäblich im kleinen Zeh. Um ungewöhnliche Krankheitsverläufe festzustellen, muss man über ein ausgeprägtes vernetztes Denkvermögen verfügen. Ärzte sind belastbar und engagiert, arbeiten konzentriert und entschlossen.
Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Assistenzarztes
Der Arbeitsalltag eines Assistenzarztes ist vielfältig und anspruchsvoll. Einige Assistenzärzte führen ihre Facharzt-Ausbildung in der Praxis eines niedergelassenen Arztes durch. Die meisten sind allerdings in öffentlichen Kliniken wie z.B. Deinen Arbeitsalltag auf einen Nenner zu bringen, ist schier unmöglich. Als Assistenzarzt oder Assistenzärztin bist Du Mädchen für alles und stellst Dich jeden Tag neuen Herausforderungen. Deine Schichten sind üblicherweise sehr lang, an einem ganz normalen Arbeitstag kann Dir neben Routinetätigkeiten daher auch viel Unvorhergesehenes über den Weg laufen. Du bist in Deiner Weiterbildung so fortgeschritten, dass Du einen Teil Deiner Station eigenverantwortlich betreust. Dein Arbeitstag fängt im Regelfall sehr früh an. Du erkundigst Dich nach besonderen Vorkommnissen, Notfällen oder Neuaufnahmen. Gleich im Anschluss steht der morgendliche Besuch bei den Patienten an. Gemeinsam mit Deinem Oberarzt oder mit dem Chefarzt gehst Du auf Visite. Du erkundigst Dich bei den Patienten nach ihrem Befinden, beantwortest ihre Fragen und gibst Auskünfte über den weiteren Verlauf der Behandlung. Durch die tägliche Bestandsaufnahme kannst Du feststellen, wie gut die ärztlichen Anordnungen helfen, die Du getroffen hast. Du protokollierst die Ergebnisse der Visite und gehst sie mit Deinem betreuenden Arzt durch. Falls eine Therapie nicht anschlägt, änderst Du in Absprache mit Deinem Vorgesetzten die Behandlung oder verschreibst andere Medikamente. Vor allem am Morgen und am Vormittag fallen viele Untersuchungen an. Oftmals auch vor der Visite. Dabei bist Du selbst meist im unmittelbaren Kontakt mit Deinen Patienten. Bei Neuaufnahmen führst Du zunächst eine allgemeine körperliche Untersuchung durch, ordnest Blut- oder Urinproben an und erstellst mit Hilfe der Patientenangaben eine gründliche Anamnese. Zwischendurch erwartet Dich eine Menge Schreibtischarbeit, denn auch als Assistenzarzt oder Assistenzärztin bleibt Dir das Verfassen von Arztbriefen nicht erspart. Arztbriefe enthalten eine Zusammenfassung sämtlicher Angaben zur Anamnese, zum Verlauf, zur Diagnostik und zur Therapie des Patienten und dienen anderen Ärzten als Vorlage zur Fortführung der Behandlung. Manchmal kann es passieren, dass Du einen Notfall versorgen musst. Wenn die Alarmklingel ruft, lässt Du alles stehen und liegen und eilst zu Deinem Patienten.
Arbeitszeiten und Belastung
Wie bereits angedeutet, kann man in seinem Job als Assistenzarzt nicht von einem 9-to-5-Job ausgehen. Gerade im Krankenhausbereich hört man gerade bei Assistenzärzten immer wieder von Überstundenkonten mit großen Ausmaßen. Wenn man Assistenzarzt werden möchte, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Grundsätzlich ist im Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte in Kliniken (TV-Ärzte) eine wöchentliche Arbeitszeit von 42,5 Stunden vorgesehen. Durchschnittlich sind Krankenhausmediziner jedoch zwischen 49-59 Stunden in der Woche im Einsatz, einige sogar noch deutlich länger. Neben der Möglichkeit, Deine Überstunden durch Freizeit oder finanzielle Vergütung auszugleichen, hat bei vielen Arbeitgebern bereits ein Umdenken in Sachen Life-Work-Balance stattgefunden. An eine Besonderheit des Assistenzarzt-Berufs wird man sich in der Klinik gewöhnen müssen: den Schichtdienst. Wie lange eine Schicht dauert, unterscheidet sich von Arbeitgeber zu Arbeitgeber und ist in Deinem Arbeitsvertrag genau festgelegt. Bei Wechsel einer Schicht, bspw. von der Nachtschicht zur Spätschicht, muss gewährleistet sein, dass Du zwischendurch eine Ruhepause von mindestens 11 Stunden einhalten kannst. Eine weitere Besonderheit sind Bereitschaftsdienste. Hier hast Du keine Anwesenheitspflicht, musst aber im Notfall so schnell wie möglich zur Verfügung stehen.
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Arbeitsplatz
Wie der Arbeitsplatz aussieht, weiß man entweder aus eigener Erfahrung oder aus Krankenhausserien im Fernsehen. Die meisten Assistenzärzte arbeiten in einer Klinik mit unterschiedlichen Abteilungen. Auf der Station gibt es alles, was für die medizinische Versorgung von kranken Menschen notwendig ist; von speziellen Untersuchungsräumen mit entsprechenden Geräten bis zu den Patientenzimmern. Wenn man sich auf die Chirurgie spezialisiert, lernt man auch bald den OP kennen.
Spezialisierung in der Neurologie und Allgemeinmedizin
Während der Weiterbildungszeit spezialisieren sich Ärztinnen und Ärzte auf ein bestimmtes Fachgebiet. Dies umfasst sowohl praktische Tätigkeiten als auch theoretische Fortbildungen. Für Ihre Assistenzarzt-Zeit wählen Sie eine aus vielen verschiedenen Fachrichtungen. Während der Ausbildung muss der Assistenzarzt seine geleisteten Fortschritte dokumentieren und gewisse Anforderungen erfüllen und diese in einem sogenannten Logbuch festhalten. Diese Anforderungen sind in der jeweiligen Weiterbildungsordnung festgehalten und beinhalten bestimmte Behandlungen und Kenntnisse, die der Assistenzarzt erlernt haben muss. Am Ende der Zeit als Assistenzarzt wird die Prüfung zum Facharzt vor der jeweiligen Landesärztekammer absolviert. Erst nach einer bestandenen Prüfung dürfen Sie sich als Facharzt bezeichnen und haben die Möglichkeit zu einer Niederlassung. Die Niederlassung bedeutet, dass Sie selbst eine Praxis eröffnen oder weiter im Krankenhaus arbeiten können. Im Krankenhaus sind Ihre nächsten Karrieremöglichkeiten der Chef- oder Oberarzt.
Neurologie
In der Neurologie beschäftigt man sich mit Erkrankungen des Nervensystems. Assistenzärzte in der Neurologie lernen, neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Allgemeinmedizin
Im Rahmen der Tätigkeit entscheiden Sie sich für eine Facharztrichtung, beispielsweise Chirurgie oder Allgemeinmedizin. Assistenzärzte in der Allgemeinmedizin lernen, Patienten mit verschiedenen Erkrankungen zu betreuen und zu behandeln.
Gehalt und Karriereperspektiven
Ärzte gehören in Deutschland zu den Spitzenverdienern, und auch als Assistenzarzt kann man sich über ein hohes Einstiegsgehalt freuen. Wenn man in einem kommunalen Krankenhaus oder an einer Uniklinik beschäftigt ist, wird man nach den Bestimmungen des jeweiligen Tarifvertrags bezahlt. Das Gehalt gliedert sich nach bestimmten Stufen, die den Jahren der Facharzt-Ausbildung entsprechen. Im Regelfall dauert diese zwischen 5 und 6 Jahren. Während man als Assistenzarzt an einem kommunalen Krankenhaus im ersten Jahr aktuell mit einem monatlichen Gehalt von rund 4.400 Euro brutto monatlich rechnen kann, sind es am Ende der Assistenzarzt-Ausbildung knapp 5.660 Euro. Mit fast 4.600 Euro im ersten Jahr und rund 5.890 Euro im sechsten ist das Gehalt an Unikliniken sogar noch ein wenig höher. Für einen angestellten Arzt im kommunalen Krankenhaus und einer Klinik entspricht das Gehalt dem jeweiligen Tarifvertrag. Ihr Gehalt als Assistenzarzt beträgt nach vier Jahren circa 5.500 € brutto pro Monat, entsprechend bis zu 66.000 € brutto pro Jahr. Zusätzliche Dienste wie die Rufbereitschaft und der Bereitschaftsdienst bieten Ihnen Möglichkeiten, den Assistenzarzt Verdienst aufzustocken. Zu Beginn Ihrer Weiterbildung erhalten Sie in einem kommunalen Krankenhaus ein Assistenzarzt Einstiegsgehalt von etwa 4.770 € brutto pro Monat. In privaten Einrichtungen erhöht sich dieser Betrag nach dem Tarif-Vertrag auf etwa 4.830 €. Als Assistenzarzt hat man derzeit in Deutschland sehr gute Karriereperspektiven. Schon seit vielen Jahren gilt der Arztberuf als Mangelberuf. Vor allem viele Kliniken haben große Probleme, offene Stellen zu besetzen. Nicht zuletzt der Trend zu kürzeren Arbeitszeiten an Krankenhäusern führt dazu, dass eine dichtere Personaldecke benötigt wird und Fachkräfte wie Du händeringend gesucht werden. Ihre Karrieremöglichkeiten stehen als Assistenzarzt im Gesundheitswesen sehr gut: Nach Ihrer bestandenen Facharztprüfung in Ihrem Fachbereich könne Sie eine eigene Praxis eröffnen, oder sich in einem Krankenhaus bewerben. Je nach Fachrichtung und Standort kann es auch schwieriger sein, die gewünschte Stelle in einer Praxis oder Klinik zu erhalten.
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Assistenzarztstellen in Regensburg
In Regensburg gibt es verschiedene Kliniken und Praxen, die Assistenzarztstellen anbieten. Dazu gehören unter anderem:
- Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg
- Klinikum Passau (Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg)
- Weitere Kliniken und Praxen in der Umgebung
Klinikum Passau
Das Klinikum Passau ist Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg. Für uns ist daher die Weiterbildung von angehenden Medizinern selbstverständlich.
Famulatur
Wir bieten in allen verfügbaren Fachbereichen Famulaturstellen an. Wegen der aktuell sehr großen Nachfrage nach Praktikumsplätzen ist eine frühzeitige Anmeldung notwendig. Sollten Sie also an einer Famulaturstelle interessiert sein, so bewerben Sie sich bitte direkt mit dem angebotenen Bewerbungsbutton und geben Sie uns darin Ihr gewünschtes Fachgebiet sowie den Wunschtermin an. Wir werden uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir zahlen eine Praktikumsvergütung von 300,- € je vollen Monat. Außerdem gewähren wir unseren Famuli kostenloses Mittagessen sowie einen Nachlass von 50 % auf Unterkunft. Die Unterkunft (22,5 qm, inkl. Toilette, Dusche- /Bad, Kochnische) kostet somit inkl. Nebenkosten 158 €. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass Unterkunft nur nach Verfügbarkeit gestellt werden kann.
Praktisches Jahr (PJ)
Das Klinikum Passau ist ein Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg. Alle Medizinstudenten aus Deutschland erhalten ihren PJ-Platz direkt vom Medizinischen Dekanat dieser Hochschule. In diesem Fall bitten wir um Ihre Onlinebewerbung. Wir bieten Plätze in den Fachgebieten Chirurgie (inklusive Unfallchirurgie, Orthopädie und Herzchirurgie), Innere Medizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Anästhesie, Neurologie und Radiologie. Für PJ-Plätze im Fachgebiet Pädiatrie wenden Sie sich bitte direkt an die Kinderklinik Passau, www.kinderklinik-passau.de. Diese ist Lehrkrankenhaus der TU München. Das Klinikum Passau gewährt seinen PJ-Studenten eine Vergütung von 475 € je (vollen) Monat (Bafög-Satz). Außerdem gewähren wir unentgeltliche Unterkunft in unserem Personalwohnheim (nach Verfügbarkeit). Studenten, die das Zimmer nicht in Anspruch nehmen, erhalten einen Fahrkostenzuschuss von 59 €. PJ-Studenten, denen wir aus Platzmangel kein Zimmer anbieten können und die deshalb eine externe Unterkunft benötigen, erhalten von uns die Mietkosten bis zu max. 380 € je vollen Monat ersetzt. Personalabteilung . Innstraße 76 . 94032 Passau. Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung ein Motivationsschreiben mit Angabe des gewünschten Praktikumsbeginns und der Praktikumsdauer, einen Lebenslauf und idealerweise eine Immatrikulationsbescheinigung bei. Ein technischer Hinweis: Wenn Sie Ihre Wunschklinik eintragen möchten, dann wählen Sie bitte aus den Kliniken "Chir.", "Gyn", "Med.01", "Med.02", "Med.03", "Neurologie", "Orth.", "Röntgen", "Unfallchir", "Anästh." oder "HCH". Der monatliche Gehaltszuschuss für angehende Fachärzt:innen beträgt 5.800 Euro in Vollzeit. Antragsteller ist Ihr/e weiterbildende/r Ärztin/Arzt bzw. die/der Praxisinhaber:in. Ein MVZ, bei dem Sie angestellt sind, kann ebenfalls Antragsteller sein. Der Antragsteller muss die finanzielle Förderung in voller Höhe an Sie als Ärztin/Arzt in Weiterbildung weitergeben. Infos zur Antragstellung für Ihre:n Weiterbilder:in Tipp: Beachten Sie auch das Infoblatt zum sogenannten „Aufstockungsbetrag.“ Das bedeutet: Der Antragsteller muss Ihr Gehalt gegebenenfalls noch auf die im Krankenhaus übliche Vergütung aufstocken. Hinweis: Ärzte in Weiterbildung können natürlich bei mehreren Praxen anfragen, ob sie dort ihre Weiterbildung im ambulanten Bereich absolvieren können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass bei der Förderung nur die erste Praxis berücksichtigt wird, deren Antrag auf Assistentengenehmigung und Förderung eingeht. Sie als Ärztin/Arzt in Weiterbildung müssen sich daher vorab für eine Praxis entscheiden.
Aktuelle Stellenangebote in Regensburg und Umgebung
Es gibt zahlreiche Jobangebote für Assistenzärzte in Regensburg und Umgebung. Einige Beispiele sind:
- Facharzt Arbeitsmedizin / Betriebsmedizin (m/w/d) oder Arzt in Weiterbildung (m/w/d) in Regensburg bei Bauer B+V GmbH - Düsseldorf
- Leitender Oberarzt für Orthopädie & Unfallchirurgie (w/m/d) in Regensburg bei Bauer B+V GmbH - Düsseldorf
- Oberarzt (m/w/d) für Neurologie bei Pfalzklinikum AdöR
- Arbeitsmediziner / Arzt in Weiterbildung (m/w/d) - Regensburg bei ias health & safety GmbH
- Facharzt Innere Medizin oder Allgemeinmedizin (m/w/d) Schwerpunkt Nephrologie bei Sanovetis GmbH
- Assistenzarzt Neurologie (m/w/d) bei TIME 4 CHANGE GmbH
- Assistenzarzt in fortgeschrittener Weiterbildung Radiologie (m/w/d) bei TIME 4 CHANGE GmbH
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