Kolloidales Magnesiumspray: Wirkung und Nutzen bei Migräne

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der eine entscheidende Rolle für zahlreiche Körperfunktionen spielt. Es ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und beeinflusst unter anderem die Muskel- und Nervenfunktion, den Energiestoffwechsel, die Knochengesundheit und die Regulierung des Blutdrucks. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen wird Magnesium häufig als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, um einen Mangel auszugleichen oder bestimmte Beschwerden zu lindern.

Die Bedeutung von Magnesium für den Körper

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann und daher über die Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 20 bis 30 Gramm Magnesium, wobei der Großteil in den Knochen (50-60%) und Muskeln (25%) gespeichert ist. Der Rest befindet sich in Weichgeweben und Körperflüssigkeiten.

Funktionen von Magnesium

Magnesium ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt, darunter:

  • Energieproduktion: Magnesium ist ein wichtiger Kofaktor für Enzyme, die an der Energieproduktion beteiligt sind.
  • Muskelfunktion: Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Muskelkontraktion und -entspannung. Ein Mangel kann zu Muskelkrämpfen führen.
  • Nervenfunktion: Magnesium ist wichtig für die Übertragung von Nervenimpulsen und die Aufrechterhaltung eines normalen Elektrolytgleichgewichts.
  • Herz-Kreislauf-System: Magnesium trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Herzrhythmus bei und unterstützt die Entspannung der Blutgefäßwände, was sich positiv auf den Blutdruck auswirken kann.
  • Knochengesundheit: Magnesium ist an der Bildung und dem Erhalt von Knochen und Zähnen beteiligt.
  • Blutzuckerregulation: Magnesium beeinflusst den Insulinstoffwechsel und kann bei Diabetes hilfreich sein.
  • Entzündungshemmende Wirkung: Magnesium wirkt entzündungshemmend und kann bei Autoimmunerkrankungen unterstützend wirken.

Ursachen und Folgen von Magnesiummangel

Ein Magnesiummangel kann verschiedene Ursachen haben, darunter eine unausgewogene Ernährung, chronischer Stress, übermäßiger Alkoholkonsum, Magen-Darm-Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente.

Mögliche Symptome eines Magnesiummangels

Ein Magnesiummangel kann sich durch verschiedene Symptome äußern, wie z.B.:

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  • Müdigkeit und Schwäche
  • Muskelkrämpfe und -zuckungen
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Herzklopfen und Herzrasen

Risikogruppen für Magnesiummangel

Bestimmte Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel, darunter:

  • Menschen mit unausgewogener Ernährung
  • Sportler
  • Schwangere und Stillende
  • Ältere Menschen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder Magen-Darm-Erkrankungen
  • Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen

Magnesium und Migräne

Viele Migränepatienten leiden an einem Magnesiummangel. Magnesium spielt eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel und beeinflusst die Stimmungslage eines Menschen. Niedrige Magnesiumspiegel werden mit einem erhöhten Risiko für Depressionen in Verbindung gebracht. Experten vermuten, dass der niedrige Magnesiumgehalt der heutigen Ernährung ein wichtiger Grund für Depressionen und andere psychische Störungen darstellt.

Studienlage zu Magnesium und Migräne

Studien haben gezeigt, dass Magnesium bei der Vorbeugung und Behandlung von Migräne hilfreich sein kann. In einer Studie von 2015 erhielten Patienten mit akuter Migräneattacke 1 g Magnesiumsulfat oder die übliche Medikation (Metoclopramid gegen Übelkeit und Erbrechen und Dexamethason, ein Glucocorticoid). Eine Ernährungsumstellung mit einem verstärkten Verzehr Mg-reicher Lebensmittel kann langfristig dabei helfen Migränesymptome zu reduzieren.

Kolloidales Magnesiumspray als Option bei Migräne

Kolloidales Magnesiumspray ist eine Form der Magnesiumanwendung, bei der Magnesium in Form von feinsten Partikeln in einer Flüssigkeit gelöst ist. Diese Form ermöglicht eine Aufnahme des Magnesiums über die Haut.

Vorteile von kolloidalem Magnesiumspray

  • Direkte Aufnahme: Kolloidales Magnesium kann direkt über die Haut aufgenommen werden, was den Verdauungstrakt umgeht.
  • Hohe Bioverfügbarkeit: Durch die feine Verteilung der Magnesiumpartikel wird eine gute Bioverfügbarkeit gewährleistet.
  • Einfache Anwendung: Das Spray lässt sich leicht auf die Haut auftragen und dosieren.
  • Gute Verträglichkeit: Kolloidales Magnesiumspray ist in der Regel gut verträglich und verursacht seltener Magen-Darm-Beschwerden als orale Magnesiumpräparate.

Anwendung von kolloidalem Magnesiumspray bei Migräne

Bei Migräne kann kolloidales Magnesiumspray auf die Schläfen, die Stirn oder den Nacken aufgetragen werden. Die Anwendung kann sowohl akut bei einer Migräneattacke als auch vorbeugend erfolgen.

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Weitere Anwendungsgebiete von Magnesium

Neben der Behandlung von Migräne kann Magnesium auch bei anderen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden, darunter:

  • Muskelkrämpfe
  • Schlafstörungen
  • Stress und Angstzustände
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Osteoporose
  • Autoimmunerkrankungen

Magnesiumreiche Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln ist wichtig, um den täglichen Bedarf zu decken. Gute Magnesiumquellen sind:

  • Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl, Mangold
  • Nüsse und Samen: Mandeln, Cashewnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Erbsen
  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Quinoa, brauner Reis
  • Dunkle Schokolade
  • Bananen
  • Avocados
  • Meeresfrüchte
  • Mineralwasser

Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel

Wenn der Magnesiumbedarf nicht ausreichend über die Ernährung gedeckt werden kann, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Es gibt verschiedene Magnesiumverbindungen, die sich in ihrer Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit unterscheiden. Häufig verwendete Magnesiumverbindungen sind:

  • Magnesiumcitrat: Gut bioverfügbar, kann abführend wirken.
  • Magnesiumoxid: Günstig, aber weniger gut bioverfügbar.
  • Magnesiumchlorid: Gut bioverfügbar, kann Hautreizungen verursachen.
  • Magnesiumbisglycinat: Gut verträglich, hohe Bioverfügbarkeit.
  • Magnesiumorotat: Kann positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Dosierung von Magnesium

Die empfohlene Tagesdosis für Magnesium liegt für Erwachsene bei etwa 300-400 mg. Die Dosierung kann je nach Bedarf und Magnesiumverbindung variieren. Es ist ratsam, die Einnahme von Magnesium mit einem Arzt oder Apotheker abzusprechen.

Nebenwirkungen von Magnesium

Bei einer Überdosierung von Magnesium können Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit und Bauchkrämpfe auftreten. In seltenen Fällen kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Personen mit Nierenproblemen sollten vor der Einnahme von Magnesium einen Arzt konsultieren.

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Kolloidales Eisen als Ergänzung

Kolloidales Eisen in Form von Mikropartikeln kann ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung sein, da es zur Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin beiträgt, die normale Funktion des Immunsystems unterstützt, den Sauerstofftransport im Körper fördert und Müdigkeit reduziert.

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