Das Bobath-Konzept ist ein bewährtes und weitverbreitetes physiotherapeutisches Behandlungskonzept für Menschen mit neurologischen Dysfunktionen. Es wird bei Patientinnen und Patienten mit neurologischen Auffälligkeiten, beispielsweise Lähmungen nach einem Schlaganfall oder Spastiken, angewendet. Es beruht auf der Erkenntnis, dass gesunde Teile des Gehirns von erkrankten dessen Funktionen übernehmen können. Bei der Anwendung des Bobath-Konzeptes macht sich die Therapeutin oder der Therapeut diese sogenannte Plastizität des Gehirns zunutze. Ziel der Behandlung ist es, Haltungs- und Bewegungsmuster wiederherzustellen oder zu verbessern. So soll eine größtmögliche Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit der Patientin oder des Patienten im Alltag erreicht werden. Gleichzeitig ist das Konzept darauf ausgelegt, sogenannte Sekundärveränderungen, beispielsweise Gelenkversteifungen, zu vermeiden.
Einführung in das Bobath-Konzept
Das Bobath-Konzept ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept zur Behandlung und Wiedereingliederung Erwachsener mit angeborenen bzw. erworbenen neurologischen Beeinträchtigungen, z.B. Erkrankungen des zentralen und/oder peripheren Nervensystems (NS). Es betrachtet jeden Menschen mit einer Schädigung des Nervensystems individuell und ganzheitlich. Die ärztlich verordnete Bobath-Therapie darf nur von zertifizierten Physiotherapeuten durchgeführt werden. Diese in speziellen Bobath-Kursen ausgebildeten Therapeuten haben die dafür vorgeschriebenen Lehr- Lernzielkontrollen mit Erfolg abgeschlossen. Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten gibt es im Bobath-Konzept keine standardisierten Übungen. Im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten, die den Patienten in seinem Tagesablauf begleiten. Es ist ein 24 Stunden-Konzept.
Historischer Überblick
Die Entwicklung des Bobath-Konzepts für Erwachsene nahm ihren Anfang im Jahr 1943, als Berta gebeten wurde, Simon Elwes zu behandeln, einen 43-jährigen Portraitmaler, der einen Schlaganfall erlitten hatte. Berta behandelte Simon Elwes über einen Zeitraum von 18 Monaten und entdeckte, dass es sich bei dieser Behandlung erst um einen Anfang handelte. Es dauerte viele Jahre, um die Behandlung von dieser einfachen Methode zur Verminderung von Spastizität dahin weiterzuentwickeln, dass dem Patienten eine aktive Teilhabe ermöglicht wurde, ohne in einen Zustand der Spastizität zurückzufallen. 1950 legte Berta ihr Examen als Physiotherapeutin ab und wurde Mitglied der Chartered Society for Physiotherapists. 1951 eröffneten Karel und Berta ihr erstes Behandlungszentrum und 1957 folgte das Western Cerebral Palsy Centre. Dort wurden sowohl Kinder als auch Erwachsene mit verschiedenen neurologischen Störungen behandelt. Der Schwerpunkt lag auf der Behandlung von Kindern mit Zerebralparese. Jenny Bryce sagte „der Aspekt, der mich am meisten beindruckt hat, war Bertas tiefes Verständnis für normale Bewegungsabläufe. Dieses Verständnis brachte sie sowohl in die Behandlung von Kindern als auch in die von Erwachsenen ein“. Karel suchte nach neurophysiologischen Erklärungsansätzen für Bertas Beobachtungen und Behandlungen. Über das Bobath-Konzept sagten beide im Jahr 1990: „Es basierte allein auf den empirischen Beobachtungen, die Berta Bobath bei Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Läsionen und bei deren Reaktionen auf Behandlung machte […] das Konzept ist im Grundsatz hypothetisch, obwohl es durch jüngere Forschungsergebnisse zum Teil bestätigt und untermauert wurde. Wir hoffen, dass diese Forschungen auch zukünftig fortgesetzt werden.“
Die IBITA
Die International Bobath Instructors Training Association (IBITA) wurde 1984 gegründet und ist eine weltweit tätige Organisation qualifizierter IBITA-Instruktoren. Aktuell hat die IBITA rund 265 Mitglieder aus 31 verschiedenen Staaten. Die IBITA ist eine internationale Organisation von Instruktoren, welche die Anwendung des Bobath-Konzepts zur Beurteilung und Behandlung von Erwachsenen mit neurologischen Störungen lehren. Die IBITA wurde 1984 speziell zu dem Zweck gegründet, ein Forum bereitzustellen, das den anhaltenden Austausch sowie die Aus- und Weiterbildung bereits existenter und zukünftiger Instruktoren definiert und die Statuten sowie Richtlinien der Organisation im Hinblick auf die weltweite Vermittlung des Bobath-Konzepts formuliert. Heute vereint die IBITA Instruktoren (Physio- und Ergotherapeuten) aus der ganzen Welt.
Grundlagen des Bobath-Konzepts
Das Nervensystem hat die Fähigkeit ein Leben lang zu lernen. Nach einer Schädigung ermöglicht es die Plastizität des Gehirns neue Kapazitäten zu aktivieren. Die Bobath-Therapeuten unterstützen den betroffenen Patienten bei seinem individuellen Lernprozess. Das Bobath-Konzept versucht, die Wahrnehmungsstörungen des Patienten positiv zu beeinflussen und den Patienten Bewegungen durchführen zu lassen, die in erster Linie seiner Selbstständigkeit dienen. Diese Methode basiert auf der Erkenntnis, dass durch Reflexbewegungen artspezifische globale Muster aktiviert werden.
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Mögliche Beeinträchtigungen nach einer Schädigung des ZNS
Als ZNS bezeichnet man das Zentralnervensystem. Hierzu zählen Gehirn und Rückenmark. Betroffene können Störungen bei der Kraftentwicklung der Muskulatur und der Aufnahme und Verarbeitung von Sinneseindrücken aufweisen. Dies führt zu einem veränderten Körperempfinden. Die Patienten sind häufig beeinträchtigt in ihrem Gleichgewicht und der Kontrolle über Haltung und Bewegung. Sie können Handlungen nur eingeschränkt planen und ausführen. Weiterhin können sie durch Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen, sowie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsdefizite in ihren Fähigkeiten zur Teilhabe am Leben beeinträchtigt sein. Persönlichkeitsveränderungen sind ebenfalls möglich.
Der Patient steht im Mittelpunkt
Die Bedürfnisse des Patienten, die sich aus seinem bisherigen Leben, seinem sozialem Umfeld und seinen Interessen ergeben, stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Einflussnahme. Ziel ist es, die Lebensqualität in einem eigenverantwortlichen selbstbestimmten Alltag wieder zu erlangen und Folgeschäden wie zum Beispiel Gelenkeinschränkungen und Schmerzen möglichst zu vermeiden. Der individuelle Lernweg des Betroffenen soll eine aktive Teilhabe am Leben ermöglichen.
Das therapeutische Team
Der Patient sollte bereits ab dem ersten Tag nach beispielsweise einem Schlaganfall durch ein interdisziplinäres und im Bobath-Konzept geschulten Team betreut werden. Die behandelnden Berufsgruppen orientieren sich an den Fähigkeiten und Beeinträchtigungen des Patienten. Berufsübergreifend arbeiten Ärzte, Pflegende, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Neuropsychologen zusammen. Dies bildet die Grundlage des Problem lösenden Ansatzes in der Befundaufnahme und Behandlung nach dem Bobath-Konzept.
Anwendung des Bobath-Konzepts
Das Bobath-Konzept kann angewandt werden:
- Nach einem Schlaganfall
- Nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
- Bei Multipler Sklerose
- Bei Morbus Parkinson
- Und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.
Ergänzende Therapieansätze
Im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung können verschiedene Therapieansätze ergänzend zum Bobath-Konzept eingesetzt werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
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Bewegungstherapie
Im Fokus unserer physiotherapeutischen Behandlung liegt darauf, mit Bewegungstherapie die Muskel- und Gelenkfunktionen unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern. In der Bewegungstherapie, die bei eingeschränkter Beweglichkeit oder Belastbarkeit von Strukturen zum Einsatz kommt, geht es vor allem darum, Bewegungsabläufe zu erhalten. Dies geschieht beispielsweise durch Gleichgewichts- und Koordinationsschulung oder Ausdauertraining. Ergänzend können Hilfsmittel und Geräte eingesetzt werden, man spricht dann auch von Krankengymnastik am Gerät (KGG). Bei der Muskelkräftigung kann aus verschiedenen Ausgangsstellungen gearbeitet werden. Durch den Schlingentisch wird das Eigengewicht des zu therapierenden Körperteils gemindert. Der Schlingentisch kommt zum Einsatz, wenn das sanfte Bewegen von schmerzenden Gelenken im Vordergrund der Behandlung steht.
Atemtherapie
Die Atemtherapie ist ein Schwerpunkt unserer physiotherapeutischen Arbeit. Wir setzen diese Therapieform etwa nach Operationen am und im Thorax, bei Erkrankungen der Lunge oder in der Intensivmedizin ein. So unterstützen wir Patientinnen und Patienten dabei, ihre Atemtechnik zu verbessern und einer Verschlechterung der Atmung entgegenzuwirken. Maßnahmen unserer atemtherapeutischen Behandlungen sind:
- Techniken der Ein- und Ausatmung mit und ohne Gerät
- Techniken zum Lösen von Sekret
- Das Erlernen von atemerleichternden Ausgangsstellungen und Hustentechniken
- Gewebe lösenden Maßnahmen
- Übungen zur Verbesserung der Thorax-Beweglichkeit.
Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie ist eine Behandlung mit den Händen. Durch langsames Auseinanderziehen (Traktion) eines Gelenkes und Bewegen der einzelnen Gelenkpartner wird eine Druckminderung und Entlastung des Gelenkes erreicht. Gleichzeitig verbessert sich die Beweglichkeit durch Dehnung der Gelenkkapsel und Bänder.
Elektrotherapie
Bei der Elektrotherapie werden niederfrequente Stromformen zur Schmerzlinderung eingesetzt. Sie wird hauptsächlich bei akuten und chronischen Schmerzzustände in Folge chronisch degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronischer Entzündungsprozesse angewendet. Durch den Einsatz spezieller Stromformen, beispielsweise durch Ultrareizstrom oder Hochvoltimpulsstrom, ebenso durch Ultraschall, können Krankheitssymptome therapiert werden. Dabei kommt die Elektrotherapie unter anderem bei Arthrosen, Bandscheibenerkrankungen oder bei Durchblutungsstörungen zum Einsatz.
Massage
Durch verschiedene Grifftechniken wie Kneten, Streichen, Vibrieren werden mechanische Reize auf Haut, Unterhaut sowie Muskulatur gesetzt um unterschiedliche Problemzonen zu behandeln. Massagen werden häufig auch als Entspannungstherapie genutzt.
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Manuelle Lymphdrainage (MLD)
Manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine Entspannungstherapie der Lymphtherapie. Sie wird zur Ödembehandlung nach Trauma und Operation, besonders häufig nach Tumorbehandlungen und Lymphknotenentfernung verordnet.
Thermotherapie
Die Thermotherapie wird bei Schmerzen, Entzündungen und Spasmen angewandt. Dabei unterscheidet man zwischen Wärmetherapie und Kryo- oder Kältetherapie. Wärmetherapeutische Maßnahmen wie die Heiße Rolle oder Fango werden bei chronischen rheumatischen Erkrankungen oder Erkrankungen innerer Organe eingesetzt.
Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
PNF * ist eine neurophysiologische, dynamische Technik mit der Dysbalancen im Bereich des aktiven Bewegungsapparats therapiert werden, z.B. nach einer Sportverletzung oder nach Überlastungserscheinungen durch tägliche Arbeiten. In verschiedenen Ausgangspositionen (im Sitz, im Liegen, im Stand) werden komplexe Bewegungsmuster der Arme und/ oder Beine gegen einen manuellen Widerstand durch den Therapeuten durchgeführt. Dies führt zur Kräftigung und Schmerzlinderung.
Akrodynamische Therapie
Akrodynamische Therapie ist ein neuromuskuläres Bahnungssystem, dass über eine „Entfaltung“ von Hand- und Fußgewölben zu einer Aufrichtung des gesamten Körpers führt. Die Haltungs- und Bewegungsmuster orientieren sich dabei an Kenntnissen funktionell-anatomischer und myofascial-energetischer Zusammenhänge im Rahmen der motorischen Entwicklungsstufen (Kinesiologie) des Menschen.
Prävention
Ein wichtiger Tätigkeitsbereich in der physiotherapeutischen Arbeit ist die Prävention. Im Vordergrund der physiotherapeutischen Arbeit in der Prophylaxe steht die Verhinderung von sogenannten sekundären Problematiken.
Frühmobilisierung und Kreislaufanregung
Ein wesentlicher Faktor der Prävention ist die Frühmobilisierung, insbesondere nach Operationen.
Dekubitusprophylaxe
Ein Fokus unserer Präventionsarbeit liegt auf der Dekubitusprophylaxe, und damit dem Verhindern von Druckgeschwüren der Haut. Hier arbeiten wir mit den Patientinnen und Patienten beispielsweise daran, einen selbstständigen Lagenwechsel zu erlernen. In einem speziellen Rollstuhltraining wird auch ein Handstütz zur Sitzentlastung erarbeitet.
Kontrakturprophylaxe
Kontrakturen sind fehlerhafte Gelenkstellungen. Diese entstehen beispielsweise durch eine längere Immobilität.
Atrophieprophylaxe
Gewebsschwund ist ebenfalls eine Folge von Immobilität.
Obstipationsprophylaxe
Auch einer Obstipation, also einer Verstopfung, gilt es vorzubeugen, beispielsweise durch eine Förderung der Zwerchfellatmung oder durch Bauchmassagen.
Weitere physiotherapeutische Leistungen
Neben dem Bobath-Konzept und den genannten Therapieansätzen bieten wir ein breites Spektrum an physiotherapeutischen Leistungen an, um den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten gerecht zu werden.
Gangschule
In der Gangschule soll einerseits das Gehen mit Hilfsmitteln gelernt werden. Andererseits geht es aber auch um die Wiederherstellung oder die Erhaltung eines physiologischen Gangbildes, um so die Sicherheit zu erhöhen und die Mobilität der Patientinnen und Patienten wiederherzustellen, zu erhalten oder sogar zu steigern. Dabei wird das Gangbild an die körperlichen Gegebenheiten der Patientin oder des Patienten angepasst.
Aktivitäten des täglichen Lebens
Wir unterstützen die Patientinnen und Patienten bei der Wiedererlangung der Aktivitäten des täglichen Lebens (Activities of daily life, ADL). Im Fokus steht hier die Förderung der Selbstständigkeit und weitgehende Unabhängigkeit im Alltag. Dabei geht es konkret beispielsweise um das Erlernen der Transferwechsel vom Liegen zum Sitzen oder vom Sitzen zum Stehen, das selbständige Anziehen, das Bücken und Tragen.
Entstauungstherapie (KPE)
Ziel der komplexen physikalische Entstauungstherapie (KPE) ist es, den Lymphabfluss zu aktivieren und damit eine Entstauung des Gewebes herbeizuführen. Eine der wichtigsten Methoden ist dabei die Manuelle Lymphdrainage (MLD), In der Manuellen Lymphdrainage wird unter anderem durch sanfte kreisförmige Gewebsverformungen der Abtransport von Gewebeflüssigkeit über das Lymphsystem gefördert.
Hilfsmittelschulung
Wir versorgen Sie mit therapeutischen Hilfsmitteln aller Art. Dabei reicht das Spektrum von Prothesen über Gehhilfen bis zum Kompressionsstrumpf. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen und Ihren Angehörigen den richtigen Umgang mit den Hilfsmitteln.
Milon-Zirkel-Training
Ein Schwerpunkt unserer physiotherapeutischen Arbeit ist die Krankengymnastik am Gerät und die medizinische Trainingstherapie. Hierfür ist das Universitätsklinikum mit der neuesten Technik ausgestattet.
Schroth-Therapie
Die Schroth-Therapie benannt nach ihrer Begründerin Katharina Schroth ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept, welches für Wirbelsäulendeformitäten entwickelt wurde und daher sehr effektiv in der Skoliosetherapie eingesetzt werden kann.
Dorntherapie
Die Dorntherapie ist eine sanfte Methode und wird bei Rücken- und Gelenkproblemen eingesetzt. Bei der Dornbehandlung wird mit der Vorstellung gearbeitet, Wirbel zu lösen. Dies gelingt nur, wenn die Muskeln mit der Eigendynamik des Patienten bewegt werden.
FDM-Therapie
Die FDM-Therapie ist eine neuartige, hochwirksame Schmerztherapie aus der Osteopathie.
Fußreflexzonentherapie
Die Fußreflexzonentherapie ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe einer Vielzahl von Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat.
Kältetherapie
Für die Kältetherapie stehen verschiedene Anwendungsformen zur Verfügung: Natureis, Eiseinreibung, Eiswasserbäder.
Kinesio-Tape
Das Kinesio-Tape ist ein farbiges elastisches Tape, welches mit unterschiedlicher Spannung auf die Haut geklebt wird.
Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie beschreibt durch stromdurchflossene Spulen erzeugte elektromagnetische Felder, die zur Behandlung insbesondere degenerativer Veränderungen des Bewegungsapparats eingesetzt werden.
Sportphysiotherapie
Die Sportphysiotherapie ist ein Teilgebiet der Physiotherapie, das in Zusammenarbeit mit Sportmedizinern die Prävention und Behandlung von Sportverletzungen, die Betreuung von Sportlern in Training und Wettkampf sowie die Rehabilitation nach Sportverletzungen (z.B. Vermeidung von Immobilisationsschäden) beinhaltet.
Stoßwellentherapie
Seit den 1980er Jahren wird die Stoßwellentherapie medizinisch eingesetzt. Anfangs zur Zertrümmerung von Nierensteinen, seit 1990 jedoch auch zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Knochenheilungsstörungen.
Shiatsu Massage
Shiatsu wurde vor über 100 Jahren in Japan entwickelt. Heute ist sie weltweit als einzigartige japanische Therapie bekannt.
Hydrojet
Die Vorteile einer Hydrojet Massage sind:
- Fördert die Durchblutung und den Lymphfluss
- Verbessert die Erholung der Muskeln, löst Verspannungen
- Förderung der Tiefenentspannung, des Wohlbefindens und des Einschlafens
- Gezielte Behandlung bestimmter Krankheitsbilder (Nackenschmerzen, Rückenschmerzen…)
Bemer Therapie
Die BEMER Anwendung nutzt ein gepulstes elektromagnetisches Feld, um die einzigartige, patentierte BEMER Signalkonfiguration in den Körper zu bringen. BEMER kann die eingeschränkte Mikrozirkulation verbessern, also die Durchblutung der kleinen und kleinsten Blutgefäße.
Babymassage
Während der Babymassage werden verschiedene Techniken angewendet, um die verschiedenen Bedürfnisse und Entwicklungsbereiche des Babys zu unterstützen. Sanfter Druck und Streichbewegungen können dabei helfen, die Muskeln zu lockern und Verspannungen zu lösen. Dies kann insbesondere bei Babys mit Koliken oder Verdauungsproblemen hilfreich sein.
Beckenbodengymnastik
Die Übungen der Beckenbodenmuskulatur werden angewendet bei Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz. Diese treten beispielsweise auf nach Unterleibsoperationen bei Frauen und Prostataoperationen bei Männern. Darüber hinaus ist das Beckenbodentraining als Rückbildungsgymnastik besonders wichtig nach Kindsgeburten zur Therapie und Prophylaxe der vorgenannten Beschwerden.
Beweglichkeitstherapie
Die Beweglichkeitstherapie ist eine Methode, um die Beweglichkeit und Flexibilität des Körpers zu verbessern. Sie umfasst gezielte Übungen und Techniken, die darauf abzielen, die Gelenke, Muskeln und Sehnen zu mobilisieren und die Bewegungsabläufe zu optimieren.
Cranio-Sacrale Therapie
Bei der Cranio-Sacralen Therapie verwendet der Therapeut sanfte manuelle Techniken, um Spannungen und Blockaden im craniosacralen System zu lösen. Durch gezielte Berührungen und leichten Druck werden die Selbstheilungskräfte des Körpers stimuliert und die körperliche und emotionale Entspannung gefördert.
Dorn Massagen
Dorn Massagen sind eine spezielle Form der manuellen Therapie, die darauf abzielt, Wirbelsäulen- und Gelenkprobleme zu behandeln. Diese Methode basiert auf dem Konzept der sanften Mobilisation und Ausrichtung von Wirbeln und Gelenken, um muskuläre Dysbalancen und Blockaden zu lösen.
Dreidimensionale Fußtherapie nach Zukunft Huber
Bei der Fußtherapie nach Zukunft Huber werden verschiedene Techniken eingesetzt, darunter Mobilisation, Massage, Dehnung und Kräftigung. Ziel ist es, die Mobilität der Fußgelenke zu verbessern, die Muskulatur zu stärken und die Durchblutung und Nervenversorgung im Fuß zu fördern.
Five-Zirkel
Der five-Zirkel ist ein ganzheitliches Trainingskonzept, das sich aus fünf grundlegenden Bewegungsmustern zusammensetzt. Dieses Konzept wurde entwickelt, um Kraft, Stabilität, Beweglichkeit und Koordination des Körpers zu verbessern.
Functional Training
Functional Training ist ein Trainingsansatz, der darauf abzielt, die funktionelle Fitness und Alltagsbewegungen zu verbessern. Es konzentriert sich auf die Stärkung der Muskeln und die Verbesserung der Beweglichkeit, um die Körperbalance, Stabilität und Leistungsfähigkeit zu steigern.
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