Orfiril ist ein Medikament, das den Wirkstoff Valproinsäure enthält und zur Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt wird. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Wirkungsweise, Anwendungsgebiete, Dosierung, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen von Orfiril, insbesondere im Zusammenhang mit Migräne.
Wirkung von Orfiril
Der Hauptwirkstoff in Orfiril, Valproinsäure, besitzt ein breites Wirkungsspektrum, insbesondere bei der Behandlung von Epilepsie. Es zeigt eine gute Wirkung bei generalisierten Anfällen und generalisierten Absencen. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit wird Valproinsäure oft als Mittel der ersten Wahl bei verschiedenen Arten von Epilepsie eingesetzt.
Anwendungsgebiete bei Epilepsie
Orfiril kann bei verschiedenen Formen von Epilepsie eingesetzt werden, darunter:
- Anfälle, die nur einen Teil des Gehirns betreffen (partielle oder fokale Anfälle), wie Jackson-Anfälle
- Komplexe fokale Anfälle, wie Temporallappenanfälle
- Myoklonische Anfälle im Jugendalter mit kurzen, schockartigen Muskelzuckungen
- Anfälle, die zuerst nur einen Teil des Gehirns betreffen, sich dann aber auf das gesamte Gehirn ausdehnen (sekundär generalisierte Anfälle)
- Anfälle, die von vornherein das gesamte Gehirn betreffen (primär generalisierte Anfälle), wie Grand-mal-Anfälle
Valproinsäure kann auch in die Blutbahn gespritzt werden. Eine Kombination mit anderen Antiepileptika ist möglich, wenn eine Monotherapie keine ausreichenden Ergebnisse erzielt.
Weitere Anwendungsgebiete
Neben der Behandlung von Epilepsie kann Valproinsäure auch bei psychischen Störungen eingesetzt werden, insbesondere zur Behandlung von akuten Manien und zur Vorbeugung manisch-depressiver Phasen. Die Behandlung sollte jedoch nur erfolgen, wenn Lithium nicht vertragen wird oder kontraindiziert ist. Auch bei Veitstanz (Chorea Huntington) und Krampfanfällen beim Status Epilepticus kann ein Behandlungsversuch mit Valproinsäure unternommen werden.
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Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben
- Behandlung bestimmter Epilepsien (generalisierte Anfälle in Form von Absencen, myoklonischer und tonisch-klonischer Anfälle, fokaler und sekundär-generalisierter Anfälle)
- Zusammen mit anderen Wirkstoffen zur Behandlung bestimmter Epilepsien (anderer Anfallsformen, beispielsweise fokaler Anfälle mit einfacher und komplexer Symptomatologie sowie fokaler Anfälle mit sekundärer Generalisation), wenn diese Anfallsformen auf die übliche antiepileptische Behandlung nicht ansprechen.
Dosierung von Orfiril
Orfiril ist in Form von Dragees mit 150 mg, 300 mg und 600 mg Natriumvalproat erhältlich. Die Dosierung muss langsam stufenweise bis zum Erreichen der Wirkkonzentration gesteigert werden, was vier bis sechs Wochen dauern kann. Die Dosierung sollte daher nicht zu früh über die Durchschnittsdosis hinaus gesteigert werden.
Allgemeine Dosierungsempfehlungen
Bei einer Monotherapie beginnt man mit fünf bis zehn Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Die Steigerung erfolgt ungefähr jede Woche. Ältere Personen verstoffwechseln Valproinsäure anders als jüngere, was zu höheren freien Wirkstoffkonzentrationen im Blut führt. Dies erfordert niedrigere Dosierungen.
Die mittlere tägliche Erhaltungsdosis beträgt:
- Erwachsene: 20 mg/kg Körpergewicht
- Jugendliche: 25 mg/kg Körpergewicht
- Kinder: 30 mg/kg Körpergewicht
Dies entspricht durchschnittlichen Tagesdosen von:
- Erwachsene: 1200 bis 2100 mg Valproinsäure
- Jugendliche: 1000 bis 1500 mg Valproinsäure
- Kinder: 600 bis 1200 mg Valproinsäure
- Kleinkinder (3-6 Jahre): 350 bis 600 mg Valproinsäure
- Kleinkinder (3 Monate bis 3 Jahre): 150 bis 450 mg Valproinsäure
Die Anfangsbehandlung erfolgt normalerweise mit den 150 mg-Dragees, für Kleinkinder steht außerdem ein Saft zur Verfügung. Zur Dauerbehandlung von Jugendlichen und Erwachsenen werden bevorzugt die 300 mg oder 600 mg-Dragees eingesetzt.
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Einnahmehinweise
Die magensaftresistenten Dragees sollten unzerkaut, möglichst eine Stunde vor den Mahlzeiten, mit reichlich Flüssigkeit (am besten Wasser) eingenommen werden. Die Tagesdosis wird auf zwei bis vier Einzelgaben verteilt.
Über die Einstellung, Behandlungsdauer und das Absetzen entscheidet ein Facharzt (Neurologe, Neuropädiater). Bei Epilepsie ist grundsätzlich eine Langzeittherapie erforderlich. Normalerweise kann das Arzneimittel erst nach zwei bis drei Jahren Anfallsfreiheit abgesetzt werden. Die Dosis ist dabei schrittweise zu verringern ("auszuschleichen").
Inhaltsstoffe von Orfiril
Arzneilich wirksamer Bestandteil
- Natriumvalproat
Sonstige Bestandteile
- Calciumalcanoat (C16-C24)
- Gelatine
- Macrogol 6000
- Mikrokristalline Cellulose
- Siliciumdioxid, methyliert
- Talkum
- Titandioxid (E 171)
- Triacetin
Nebenwirkungen von Orfiril
Wie alle Arzneimittel kann auch Orfiril Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufige Nebenwirkungen
- Erhöhung der Blutkonzentration an Ammonium
Häufige Nebenwirkungen
- Hautausschläge mit Fleckenbildung
- Juckreiz
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Doppeltsehen
- Verschwommensehen
- Appetitlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Benommenheit
- Müdigkeit
- Appetitssteigerung
- Gewichtssteigerung
- Augenzittern (Nystagmus)
- Zittern (Tremor)
- Bewegungsunsicherheit
- Vorübergehender Haarausfall
- Nervliche Missempfindungen
- Sensibilitätsstörungen
- Blutbildveränderungen
- Blutgerinnungsstörungen
Gelegentliche und seltene Nebenwirkungen
- Speichelflusserhöhung
- Wassereinlagerungen
- Erhöhte Blutinsulinkonzentration
- Blutungen
- Muskelwiderstand gegen Bewegungen (Spastizität)
- Aggressivität
- Verhaltensstörungen
- Reglosigkeit
- Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen
- Verdauungsstörungen
- Magenschmerzen
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Wahnvorstellungen
- Einnässen
- Monatsblutungsstörungen
- Vorübergehende Gehirnschädigungen
Sehr seltene oder vereinzelt auftretende Nebenwirkungen
- Erhöhte Konzentration an Testosteron im Blut
- Eierstockvergrößerung
- Blutbildveränderungen wie Neutropenie, Leukopenie, Blutarmut, Thrombozytopenie, Panzytopenie
- Übersteigerter Bewegungsdrang
- Verwirrtheit
- Halluzinationen
- Standunsicherheit
- Bewegungsstörungen wie Choreoathetose
- Verschlimmerung eines Parkinson-Syndroms
- Anfallszunahme
- Gefäßentzündungen
- Hautveränderungen
- Schwere Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Lupus erythematodes, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom
- Cystinspeicherkrankheit
- Hirnleistungsstörungen (Demenz)
- Gehirnzellenrückbildung
- Chronische Gehirnschädigungen
- Gehirnrinde-Funktionsstörungen
- Muskelspannungs-Herabsetzung
- Krankhaft gesteigerte Muskelbewegungen (Choreatiforme Dyskinesien)
- Schwere EEG-Veränderungen
Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschläge mit Fieber, Lymphknotenerkrankungen (Lymphadenopathie) und Gesichtswasserspeicherung (Gesichtsödeme)
- Leberwerteerhöhungen
- Leberfunktionsstörungen
- Leberversagen
- Bewegungsablaufsstörungen (extrapyramidale Wirkungen)
- Bewegungsunruhe
- Brustvergrößerung
- Milchfluss
- Ohrspeicheldrüsenschwellungen
- Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Doppeltsehen
- Koordinationsstörungen
- Angststörungen
- Stimmungsumschwung
- Depressionen
- Psychosen
- Hautflecken
- Blutergüsse
- Nasenbluten
- Ohrenfluss
- Bestimmte Blutbildveränderungen wie Lymphozytose und Eosinophilie
- Haarveränderungen
- Lichtempfindlichkeit
- Hörverlust
- Ungewollte Bewegungen (extrapyramidale Nebenwirkungen)
Besonderheiten
Besonders bei Kindern unter zwei Jahren und bei Kombinationstherapien können Leberfunktionsstörungen und Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse mit Todesfolge auftreten. Valproinsäure kann die Selbstmordneigung erhöhen, weshalb die Patienten sorgfältig zu überwachen sind. Eine Langzeitbehandlung mit Antiepileptika wie Valproinsäure erhöht das Risiko für Osteoporose.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Valproinsäure kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen, die deren Wirkung verstärken oder abschwächen können.
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Verstärkung der Valproinsäure-Wirkung
- Cimetidin (Magensäure-Hemmer)
- Erythromycin (Antibiotikum)
- Fluoxetin (Antidepressivum)
- Felbamat (Antiepileptikum)
Abschwächung der Valproinsäure-Wirkung
- Carbamazepin, Phenobarbital, Primidon oder Phenytoin (andere Antiepileptika)
- Mefloquin (Mittel gegen Malaria)
- Carbapeneme (Antibiotika)
Weitere Wechselwirkungen
- Valproinsäure verstärkt die Wirkung von Primidon und Phenobarbital, Schlaf- und Beruhigungsmittel (Barbiturate), Antidepressiva, Neuroleptika sowie MAO-Hemmer.
- Das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere einer Hirnschädigung, ist bei gleichzeitiger Gabe von Phenytoin und Valproinsäure erhöht.
- Die schädigenden Effekte von Carbamazepin können durch Valproinsäure verstärkt auftreten.
- Die Wirkung von Lamotrigin wird durch Valproinsäure verstärkt.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Valproinsäure und Antibiotika aus der Wirkstoffgruppe der Carbapeneme verringert sich die Valproinsäure-Wirkung.
- Codein oder Benzodiazepine werden bei gleichzeitiger Gabe in ihrem Abbau beeinflusst und wirken verstärkt.
- Bei der Kombination von Valproinsäure mit Blutgerinnungshemmern oder Acetylsalicylsäure besteht eine erhöhte Blutungsgefahr.
- Alkohol und leberschädigende Wirkstoffe werden in ihrer schädlichen Wirkung auf die Leber durch Valproinsäure noch verstärkt.
- Valproinsäure erhöht die Giftigkeit von Zidovudin.
- Der Nachweis von Ketonkörpern kann bei Diabetikern, die mit Valproinsäure behandelt werden, falsch positiv ausfallen.
Gegenanzeigen
Valproinsäure darf nicht eingenommen werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen Valproinsäure oder ihre Salze (Valproat)
- Schweren Funktionsstörungen der Leber oder Bauchspeicheldrüse sowie anderen Lebererkrankungen
- Blutgerinnungsstörungen
- Bestimmten Störungen der Blutbildung (Porphyrie)
- Speziellen Krankheiten der Mitochondrien (POLG-Mutationen)
- Insulin-abhängiger Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder Nierenfunktionsstörungen (bei Injektion in die Blutbahn)
Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung ist erforderlich bei:
- Kleinkindern, bei denen eine gleichzeitige Behandlung mit anderen Antiepileptika erforderlich ist oder die zeitgleich mit Acetylsalicylsäure behandelt werden
- Mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen mit schweren Anfallsformen
- Knochenmarkschädigungen
- Angeborenen Enzym-Mangelkrankheiten
- Verminderung des Eiweißgehalts im Blut
- Nierenfunktionsstörungen
- Bestimmten Autoimmunerkrankungen der Haut (Lupus erythematodes)
Schwangerschaft und Stillzeit
Valproinsäure gelangt über den Mutterkuchen in den Körper des Ungeborenen und kann dort schwerwiegende Entwicklungsstörungen und angeborene Missbildungen verursachen. Mädchen, weibliche Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter dürfen Valproinsäure nur verschrieben bekommen, wenn sie in ein Programm zur Schwangerschaftsvermeidung eingebunden sind und eine Schwangerschaft vorher sicher ausgeschlossen wurde.
Der Einsatz des Wirkstoffs bei manisch-depressiven Störungen und für die Vorbeugung gegen Migräne-Anfälle ist während der Schwangerschaft grundsätzlich verboten. Bei Epilepsie dürfen Valproat-haltige Arzneimittel in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn keine geeigneten alternativen Behandlungen zur Verfügung stehen. Bei Neugeborenen, deren Mutter mit Valproinsäure behandelt wurde, kann es zu Störungen der Blutgerinnung mit Todesfällen kommen.
Valproinsäure zur Migräneprophylaxe
Valproinsäure wird von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie als Substanz der ersten Wahl zur Vorbeugung der Migräne empfohlen, obwohl es nicht zur Migränevorbeugung zugelassen ist. Die Krankenkassen dürfen damit nicht mehr aus wirtschaftlichen Gründen den vorherigen Einsatz der Valproinsäure vor den Antikörpern fordern!
Einschränkung der Verordnungsfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen
Valproinsäure darf möglicherweise zukünftig bei Kindern und Jugendlichen nicht mehr zur Migräneprophylaxe verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Verordnungsfähigkeit im Off-label-Use eingeschränkt, da ältere Studien methodische Einschränkungen aufweisen und eine aktuelle Studie bei Probanden zwischen 12 und 17 Jahren keine prophylaktische Wirkung nachweisen konnte. Bei Erwachsenen ist der Einsatz des Antiepilektikums zur Migräneprophylaxe weiterhin gerechtfertigt.
Mögliche Auslöser für Migräne
Während die genauen Ursachen und Entstehungsmechanismen der Migräne nach wie vor nicht vollständig geklärt sind, ist eine Reihe von auslösenden Faktoren bekannt, die einen akuten Migräne-Anfall triggern können.
Häufige Auslöser
- Stress
- Hormonschwankungen
- Veränderungen des Schlaf-Rhythmus
- Lärm- und Rauchbelastungen
- Kälte
- Aufenthalt in großer Höhe
- Alkoholgenuss (besonders Rotwein)
- Schwankungen des Koffein-Spiegels im Blut
Symptome und Verlauf von Migräne
Die Beschwerden bei der Migräne können individuell sehr unterschiedlich sein. Bei manchen Betroffenen ist die Migräne außerdem mit einer sogenannten Aura verbunden.
Typische Symptome
- Einseitige, pochende oder pulsierende Kopfschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit und Erbrechen
- Licht- und Lärmempfindlichkeit
Vorboten
Viele Betroffene wissen bereits einige Stunden vor dem Anfall, was in Kürze auf sie zukommt. Ein kleiner Trost ist dann nur, dass man sich entsprechend darauf vorbereiten kann, um die Attacke möglicherweise etwas abzumildern. Auch neurologische Symptome wie Seh- oder Sprachstörungen, Schwindel und eine veränderte Wahrnehmung können im Vorfeld auftreten.
Migräne-Aura
Etwa 10-15% aller Menschen mit Migräne erleben im Vorfeld eines Anfalls eine sogenannte Migräne-Aura. Sie äußert sich häufig durch Probleme mit dem Sehen (Sehstörungen, Flimmern oder Schlieren vor den Augen), aber auch Kribbeln an Armen und Beinen. Seltener treten auch Sprachstörungen auf.
Dauer
Die Dauer eines Migräne-Anfalls kann extrem schwanken und zwischen 4 und 72 Stunden liegen.
Behandlung von Migräne
Zur Akuttherapie stehen diverse Schmerzmedikamente zur Verfügung. Vorbeugend wird eine Migräne nur dann behandelt, wenn die Kopfschmerzattacken häufig und langandauernd sind, die Lebensqualität der Betroffenen einschränken oder auf die Akuttherapie nicht ansprechen.
Medikamentöse Migräneprophylaxe
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat in ihren Leitlinien die wichtigsten Arzneimittel zur Migräne-Vorbeugung in drei Gruppen unterteilt:
- Sehr empfehlenswert: Flunarizin, Metoprolol, Propranolol, Topiramat, Valproinsäure
- Empfehlenswert: Amitriptylin, Bisoprolol, Wirkstoffe der Pestwurz, Vitamin B2
- Eingeschränkt empfehlenswert: Acetylsalicylsäure, Gabapentin, Lamotrigin (speziell zur Vorbeugung der Migräne-Aura), Lisinopril
Seit 2018 ist ein Antikörper zur prophylaktischen Migränebehandlung auf dem Markt: Erenumab (Aimovig®).
Nicht-medikamentöse Maßnahmen
- Vermeidung von Trigger-Faktoren
- Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus
- Stressmanagement
- Entspannungstechniken