Paraplegie: Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung

Eine Paraplegie, oft als Querschnittlähmung bezeichnet, ist eine schwerwiegende neurologische Erkrankung, die durch eine Schädigung des Rückenmarks verursacht wird. Dies führt zu einer teilweisen oder vollständigen Lähmung der unteren Körperhälfte, typischerweise der Beine und manchmal des Rumpfes. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren, Behandlungsansätze und die Auswirkungen auf das tägliche Leben von Menschen mit Paraplegie.

Einführung in die Paraplegie

In der Medizin spricht man von einer Plegie, wenn es aufgrund einer schweren Verletzung oder krankheitsbedingt zu einer kompletten Lähmung von Muskelgruppen und Gliedmaßen gekommen ist. Bei einer Paraplegie liegt die Läsion im Bereich der Brustwirbelsäule (Th1 bis Th12) oder Lendenwirbelsäule (L1 bis L4). Die sogenannte Paraplegie ist ein Zustand, der die untere Körperhälfte betrifft und zu Lähmungen oder Gefühlsstörungen in den Beinen und manchmal auch im unteren Rumpf führt.

Schätzungen zufolge sind etwa 140.000 Menschen in Deutschland von einer Querschnittlähmung betroffen, pro Jahr werden in spezialisierten Zentren circa 2.300 Personen mit neu erworbenen Rückenmarksschädigungen behandelt. Die Querschnittlähmung wird häufig mit einer Paraplegie oder Tetraplegie gleichgesetzt, bei der das Rückenmark geschädigt ist.

Ursachen der Paraplegie

Die Ursache für eine Querschnittlähmung kann entweder traumatisch oder nicht-traumatisch sein. Grundsätzlich entstehen komplette Lähmungen aufgrund von Nervenläsionen im zentralen Nervensystem (ZNS). Lange Zeit galten Unfälle als häufigste Ursache einer Querschnittlähmung. In 55 Prozent der Fälle liegen Querschnittlähmungen Erkrankungen zugrunde.

Traumatische Ursachen

Traumatische Gründe umfassen Verletzungen des Rückenmarks, die durch Unfälle verursacht werden. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind durch einen Unfall querschnittgelähmt. Da das Rückenmark durch einen knöchernen Kanal geschützt ist, wird es meist nicht direkt durchtrennt. Vielmehr sind es gebrochene Wirbelkörper, die die Verletzung verursachen. Deshalb werden Patienten nach einem Unfall stabilisiert - etwa durch eine Halskrause oder eine spezielle Rettungsmatratze.

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  • Verkehrsunfälle: Diese stellen eine häufige Ursache dar, insbesondere bei jungen Menschen.
  • Stürze: Vor allem bei älteren Menschen können Stürze zu Wirbelsäulenfrakturen und Rückenmarkverletzungen führen.
  • Sportverletzungen: Bestimmte Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko können zu Querschnittlähmungen führen.
  • Gewaltverbrechen: Schuss- oder Stichverletzungen im Bereich der Wirbelsäule können das Rückenmark schädigen.

Nicht-traumatische Ursachen

Neben Unfällen kann eine Querschnittlähmung auch durch Entzündungen des Rückenmarkes auftreten, wie sie beispielsweise bei der Kinderlähmung oder Multipler Sklerose mitunter auftritt. Außerdem kann eine Schädigung des Rückenmarks durch einen Tumor und durch einen Bandscheibenvorfall eintreten. Ausschlaggebend für das Ausmaß einer Querschnittlähmung ist hierbei vor allem, auf welche Bereiche des Rückenmarks Druck ausgeübt wird und wie lange diese Belastung anhält. Die mangelnde Durchblutung des Rückenmarks (Spinaler Infarkt) kann ebenfalls zu einer Querschnittlähmung führen. Ursache für die Unterversorgung kann beispielsweise ein verengtes Blutgefäß sein.

  • Tumore: Tumore im Rückenmark oder in der Nähe können Druck auf das Rückenmark ausüben und zu Lähmungen führen.
  • Entzündungen: Entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Transverse Myelitis können das Rückenmark schädigen.
  • Infektionen: Bestimmte Infektionen können zu Entzündungen des Rückenmarks führen.
  • Gefäßerkrankungen: Durchblutungsstörungen des Rückenmarks, wie z.B. ein spinaler Infarkt, können Nervenschäden verursachen.
  • Degenerative Erkrankungen: Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalstenosen können das Rückenmark einengen und schädigen.
  • Angeborene Fehlbildungen: In seltenen Fällen ist die Querschnittslähmung angeboren, und zwar wenn sich in der embryonalen Entwicklung im Mutterleib das Neuralrohr, das sich später zum Rückenmark entwickelt, nicht schließt und ein Wirbelspalt offenbleibt.

Symptome der Paraplegie

Die Symptome einer Paraplegie hängen von der Höhe und dem Schweregrad der Rückenmarkschädigung ab. Die Lähmung kann entweder komplett oder inkomplett sein.

Motorische Defizite

Unter motorischen Defiziten versteht man den Verlust der körperlichen Bewegungsfähigkeit unterhalb des Verletzungsniveaus. Dies kann je nach Schwere der Verletzung von Teillähmungen bis hin zu vollständigen Lähmungen reichen. Bei Paraplegie infolge von Brustwirbelverletzungen ist in der Regel die untere Körperhälfte betroffen.

  • Komplette Lähmung (Plegie): Vollständiger Verlust der willkürlichen Bewegungsfähigkeit in den Beinen.
  • Inkomplette Lähmung (Parese): Teilweiser Verlust der willkürlichen Bewegungsfähigkeit, wobeiRestfunktionen erhalten bleiben können.

Sensorische Defizite

Sensorische Defizite beziehen sich auf Beeinträchtigungen der Empfindung und des Tastsinns unterhalb des Verletzungsniveaus. Je nach Schwere der Verletzung kann dies von einem leichten Taubheitsgefühl bis hin zum vollständigen Verlust der Empfindung reichen.

  • Verlust des Tastsinns: Unfähigkeit, Berührungen, Druck oder Vibrationen wahrzunehmen.
  • Verlust der Schmerzempfindung: Unfähigkeit, Schmerzen zu spüren, was zu unbemerkten Verletzungen führen kann.
  • Verlust der Temperaturempfindung: Unfähigkeit, Wärme oder Kälte zu spüren.

Autonome Funktionsstörungen

Autonome Funktionsstörungen sind Störungen von Reflexen wie der Blasen- und Darmkontrolle, die auf eine Schädigung der Nervenfasern zurückzuführen sind, die diese Signale vom Gehirn an andere Körperteile weiterleiten.

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  • Blasenfunktionsstörungen: Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung oder Inkontinenz.
  • Darmfunktionsstörungen: Verstopfung oder unkontrollierter Stuhlgang.
  • Sexuelle Dysfunktion: Beeinträchtigung der sexuellen Funktion.
  • Kreislaufprobleme: Veränderungen im Blutdruck und der Herzfrequenz.
  • Schweißstörungen: Vermindertes oder übermäßiges Schwitzen.

Weitere Symptome

  • Muskelatrophie: Abbau von Muskelmasse aufgrund mangelnder Nutzung.
  • Spastik: Unwillkürliche Muskelverkrampfungen und -steifheit.
  • Schmerzen: Neuropathische Schmerzen, die als brennend, stechend oder kribbelnd beschrieben werden können.

Diagnose der Paraplegie

Die Diagnose und Behandlung der Querschnittlähmung ist ein komplexes und herausforderndes Gebiet der Medizin. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine gründliche klinische Untersuchung, Bildgebung und neurologische Tests.

Anamnese und körperliche Untersuchung

Bei Verdacht auf eine Rückenmarksverletzung nach einem Sturz oder Unfall sollten Sie sofort einen Notarzt rufen. Dieser wird Sie noch an Ort und Stelle zu Ihren Symptomen und möglichem Unfallhergang befragen.

  • Erhebung der Krankengeschichte: Erfassung der Symptome, des Unfallhergangs oder der Vorerkrankungen.
  • Neurologische Untersuchung: Überprüfung der motorischen und sensorischen Funktionen, der Reflexe und der Nervenfunktion.

Bildgebende Verfahren

Die bildgebenden Verfahren zur Diagnose von Querschnittlähmungen umfassen Röntgenuntersuchungen, Ultraschallbilder und neurologische Tests. Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen kann das Ausmaß der Schädigung an der Wirbelsäule beurteilt werden, während Ultraschallbilder festzustellen helfen können, ob innere Organe von Lähmungen betroffen sind. Neurologische Tests zielen darauf ab, die Funktionsfähigkeit der Nerven zu überprüfen und den Grad der neurologischen Schädigung zu bestimmen.

  • Röntgenaufnahmen: Zur Beurteilung von Knochenverletzungen der Wirbelsäule.
  • Computertomographie (CT): Detailliertere Darstellung von Knochenstrukturen und Verletzungen.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Zur Beurteilung von Weichteilschäden, wie z.B. Rückenmarkverletzungen, Bandscheibenvorfällen oder Tumoren.

Elektrophysiologische Tests

  • Elektromyographie (EMG): Messung der elektrischen Aktivität der Muskeln, um Nervenschäden zu identifizieren.
  • Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG): Messung der Geschwindigkeit, mit der elektrische Signale entlang der Nerven wandern.

Behandlung der Paraplegie

Sobald die Diagnose gestellt wurde, ist es von entscheidender Bedeutung, sofort mit der Behandlung zu beginnen, um die bestmöglichen Ergebnisse für den Patienten zu erzielen. Die Behandlung umfasst in der Regel eine Kombination aus medizinischer Versorgung, Physiotherapie, Ergotherapie und psychologischer Unterstützung, um den Patienten bei der Bewältigung der physischen und emotionalen Herausforderungen zu helfen, die mit der Querschnittlähmung einhergehen.

Akutbehandlung

Bei Verdacht auf Querschnittslähmung ist eine sofortige Akutbehandlung erforderlich, um weitere Schäden zu verhindern. Dies kann die Immobilisierung der Wirbelsäule, die Anwendung von Medikamenten zur Entzündungshemmung und die Stabilisierung der Atemwege umfassen.

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  • Immobilisierung der Wirbelsäule: Stabilisierung der Wirbelsäule, um weitere Verletzungen zu verhindern.
  • Medikamentöse Therapie: Verabreichung von Kortikosteroiden zur Reduzierung von Entzündungen und Schwellungen im Rückenmark.
  • Chirurgische Intervention: Operation zur Stabilisierung der Wirbelsäule, Entfernung von Knochenfragmenten oder zur Druckentlastung des Rückenmarks.

Rehabilitation

Physikalische Therapie und Rehabilitation sind entscheidende Aspekte bei der Behandlung von Patienten mit Querschnittlähmungen. Die Therapie zielt darauf ab, die Funktionsfähigkeit zu verbessern, den Muskeltonus zu regulieren und die Beweglichkeit zu erhalten. Rehabilitation und Physiotherapie spielen eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Autonomie des Patienten. Spezielle Maßnahmen wie Rollstuhltraining, Transferschulung und Mobilitätstraining helfen dem Patienten, sich im Alltag unabhängiger zu bewegen und zu agieren.

  • Physiotherapie: Übungen zur Stärkung der Muskeln, Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination.
  • Ergotherapie: Training vonAlltagsaktivitäten, Anpassung des Wohnraums und Einsatz von Hilfsmitteln.
  • Logopädie: Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen.
  • Psychologische Betreuung: Unterstützung bei der Bewältigung der emotionalen und psychischen Belastungen.
  • Sozialberatung: Beratung zu finanziellen, rechtlichen und sozialen Fragen.

Medikamentöse Therapie

In der akuten Phase wird bei Querschnittgelähmten oft eine medikamentöse Behandlung angewendet, um verschiedene Symptome zu kontrollieren. Eine gängige Behandlungsoption ist die Verabreichung von Kortison, um Entzündungen im Rückenmark zu reduzieren und die Nervenzellen zu schützen. Zusätzlich ist es wichtig, Blutverdünner zu verabreichen, um das Risiko von Blutgerinnseln zu reduzieren, da Querschnittsgelähmte aufgrund ihrer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit und verringerten Blutzirkulation anfällig für die Bildung von Blutgerinnseln sind.

  • Schmerzmittel: Zur Linderung von neuropathischen Schmerzen.
  • Muskelrelaxantien: Zur Reduzierung von Spastik.
  • Antidepressiva: Zur Behandlung von Depressionen und neuropathischen Schmerzen.
  • Laxantien: Zur Behandlung von Verstopfung.
  • Medikamente zur Blasenregulation: Zur Behandlung von Blasenfunktionsstörungen.

Chirurgische Eingriffe

Im Zusammenhang mit Querschnittslähmung können auch chirurgische Eingriffe in einer Klinik notwendig sein, um die Ursache von Lähmungen zu behandeln oder um Komplikationen zu verhindern. Dazu gehören Operationen zur Entlastung des Rückenmarks bei Bandscheibenvorfällen oder Tumoren, Wirbelsäulen-Stabilisierungsoperationen und verschiedene Eingriffe zur Verbesserung der Blasen- und Darmfunktion. Da Behandlungsfehler zu schwerwiegenden Komplikationen führen können, ist es wichtig, einen erfahrenen Chirurgen und ein spezialisiertes Team zu wählen.

  • Dekompression des Rückenmarks: Entfernung von Druck auf das Rückenmark, z.B. durch Tumore oder Knochenfragmente.
  • Stabilisierung der Wirbelsäule: Fixierung der Wirbelsäule, um weitere Schäden zu verhindern.
  • Implantation von Neurostimulatoren: Stimulation des Rückenmarks zur Verbesserung der motorischen Funktion oder zur Schmerzlinderung.

Hilfsmittel und Anpassungen im Alltag

Lähmungen beeinträchtigen die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper, was zu motorischen und sensorischen Einschränkungen führt. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln und Geräten, die im Alltag zur Unterstützung bei einer Querschnittslähmung beitragen, gehören (Elektro-)Rollstühle, Rollatoren, Scooter, Gehhilfen, orthopädische Korsetts und Blasenkatheter, aber auch spezielle Badewannenlifte, Duschstühle, Bettlagerungssysteme, Zahnspangen, Schienen, Kommunikationsgeräte sowie angepasste Werkzeuge und Geräte für den Haushalt. Hierzu zählen etwa Greifhilfen und adaptive Bestecksets. Alle Hilfsmittel sind für verschiedene Formen der Querschnittlähmung konzipiert, um den Alltag zu erleichtern und die Autonomie zu stärken.

  • Rollstühle: Manuelle oder elektrische Rollstühle zur Fortbewegung.
  • Gehhilfen: Krücken, Stöcke oder Rollatoren zur Unterstützung beim Gehen.
  • Orthesen: Schienen oder Bandagen zur Stabilisierung und Unterstützung von Gelenken.
  • Anpassungen im Wohnraum: Barrierefreie Umbauten, wie z.B. Rampen, Lifte oder behindertengerechte Badezimmer.
  • Hilfsmittel für die Körperpflege: Spezielle Duschstühle, Toilettensitzerhöhungen oder Greifhilfen.
  • Kommunikationshilfen: Sprachcomputer oder andere Geräte zur Unterstützung der Kommunikation.

Psychologische und soziale Aspekte

Das Leben mit einer Rückenmarksverletzung kann emotional sehr belastend sein und auch psychische Auswirkungen haben, die sich in Depressionen oder Angstzuständen niederschlagen. Hier ist nicht nur ein unterstützendes Netzwerk aus Freunden und Familie wichtig, um mit der Erkrankung fertig zu werden, bei Bedarf sollte unbedingt die Hilfe von Fachleuten für psychische Gesundheit in Anspruch genommen werden. Psychologisches Fachpersonal kann bei der Bewältigung von Depressionen und Angstzuständen helfen und z. B. Soziale Unterstützungsdienste sind wichtig, um Einsamkeit und Isolation, die bei Menschen mit Rückenmarksverletzungen häufig vorkommen, zu verringern. Sozialarbeiter können praktische Ratschläge geben, wie man Zugang zu Leistungen erhält und welche Hilfsdienste infrage kommen. Sie können auch bei der Arbeitssuche helfen und die Teilnahme an Freizeitaktivitäten unterstützen.

Psychische Gesundheit

  • Depressionen: Häufige Begleiterscheinung, die eine professionelle Behandlung erfordert.
  • Angstzustände: Können durch die Veränderungen im Leben und die Unsicherheit über die Zukunft entstehen.
  • Anpassungsstörungen: Schwierigkeiten bei der Akzeptanz der neuen Lebenssituation.

Soziale Integration

  • Unterstützung durch Familie und Freunde: Wichtige Quelle der emotionalen und praktischen Unterstützung.
  • Selbsthilfegruppen: Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen.
  • Berufliche Rehabilitation: Unterstützung bei der Rückkehr ins Berufsleben oder bei derFindung einer neuen beruflichen Perspektive.
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Teilnahme an Freizeitaktivitäten, Sport oder kulturellen Veranstaltungen.

Schwerbehindertenausweis

Da Lähmungen oftmals eine dauerhafte Einschränkung darstellen, gelten betroffene Personen in Deutschland als schwerbehindert und haben Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. Je nach Grad der Berhinderung (GdB) sind damit verschiedene Vergünstigungen und Rechte verbunden.

Forschung und zukünftige Entwicklungen

Auch wenn es noch lange dauern kann, gehen die meisten Forscher davon aus, dass Querschnittlähmungen irgendwann heilbar sein werden. Aktuelle Forschungsprojekte verfolgen verschiedene Ansätze. Einige konzentrieren sich darauf, Wege zu finden, wie sich die Regeneration von Zellen im Rückenmark stimulieren lässt. Große Hoffnungen ruhen auf Stammzelltherapien. Schließlich feiern Therapien erste Erfolge, die auf die Kombination aus Physiotherapie und Elektrostimulation, eine Art Rückenmarkschrittmacher, setzen.

  • Stammzelltherapie: Einsatz von Stammzellen zur Regeneration von Nervengewebe im Rückenmark.
  • Neuroprothesen: Entwicklung von elektronischen Geräten, die die Funktion des Rückenmarks teilweise ersetzen können.
  • Gentherapie: Veränderung der genetischen Information von Zellen, um das Wachstum von Nervenfasern zu fördern.
  • Kombinationstherapien: Kombination verschiedener Therapieansätze, umSynergieeffekte zu erzielen.

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